Bühne
Bewertung: 2 Punkt(e)Mein liebes Kind ich bin die Bühne nur und nicht das Drama, ich bin nicht wirklich die Gefahr.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 103, davon 102 (99,03%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 23 positiv bewertete (22,33%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 197 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,126 Punkte, 65 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 25.10. 1999 um 15:42:56 Uhr schrieb Thomas über Bühne |
| Der neuste Text | am 16.10. 2024 um 22:02:51 Uhr schrieb human beeing über Bühne |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 65) |
am 28.9. 2006 um 06:45:49 Uhr schrieb
am 23.5. 2005 um 13:33:28 Uhr schrieb
am 29.7. 2010 um 07:30:43 Uhr schrieb |
Mein liebes Kind ich bin die Bühne nur und nicht das Drama, ich bin nicht wirklich die Gefahr.
..ein Tuscheln und Raunen fließt durch das Publikum und verstummt als die Lichter verlöschen, alles starrt auf den samtroten Vorhang der sich bedächtig hebt und die Bühne in ein dämmriges Licht taucht das langsam immer heller leuchtet, ein Geschenk steht dort für dich umhüllt von einer großen Schleife.......
was ist denn schon ein kanon
gegen den markerschütternden schrei einer wiesenblume
die da so einsam spriesst,
und sich windet im wind
auf der bühne
erschreckt sie uns vor uns selbst
macht uns unseren unmut bewusst
winkelt eure beine an
geht auf nummer sicher
und vergrabt die köpfe zwischen euren füssen
stockt die spannung auf
klettert oben drauf
und stürzt euch in den schall
fliegt durch die töne
-manche stehen drauf-
und kommt dann wieder runter
so heiter erscheint uns die welt
bis der schrei uns wieder auf den boden
zurückholt
..nach der vorstellung........................................................................................................................................................................cafe
.......................................................................................................................................................................odeon
Mikro ... Ich kann nicht mehr sitzen. Grad wie im Theater nach den ersten fünf Minuten, in denen mir mit Grauen bewusst wird, dass ich nicht allzu oft aufstehen und gehen kann, sobald ich in der Mitte der ersten Reihe sitze, was ich regelmäßig tue, wenn ich mich schon einmal dorthin verirre. Wann ist Kommunikation direkt? Sobald der Hintern nicht mehr dekubitusmäßig brennt? Verdammt, kaum klingelt das Telefon, fällt mir ein, wie lange ich nicht mehr auf dem Klo war und ich bin in der tiefsten Inventur angekommen. Apropos Telefon: Vorhin rief Stephan mit einer derart mutlosen Stimme an, dass ich am liebsten in den Hörer reingekrochen wäre, nur um ihm zu beweisen, dass der Moment fantastisch ist. Als ob er nicht jedesmal sobald ich ihn anrufe, genau das gleiche Problem hat: Lange nix gehört, also ewif telefonieren, also ewig nicht pinkeln können. Es ist als ob du das Schachbrett verlassen musst, obwohl du grad die schlüssige Idee hast und den Gedanken schon abreißen siehst. OK, ich habe Stephan eigentlich nix Weltbewegendes zu sagen, nur das, was er selbst schon weiß: Die Station ist beschissen und tut ihm nicht gut. Urlaub wäre toll. Südsee oder so. Stattdessen kriegt er inzwischen dieseben Schwindelattacken wie Mutter und ich, wie auch immer die zu erklären sind. Deshalb ständig wünschelrutenmäßig bei jedem Schritt den Elektrosmogdetektor vor sich her zu führen ist sinnlos. Es muss auch anders gehen. Andere kommen mit dem Smog auch klar. Elektrolyte auftanken? Ach, Schmidt, wenn du weniger weit weg wärst.
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