Selbstmitleid
Bewertung: 4 Punkt(e)Selbstmitleid ist wie sich in die Hose pinkeln: am Anfang ist es warm und angenehm und hinterher ist es kalt und ekelhaft!
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| Der erste Text | am 26.4. 2001 um 22:53:19 Uhr schrieb DrNI über Selbstmitleid |
| Der neuste Text | am 18.11. 2018 um 11:16:56 Uhr schrieb Christine über Selbstmitleid |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 41) |
am 9.11. 2002 um 20:19:49 Uhr schrieb
am 9.7. 2004 um 10:13:47 Uhr schrieb
am 23.8. 2005 um 13:32:17 Uhr schrieb |
Selbstmitleid ist wie sich in die Hose pinkeln: am Anfang ist es warm und angenehm und hinterher ist es kalt und ekelhaft!
Jeder Rausschmiss ist eine Einladung: Die Welt wartet auf dich. Wer weiss, wann sie wieder so offen ist.
Manchmal bleibt keine andere Wahl als sich selbst leid zu tun. Jeder Mensch hat schließlich mal das Bedürfnis, bejammert zu werden.
Für das Recht sich selbst mit Tränen zu begießen!
Gute Ratschläge, entdeckt auf agyptischen Tempelreliefs der Zeit Ptolemaios III., Band IV:
»Selbstmitleid ist ganz schön, aber beileibe keine Tugend. Sicher sicher, Selbstmitleid das ist schon sehr wichtig und hält den Charakter zusammen und alles, aber ABER, man sollte das doch lieber für sich behalten, weil, man hat zwar immer jederzeit das Recht alles zu sagen was einem auf dem Herzen liegt, aber von manchen Rechten sollte man ja besser nicht gebrauch machen, so besonders das äußern von Selbstmitleid, weil das dumme an der persönlichen Misere ist ja immer daß es zumeist Leute gibt denen das immer viel viel viel dreckiger geht, so kann man sich zwar darüber beklagen daß man womöglich sterbenohnejesexgehabtzuhaben wird, sollte aber darüber nicht vergessen daß es da noch eine ganze Menge Leute gibt, die mit 14 untern Zug kommen, irgendwie schlimmen Krebs kriegen, oder einen Mitbewohner haben der die ganze Zeit Bruce Springsteen hört. Ja, auch wir, die alten Ägypter, wissen ja wie gut das tut das Selbstmitleid, das fühlt sich sehr erhaben an, aber: Immer erst dem König opfern, und dann mal weitersehen!«
keine verrenkte stellung, mit der ich die matratze noch nicht belegt haette, und doch ist der widerwillen aufzustehen immer noch groesser als der schmerz in den knochen, die verspannungen der muskeln. was die laken durchfeuchtet, ist schon laengst nicht mehr fieberschweiss sondern das selbstmitleid, in dem ich zerfliesse.
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