| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
45, davon 45 (100,00%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 15 positiv bewertete (33,33%) |
| Durchschnittliche Textlänge |
348 Zeichen |
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0,311 Punkte, 23 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
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| Der erste Text |
am 30.10. 2000 um 02:55:00 Uhr schrieb hei+co
über schwarm |
| Der neuste Text |
am 12.10. 2025 um 07:48:25 Uhr schrieb Gerhard
über schwarm |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 23) |
am 3.4. 2011 um 21:23:26 Uhr schrieb Christine über schwarm
am 9.7. 2006 um 11:10:44 Uhr schrieb LeonardArctime über schwarm
am 2.11. 2008 um 10:39:21 Uhr schrieb Sonja über schwarm
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Schwarm«
hyperorg schrieb am 28.12. 2000 um 02:04:56 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Es gab schon viele phantastische Metaphern organischer Modelle für komplexe
künstliche, künstlerische und technologische Systeme: Golems, Roboter,
Junggesellenmaschinen (Duchamp), Kriegsmaschinen (Deleuze/Guattari), Buch-
und Textmaschinen, Dichtungs- und Metaphernmaschinen, Assoziationsmschinen
und Maschinen des Unbewußten, verrückte Maschinen, schachspielende
Marionetten, tanzende künstliche Frauen, Sexmaschinen, Schneide- und
Klebemaschinen (Cut-up), Guerilla- und Revolutionsmaschinen, Rhizome,
Wurzel- und Netzwerkgebilde, Zell, Meme und andere innerköerperliche
Gefäßvorstellungen, letztlich die Matrix als universelle Metapher für
Cyberwelten .... Posthuman - Postbiologie -Transhumanismus -
Menschnezüchtereiallmachtsphantasien oder Cyborg-trans-Gender,
postfeminismus, neo netzkritische Anverwandlungen und subversive Eingriffe
in staatliche, hegeminiale, nationale Fetische? Nun sind zwar auf der EXPO
2000 zwei Zuschauer im Deutschen Pavillon im Zwischenraum zwischen
Monitoren, Laufsteg und nichtigen Real-Welten zu Tode gestürtzt -
bedauernswerte Tragik multimedialer Manipulationen? - im Themenpark Wissen
ist es aber nicht zu den befürchteten Zusammenstößen zwischen den autonomen
vernetztern Roboter, den 72 bionische Technoiden, die in permanentem
Datenaustausch miteinander durch eine 5000 qm große Halle zirkulieren und
dabei Bildmedien freisetzen und den tausenden Besuchern pro Stunde
gekommen. Wie sagte der Aufseher vor dem Eingang so schön: "Die Roboter
sind gut zu den Menschen - also seien sie auch gut zu den Robotern!" Bitte
Händys auschhalten. Und eintreten. Die Augen gewöhnen sich nur schwer an
das bläuliche Licht ...
hyperorg schrieb am 28.12. 2000 um 01:33:26 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Nicht-hierarchische Organisation
Natürliche, kollektive Systeme liefern zahlreiche Beispiele kollektiver, dezentralisierter Aktivität. In Kolonien von Soldatenameisen von bis zu 20 Millionen zum Beispiel, können Individueln ohne hoch entwickelte Kommunikations- und Rechensysteme ein hohes Maß an Organisation und Aufgabenerfüllung aufweisen. Wenn man die Alternative einer zentral organisierten Kolonie in Augenschein nimmt, dann wären ausgedehnte Kommunikationsnetzwerke und riesige Zentralrechner erforderlich. Für Mikro-Roboter könnte Dezentralisiation sich somit kostensenkend auswirken, da sie den Bedarf an Hochgeschwindigkeitsrechnern und dem damit verbundenen Kommunikationssystem auf hoher Frequenz vorbeugt. [...] Es ist ebenfalls sinnvoll, darauf hinzuweisen, daß kollektive Systeme keiner hierarchischen Organisation bedürfen und somit dem Problem des Versagens einer einzelnen Komponente vorbeugen, das fatale Folgen für die Mission haben könnte.
(Chris Melhuis: Autostuose: Konstruktion ohne feste Planung bei Mikro-robotern, in: Hyperorganismen, S. 169-198, hier: S. 179)
hyperorg schrieb am 28.12. 2000 um 01:33:28 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Nicht-hierarchische Organisation
Natürliche, kollektive Systeme liefern zahlreiche Beispiele kollektiver, dezentralisierter Aktivität. In Kolonien von Soldatenameisen von bis zu 20 Millionen zum Beispiel, können Individueln ohne hoch entwickelte Kommunikations- und Rechensysteme ein hohes Maß an Organisation und Aufgabenerfüllung aufweisen. Wenn man die Alternative einer zentral organisierten Kolonie in Augenschein nimmt, dann wären ausgedehnte Kommunikationsnetzwerke und riesige Zentralrechner erforderlich. Für Mikro-Roboter könnte Dezentralisiation sich somit kostensenkend auswirken, da sie den Bedarf an Hochgeschwindigkeitsrechnern und dem damit verbundenen Kommunikationssystem auf hoher Frequenz vorbeugt. [...] Es ist ebenfalls sinnvoll, darauf hinzuweisen, daß kollektive Systeme keiner hierarchischen Organisation bedürfen und somit dem Problem des Versagens einer einzelnen Komponente vorbeugen, das fatale Folgen für die Mission haben könnte.
(Chris Melhuis: Autostuose: Konstruktion ohne feste Planung bei Mikro-robotern, in: Hyperorganismen, S. 169-198, hier: S. 179)
hyperorg schrieb am 28.12. 2000 um 01:33:54 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Schwarm-Intelligenzen
Zahlreiche Forscher haben Beiträge geleistet zur Definition des Begriffs der Schwarm-Intelligenz im Kontext eines verteilten Systems mit einer großen Anzahl von autonomen Robotern. Beni und Wahng (1991) drückten die Idee folgendermaßen aus:
»Das wesentliche des ...Problems ist, ein System zu entwickeln, das, obgleich es aus unintelligenten Einheiten besteht, als Gruppe fähig ist, Aufgaben zu erfüllen, die Intelligenz erfordern - die sogenannte Schwarm- Intelligenz.«
Theraulaz u.a. (1990) z.b. definieren einen Schwarm als »eine Ansammlung (mobiler) Agenten, die unweigerlich direkt oder indirekt (durch Einwirken auf ihre lokale Umgebung) miteinander kommunizeiren, und die im Kollektiv zu einer verteilten Problemlösung finden.«
Solch ein Schwarm weist als Folge der kollektiv versammelten, internen Dynamik und Interaktion mit der Umgebung eine funktionelle Selbstorganisation auf (Aron u.a.. (1990).
Deneubourg nd Goss bringen das Problem auf den Punkt:
»Der Schlüssel zum Verständnis ... ist, sich in Erinnerung zu rufen, daß die Angehörigen einer Tiergruppe immer, wenn sie entscheiden, agieren und interagieren - sowohl untereinander als auch mit er Umgebung - auch jedesmal zugleich den Zustand der Gruppe verändern. Gerade so, wie die Soziobiologie mit ihrer Populationsgenetik und die Spieltheorie die Bedeutung von Dynamik und individueller Interaktionen in der Entwicklung sozialen Verhaltens aufzeigen, schlagen wir die Analyse dieser Interaktionen als direktesten Weg zum Verständnis des kurzfristigen, kollektiven Verhaltens von Tier- 8sprich Roboter-) Gruppen vor.«
(Chris Melhuis: Autostuose: Konstruktion ohne feste Planung bei Mikro-robotern, in: Hyperorganismen, S. 169-198, hier: S. 170)
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