Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 123, davon 115 (93,50%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 27 positiv bewertete (21,95%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 1.10. 1999 um 23:30:58 Uhr schrieb
Fridolin über Wissenschaft
Der neuste Text am 20.8. 2026 um 09:20:14 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über Wissenschaft
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 60)

am 22.5. 2012 um 22:48:56 Uhr schrieb
baumhaus über Wissenschaft

am 22.4. 2006 um 04:06:19 Uhr schrieb
Toby über Wissenschaft

am 15.1. 2024 um 08:55:20 Uhr schrieb
gerhard über Wissenschaft

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Wissenschaft«

hei+co schrieb am 16.6. 2000 um 01:51:58 Uhr zu

Wissenschaft

Bewertung: 3 Punkt(e)

Jeder ’literarische’ Text läßt sich als Produktivität begreifen. Und seit dem Ende des 19. Jahrhunderts bietet die Literaturgeschichte Beispiele von Texten, die sich in ihrer Struktur bereits selber als Produktion verstehen und die sich nicht in Abbildungsfunktionen wollen auflösen lassen (Joyce, Mallarmé. Lautréamont, Roussel). Einer Semiologie der Produktion fällt daher die unabweisliche Aufgabe zu, sich diesen Texten zuzuwenden, um die um die Produktion zentrierte skripturale Praxis durch ein wissenschaftliches Denken zu ergänzen, das mit der Untersuchung dieser Produktion befaßt ist. Hat die Semiologie dergestalt jene modernen Texte modelliert, dann wendet sich die so gewonnene Modelle auf den gesellschaftlichen Text an - auf die gesellschaftlichen Praktiken, von denen die ’Literatur’ ein in keiner Weise bevorzugtes Teilgebiet ist -: um sie allesamt als unabgeschlossene Transformations-/Produktions-Prozesse zu begreifen." (Tel Quel - Kristeva, 35)

blubb schrieb am 9.12. 2000 um 20:29:26 Uhr zu

Wissenschaft

Bewertung: 5 Punkt(e)

Es hilft, wenn mensch sich immer wieder sagt, daß Wissenschaft kontingent ist - also nicht notwendigerweise so, wie sie gerade ist. Es geht immer auch anders.
Ein recht nettes Beispiel ist die Geometrie: da gab's ja mal den netten Herren Euklid, und der hat ein paar Axiome aufgestellt, die niemand rational versteht (»Parallelen schneiden sich im Unendlichen«), und daraus eine Geometrie gemacht, die jetzt sowas wie der Common Sense ist, in der Schule gelehrt wird usw. Nicht daß ich was gegen den Herrn Euklid hätte, aber es gibt auch noch andere Geometrien, die in sich auch widerspruchsfrei sind und damit genau dieselbe Existenzberechtigung wie die euklidische haben - das wird allzuoft vergessen.
Interessant sind dann auch noch in den Geisteswissenschaften die Auseinandersetzungen zwischen den Leuten, die die Welt lediglich erklären wollen - also zum Bleistift der Herr Luhmann mit seiner Systemtheorie, und den Leuten, die die Welt besser machen wollen - Habermas und so. Letztere sind mir eigentlich um einiges symphatischer als erstere.

Pferdschaf schrieb am 8.12. 2017 um 15:42:28 Uhr zu

Wissenschaft

Bewertung: 1 Punkt(e)

Und sie wollen es ja auch gar nicht. Ärzte wollen ein Buch aufschlagen, das da auch heissen könnte: alles was Sie über TBC wissen müssen.. das 1x1 der Tuberkulose, von A bis Z und dann werden sie das lesen, wie es sich gehört und anwenden, wie es sich gehört. Lauter gleichgeschaltete Gehirne. Keine Entdeckungen, keine Ergänzungen, nix als Beton, seit einem halben Jahrhundert schon. So wird das nie mehr was vollumfänglich Anständiges. Und da sind doch noch so viele Fragen oder sieht das vielleicht aus wie ein Endprodukt ? Nein, so sieht es nicht aus ! Macht doch mal wieder was Unanständiges, bitte, das kann nur besser werden. Der Penicillinfindermensch, der muss doch ein übelster Dreckswissenschaftler gewesen sein, das Labor ein einziger Saustall, die Petrischalen total verschimmelt und dort ist es dann gewachsen... so war es doch .. hach würde euch doch nur mal wieder was Neues erwachsen ! Denn das Alte, das sieht ganz schön schiech aus.

mundragor schrieb am 20.11. 2000 um 21:02:24 Uhr zu

Wissenschaft

Bewertung: 4 Punkt(e)

Die wissenschaftliche Methode, nur der eigenen Wahrnehmung - den eigenen Sinnen zu trauen, wurde mit der Erfindung des Mikroskops und des Teleskops verraten.
Statt die eigenen Sinne zu schärfen wurden diese nur verlängert.

Ein brauchbares Schlüsselwort wäre Imagination

diso schrieb am 27.3. 2002 um 00:52:15 Uhr zu

Wissenschaft

Bewertung: 1 Punkt(e)

die wissenschaft steht über allem.
was bringt sie?
da sich die menschheit bereits auf einem weg befindet, der sich vom naturzustand abkehrt, scheint die wissenschaft die einzige methode zu sein, frieden und wohlstand für die allgemeinheit zu schaffen.
tut sie das?
und welches übel kann schon dem ideal der wissenschaft wiedersprechen?
die wissenschaft will den eindruck vermitteln, als wäre sie moralisch unabhängig. sie relativiert alles, was sie moralisch unfehlbar erscheinen lässt.
doch ist alles relativ?
und dann sei da noch die frage gestattet, ob sie das selber glauben kann.
wenn alles relativ ist, was soll noch die forschung?
warum wird nicht der positive effekt, den die anerkennung der relativität allem zur folge hätte, nutzbar gemacht, und die menschheit in ein friedliches zeitalter katapultiert?
antwort:

die welt ist zu schlecht.

korrektur:
falsche antwort.

berichtigung:
die wissenschaft scheint keine möglichkeiten zu haben, etwas gegen die ungleichverteilung der güter auf der welt zu unternehmen.


diso



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