eigentlich
Bewertung: 24 Punkt(e)Irgendwie sage ich oft »eigentlich«. Aber eigentlich sage ich noch öfter »irgendwie«.
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| Der erste Text | am 15.9. 1999 um 14:30:23 Uhr schrieb Tanna über eigentlich |
| Der neuste Text | am 6.1. 2026 um 08:30:52 Uhr schrieb joo über eigentlich |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 166) |
am 12.7. 2002 um 12:34:01 Uhr schrieb
am 6.5. 2002 um 17:40:03 Uhr schrieb
am 11.1. 2006 um 23:58:09 Uhr schrieb |
Irgendwie sage ich oft »eigentlich«. Aber eigentlich sage ich noch öfter »irgendwie«.
Alvar schrieb:
»Eigentlich ist eigentlich überflüssig. «
Ich meine: eigentlich nicht. Es gibt kein besseres Wort, um eine relativ schwammige Einschränkung auszudrücken. Wirklich nicht!
;-)
Eigentlich... heißt, wenn ich offen wäre, würde ich es direkt sagen.
Ich habe ein sehr ambivalentes Verhältnis zu Füllwörtern. Selbst benutze ich sie ab und zu gerne. Wenn mein Mitbewohner sie verwendet, dann nerven sie mich manchmal, weil sie so manche Erzählung ganz schön verkomplizieren und in die Länge ziehen. Ein auch irgendwie pralles Wort ist meiner Meinung nach Nichtsdestotrotz. Superlang und gar nicht so toll.
N
stört euch das auch so, wenn ihr etwas sagt wie: »eigentlich müßte ich ja...«, und man euch als Gegenfrage stellt: »aber uneigentlich?« ich hasse dieses wort »uneigentlich«. In Wirklichkeit gibt es das doch gar nicht. Es wirkt immer so dümmlich, wenn Leute derart phantasielos sind.
Mein Chef ist auch so ein eigentlich-Liebhaber, so heißen, er benutzt eigentlich alle Nase lang. Inzwischen gibt es eine Strichliste. Wenn wir hier bei 10x eigentlich angelangt sind, gibt es ein Eis für jeden.
Sein heutiger netter Ausspruch zu einem nicht nennenswerten Thema war: »Das ist fast mehr«. Kann ich daras schließen, daß es weniger ist?
»Eigentlich« ist ein Wort, das ziemlich gut in den heutigen Zeitgeist passt. Denn bei der Multioptionalität in der wir leben, könnte man -eigentlich- auch immer etwas ganz anderes machen oder sein. Wir haben eigentlich immer die Entscheidung und können bzw. müssen zwischen so vielen Möglichekeiten wählen, so dass man schnell das Gefühl hat, »eigentlich sollte ich jetzt doch etwas ganz anderes machen.«
Braucht mensch das Wort »eigentlich« überhaupt?
und braucht Mensch eigentlich das Wort »überhaupt«?
Eigentlich sollte ich jetzt vielleicht gar nicht surfen, wenn ich gerade einen Download mache. Darf man surfen während einem Download? Das ist übrigens mein erster Linux-Download. Nachher ist er da, mein neuer Netscape. Theoretisch weiss ich, wo er dann ist, aber wie ich ihn installiere ist mir noch nicht so klar. Mit Yast? Mit einem Dateimanager? Ach, mit Windows ist das irgendwie einfacher. Aber Linux ist interessanter. ;-)
In der Mathematik spricht man von einem eigentlichen Raum, wenn er beschränkt und abgeschlossen ist. Warum eigentlich?
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