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Schmidt (é) schrieb am 11.3. 2026 um 08:37:16 Uhr über

Diktatur-der-Frau

als erstes sehe ich Männer die Reling zu einem großen Dampfer hochsteigen mit Gepäck, Seesäcken, an der Küste Englands. Dann sehe ich junge Frauen mit frenetischen Gesichtern die Ihnen zuwinken. In ihren Händen befinden sich ihre Slips. Sie winken mit ihren Höschen. Einige werfen ihre Höschen auch in Richtung der fortfahrenden Männer.
Mutter hätte gesagt, ich bin froh wenn ihr alle aus dem Haus seid. Dann hab ich mal für einen Moment meine Ruhe. Die Diktatur der Frau ist oft nicht gut sichtbar weil Frauen das schlauere Geschlecht sind. Ich begründe das hier nicht. Aber schlau ist es subtil im Hintergrund zu wirken, nicht mehr als nötig preiszugeben. Männer sind da offener und viel naiver. Sie geben alles preis und vertrauen schnell. Vor allem Frauen. Männer sind wirklich das dümmere Geschlecht. Und nur aus lauter Langeweile, weil Frauen im Grunde immer nur unter sich wirklich offen und sie selbst sind (von rühmlichen Ausnahmen abgesehen) haben Männer so große technische Erfindungen und Fortschritte gemacht. Die Frau ist im Grunde schuld daran daß Männer Raumfahrt betreiben und Raketen bauen weil sie sich für das leben der Männer gar nicht interessieren und dieses sogar eklisch finden. Das geht ja heutzutage schon so weit daß sie den Männern vorschreiben wie sie zu pissen haben. Die Standartdiktatur der Frau sieht eher so aus wie bei meinen Eltern. Der Mann hat scheinbar das Sagen, sagt aber nie was außer daß er mal kurz rumbrüllt (ein Überbleibsel aus der Steinzeit, ein Löwengebrüll, ich bin hier der eigentliche Chef), in Wahrheirt aber trifft die Frau alle Entscheidungen. Sie entscheidet wann und wo der Mann zum Arzt geht, welches Geld er bekommt, was angeschafft wird und was nicht, wohin der Urlaub geht, was gekocht wird, was eingekauft wird, ob und wann der mann Sex haben darf, nur das Fußballprogramm im Fernsehen darf der Mann allein entscheiden, und das tut er dann auch. Und dann sagen sie auch noch Schätzchen zueinander die tief Verfeindeten welche das ökonomische System der Bundesrepublik Deutschland zusammenschweißt auf daß sie niemals ein autonomes leben je führen können. Die Welt ist schlecht. Nur ich denk an mich. Sagte Mutter. Und, du kannst doch gar nicht mitreden, krieg du erst mal Kinder. Damit traf sie mich sehr tief, hatte ich doch gerade erst drei Kinder und floh vor der verantwortung in einbe junge Ehe und ließ sie mit den drei Knaben ganz alleine wo sie doch so auf mich gezählt hatte, besonders im Alter da wollte sie ja daß´ich bei ihr Wohne in einem Zimmerchen (ich hab ein Zimmerchen für dich) (Und ich bin der Chef hier, das hing auch im Flur, gleich neben dem Plakat von dem Weber mit dem Glotzkopf der sich selbst einen Nagel in die Stirn haut mit dem Hammer) und ich antworte. nein, Du hast mich nicht. weil sie sagte. Aber ich hab doch dich. als ich mittellos, arbeitslos, joblos, freundin los vor ihr saß und heulte am Küchentisch. Aber ich hab doch dich. Nein, du hast mich nicht. Dann verfiel sie in ihren harten Westerwälder Dialekt. Und in ihr Nonnendasein mit den gekreuzten brennenden Kerzen haben sie mich befragt und ich habe meine Freundin nicht verraten. Und Männer haben keine Ahnung. Die sind wie Kinder.


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