Bewußtsein
Bewertung: 5 Punkt(e)Das Bewußtsein ist kein Ding, sondern ein Prozeß. Buckminster Fuller erkannte dies instinktiv, als er seinen berühmten (aber kaum verstandenen) Ausspruch tat: »Ich scheine ein Verb zu sein.«
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 70, davon 69 (98,57%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 18 positiv bewertete (25,71%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 592 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | -0,129 Punkte, 9 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 28.2. 2000 um 21:17:26 Uhr schrieb krkl über Bewußtsein |
| Der neuste Text | am 5.2. 2026 um 12:20:35 Uhr schrieb Schmidt‘s Mutter über Bewußtsein |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 9) |
am 18.11. 2008 um 18:13:53 Uhr schrieb
am 27.2. 2013 um 19:17:10 Uhr schrieb
am 23.3. 2008 um 15:58:11 Uhr schrieb |
Das Bewußtsein ist kein Ding, sondern ein Prozeß. Buckminster Fuller erkannte dies instinktiv, als er seinen berühmten (aber kaum verstandenen) Ausspruch tat: »Ich scheine ein Verb zu sein.«
Bewußtsein kann nicht an Materie gebunden sein, zu diesem Schluß bin ich gekommen. Warum? Nun, wir alle bestehen doch aus unendlich vielen verschiedenen Atomen und aus damit wiederum aufgebauten Molekülen. Diese Moleküle formieren unsere Zellen, unsere Organge, Gefäße, Adern, Hirn, Haare und... Und alle diese Körperteile eines Menschen unterstehen von Anfang an einem dauerhaften Wandel. Zellen sterben, Zellen entstehen. Tote Zellen werden »ausgeschieden«, vom Körper verwertet. Neue Zellen entstehen vorwiegend durch »neue« Materie, die wir durch Nahrung aufnehmen. So ist es doch logisch, daß wir heute nicht mehr exakt der Mensch sind, der wir z. B. vor 10 Jahren waren. In der Zwischenzeit ist unser Körper mehrfach einer Erneuerung »unterlegen«. Doch unsere Bewußtsein, das »ICH«, ist immer noch das Selbe, was es von Anfang an war. Sicher - das Ich-Bewußtsein entsteht auch nicht unmittelbar nach der Geburt. Und es verändert sich wohl auch. Aber »ich« bin mir doch permanent »bewußt«, daß ich »ich« bin. Mir scheint es, als wäre das Bewußtsein eine unsichtbare Kraft, die zwischen den Atomen unseres Körpers im Zusammenspiel der chemischen Prozesse agiert. Vielleicht ist es die Seele.
Ist Religion nützlich, da sie dem Menschen Halt und endgültigen Sinn gibt?
Es ist richtig, daß viele Gläubige dies so empfinden. Dies liegt in der Struktur des menschlichen Bewußtseins begründet.
Den endgültigen Sinn gibt die Religion allerdings nur scheinbar, indem sie Sinnfragen auf das Objekt ihres Glaubens (Gott) projiziert. Dieses selbst bedarf angeblich keiner weiteren Erklärung, denn es sei offenbart oder stehe außerhalb der menschlichen Erfassungshorizonts.
Abgesehen von ecclesiogenen Neurosen, sowie oft auf Kosten Andersgläubiger, ist es richtig, daß die Religion den Glaubenden Halt gibt. Gemeinsame Rituale, die Geschlossenheit des Denksystems und die Elitarität der Religion verhindern Zweifel und schaffen ein Hochgefühl, zu den Auserwählten zu gehören.
Man sollte daran denken mit welchen Objekten man seinen Geist beschäftigt. Seinen Geist sollte man bei Gelegenheit stets nach innen lenken; entweder zwischen die Augenbrauen oder ins verlängerte Mark(etwas weiter unten am Hinterkopf), auf jeden fall nach innen. Stell dir vor du reist zu deinem tiefsten Kern; dein tiefster Kern ist Gott, die Gnade, die Seelenliebe, die Wahrheit. Tue dies bei Gelegenheit regelmäßig, wenn auch nur 5-10 Minuten vorm einschlafen. Du wirst merken, das du zunehmend die Freude an sinnlichen Gegenständen verlierst weil du den Frieden Gottes spürst der ungleich schöner ist. Versuche diesen Frieden irgendwie zu halten wenn du dann in den Alltag zurückkehrst, wenn du es schaffst, handelst du aus deiner Mitte. Das wichtigste aber ist: GEDULD.
RICHTE DEIN BEWUßTSEIN AUFS INNERSTE, denn dort kommt es her. BETREIBE DIE MEDITATION IM ALLTAG.
| Einige zufällige Stichwörter |
Handfläche
Amerika
Kriegsbegeisterung
Plastikkalaschnikov
Wurstjahre
|