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Hallo Pan! So geht es mir auch: Selbstbefriedigung macht Treue möglich ohne jedes Gefühl von Verzicht und Einschränkung. Ich lebe, ich bin voll da, mit Schwanz, Kopf und Herz! Ich verzichte auf kein Quäntchen sexuelle Befriedigung! Ich gebe es mir und ich gebe es meiner Frau.
Beim »Wixen« (man nenne es, wie man nur will) erlaube ich mir alle nur erdenklichen Phantasien, Vorstellungen und Gedanken. In der Phantsie mit einer anderen Frau voll abfahren, das erlaube ich mir. Ich hab damit auch kein moralisches Problem, obwohl ich mit voller Überzeugung bibeltreuer Christ bin. Man muss nur ein bisschen psychologisch denken und dem Verstand in Sachen Glaube keine Fesseln anlegen: Gott ist allgegenwärtig, auch in meinem Schwanz, auch wenn er eregiert ist und von dieser hinreißenden, elektrischen Lust durchflutet. Das ist Gott, der da in meinem Schwanz wirkt. Und ich lade ihn zu mir ein. Gott ist alles in allem. Er ist die Sexualität, er ist der Orgasmus und er ist auch alles andere! Ich glaube konsequen an die All-gegenwart Gottes! So betrachte ich alles als heilig - a l l e s ! !
Auch die andere Frau (oder der andere Mann - mitunter sind meine Fantasien auch schwul), mit der ich es in der Fantasie vielleicht treibe ist eine Erscheinungsform Gottes. Gott ist identisch mit allem und jedem. Gott ist identisch mit aller Realität! Es gibt keine Trennung zwischen Gott und Wirklichkeit und keinen Unterschied. Gott ist gnädig, d.h. er ignoriert alle Sünde (wobei ich Selbstbefriedigung keineswegs für Sünde halte), d.h. er mißachtet - und vernichtet damit - alles, was uns von ihm trennen könnte. Die Gnade, d.h. die bedingungslose Vergebungsbereitschaft Gottes bewirkt, dass es zwischen uns und Gott keine Distanz, keinen Abstand gibt. Das ist der Kern der Botschaft des neuen Testamentes, der Botschaft Jesu Christi. Gott ist eins mit Dir. Gott ist eins mit jedem. Gott ist eins mit mir. Gott ist eins mit allem. Du bist eine Verkörperung Gottes, genauso wie jeder andere Mensch und genau so, wie auch ich. Du bist Gott und ich bin Gott. Gott ist ich und Gott ist Du. Ich bin Du und Du bist ich. Und auch die Frau, die ich vielleicht in der Fantasie vögele, während ich meinen Körper streichle und meinen Penis massiere, auch sie ist eine Erscheinungsform Gottes. Indem ich mich sexuell mit ihr auf der Ebene der Vorstellung vereinige, vereinige ich mich mit Gott, bzw. mit mir selbst. (Und übrigens auch mit Dir und mit überhaupt allen Menschen auf der Erde!).
Selbstbefriedigung ist, nach meinem Verständnis ein Akt der Vereinigung des Menschen mit sich selbst, ein Schritt in Richtung Einssein, in Richtung Frieden, Frieden mit sich, Frieden mit den anderen, Frieden mit dem eigenen Körper, mit Körperlichkeit und Materie überhaupt! Es geht da also um Rückkehr zu Einheit und Harmonie. Amen.
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