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Ulrich von Hutten kommt in Peters Dorf mit 2 Begleitern ins Wirtshaus. Sagt am Stammtisch nebenan ein Bauernknecht: »Jaja die Rittersleut. Jeden Tag baden oder duschen, dann Frühstück, telefonieren, Fellatio - « - Zwischenruf: »Was ist Fellatio?« »Weiß ich auch nicht. Es muß was Lateinisches sein und wurde von Rom noch nicht erlaubt.« » - «Zurück zu den Rittersleut. Jeden Tag baden oder duschen, Frühstück, Zeitungen lesen, telefonieren, Fellatio. Auf dem Alexanderplatz blabla reden und/oder mit paperlapap antworten. 3 mal täglich die Fahne und/oder die Uniform wechseln. Am Abend ne Party und in der Nacht ins Internet. So schön möchte ichs auch haben."
Ulli von Hutten steht auf und sagt: »Gestern noch auf stolzen RoSSen, heute durch die Brust geschossen, morgen in das kühle Grab.«
Er setzt sich wieder, trinkt Rotwein und ißt Wildschweinbraten. Er prostet seinen Begleitern zu. - Ein alter Bauer fängt an zu weinen. Der Pfarrer: »Er erinnerte dich an deinen Sohn Klaus.«
Eine Bäuerin: »Und an den Hölli.« Ihre Mutter: »Hast du was von unseren Verwandten in der Stadt gehört? Was macht Manfred?« »Den habense in ne Klosterschule gesteckt. Da hat er seine Ruh. Er ist im 20. Ausbildungsjahr und arbeitet in der Bibliothek.« Sagt der Bürgermeister: »E Bücherwurm. Ob aus dem mal was wird?« Sagt der Opa: »Warten wirs ab.«
Erzählt der junge Pfennigfürst einen Witz. »Vor zwei Tagen war ich in der Stadt. Ging ich in die Schmidtbank, die seit gestern Kinkkys-Bank heißt, und sagte ich will ne Bank kaufen. Sagt mein Ingo: ne Gartenbank. Sagt der hinterm Schalter: Junger Mann ist das ihr Ernst. Sag ich: Ne, das ist mein Fritz. Der hat nur dem Ernst seine Jacke an.«
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