süchtig
Bewertung: 5 Punkt(e)Irgendwann hast du einen Menschen so lieb gewonnen,dass er für dich schon zur reinsten Droge wird.......Liebe mach eindeutig SÜCHTIG!!!!
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 63, davon 63 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 26 positiv bewertete (41,27%) |
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| Durchschnittliche Bewertung | 0,667 Punkte, 18 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 10.5. 2000 um 22:58:40 Uhr schrieb Isabel über süchtig |
| Der neuste Text | am 10.4. 2022 um 17:54:39 Uhr schrieb Susi über süchtig |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 18) |
am 26.1. 2003 um 12:49:38 Uhr schrieb
am 18.7. 2002 um 02:53:19 Uhr schrieb
am 21.8. 2003 um 17:09:27 Uhr schrieb |
Irgendwann hast du einen Menschen so lieb gewonnen,dass er für dich schon zur reinsten Droge wird.......Liebe mach eindeutig SÜCHTIG!!!!
Sucht ist wenn man das Bedürfnis hat für jeden Preis auf dieser Welt in eine andere Welt zu verschwinden. Schokolade und Bücher sind im gegensatz zu anderen Dingen, die süchtig machen, noch harmlose Mittel.
Ich habe keine Probleme mit dem Assoziationsblaster
nur ohne:-(
Vor einer Woche, da stand da nämlich in der tageszeitung, in der nämlichen, also der »taz«, so eine Seite Homestory über den österreichischen Ex-Talkmaster, Hermes Phettberg, wo der gesagt hat: »Ich bin mein ganzes Leben nur süchtig.« Das fand ich ein recht beeindruckendes Statement.
Seine Hompage ist auch gut: www.phettberg.at
süchte finden wie im grunde genommen ganz angenehm. sie geben uns geborgenheit, ein wenig wie die tägliche routine, aber eigentlich viel mehr, weil wir ganz genau wissen, ohne sie nicht leben zu wollen / können, überlassen wir uns ganz der sucht, geben dabei uns selbst irgendwo ab und treten ein in ein anderes, fernes reich ...
... der ruhe, der kraft, der energie, des strudels, der geschwindigkeit, der farbe, des lichts, der dunkelheit, der kälte, der wärme, des wassers, der erde, der sonne, der luft, der lust, der düfte, der geschmäcker, der klänge, der worte ... je nachdem.
wie das so ist, mit den fernen aufenthaltsorten. die einen machen einen kurztrip, die anderen genießen die sonne auf dem bauch, wieder andere kommen niemals zurück.
das ist ja auch das grausame an einem entzug. man nimmt dem menschen die geliebte wahlheimat weg, er hat die höhle verloren, in der er so lange unterschlupf gefunden hat, seinen zufluchtsort, sein bett für die nacht und seinen treuen freund für die tränenreichen unterhaltungen genauso wie für die lustigen partyabende.
und plötzlich steht man alleine da, und leer, in einer umgebung, die kalt ist und fremd -- und man kann nicht zurück, kann sich nicht mehr zurückflüchten in die sucht.
... ich persönlich bin jetzt auf kalaharitee und vanillekerzen umgestiegen, jimi hendrix oder puccini in den player, ab in die badewanne und raus aus dieser welt.
für einen moment wenigstens.
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