Bewußtsein
Bewertung: 5 Punkt(e)Das Bewußtsein ist kein Ding, sondern ein Prozeß. Buckminster Fuller erkannte dies instinktiv, als er seinen berühmten (aber kaum verstandenen) Ausspruch tat: »Ich scheine ein Verb zu sein.«
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 70, davon 69 (98,57%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 18 positiv bewertete (25,71%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 592 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | -0,129 Punkte, 9 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 28.2. 2000 um 21:17:26 Uhr schrieb krkl über Bewußtsein |
| Der neuste Text | am 5.2. 2026 um 12:20:35 Uhr schrieb Schmidt‘s Mutter über Bewußtsein |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 9) |
am 26.8. 2024 um 01:14:26 Uhr schrieb
am 13.1. 2008 um 10:04:01 Uhr schrieb
am 23.3. 2008 um 15:58:11 Uhr schrieb |
Das Bewußtsein ist kein Ding, sondern ein Prozeß. Buckminster Fuller erkannte dies instinktiv, als er seinen berühmten (aber kaum verstandenen) Ausspruch tat: »Ich scheine ein Verb zu sein.«
Kann man Glauben logisch nicht beurteilen?
Der Intellekt hat einen schweren Stand, wenn er etwas herausfindet, was viele nicht so gern hätten. Er ist nicht so überzeugend, weil er nicht alle Fragen beantworten kann. Der Mensch macht sich dann lieber eine unlogische Religion (»einen Reim drauf«). Der Intellekt ist außerdem nicht vergänglicher als das Gefühl, der Glaube, die Instinkte.
Intuition ist ebenfalls kein absoluter Maßstab. Sie wird ebenso erlernt. Selbst Instinkte wurden gelernt, allerdings auf überpersonalem (evolutionärem) Maßstab.
Natürlich sind die Anwendungen der Gefühle und besonders der Instinkte viel einfacher und haben deshalb nicht diese Variationsbreite wie das Bewußtsein. Das heißt aber nicht, daß sie damit eine höhere Erkenntnisfähgigkeit Gottes haben. Ganz im Gegenteil, die Instinkte interessieren sich gar nicht für Gott, unter der teilweisen Unerklärbarkeit der Welt leiden ja erst hoch bewußte Wesen.
Bewußtsein kann nicht an Materie gebunden sein, zu diesem Schluß bin ich gekommen. Warum? Nun, wir alle bestehen doch aus unendlich vielen verschiedenen Atomen und aus damit wiederum aufgebauten Molekülen. Diese Moleküle formieren unsere Zellen, unsere Organge, Gefäße, Adern, Hirn, Haare und... Und alle diese Körperteile eines Menschen unterstehen von Anfang an einem dauerhaften Wandel. Zellen sterben, Zellen entstehen. Tote Zellen werden »ausgeschieden«, vom Körper verwertet. Neue Zellen entstehen vorwiegend durch »neue« Materie, die wir durch Nahrung aufnehmen. So ist es doch logisch, daß wir heute nicht mehr exakt der Mensch sind, der wir z. B. vor 10 Jahren waren. In der Zwischenzeit ist unser Körper mehrfach einer Erneuerung »unterlegen«. Doch unsere Bewußtsein, das »ICH«, ist immer noch das Selbe, was es von Anfang an war. Sicher - das Ich-Bewußtsein entsteht auch nicht unmittelbar nach der Geburt. Und es verändert sich wohl auch. Aber »ich« bin mir doch permanent »bewußt«, daß ich »ich« bin. Mir scheint es, als wäre das Bewußtsein eine unsichtbare Kraft, die zwischen den Atomen unseres Körpers im Zusammenspiel der chemischen Prozesse agiert. Vielleicht ist es die Seele.
Bewußtsein ist die »geistige Ebene« auf der alle Gefühls, Gedanken und Wahrnehmungsinhalte zusammenlaufen und interagieren.
| Einige zufällige Stichwörter |
Konjunktiv
Cuckold
Schwirren
winseln
|