süchtig
Bewertung: 6 Punkt(e)Ich bin süchtig nach dem Erlebnis mich nicht mit mir selbst auseinandersetzen zu müssen. Das erreiche ich mit Substanzen nach denen ich süchtig bin.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 63, davon 63 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 25 positiv bewertete (39,68%) |
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| Durchschnittliche Bewertung | 0,651 Punkte, 18 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 10.5. 2000 um 22:58:40 Uhr schrieb Isabel über süchtig |
| Der neuste Text | am 10.4. 2022 um 17:54:39 Uhr schrieb Susi über süchtig |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 18) |
am 20.12. 2003 um 10:19:17 Uhr schrieb
am 28.7. 2006 um 22:24:38 Uhr schrieb
am 19.1. 2006 um 09:06:11 Uhr schrieb |
Ich bin süchtig nach dem Erlebnis mich nicht mit mir selbst auseinandersetzen zu müssen. Das erreiche ich mit Substanzen nach denen ich süchtig bin.
Irgendwann hast du einen Menschen so lieb gewonnen,dass er für dich schon zur reinsten Droge wird.......Liebe mach eindeutig SÜCHTIG!!!!
Ich bin süchtig nach allem,was von dir kommt,nach jedem geschriebenen Wort,dass ich von dir lese,selbst nach den Buchstaben deines nicknames.Wir sind verbunden nur durch elektrische Impulse in Kabeln,doch ein Wort von dir zu lesen,trifft mich wie ein Stromschlag.
Macht der Assoziations-Blaster süchtig? Ist das schlimm? Oder kann man damit leben? Borroughs ist ja mit seiner Heroin-Sucht auch einigermaßen klar gekommen. Warum sollte ich also nicht mit dem Blaster leben können? Überhaupt, ich habe keine Probleme mit dem Blaster, nur ohne...
süchte finden wie im grunde genommen ganz angenehm. sie geben uns geborgenheit, ein wenig wie die tägliche routine, aber eigentlich viel mehr, weil wir ganz genau wissen, ohne sie nicht leben zu wollen / können, überlassen wir uns ganz der sucht, geben dabei uns selbst irgendwo ab und treten ein in ein anderes, fernes reich ...
... der ruhe, der kraft, der energie, des strudels, der geschwindigkeit, der farbe, des lichts, der dunkelheit, der kälte, der wärme, des wassers, der erde, der sonne, der luft, der lust, der düfte, der geschmäcker, der klänge, der worte ... je nachdem.
wie das so ist, mit den fernen aufenthaltsorten. die einen machen einen kurztrip, die anderen genießen die sonne auf dem bauch, wieder andere kommen niemals zurück.
das ist ja auch das grausame an einem entzug. man nimmt dem menschen die geliebte wahlheimat weg, er hat die höhle verloren, in der er so lange unterschlupf gefunden hat, seinen zufluchtsort, sein bett für die nacht und seinen treuen freund für die tränenreichen unterhaltungen genauso wie für die lustigen partyabende.
und plötzlich steht man alleine da, und leer, in einer umgebung, die kalt ist und fremd -- und man kann nicht zurück, kann sich nicht mehr zurückflüchten in die sucht.
... ich persönlich bin jetzt auf kalaharitee und vanillekerzen umgestiegen, jimi hendrix oder puccini in den player, ab in die badewanne und raus aus dieser welt.
für einen moment wenigstens.
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