eigentlich
Bewertung: 24 Punkt(e)Irgendwie sage ich oft »eigentlich«. Aber eigentlich sage ich noch öfter »irgendwie«.
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| Der erste Text | am 15.9. 1999 um 14:30:23 Uhr schrieb Tanna über eigentlich |
| Der neuste Text | am 6.1. 2026 um 08:30:52 Uhr schrieb joo über eigentlich |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 166) |
am 23.4. 2011 um 23:46:52 Uhr schrieb
am 26.6. 2005 um 18:04:47 Uhr schrieb
am 25.11. 2008 um 17:10:25 Uhr schrieb |
Irgendwie sage ich oft »eigentlich«. Aber eigentlich sage ich noch öfter »irgendwie«.
Eigentlich wird viel zu oft falsch verwendet.
Warum sagen so viele z.B.: »Das hätte ich eigentlich schon gestern machen wollen«, wenn sie eigentlich sagen wollen: »Das hätte ich schon gestern machen wollen«.
Die ursprüngliche Bedeutung »urspünglich« interessiert doch heute keinen mehr. Jeder ist froh, daß er ein neues Füllwort hat, daß niemanden so richtig stört - Doch dieser Niemand der bin ich...
Alvar schrieb:
»Eigentlich ist eigentlich überflüssig. «
Ich meine: eigentlich nicht. Es gibt kein besseres Wort, um eine relativ schwammige Einschränkung auszudrücken. Wirklich nicht!
;-)
Ich habe ein sehr ambivalentes Verhältnis zu Füllwörtern. Selbst benutze ich sie ab und zu gerne. Wenn mein Mitbewohner sie verwendet, dann nerven sie mich manchmal, weil sie so manche Erzählung ganz schön verkomplizieren und in die Länge ziehen. Ein auch irgendwie pralles Wort ist meiner Meinung nach Nichtsdestotrotz. Superlang und gar nicht so toll.
N
Eigentlich ist ein wunderbares Diagnosewort.
Immer wenn du »Eigentlich« sagst, oder denkst, bist du auf einen Punkt gestoßen an dem dein derzeit gelebtes Leben nicht mit dem übereinstimmt, was deiner eigenen Art entspricht.
»Eigentlich möchte ich lieber in der Sonne liegen, als diese Arbeit zu machen, in der ich absolut keinen Sinn sehe.«
»Eigentlich müsste ich mich umdrehen, meine nörgelnde Frau/meinen faul herumlümmelnden Mann stehen/liegen lassen, weggehen und nie wieder zurückkommen.«
Wenn du solche Sätze denkst, bist du an einem Entscheidungspunkt angekommen.
Die meisten verscheuchen den Gedanken mit einer Handbewegung. »Wird sofort erledigt, Chef!«
Ich sehe das Wort »eigentlich« positiv, da in manchen Situationen viel Mut dazu gehört, dieses Wort zu verwenden und danach, obwohl es niemand hören will, die Wahrheit zu sagen.
eigentlich ist das wort »eigentlich« nicht zum ausprechen da , höchstens zum nachdenken ...(z.B eigentlich ist das was ich mache unsinnig).... also sollte man es einfach sofort ändern und eigentlich nichts ans »licht« bringen
Ohne Wörter wie eigentlich, ziemlich, irgendwie... wäre das Leben und die Sprache doch leer
Eigentlich meine ich doch etwas anderes, eigentlich könnte ich auch sagen ich meine etwas anderes, ich meine eigentlich könnte ich auch einfach sagen was ich meine
Eigentlich... heißt, wenn ich offen wäre, würde ich es direkt sagen.
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