Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 141, davon 136 (96,45%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 38 positiv bewertete (26,95%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 23.5. 1999 um 23:10:02 Uhr schrieb
Dragan über Müll
Der neuste Text am 12.4. 2024 um 01:41:51 Uhr schrieb
Thomas Müller über Müll
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 67)

am 16.2. 2007 um 21:36:39 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über Müll

am 2.4. 2012 um 19:47:05 Uhr schrieb
kkira über Müll

am 3.11. 2007 um 08:26:00 Uhr schrieb
Max Mustermann über Müll

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Müll«

Dragan schrieb am 23.5. 1999 um 23:10:02 Uhr zu

Müll

Bewertung: 9 Punkt(e)

Müll ist etwas geheimnisvolles. Es gibt einige Mythen über den Müll, meist neuere, die etwas mit seiner Allgegenwart zu tun haben.

Als einfachstes Beispiel sei Oskar aus der Tonne erwähnt. Niemand würde sich die Mühe machen, den Müll in der Mülltonne zu durchwühlen, es ist ja schon schlimm genug, die oberste Schicht zu riechen. Also könnte sich darunter so ziemlich alles verbergen. Eben auch ein pelziges Monster, das Oskar heißt.

Dann gibt es noch Mythen von anderen Monstern, für eine ältere Zielgruppe. Dabei entstehen im Müll durch chemische Reaktionen aus harmlosen Salamandern, Fröschen oder Vergißmeinnicht Trampel wie Godzilla und Biolante, die der gesamten Menschheit den Garaus machen wollen.

Weiterhin bekannt ist die Geschichte vom Müll, der höchst selbst zu miefendem Leben erwacht und kein Tier mehr benötigt, das zu etwas schlimmen mutiert. Der Müll läuft einfach selbst los und macht Sachen kaputt.

Dragan schrieb am 30.5. 1999 um 19:17:24 Uhr zu

Müll

Bewertung: 4 Punkt(e)

Müll sortieren ist ein wunderbares Hobby. PE hier rein, PP dort hin, PS in den Eimer ... Für jedes Lebensmittel gibt es eine genau abgestimmte Plastik-Sorte.

Also PE, das sind durchsichtige und eher weiche Plastikfolien. Klorollen oder Tempo-Taschentücher sind meist in PE-Folie eingewickelt. Dann gibt es noch härteres PE, daraus sind Shampoo-Flaschen oder dergleichen gemacht. Diese sind dann nicht zwingend durchsichtig, in dieser Form gibt es PE scheinbar in allen Farben.

Durchsichtige Folien, die eher störrisch sind und knistern, sind meistens aus PP. Pasta ist fast immer in PP-Folie verpackt, auch manche Süßigkeiten wie Rafaello oder so. Diese komische durchsichtigen Plastikschalen, in denen Erdbeeren drin sind, sind auch aus PP. PP fühlt sich insgesamt härter und störrischer an als PE. Allerdinx hab ich auch schon eine ziemlich flexible Margarine-Dose aus PP gesehen.

PS ist ganz einfach zu erkennen: Das sind die Joghurt-Becher. Daraus kann man sich auch lustige Sachen bauen, zum Beispiel ein Schnurtelefon oder eine Mondbasis für Lego-Figuren. Allerdings bekommt das Zeug relativ leicht Risse. Macht aber nichts, weil hier geht es schließlich um Müll. PS ist insgesamt am einfachsten zu handzuhaben. Da muß nur noch der Aluminium-Deckel heruntergerissen werden und ab damit in den PS-Eimer.

Freddy schrieb am 15.9. 2001 um 17:21:14 Uhr zu

Müll

Bewertung: 3 Punkt(e)

Zeig mir deinen Müll und ich sag dir wer du bist-
Viele pizzaschachteln, ein paar konservendosen und ein paar Zeitschriften?
Du bist Student, männlich, lebst alleine oder in einer WG, eher der Faule Typ
Backzutaten(Eier, Mehl usw.), Kosmetika, mehrere Ausgaben von »Das neue Blatt« und diversen Fersehzeitschriften?
Du bist eine Oma, weiblich, lebst alleine oder noch mit deinem Mann und backst gerne für deine Enkel die deine Tochter ständig vorbeibringt.
Ein paar resbestände an Pestiziden, mehrere hundert Kühe?
Du bist Landwirt/in, lebst in einer grossen Familie, bei deinen Kühen wurde BSE festgestellt,
du musstest sie für einen Spottpreis an den Staat verkaufen, nun ist eure Zukunft gefährdet *g*

no use for a name schrieb am 28.1. 2001 um 19:37:05 Uhr zu

Müll

Bewertung: 1 Punkt(e)

Müll sammelt sich an.
In Jacken und Hosentaschen, in Rucksäcken, auf Tischen, auf dem Boden,
in Schränken, wo der Müll häufig nicht als solcher auffällt, in Kellern und auf Dachböden, in Sofaritzen, in einer Schachtel,
in Tüten, die selber Müll sind, in Staubsaugern,
irgendwann dann in Mülleimern und Tonnen,
im Gelben Sack und im Altpapier, in großen, orangen Müllautos, und schließlich auf der Deponie :
der zerissene Liebesbrief, das Papier vom Lolli des Mädchens, an das er gerichtet war,
die Kinokarte, die ihr Freund ihr kaufte, die Tüte vom Lieblingsplattenladen seines großen Bruders, die alten Hausschuhe seiner Mutter,
die kaputte Handtasche von deren Tante...

blubb schrieb am 11.1. 2001 um 13:35:19 Uhr zu

Müll

Bewertung: 1 Punkt(e)

In der Royal Academy of Arts in London gibt's grade eine recht nette Ausstellung: Apocalypse. Beauty and Horror in Contemporary Art.
Da gibt's auch eine Installation, die aus einem Müllhaufen besteht. Der Müll kommt vom letzten Glastonbury-Festival. Die Spitze des Müllhaufens wird mit einem Spot angestrahlt, und mensch kann an der Wand den Schatten sehen, der dadurch erzeugt wird. Und siehe da, da kann mensch dann ein Pärchen sehen, daß sich umarmt.

Hat mir ganz gut gefallen.

bibelmann schrieb am 17.6. 2003 um 21:28:08 Uhr zu

Müll

Bewertung: 1 Punkt(e)

biggi schrieb am 13.10.:
Armer Kerl. Mit dem möchte ich nicht
tauschen. Jeder lädt seinen Müll bei
ihm ab und verlangt dafür auch noch
permanent Standby.

-
Wir können weiterhin unseren Müll bei ihm abladen, er ist es gewohnt. Aber irgendwann sollten wir auch einmal darüber nachdenken, dass er auch etwas von uns erwartet - die Müllgebühren sozusagen.

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