eigentlich
Bewertung: 24 Punkt(e)Irgendwie sage ich oft »eigentlich«. Aber eigentlich sage ich noch öfter »irgendwie«.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 429, davon 415 (96,74%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 150 positiv bewertete (34,97%) |
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| Durchschnittliche Bewertung | 0,294 Punkte, 165 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 15.9. 1999 um 14:30:23 Uhr schrieb Tanna über eigentlich |
| Der neuste Text | am 3.2. 2024 um 20:48:02 Uhr schrieb Arbeitskreis Tortur über eigentlich |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 165) |
am 10.1. 2004 um 00:59:51 Uhr schrieb
am 7.8. 2003 um 14:24:51 Uhr schrieb
am 30.3. 2003 um 18:57:59 Uhr schrieb |
Irgendwie sage ich oft »eigentlich«. Aber eigentlich sage ich noch öfter »irgendwie«.
Ich habe ein sehr ambivalentes Verhältnis zu Füllwörtern. Selbst benutze ich sie ab und zu gerne. Wenn mein Mitbewohner sie verwendet, dann nerven sie mich manchmal, weil sie so manche Erzählung ganz schön verkomplizieren und in die Länge ziehen. Ein auch irgendwie pralles Wort ist meiner Meinung nach Nichtsdestotrotz. Superlang und gar nicht so toll.
N
Alvar schrieb:
»Eigentlich ist eigentlich überflüssig. «
Ich meine: eigentlich nicht. Es gibt kein besseres Wort, um eine relativ schwammige Einschränkung auszudrücken. Wirklich nicht!
;-)
Mein Chef ist auch so ein eigentlich-Liebhaber, so heißen, er benutzt eigentlich alle Nase lang. Inzwischen gibt es eine Strichliste. Wenn wir hier bei 10x eigentlich angelangt sind, gibt es ein Eis für jeden.
Sein heutiger netter Ausspruch zu einem nicht nennenswerten Thema war: »Das ist fast mehr«. Kann ich daras schließen, daß es weniger ist?
Eigentlich... heißt, wenn ich offen wäre, würde ich es direkt sagen.
Eigentlich wird viel zu oft falsch verwendet.
Warum sagen so viele z.B.: »Das hätte ich eigentlich schon gestern machen wollen«, wenn sie eigentlich sagen wollen: »Das hätte ich schon gestern machen wollen«.
Die ursprüngliche Bedeutung »urspünglich« interessiert doch heute keinen mehr. Jeder ist froh, daß er ein neues Füllwort hat, daß niemanden so richtig stört - Doch dieser Niemand der bin ich...
Ich sehe das Wort »eigentlich« positiv, da in manchen Situationen viel Mut dazu gehört, dieses Wort zu verwenden und danach, obwohl es niemand hören will, die Wahrheit zu sagen.
Im Grunde ist eigentlich ja irgendwie ein ziemlich seltsames Wort. Genau genommen.
ich mag das wort eigentlich ganz gern. eigentlich kann man es immer benutzen, wei es eigentlicht garnichts bedeutet. es stört eigentlich keinen und mich freut es eigentlich immer.
Ich habe hier gelesen, dass da jemand meinte, man benutze eigentlich eigentlich nur um sich nicht festzulegen. dem kann ich eigentlich nur bedingt zustimmen. ich finde eigtntlich hat was sehr überlegtes und meint eigentlich nur, dass man sich auf das Eigentliche, das grundsätzliche (man kann grundsätzlich und eigentlich eigentlich meist gleichbedeutend verwenden, obwohl das eigentlich nicht stimmt) konzentirert und das drumherum eigentlich nicht betrachtet un deswegen vielleicht diskussions-offen ist.
Eigentlich ist das völliger quatsch
stört euch das auch so, wenn ihr etwas sagt wie: »eigentlich müßte ich ja...«, und man euch als Gegenfrage stellt: »aber uneigentlich?« ich hasse dieses wort »uneigentlich«. In Wirklichkeit gibt es das doch gar nicht. Es wirkt immer so dümmlich, wenn Leute derart phantasielos sind.
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