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Ich hatte eine harte Kindheit. Zum Beispiel machen die Eltern immer ein riesiges Tamtam, wenn meine getragenen Unterhosen nicht blütenrein waren, sondern »Bremsspuren« zeigten. Mutter sah das natürlich, wenn sie die schmutzigen Kleider für die Wäsche aussortierte. Sie rief mich zu sich und hielt mir die schmutzige Unterhose unters Gesicht. Sie nickte drohend und sagte dann, sie zeige den Slip dem Vater. Ich erschrak und fing an zu weinen. Mutter sagte: Geh in dein Zimmer! Abends, als ich schon nicht mehr an den Slip dachte, zeigte Mutter dem Vater meine Unterhose. Er sagte nur: Ausziehen! Ich wusste, dass ich nun kein Wort sagen durfte und mich sofort ausziehen musste, obwohl wir noch beim Abendbrot sassen. Ich stellte mich nackt hinter meinen Stuhl - das war so bei uns. Und jetzt kein Geräusch machen, sonst strafte der Vater auch für dieses »Vergehen«. Nachdem die Familie gegessen hatte, sagte der Vater: Und nun zu dir, du schmutziger Kerl! Du bist zu faul, dich zu reinigen - und das werde ich dir jetzt austreiben. Hopp! Hol den dicken Bambus. Ich erschrak und meine Tränen liefen. Ich versuchte, Vater nicht noch mehr zu erzürnen und rannte, den Bambusstock zu holen. Vater rückte einen Schemel in die Mitte des Zimmers und sagte nur: Bücken! Ich bückte mich. Vater sagte: Und wenn du nun noch einen Ton von dir gibst, kriegst du das Doppelte! Zählen und Bedanken musst du natürlich. Ich bückte mich über den Schemel. Die Schmerzen, die nun kommen würden, kannte ich nur zu gut: Vater züchtigte mich öfters aufs härteste. Vater überprüfte meine Stellung mit Freuden. Dann fiel der erste Hieb. Ich versuchte, nicht zu schreien und möglichst deutlich zu zählen und mich beim Vater zu bedanken. Er legte die Hiebe gemächlich und genau neben einander. Langsam stiegen die Tränen hoch. Vater sagte: Wehe dir, wenn du dich nicht zusammennimmst und sauber zählst…! Nach 24 Hieben und langer Zeit trat der Vater zurück. Er sagte: Steh auf! Hände in den Nacken! Beine auseinander. Freundchen, ab jetzt Sauberkeit! Sonst… Ich schluchzte: Ja, Vater! Er sagte: Damit du diese Abstrafung nicht vergisst, holst du nun den langen dünnen Bambus. Da schrie ich auf! Ruhe, jetzt! Du sollst diesen Abend nicht vergessen! Los! Geh! Ich ging mit richtiger, riesiger Angst vor dem, was nun kommen sollte. Und es kam! Vater peitschte mich mit dem langen Bambus, dem besonders elastischen, in Längsrichtung auf meine Arschbacken und meine Arschspalte: immer links, Mitte, rechts. Endlos. Beim Schlag in der Mitte liess er sich besonders Zeit und setzte seine volle Kraft ein. Jetzt schrie ich nur noch. Vater befahl den Brüdern, sie sollten mich halten. Und mich blaffte er an, ich solle das Zählen nicht vergessen! Ich weiss nicht, wie ich diese Auspeitschung - und das war es ja - überstanden habe! Am Ende, nach endlos vielen Schlägen und untererträglichen Schmerzen und lautem Schreien, hörte der Vater auf. Schaute mich lange an und befahl den Brüdern, mich frei zu lassen. Als ich weinend vor ihm stand, sagte er drohend: Von jetzt an wirst du deine Unterhosen jedesmal, wen du nach Hause kommst, unserer lieben Mutter zur Kontrolle der Sauberkeit zeigen. Auch wenn du Kollegen mitbringst! Auch wenn Besuch da ist! Ab jetzt gilt: Unsauber - und du erhältst dieselbe Strafe wie heute Abend! Ich genierte mich unsäglich. Und die eher häufigen Male, bei denen die Eltern fanden, ich sei zu wenig gründlich im Säubern gewesen, waren unsäglich schmerzhafte Abende! irgendwann habe ich Sauberkeit gelernt!
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