Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Hauskrankenpflege«
Karin schrieb am 5.7. 2000 um 06:23:46 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
ich möchte allen mut machen, die vor der entscheidung stehen, einen pflegefall(eine persönlichkeit)zuhause zu betreuen, aber angst davor haben.
als ich mitgeteilt bekam, daß mein opa von nun an nur noch abbauen würde, packte ich meine reisetasche und fuhr zu ihm.
eines tages kam der punkt, wo wir-die familie- überlegten was passieren soll. mein opa hatte große angst vo krankenhäusern usw. mein erster gedanke, war, daß ich keine krankenschwester sei, daß ich unmöglich so helfen könnte, daß es vom pflegerischen korrekt sei. wir haben alle unsere zweifel über bord geworfen und haben gesagt, das schaffen wir.der gedanke, ihn nicht zuhause zur ruhe kommen zu lassen, behagte uns am wenigsten-und als wir entschieden er bleibt bei uns-hatten wir aufeinmal so viel kraft-zumindest war es bei mir so.
dann kam ein tag, an dem ich dachte, das schaff ich nicht mehr. mein opa konnte im grunde gar nicht mehr aufstehen. er lehnte sich an meinen körper und stellte die füße fast auf die meinen-so daß ich für ihn lief-beim letzten gang auf die toilette bekam ich ihn einfach nicht mehr hoch und im selben moment klingelte es an der haustür -
das pflegepersonal von der hauskrankenpflege war da- zur absolut richtigen zeit. ab dem tag hatte man das gefühl-nun ist wirklich alles so wie es sein sollte. morgens, mittags und abends, kamen zwei pflegerinnen, die meinen opa wuschen,lagerten usw....
damit war viel viel last von mir genommen. und ich wußte ihn in gute hände. im grunde konnte ich mich jetzt ganz auf ihn einlassen.ein paar dinge im pflegerischen bereich blieben, aber sie waren so minimal , daß im grunde ein kind es genauso hätte machen können.
ich würde es immer wieder so machen.
wuzi schrieb am 5.10. 1999 um 18:41:04 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
aus aktuellem Anlass wird mir wieder bewußt was Hauskrankenpflege für die Angehörigen eines schwerkranken bettlägrigen Patienten bedeutet. Sicher, es gibt schon viele soziale Einrichtungen wie mobile Krankenschwestern, und Heimhilfen. Diese kommen jedoch nur ein- bis zweimal am Tag um den Kranken zu versorgen. Was es für den einzelnen Angehörigen bedeutet rund um die Uhr im Einsatz zu sein, vier- bis fünfmal in der Nacht aufzustehen,diverse Pflegetätigkeiten zu verrichten, dann wieder ins Bett, kaum könnte man einschlafen wird man wieder gerufen, das ist für eine einzelne Person wirklich schlimm. Nebenbei soll natürlich tagsüber der Haushalt florieren, eingekauft, gewaschen und geputzt werden und der Garten darf natürlich auch nicht versauen. Da zeigt sich dann, wer und wo die guten Freunde sind, die ohne viel zu fragen hilfreich zur Seite stehen und es ermöglichen, einem lieben Angehörigen den letzten Liebesdienst zu erweisen um zu Hause in Ruhe und Würde sterben zu können und nicht in ein Pflegeheim abgeschoben zu werden. Sicher, nicht jeder hat die Möglichkeit, sei es aus beruflichen Gründen, Wohnort, etc. diese Pflege zu Hause durchzuführen und den Sterbenden auf seinem Weg zu begleiten.
adrian schrieb am 6.3. 2000 um 19:53:25 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Bei der Hauskrankenpflege werden die Patienten vermutlich mehr gewuschelt als in den öffentlichen Anstalten. Aber ich glaube, die mögen das schon; wenigstens die traurigen.
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