berühren
Bewertung: 11 Punkt(e)Im Internet kann man alles ansehen, aber nichts berühren. Das macht Internet-Romanzen auch so traurig.
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| Der erste Text | am 30.1. 2001 um 12:02:18 Uhr schrieb susi über berühren |
| Der neuste Text | am 21.5. 2021 um 15:17:26 Uhr schrieb Schmidt über berühren |
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am 21.8. 2010 um 01:20:32 Uhr schrieb
am 31.12. 2017 um 18:26:56 Uhr schrieb
am 9.7. 2002 um 01:59:20 Uhr schrieb |
Im Internet kann man alles ansehen, aber nichts berühren. Das macht Internet-Romanzen auch so traurig.
....es ist nicht so, als hätte ich nicht auch andere Träume, aber ich tu mich schwer mit dem
Beschreiben von Dingen, die nichts mit Schreiben zu tun haben,
sondern z.B. mit Berühren.
Wir standen da, am See, auf dem großen Weg, der um den See ging. Um uns herum die versteckten Liegeplätze - an zweien von denen lagen unsere Handtücher, unsere Sachen. Ganz nackt standen wir vor uns, einen halben Arm weit weg, so nahe waren wir langsam aufeinander zugegangen. Wir hatten uns gesehen, uns gezeigt, einander provoziert, und uns wieder den Rücken gezeigt. Waren weggegangen und wieder auf uns zu. Standen jetzt vor einander, und sahen uns in die Augen, mit offenem Mund. Unser Atem ging schneller, als unsere Finger über unsere Oberame gingen. Es war, als ob eine elektrische Spannung übertragen würde, jetzt ein ganz anderes Spiel gespielt würde. Wir berührten einander ganz sachte und dort, wo man sich auch am offiziellen FKK-Strand ganz unbedenklich berühren kann. Und doch bebten wir vor Geilheit. Wir berührten uns, und ganz langsam glitten unsere nackten Leiber aneinander. Nackte Haut auf nackter Haut rieb sich sacht. Lippen kamen sich näher, und Zungen trafen sich in Höhlen, umzingelten einander endlos lang, während unsere Becken aneinander rieben. Und ganz leicht, als ob ein Hauch vorübergegangen wäre, trennten wir uns, gingen unserer Wege, nach rechts und nach links. Keiner sah mehr nach dem anderen, doch sein Geruch, sein Geschmack begleitete einen jeden noch Wochenlang.
Das Problem der Tabus scheint folgendes gesellschaftliche Problem zu sein:
In allen Gesellschaften geht es einerseits darum, daß die »nachwachsende Generation« so erzogen oder besser so manipuliert
wird, daß sie sowohl genau das tut, was die »alte Generation« will, als auch daß die Frauen tun, was die Männer wollen, damit
etwa die Altersversorgung klappt, damit die Rangordnung erhalten bleibt, damit die Arbeit getan wird, zu der man selbst keine
Lust hat, damit Kriege geführt werden und Menschen zu sterben bereit sind, damit junge Frauen zur PROMISKUITÄT (also
zu ABENTEUERN, SEITENSPRÜNGEN) oder gar zur PROSTITUTION bereit sind und dann auch noch möglichst die
»niederen Arbeiten« verrichten.
Andererseits ist den Menschen, und auch den jungen Menschen und dabei auch den Frauen (?) von der Natur (siehe
VERANLAGUNG) ein immenses Gehirn mitgegeben worden, das genau auf die persönliche Lebenserhaltung und auf eine
gelingende optimale Fruchtbarkeit abgestimmt ist, das also den Interessen der Alten bisweilen völlig entgegengesetzt ist. Die
Jungen würden vielleicht noch die Alten freiwillig versorgen, wenn eine Harmonie mit ihnen besteht und/oder wenn genügend
Mittel dazu da sind, sie würden vielleicht manche Kriege mitführen, wenn sie wirklich unvermeidlich sind, weil sie auch den
eigenen Untergang bedeuteten. Doch würden sich mit Sicherheit die »jungen Weibchen« schon von ihrer natürlichen
Veranlagung her zu geordneter Fruchtbarkeit und damit zur MORAL nie zur Promiskuität oder auch zur Prostitution hergeben
und zwar nicht nur für die zum unverbindlichen Vergnügen der Alten, sondern auch nicht für die zum unverbindlichen Vergnügen
der Altersgenossen.
Das Problem ist nun, wie die Alten nun die Jungen zur Unterordnung zwingen, wie sie deren Gehirn mit dem Lebens- und
Fruchtbarkeitswillen umfunktionieren und zumindest auf ihre eigenen Bedürfnisse umprogrammieren. Und das muß ja so
raffiniert geschehen, daß den Jungen das nicht nur nicht auffällt, denn dann würden die revoltieren, sondern daß sie das am
Schluß auch noch selbst wollen.
berühren
Vér aine(n) andeře(n) beřûrt, lôst ainen énärgíflus aus.
Das řízíkó líkt dářin, das řictuň unt 353;tärke nict fórhér fäst353;téen.
DICH
möchte ich
berühren
jetzt
ein so starkes gefühl
ein so starker wunsch
das er mich erwärmt
wo die sonne grad erst aufgeht
ich kann es dir nicht
erklären
ich kann es dir nicht
zeigen
ich habe es
in mir
grad
und immer
und ich weiß nicht
warum
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