Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 17, davon 15 (88,24%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 9 positiv bewertete (52,94%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 4.5. 2003 um 19:48:58 Uhr schrieb
mcnep über Leichenstarre
Der neuste Text am 10.12. 2017 um 17:40:29 Uhr schrieb
Bernhard der Schrumpelwichser über Leichenstarre
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 5)

am 2.1. 2008 um 13:43:11 Uhr schrieb
Jona über Leichenstarre

am 28.5. 2005 um 16:00:39 Uhr schrieb
Hannes über Leichenstarre

am 8.10. 2009 um 10:52:58 Uhr schrieb
DR STARR über Leichenstarre

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Leichenstarre«

mcnep schrieb am 4.5. 2003 um 22:16:55 Uhr zu

Leichenstarre

Bewertung: 7 Punkt(e)

Bonifatius lag im Sarge,
Gräfin Ziegler weinte sehr,
und mit reichen Kranzesspenden
nahte der Verwandten Heer.
Als die schönste der Cousinen
ihre Blumen niederlegt,
hört man, wie´s drin im Sarge
schaurig an den Deckel schlägt.
Alles schaut sich an betroffen,
ängstlich öffnet man den Schrein:
Da - mit einer Riesenlatte lag
darin das Rübenschwein.

Moral und christliche Nutzanwendung:
Wenn er Dir erst im Sarge steht
ist es meistens schon zu spät.

(Volksgut)

Voyager schrieb am 4.5. 2003 um 21:57:05 Uhr zu

Leichenstarre

Bewertung: 10 Punkt(e)

Im Altenkrankenhaus war der Tod sozusagen an der Tagesordnung und nach ein paar Leichen für mich nichts aussergewöhnliches mehr. Unvergessen allerdings, als jemand während meiner Nachtwache verstarb, dessen Beine schon zu Lebzeiten von schweren Kontraktionen an den Bauch gezogen waren. Es sah also so aus, als wäre er in hockender Stellung erstarrt. Sein Ableben stellte mich nach den ganzen Formalien und der Leichenerstversorgung vor ein Problem, nämlich, die sterblichen Überreste bis zur Abholung durch einen Bestatter in einen Übergangssarg zu verfrachten. Ich konnte ihn drehen und wenden wie ich wollte, aber der Deckel ging durch die Beinstellung nicht zu schliessen. Es war schon ziemlich gruselig, die Beine mit Hilfe eines Kollegen so gerade zu biegen, dass der Deckel schloss. Naja, danach ging es in die Leichenhalle zur Zwischenlagerung. Ich alleine mit der Kiste in den Aufzug und Richtung Keller, durch lange schlecht beleuchtete Flure, Ankunft Leichhalle, soweit normal. Plötzlich gibt es einen lauten Knall, der Deckel vom Sarg klappt auf die Seite, die Beine hatten sich wieder in die hockende Position geschnackt. Ich frag mich heute noch manchmal, wie die Leiche wohl beerdigt worden ist? Wahrscheinlich eingeäschert, aber auch da gab es sicherlich das Problem mit der Leichenstarre.

mcnep schrieb am 4.5. 2003 um 19:48:58 Uhr zu

Leichenstarre

Bewertung: 6 Punkt(e)

Ein Zustand irgendwo zwischen Sterben und Stinken.
Das steht uns auch noch bevor: 'dies ist dein Teil, dieses ist unser Los'.
Ungeeignet für Tischgespräche an Bar, Bistro oder Blaster,
nicht so morbide berührend wie Fäulnis - ein Transitorium eben.
Selten gebraucht als Metapher: keine Glosse spricht hierzulande
vom 'Reformstau' als Leichenstarre der Demokratie, das wäre zu eklig.
Unerklärt mir, gerichtsmedizinisch hingegen vertrauliches Übel,
hast du die Lider bis jetzt nicht geschlossen, zu spät:
Lang noch schaut dir der Korpus aufs Solinger Messer.
Vielleicht auch die Absicht der Toten, zu sagen, werft mich noch nicht weg:
Laßt mich noch etwas bei euch, danach pass ich leicht in die Kiste.

Turnschuh schrieb am 7.4. 2005 um 18:17:16 Uhr zu

Leichenstarre

Bewertung: 2 Punkt(e)

Ich mag die Bilder des toten Papstes nicht sehen. Kann ja umschalten, aber wenn es zufällig beim hin und her schalten zwischen den TV - Sendern zu sehen ist, überkommt mich dann doch gleich ein Schauer. Ich mag den Anblick von Toten nicht. Ich mag mich lieber an den lebenden Körper erinnern- wie krank dieser auch sein mag. Jeder lebendige Körper ist so etwas wunderbares. Der tote Körper ist einfach nur noch die leere Hülle die übrig bleibt. Und das Lebendige ist auch noch da. Nur nicht mehr sichtbar für uns noch Lebenden.

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