eigentlich
Bewertung: 24 Punkt(e)Irgendwie sage ich oft »eigentlich«. Aber eigentlich sage ich noch öfter »irgendwie«.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 430, davon 416 (96,74%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 150 positiv bewertete (34,88%) |
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| Der erste Text | am 15.9. 1999 um 14:30:23 Uhr schrieb Tanna über eigentlich |
| Der neuste Text | am 6.1. 2026 um 08:30:52 Uhr schrieb joo über eigentlich |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 166) |
am 7.2. 2005 um 11:01:29 Uhr schrieb
am 28.8. 2003 um 19:58:02 Uhr schrieb
am 9.10. 2005 um 02:06:58 Uhr schrieb |
Irgendwie sage ich oft »eigentlich«. Aber eigentlich sage ich noch öfter »irgendwie«.
Alvar schrieb:
»Eigentlich ist eigentlich überflüssig. «
Ich meine: eigentlich nicht. Es gibt kein besseres Wort, um eine relativ schwammige Einschränkung auszudrücken. Wirklich nicht!
;-)
Ich habe ein sehr ambivalentes Verhältnis zu Füllwörtern. Selbst benutze ich sie ab und zu gerne. Wenn mein Mitbewohner sie verwendet, dann nerven sie mich manchmal, weil sie so manche Erzählung ganz schön verkomplizieren und in die Länge ziehen. Ein auch irgendwie pralles Wort ist meiner Meinung nach Nichtsdestotrotz. Superlang und gar nicht so toll.
N
Eigentlich wird viel zu oft falsch verwendet.
Warum sagen so viele z.B.: »Das hätte ich eigentlich schon gestern machen wollen«, wenn sie eigentlich sagen wollen: »Das hätte ich schon gestern machen wollen«.
Die ursprüngliche Bedeutung »urspünglich« interessiert doch heute keinen mehr. Jeder ist froh, daß er ein neues Füllwort hat, daß niemanden so richtig stört - Doch dieser Niemand der bin ich...
Braucht mensch das Wort »eigentlich« überhaupt?
und braucht Mensch eigentlich das Wort »überhaupt«?
Eigentlich verändert dieses Wort die Welt, ohne es zu wollen. Wer weiß, daß »eigentlich« »ursprünglich« bedeutet, der fragt sich anschließend, was die vielen Menschen ausdrücken wollen, wenn sie »eigentlich« verwenden - eigentlich komisch, oder?
eigentlich müsste ich jetzt schlafen
eigentlich sollte ich dies oder jenes nicht tun
eigentlich ist es mir aber scheissegal
eigentlich kann man eigentlich immer verwenden
Eigentlich impliziert immer eine gewisse Unsicherheit. Eigentlich möchte man etwas sagen, aber man tut es nicht wirklich. Was wollte ich eigentlich wirklich?
Ich sehe das Wort »eigentlich« positiv, da in manchen Situationen viel Mut dazu gehört, dieses Wort zu verwenden und danach, obwohl es niemand hören will, die Wahrheit zu sagen.
Zitat (mak): Ohne Wörter wie eigentlich, ziemlich, irgendwie... wäre das Leben und die Sprache doch leer.
Nein »mak«, so leer wäre die Sprache nicht. Sie wäre dadurch um einiges deutlicher.
Ich hoffe ich habe mich irgendwie ziemlich verständlich gemacht, was ich eigentlich wollte.
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