eigentlich
Bewertung: 24 Punkt(e)Irgendwie sage ich oft »eigentlich«. Aber eigentlich sage ich noch öfter »irgendwie«.
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| Der erste Text | am 15.9. 1999 um 14:30:23 Uhr schrieb Tanna über eigentlich |
| Der neuste Text | am 6.1. 2026 um 08:30:52 Uhr schrieb joo über eigentlich |
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am 24.4. 2003 um 16:40:23 Uhr schrieb
am 17.1. 2006 um 11:01:28 Uhr schrieb
am 7.8. 2003 um 14:24:51 Uhr schrieb |
Irgendwie sage ich oft »eigentlich«. Aber eigentlich sage ich noch öfter »irgendwie«.
Ich habe ein sehr ambivalentes Verhältnis zu Füllwörtern. Selbst benutze ich sie ab und zu gerne. Wenn mein Mitbewohner sie verwendet, dann nerven sie mich manchmal, weil sie so manche Erzählung ganz schön verkomplizieren und in die Länge ziehen. Ein auch irgendwie pralles Wort ist meiner Meinung nach Nichtsdestotrotz. Superlang und gar nicht so toll.
N
Alvar schrieb:
»Eigentlich ist eigentlich überflüssig. «
Ich meine: eigentlich nicht. Es gibt kein besseres Wort, um eine relativ schwammige Einschränkung auszudrücken. Wirklich nicht!
;-)
Mein Chef ist auch so ein eigentlich-Liebhaber, so heißen, er benutzt eigentlich alle Nase lang. Inzwischen gibt es eine Strichliste. Wenn wir hier bei 10x eigentlich angelangt sind, gibt es ein Eis für jeden.
Sein heutiger netter Ausspruch zu einem nicht nennenswerten Thema war: »Das ist fast mehr«. Kann ich daras schließen, daß es weniger ist?
Eigentlich verändert dieses Wort die Welt, ohne es zu wollen. Wer weiß, daß »eigentlich« »ursprünglich« bedeutet, der fragt sich anschließend, was die vielen Menschen ausdrücken wollen, wenn sie »eigentlich« verwenden - eigentlich komisch, oder?
Eigentlich wird viel zu oft falsch verwendet.
Warum sagen so viele z.B.: »Das hätte ich eigentlich schon gestern machen wollen«, wenn sie eigentlich sagen wollen: »Das hätte ich schon gestern machen wollen«.
Die ursprüngliche Bedeutung »urspünglich« interessiert doch heute keinen mehr. Jeder ist froh, daß er ein neues Füllwort hat, daß niemanden so richtig stört - Doch dieser Niemand der bin ich...
Wäre das Gegenteil von Eigentlich nicht eigentlich Nicht ?
s.d: im Eigentlichen; dem Eigen entsprungenen;
(Man beachte schmunzelnderweis': EiGen)
Des Sein's Inversion ? Das Nichtsein ?
Nüscht is !
Zitat (mak): Ohne Wörter wie eigentlich, ziemlich, irgendwie... wäre das Leben und die Sprache doch leer.
Nein »mak«, so leer wäre die Sprache nicht. Sie wäre dadurch um einiges deutlicher.
Ich hoffe ich habe mich irgendwie ziemlich verständlich gemacht, was ich eigentlich wollte.
stört euch das auch so, wenn ihr etwas sagt wie: »eigentlich müßte ich ja...«, und man euch als Gegenfrage stellt: »aber uneigentlich?« ich hasse dieses wort »uneigentlich«. In Wirklichkeit gibt es das doch gar nicht. Es wirkt immer so dümmlich, wenn Leute derart phantasielos sind.
Eigentlich... heißt, wenn ich offen wäre, würde ich es direkt sagen.
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