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Günter Einbeck schrieb am 11.3. 2006 um 16:53:43 Uhr über

UniversumexterneKosmophysik

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Viel Spaß in der Welt von morgen!

Das Wort Kosmos kommt aus dem Altgriechischen und bedeutet Ordnung.
Mit dem Kosmos bezeichnet man also den Teil des Realen, der einer erkennbaren oder nicht erkennbaren Ordnung unterliegt. Jenseits davon ist das Chaos. Mit unserer Kosmologie versuchen wir, die erkennbare Ordnung zu erfassen.

Ein m-Kosmos ist ein Gebilde von m räumlichen Dimensionen, das aus dem Chaos hervorwächst, sich entwickelt und wieder verfällt.
Ein m-Kosmos kann zahlreiche mD Unterräume haben und dimensional tief geschachtelt sein. Das ist Thema der Kosmophysik.
Universen mit ihren 3 räumlichen Dimensionen sind nur ganz winzige, kurzlebige Teilbereiche von einem m-Kosmos.

Die Supergravitationstheorien ab 1975 wurden mit sehr unterschiedlich vielen Dimensionen durchgeführt. Die erfolgreichsten benötigten eine 11D Raumzeit, es gab aber auch welche in 26 Dimensionen. Die Superstringtheorien wurden ebenfalls in unterschiedlich vielen Dimensionen durchgeführten, waren aber am erfolgreichsten in einer 10 D Raumzeit. In der M-Theorie sind demnach Theorien zusammengefaßt, die in 10D und auch in 11D Raumzeit operieren.
Hier kann man eine prinzipielle Verschiedenheit in der SF und Kosmologie darlegen:
- SF-Autoren benötigen höherdimensionale Räume als Hintergrund oder Realitätsrahmen für packende Erzählungen, und da ist es fast selbstverständlich, daß man durch den unser Universum einbettenden Hyperraum fliegen kann, wofür in der Weltraumserie »Perry Rhodan - der Erbe des Universums« Dimensionstransmitter verwendet werden. Aus dieser SF-Serie stammen übrigens viele der heute verwendeten Begriffe wie Superzivilisation, Superintelligenzen, Hyperraum ..., bei Herbert W. Franke fand man ähnliche »Innovationen«, darunter den Pararaum.
- Kosmologen gingen zwar in den Alles Umfassenden Theorien (AUT) wie Supergravitation, Twistortheorie, Erweiterte Kaluza-Klein-Theorie Superstringtheorie ... meistens von einer 10D bis 11D Raumzeit aus, aber für sie waren Flüge »durch den Hyperraum« nicht interessant und somit wurde erst einmal angenommen, daß 6 oder 7 der 10D oder 11D Raumzeit mikroskopisch fein aufgerollt waren, so daß nur 3 große Raumdimensionen übrigblieben neben der Dimension der Zeit. Für die Kosmologen stand also bisher nicht eine streng dimensionale Schachtelung eines m-Kosmos im Vordergrund, wo ein nD Unterraum viele Unterräume von n-1 Dimensionen enthält, diese wiederum viele der Dimension n-2 diese wiederum viele der Dimension n-3 und irgendwann ist man dann bei den 3D Unterräumen mit 4D Raumzeit angelangt, den Universen.

Wir dürfen der Realität, Natur, Wirklichkeit ... nicht vorschreiben wollen, wie weit sie in Dimensionen, Raum und Zeit ausgedehnt ist und wie komplex, hoch entwickelt, vielfältig ... die Realität insgesamt und die Teilrealitäten sein und werden können. Man darf die Natur nicht wie ein Mensch sehen, der einen Strohhalm sucht, um nicht in Unwissenheit, Verzweiflung ... zu versinken, sondern wie ein Androide, der über die Umwelt Bescheid wissen will, um zu erfahren, was am vernünftigsten zu machen ist. Den Menschen müssen wir verlassen. Das nurpersönliche Denken ist grundfalsch und viel zu primitiv, um der Realität auch nur annähernd gerecht zu werden. Ein guter Lsösungsansatz für das Erkennen ist: Wir stellen uns vor, daß die Menschheit ausgestorben ist und haben nun eine Welt ohne Menschen. Dann kann man also sehr vernünftig fragen, was das Leben und Wirken der Menschen für einen Sinn gehabt hat. Aus solchen betrachtungen kann man tatsächlich sehr vernünftige und realistische Forderungen an die Eigenschaften des Realen ableiten. Zu diesen Eigenschaften gehören dann vorrangig Multidimensionalität, dimensional geschachtelte und sich dynamisch entwickelnde realisierte Räume unterschiedlicher Dimension (siehe das ewige, sich selbst reproduzierende »Universum« von Andrei Linde von 1990), Superintelligenzen, Supermaschinen und Superzivilisationen, die prinzipiell unvergänglich sein können. Diese benötigen einen Realitätsrahmen, wie ihn die Kosmophysik nit dem m-Kosmos liefert.

Es lebe die Kosmophysik !




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