eigentlich
Bewertung: 24 Punkt(e)Irgendwie sage ich oft »eigentlich«. Aber eigentlich sage ich noch öfter »irgendwie«.
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| Der erste Text | am 15.9. 1999 um 14:30:23 Uhr schrieb Tanna über eigentlich |
| Der neuste Text | am 6.1. 2026 um 08:30:52 Uhr schrieb joo über eigentlich |
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am 22.1. 2011 um 15:12:16 Uhr schrieb
am 17.8. 2002 um 00:00:02 Uhr schrieb
am 23.9. 2004 um 22:42:01 Uhr schrieb |
Irgendwie sage ich oft »eigentlich«. Aber eigentlich sage ich noch öfter »irgendwie«.
Ich habe ein sehr ambivalentes Verhältnis zu Füllwörtern. Selbst benutze ich sie ab und zu gerne. Wenn mein Mitbewohner sie verwendet, dann nerven sie mich manchmal, weil sie so manche Erzählung ganz schön verkomplizieren und in die Länge ziehen. Ein auch irgendwie pralles Wort ist meiner Meinung nach Nichtsdestotrotz. Superlang und gar nicht so toll.
N
Alvar schrieb:
»Eigentlich ist eigentlich überflüssig. «
Ich meine: eigentlich nicht. Es gibt kein besseres Wort, um eine relativ schwammige Einschränkung auszudrücken. Wirklich nicht!
;-)
Eigentlich... heißt, wenn ich offen wäre, würde ich es direkt sagen.
»Eigentlich« ist ein Wort, das ziemlich gut in den heutigen Zeitgeist passt. Denn bei der Multioptionalität in der wir leben, könnte man -eigentlich- auch immer etwas ganz anderes machen oder sein. Wir haben eigentlich immer die Entscheidung und können bzw. müssen zwischen so vielen Möglichekeiten wählen, so dass man schnell das Gefühl hat, »eigentlich sollte ich jetzt doch etwas ganz anderes machen.«
Wenn ich ne flappsige Bemerkung mache und jemand anders findet die zynisch, kriege ich nen
Schreck. Ich weiß nicht, was sie im andern ausgelöst hat. Weil dann ist es nicht mehr mein Flapps,
sondern schon der Zynismus im Kopf des Andern. Diese Ismen sind gefährlich oder quark, glaube
ich. Aber genau weiß ich das nicht. Mir fällt jetzt nur kein gefährlicher Quark ein. Kefir - wer hat den
getrunken? Die Hunnen. Da haben wirs, also Kefir. Wenn schon was auf 4 endet. Endet klingt blöd,
aber mündet sieht aus wie Oralsex, ne unappetitlich. Vielleicht auch nen Generationsproblem. Diese
Enkel aber auch. Was ich eigentlich sagen wollte, mit ner flappsigen Bemerkung gehts los, und dann
verhedderst du dich immer mehr, nimmst allmählich Hummerkonfiguration an, während der andere
friedlich still in sich reinkichert. Ungerecht diese Welt und am Schluß gibts dann zur Belohnung den
Kommentar, das ist alles zynisch. Versteh einer die Welt. Letztendlich ist Endorphinfreisetzung allein
noch keine Umweltverschmutzung. Und was den Säfteaustausch betrifft, muß ich noch recherchieren.
Eigentlich kann wohl nur dazu verwendet werden, um Lücken im Sprachfluß zu füllen. Ich habe noch nie erlebt, daß jemand weiß, was er sagt, wenn er ein »eigentlich« im Satz hat.
eigentlich ist das wort »eigentlich« nicht zum ausprechen da , höchstens zum nachdenken ...(z.B eigentlich ist das was ich mache unsinnig).... also sollte man es einfach sofort ändern und eigentlich nichts ans »licht« bringen
eigentlich läutet immer eigentlich einen Satz ein, in dem man eine seiner Lügen auftischt. zum Beispiel: eigentlich soll jeder schreiben können, was er will im Blaster und ich bin auch echt gegen Zensur und so, aber was sich diese Typen leisten, die den Blaster zumüllen mit ihren Johnnies und seinen Männerärzten, ihren Hannahs und Lisas, ihren Nachtschwestern und Sackratten, ist ja wirklich unter jedem Hund. Und die, die kopieren, die sollte man an die Wand stellen. Aber eigentlich bin ich ja tolerant.
Eigentlich sollte man ja doch zwischen scheinbar und anscheinend zu unterscheiden wissen.
Aber anscheinend fällt es vielen Leuten schwer zu begreifen, daß diese Worte nur scheinbar austauschbar sind.
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