Bühne
Bewertung: 2 Punkt(e)Mein liebes Kind ich bin die Bühne nur und nicht das Drama, ich bin nicht wirklich die Gefahr.
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| Der erste Text | am 25.10. 1999 um 15:42:56 Uhr schrieb Thomas über Bühne |
| Der neuste Text | am 16.10. 2024 um 22:02:51 Uhr schrieb human beeing über Bühne |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 65) |
am 19.4. 2003 um 17:22:09 Uhr schrieb
am 22.9. 2018 um 10:22:10 Uhr schrieb
am 15.8. 2018 um 09:29:10 Uhr schrieb |
Mein liebes Kind ich bin die Bühne nur und nicht das Drama, ich bin nicht wirklich die Gefahr.
..nach der vorstellung........................................................................................................................................................................cafe
.......................................................................................................................................................................odeon
....ich öffne die Tür, die von den Räumen hinter der Bühne auf das weite Feld und die Wiese führt, die das Theater des gegenwärtigen Alltagslebens umgibt. Für einen Betrachter, der auf dieser Wiese steht, über sich die schimmernden Sterne am endlos weiten Firmament, wird das Schauspiel auf der Bühne befremdlich sein. Es hat den Anschein, als stünde der weite Himmel der stillen Nacht in keinem Zusammenhang mit dem aufgeführten Stück und seiner Thematik. Alles was zur Aufführung gehört, wirkt fern, unwirklich und völlig unangebracht, wenn man es von außerhalb betrachtet.
Warum zeigt der Mensch komische, tragische oder pornographische Liebesgeschichten auf der Bühne, und die Leuteströmen ins Theater, um darüber zu lachen, zu weinen oder vor Lust zu erschauern, während Ordnungshüter in den Wäldern um die Wiesen herum nichts Besseres zu tun haben, als Liebende in ihrer leisen, bebenden Umarmung zu stören? Das scheint keinen vernünftigen Sinn zu machen.
Wilhelm Reich, Die Kosmische Überlagerung
..ein Tuscheln und Raunen fließt durch das Publikum und verstummt als die Lichter verlöschen, alles starrt auf den samtroten Vorhang der sich bedächtig hebt und die Bühne in ein dämmriges Licht taucht das langsam immer heller leuchtet, ein Geschenk steht dort für dich umhüllt von einer großen Schleife.......
was ist denn schon ein kanon
gegen den markerschütternden schrei einer wiesenblume
die da so einsam spriesst,
und sich windet im wind
auf der bühne
erschreckt sie uns vor uns selbst
macht uns unseren unmut bewusst
winkelt eure beine an
geht auf nummer sicher
und vergrabt die köpfe zwischen euren füssen
stockt die spannung auf
klettert oben drauf
und stürzt euch in den schall
fliegt durch die töne
-manche stehen drauf-
und kommt dann wieder runter
so heiter erscheint uns die welt
bis der schrei uns wieder auf den boden
zurückholt
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