Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Professor«
Zabuda schrieb am 21.4. 2003 um 22:04:01 Uhr zu
Bewertung: 6 Punkt(e)
Schätzungsweise ist das mein Traumjob,durch die Realität gefiltert,zumindest.Uni muß aus dieser Perspektive ziemlich gut aussehen,vielleicht schaffe ich es ja auch ab und zu,als noch-attraktive und hochintelligente Spät-Schönheit so manches Zweitsemester abzuschleppen,wer weiß,ich muß mich eigentlich beeilen,huch.Sonst haut das nicht hin.Vielleicht bringe ich ansonsten(eben weil der Verspätung)später einigen japanischen Grundschülern die Vorsokratiker bei.Aber das möchte ich gar nicht so gern.Ich habe gehört,die Suizidrate sei IN Japan ziemlich hoch.Und da wüchse kein Getreide.Das würde ich nicht aushalten und stets immergute Noten verteilen.Das könnte ich aber auch nicht aushalten,mich hatte es - ehrlich - bewertet mich ruhig - in der zehnten Klasse schon aufgeregt,daß die,die in der Sieben au revoir gerlernt hatten,immer noch da waren.Vielleicht sollte ich Eremit werden.Wenn jeder Blasterbewohner einen Dollar spendet und dann alle zusammenlegen,kann ich mir vielleicht eine kleine Höhle in der Nähe eines Sees zuelegen.Überlegt es euch.
VeWu schrieb am 22.7. 2005 um 15:15:38 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Die eigentlich Qualifikation eines Professors ist nicht, viel zu wissen, sondern mit Autoritaet und etwas professoraler Verwirrtheit nach selbstverständlichsten Sachverhalten so zu fragen, als gäbe es ein höheres Erkenntnisniveau, auf das er den Gegenüber durch die Frage heben will, während es ihm nur darum geht die längst vergessenen oder nie gewussten Basisfakten zu erhalten.
Ein entsprechendes Gespräch könnte etwa so ablaufen:
Professor: »Sagen Sie welche Farbe haben eigentlich Bäume?«
Student: »Die meisten sind grün und die Stämme sind in der Regel braun ...«, Der Professor lehnt sich entspannt zurück und hört nichtmehr wirklich zu, »... aber wenn Sie mich so fragen, stellt sich natürlich die Frage, ob sich die Wahrnehmung so verallgemeinern lässt ...«
Der Professor lässt den Studenten etwa drei Minuten reden, dann: »Das ist alles sehr interessant! Ich habe da neulich ein Buch gelesen, das mir in die Richtung zu argumentieren scheint«, er greift hinter sich und holt einen 800 Seiten Wälzer, der nichts mit Bäumen und Farben zu tun hat, hervor, »das sollten Sie unbedingt lesen, dann können wir mal darüber diskutieren.«
Der Professor grinst sich einen, weil er weiss, dass er den Studenten jetzt erstmal los ist und beim nächsten Treffen eine Zusammenfasssung des Buches erhält, dass er selber nie gelesen hätte.
@.☂ 123☎㕣(© dpå) schrieb am 15.9. 2010 um 14:35:06 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Jean-Antoine Nollet (Abbé Nollet, * 19. November 1700; † 24. April 1770) war Geistlicher und der erste französische Professor für Experimentalphysik.
Nollet war der Sohn eines armen Bauern und studierte Theologie und Philosophie in Beauvais und Paris. Dabei kam er auch unter den Einfluss des Physikers René de Réaumur, der ihm sein Labor zur Verfügung stellte. Er unternahm Experimente vor allem zur damals noch neuen Elektrizitätslehre. 1734 unternahm er mit dem Physiker Abbé du Fay (auch Dufay geschrieben) eine Reise in die Niederlande und nach London, wo er in die Royal Society aufgenommen wurde. Seine öffentlichen Experimente - unter anderem demonstrierte er dem späteren König Ludwig XV. die Wirkung der Elektrizität durch die statische Aufladung von 180 Kartäusermönchen - verschafftem ihm 1736 den eigens für ihn geschaffenen ersten Lehrstuhl für Experimentalphysik in Frankreich. 1739 wurde er Mitglied der Académie Française und 1753 Professor für Physik am College de Navarre in Paris und 1761 Leiter der Artillerie- und Ingenieursschule in Mézières.
Er polemisierte stark gegen den von Benjamin Franklin entwickelten Blitzableiter, obwohl er sich auch schon vor Franklin für die Ähnlichkeit eines elektrischen Funkens und des Blitzes aussprach. Als Folge dieser Polemiken wurde der erste französische Blitzableiter, auf dem Dach der Akademie der Wissenschaften zu Dijon, erst drei Jahre nach Nollets Tod installiert. Von ihm stammt ein mehrbändiges Lehrbuch der Experimentalphysik, das in mehrere Sprachen übersetzt wurde.
Nollet gilt als Entdecker der Osmose (1748) und er erfand auch ein Elektroskop. Von Nollet stammt die Bezeichnung Leidener Flasche (die er nach Musschenbroek benannte).
Er war der Großonkel des belgischen Erfinders Floris Nollet.
Schriften [Bearbeiten]
Lecons de physique experimentale, 6 Bände, 4. Auflage 1754-1764, englische Ausgabe London 1752, italienisch Neapel 1780, deutsche Übersetzung: Vorlesungen der durch Versuche bestätigten Naturlehre, Erfurt 1773-1776, 2 Bände
L’art des expériences, ou avis aux amateurs de la physique sur le choix, la construction et l'usage des instruments, sur la préparation et l'emploi des drogues qui servent aux expériences, 2. Auflage Paris 1770
Essai sur l’electricité des corps , Paris 1746
Recherches sur les causes particulieres des phénoménes électriques, Paris 1749
Lettres sur l’électricité, Paris 1753
Cours de physique expérimentale, Paris 1735
Programme ou Idée générale d'un cours de physique expérimentale, Paris 1738
Literatur [Bearbeiten]
Jean Torlais Un physicien au siècle des lumières: L´Abbé Nollet 1700-1770, Paris, Sipuco, 1954, Neuauflage Argueil, Jonas Editeur 1987
Barbara Stafford Kunstvolle Wissenschaft: Aufklärung, Unterhaltung und der Niedergang der visuellen Bildung, Amsterdam, Dresden 1998
Lewis Pyenson, Jean Francois Gauvin: The art of teaching physics- the 18. century demonstration apparatus of Jean Antoine Nollet, Quebec 2002
Weblinks [Bearbeiten]
Biografie bei electrosuisse
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Personendaten
NAME Nollet, Jean-Antoine
ALTERNATIVNAMEN Abbé Nollet
KURZBESCHREIBUNG französischer Wissenschaftler
GEBURTSDATUM 19. November 1700
STERBEDATUM 24. April 1770
Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Jean-Antoine_Nollet“
Kategorien: Mann | Franzose | Physiker (18. Jahrhundert) | Geboren 1700 | Gestorben 1770 | Mitglied der Académie française | Hochschullehrer (Paris)