Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 84, davon 81 (96,43%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 22 positiv bewertete (26,19%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 9.5. 2000 um 00:12:54 Uhr schrieb
Tanna über Volk
Der neuste Text am 11.7. 2021 um 10:32:32 Uhr schrieb
Christine über Volk
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 45)

am 15.3. 2016 um 22:55:11 Uhr schrieb
ungerichteter Graf über Volk

am 22.3. 2020 um 20:27:14 Uhr schrieb
Jezuz Escobar Frontino über Volk

am 10.11. 2003 um 19:36:26 Uhr schrieb
biggi über Volk

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Volk«

Myelnik schrieb am 18.10. 2000 um 02:32:41 Uhr zu

Volk

Bewertung: 6 Punkt(e)

»Republik« kommt von res publica, lateinisch: Sache des Volkes.
»Demokratie« kommt von demos kratein, griechisch: das Volk regiert.
In der DDR = Deutschen Demokratischen Republik kam das Volk also gleich doppelt vor. Und in den »Demokratischen Volksrepubliken« in Osteuropa gleich dreimal. Im Namen.

Gwyron schrieb am 26.11. 2000 um 05:08:52 Uhr zu

Volk

Bewertung: 4 Punkt(e)

Ein Volk ist ursprünglich eine Personengruppe, die gewisse Gemeinsamkeiten hat. Dazu zählen zum Beispiel folgende Dinge:
- Sprache
- Glaubensgut
- Sitten und Gebräuche
- Umgangsformen
und dergleichen mehr.
Letztendlich ist die größte Herausforderung des Volkes der Menschen(!!!) eben diese Grenzen seiner Teilvölker zu überwinden und sich endlich zusammenzuraufen, damit für alle Beteiligten das Beste herausgeholt wird. Um mal einen bekannten Werbeslogan zu zitieren: Packen wir es an!

biggi schrieb am 13.12. 2001 um 09:16:26 Uhr zu

Volk

Bewertung: 2 Punkt(e)

abstand ist nicht alles und galaktische weite nicht immer nähe zu mir selbst. bitte eine zwangsjacke für das volk da rechts unten, das steht mir in der sonne. die rechnung kommt später. ich bin heute wieder so was von spontan, *g.

Myelnik schrieb am 18.10. 2000 um 02:25:33 Uhr zu

Volk

Bewertung: 2 Punkt(e)

Der Begriff »Volk« dient ja nicht nur zur Unterscheidung des einen Volkes vom anderen, so wie es die Rechten gerne machen. Das Wort wurde ja zuerst von Linken benutzt, nämlich um das Volk von denen zu unterscheiden, die es regieren, ohne von ihm dazu beauftragt worden zu sein. Diese gehörten im Allgemeinen demselben Volk an wie das Volk selbst, ohne zum Volk zu gehören (sondern stattdessen zum Adel o.ä.). Ganz schön schwierig, gell?

Die Leiche schrieb am 10.11. 2009 um 13:39:15 Uhr zu

Volk

Bewertung: 2 Punkt(e)

Volk heißt nichts anderes als: Gefolgschaft. Erst durch den Führer (womit hier nicht die Person, sondern die Funktion gemeint ist), wird aus einer Anzahl von Individuuen ein Volk. Die Parolen und Phrasen des Nazitums sind insofern durchaus richtig: »Führer befiehl - wir folgen- so entsteht auch die »Volks-Gemeinschaft«, die im Gleichschritt zum Horst-Wessel-Lied oder ähnlichen Rhythmen einhermarschiert, was von der Mehrheit der Menschen wohl als lustvolle Auflösung des Selbst, der als lästig empfundenen, mental überfordernden Individualität empfunden wird. Kruder Unsinn - jedenfalls meiner Meinung nach - ist der täppische Versuch, »Volk« mit Nationalität, Rasse oder »Blut« zu begründen - selbst »der Führer« hat sich über die diesbezüglichen Allüren Himmlers im kleinen Kreise lustig gemacht. Ethnische Herkunft oder die »Schicksalsgemeinschaft« eines »Staatsvolks« sind lediglich zwei von theoretisch unendlich vielen Anknüpfungspunkten für das Charisma eines Führers, für die »Vervolkung« einer zuvor amorphen Masse von Menschen, an die sich ja auch mit schöner Regelmässigkeit die 'Verfolgung' derer anschließt, die aus dieser Volksgemeinschaft ausgeschlossen sind. Andere historisch realisierte Vervolkungsansätze sind beispielsweise die Gläubigen oder die Werktätigen. In ästhetischer Hinsicht beachtlich sind die immergleichen Rituale der Vervolkung: kirchliches Hochamt, Bonapartes »Maifeld« 1815, Reichsparteitag - ja selbst die Parteitage der SED geben hiervon beredtes Zeugnis ab, wobei es völlig ausreichend ist, sich die Bildnisse hiervon vor Augen zu führen, die äussere Erscheinung: eine geordnete Versammlung, die ihrem Führer in gespannter Erwartung harrt, dessen Einzug eine mehr oder weniger pompöse Inszenierung ist - der Führer und seine ästhetischen Assistenten von Speer bis Riefenstahl sind hierrin wohl unübertroffen; durch die Menge der Gläubigen schreitet der Priesterkönig zu seinem Altar, seinem Thron, seinem rostrum, von wo aus er die entscheidenden Worte an die Menge richtet, sie be-geist-ert, sie konkret vervolkt.

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