Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 66, davon 64 (96,97%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 22 positiv bewertete (33,33%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 7.1. 1999 um 09:53:09 Uhr schrieb
Dragan über saarbrücken
Der neuste Text am 30.4. 2013 um 11:00:05 Uhr schrieb
Orphelia Zwalinowskaskaya über saarbrücken
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(insgesamt: 16)

am 30.4. 2013 um 11:00:05 Uhr schrieb
Orphelia Zwalinowskaskaya über saarbrücken

am 20.11. 2002 um 08:50:24 Uhr schrieb
biggi über saarbrücken

am 9.4. 2005 um 15:10:18 Uhr schrieb
Pedant0815 über saarbrücken

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Saarbrücken«

Dragan schrieb am 7.1. 1999 um 09:53:09 Uhr zu

saarbrücken

Bewertung: 5 Punkt(e)

Saarbrücken ist insofern eine bizarre Stadt, als dort wirklich alles »Saar« vornedran heißt. Angefangen beim Saar-Toto über die Saarland-Halle bishin zu Saar-Text ... selbst da wo ich herkomme, das legendär öde Heilbronn, heißen die Sachen verschieden. Weil wir haben eben noch den Neckar hier und die Region Franken und auch noch Schwaben, während die Saarbrücker eben im Saarland wohnen, durch das Saarland fließt die Saar, und außer den Saarländern gibts dort auch niemanden.

Dragan schrieb am 7.1. 1999 um 09:56:00 Uhr zu

saarbrücken

Bewertung: 6 Punkt(e)

In Saarbrücken wird ein anderer Baustil praktiziert als hier (BW). Dort baut sich jeder sein Haus selbst und jedes Fenster bekommt einen anderen Rahmen und jedes neue Teil am Haus natürlich eine andere Farbe und anderen Verputz. Teils werden auch diese wundervollen Türen Gußeisen in alte Bauernhäuser reingeblastet. Ich find das lustig. Man hat immer was zu gucken.

Michael Keukert schrieb am 20.1. 2001 um 22:35:51 Uhr zu

saarbrücken

Bewertung: 5 Punkt(e)

Saarbrücken liegt an der Saar. Welch tiefschürfende Weisheiten man hier im Blatser doch erfährt...

Meine Familie stammt aus Trier an der Mosel. Das liegt in Rheinland-Pfalz. Sagt man dieses Faktum einem Saarländer, dann nimmt er nur »Pfalz« wahr und sortiert einen direkt in die Kategorie »Gelbfüßler« ein. Der Saarländer amfürscih mag nämlich den Pfälter amfürsich nicht. Dabei sind Pfalz und Mosel weit weg voneinander. Genau genommen getrennt durch einen großen Teil Saarland.

Andererseits mögen - zumindest die älteren - Moselländer die Saarländer auch nicht. »Muffländer« nennen sie die Saarländer. Und wenn der Sprecher noch den 2. Weltkrieg erlebt hat, dann heißt es meist sogar »Saargebietler«. Die älteren Moselländer haben es den Saarländern nicht verziehen, daß sie sich in der Geschichte zweimal zwischen Deutschland und Frankreich entscheiden sollten, und (mindestens) einmal Frankreich gewählt haben. Als Eindruck bleibt »Saarländer sind Opportunisten« zurück.

Dabei sind die Saarländer - zumindest die Eingeborenen - ein erstaunlicher Menschenschlag. Jeder scheint irgendwie mit jedem verwandt zu sein. Und wenn nicht verwandt, dann doch zumindest verschwägert. Oder benachbart. Oder der Schwager des Nachbern. Jedenfalls kennt jeder Saarländer jeden anderen. Das baut ein funktionierendes Gemeinwesen auf.

Saarländer handwerken gerne. Wenn jetzt ein Saarländer für eine Handwerktätigkeit einen Schwingschleifer braucht und keinen hat, dann braucht er das nur einmal seinem Nachbarn kundzutun. Der Nachbar hat nämlich eine Schwester, dern Schwiegervater einen Arbeitskollegen hat, dessen Schwager einen Cousin hat, der einen Schwingschleifer hat.

Das Tolle ist, daß der den Schwingschleifer auch tatsächlich ausleiht. Weil - man kennt sich ja.

Und meistens kommt der Schwingschleifer auch wieder zurück.

bern kirsch schrieb am 14.1. 1999 um 04:29:44 Uhr zu

saarbrücken

Bewertung: 7 Punkt(e)

>Ich war noch nie in Saarbrücken. Noch nicht mal »virtuell«, das ist schwach.
>Aber es scheint dort ja auch nichts los
>zu sein,

Hee, Alvar, was gehtn? Hier in Saarbrücken geht voll die Luzie ab, um es mal etwas »salopp« auszudrücken!
Hier haben wir ein Hauptquartier von Bodenständig 2000, Oskar, Bern, Karstadts mit Hasselblad-Taschen, Metzen-Ramschläden ohne Harlekin-Poster, Eine Design-Hochschule, einen Arzt, der lieber Gestalter geworden wäre, Barock-Häuser von Stengel, Sex auf dem Rücksitz und auf dem Vordersitz, Internet-Computer, Videospiele, das ein oder andere Fahrrad und wir sprechen perfekt deutsch! Obwohl ihr aus dem Reich ja denkt, wir reden französisch!

Peter K. schrieb am 12.12. 2007 um 20:58:51 Uhr zu

saarbrücken

Bewertung: 1 Punkt(e)

»Saarbrücken« ist die deutsche Bezeichnung für »Saarebruck«, was die 'Hauptstadt' des »Départements de la Saare« ist, des westlichsten französischen Départements. Aufgrund eines von Adenauer und De Gaulle 1954 geschlossenen Staatsvertrages ist deutsch in diesem Teil Frankreichs offizielle Amts- und Unterrichtssprache an den Schulen, und die D-Mark war vor der Einführung des Euro gesetzliches Zahlungsmittel. Der Préfect von Saarebruck heisst übrigens Mueller, und ist Mitglied der RPR des ehemaligen Präsidenten Chirac. Aus diesem Grunde sollte man sich beim Besuch im Département de la Saare nicht über die Zweisprachigen Ortschilder wundern, und auch keine Angst vor Kontakten mit den Einheimischen haben - vor allem in Saarebruck wird nahezu von jedem zweiten Erwachsenen ein relativ gut verständliches Deutsch gesprochen.

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