Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 27, davon 27 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 15 positiv bewertete (55,56%)
Durchschnittliche Textlänge 231 Zeichen
Durchschnittliche Bewertung 1,815 Punkte, 11 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 6.6. 2000 um 21:54:06 Uhr schrieb
Roman L. über Zwangsneurose
Der neuste Text am 11.8. 2012 um 12:19:19 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über Zwangsneurose
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 11)

am 27.11. 2003 um 20:12:57 Uhr schrieb
biggi über Zwangsneurose

am 30.5. 2005 um 18:06:35 Uhr schrieb
Hannes über Zwangsneurose

am 1.8. 2010 um 23:30:40 Uhr schrieb
Schreibakteur über Zwangsneurose

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Zwangsneurose«

Roman L. schrieb am 6.6. 2000 um 21:54:06 Uhr zu

Zwangsneurose

Bewertung: 18 Punkt(e)

Eine meiner Zwangsneurosen besteht darin, bei jeder Frau, mit der ich spreche, den Geruch des Atems festzustellen. Dazu muß ich mit meinem Gesicht sehr nahe an sie heran, was die überwiegende Mehrzahl offensichtlich als unangenehm empfindet, obwohl ich alles tue, um Mundgeruch zu vermeiden. Ich gelte deshalb als sehr draufgängerisch. Was keiner weiß: daß ich sehr sehr schüchtern bin. Eigentlich bin ich der einsamste Mensch der Welt. Ich habe noch nie mit einer Frau geschlafen; einmal habe ich eine gestreichelt: meine Cousine auf dem Bauernhof. Aber auch nur an den Schultern. Da war ich zwölf. Jetzt bin ich 44, und ich benutze dieses Forum, um es endlich einmal laut herauszuschreien: Ich will eine Frau, ich will sie liebkosen, sie streicheln, vielleicht mehr...

joachim schrieb am 7.6. 2000 um 10:56:12 Uhr zu

Zwangsneurose

Bewertung: 5 Punkt(e)

Entgegen landläufigen Annahmen sind Zwangsneurotiker nicht dadurch charakterisiert, dass sie sich nichts gönnen und nur irgendwelche fixen Schemata abspulen. Wie Slavoj Zizek (dass spricht sich schischek, aber mit einem weichen sch, wie in Journal, es gibt dafür auch einen Haken überm z, aber den hat meine Tastatur nicht und ich will jetzt nicht den ganzen Tag damit verbringen, nach den Sonderzeichen zu suchen, zumal das im Blaster eh wieder anders läuft, als zum Beispiel unter Word) bemerkte, sind Zwangsneurotiker durchaus in der Lage etwas zu genießen, aber sie müssen sich anschließend mit einem schlechten Gewissen bestrafen, so dass sie keinen Genuss ohne Reue kennen. (Aus welcher Werbung ist der Spruch eigentlich?)
Mein Lieblings-Zwangsneurotiker ist der Rock-Musiker Wolfgang Petri. Er inspiziert vor jedem Konzert die Toiletten für die Fans. Na denn!

snake schrieb am 7.6. 2000 um 21:07:50 Uhr zu

Zwangsneurose

Bewertung: 7 Punkt(e)

Mit Zwangsneurosen ist sicherlich nicht zu spaßen. Wer möchte auch den ganzen Tag

. alle Kanten von Gegenständen / Orten / Dingen zählen, die gerade im Blickfeld erscheinen
. die Wäsche mit den farblich dazu passenden Klammern aufhängen
. in der Fußgängerzone auf die übernächste Fliese treten
. nicht aus dem Haus gehen können, weil man immer wieder nach dem Herd schauen muß
. bei diversen Tätigkeiten auf die immer gleiche Zahl hochzählen
. oder die liebe lange Nacht im hellen Zimmer verbringen

Nils schrieb am 7.5. 2001 um 09:06:17 Uhr zu

Zwangsneurose

Bewertung: 3 Punkt(e)

In gewisser Weise kann man sagen, daß die Zwangsneurose in den führenden Wirtschaftsnationen die häufigste Charakterdeformierung ist, und daß es eben der aus dieser Zwangsneurose leicht zu erweckende Sadismus ist, welcher es ermöglicht, gewissenlos im Namen der Wirtschaft (oder der von der Wirtschaft beherrschten Wissenschaft) alles zu tun, ohne Fragen zu stellen, unwiederbringliches Welterbe zu zerstören und Menschen zu Lohnsklaven zu machen.
Hitler hat die spezifisch deutschen Zwangsneurosen genutzt, um sein Terrorregime aufzubauen, und eben jene Zwangsneurosen ermöglichten es den Deutschen nach dem Krieg, zu einer der führenden Wirtschaftsnationen zu werden. Die Triebkräfte wurden nicht abgebaut und entladen, nur verlagert. Aber auch andere Völker haben kollektive Zwangsneurosen, die sich nutzen lassen, um das Volk zu hörigen Befehlsempfängern oder zu braven Lohnsklaven zu machen. Und zur Zeit ist die größte Macht, die diese Zwangsneurosen nutzt, die zunehmend globalisierte Weltwirtschaft, die sich vielleicht als noch zerstörerischer und katastrophaler erweisen wird als die Nazis.

Nils schrieb am 7.5. 2001 um 12:28:40 Uhr zu

Zwangsneurose

Bewertung: 3 Punkt(e)

Wenn ich über einen Bürgersteig gehe, der mit den üblichen Betonplatten gepflastert ist, versuche ich immer, mit dem Fuß genau die Mitte einer solchen Platte zu treffen, wann immer es möglich ist. Außerdem gehe ich auf gepflasterten Plätzen, deren Pflaster regelmäßige geometrische Muster bildet, nach Möglichkeit immer so, daß mein Weg zum Muster paßt.

Einige zufällige Stichwörter

begründete-Angst-vor-Prügel
Erstellt am 20.2. 2015 um 23:00:18 Uhr von Jürgen, enthält 30 Texte

Lea-Rosh-will-kein-Geld-vom-Fliesenleger
Erstellt am 10.5. 2005 um 20:29:06 Uhr von mcnep, enthält 3 Texte

schizoaffektiv
Erstellt am 4.7. 2002 um 18:59:22 Uhr von mcnep, enthält 54 Texte

JohnnyIstDa
Erstellt am 5.7. 2003 um 16:47:35 Uhr von susi, enthält 14 Texte

quelltextanzeigen
Erstellt am 20.6. 2003 um 17:05:13 Uhr von E256 Sagesätze, enthält 6 Texte


Der Assoziations-Blaster ist ein Projekt vom Assoziations-Blaster-Team (Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied) | 0,0250 Sek.