SilvioBerlusconi
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Bei den italienischen Parlamentswahlen vom 14. Mai 2001 erreichte »Forza Italia« einen klaren Wahlsieg. SilvioBerlusconi wurde daraufhin zum neuen Staats- und Regierungschef Italiens in Rom vereidigt.
Die rechtskonservative Regierungskoalition Berlusconis, in der auch die Nachfolgepartei der Neofaschisten, »Alleanza Nazionale«, vertreten ist, gilt seither wegen ihres rigiden und kompromisslosen Kurses gegenüber politischen Gegnern und sozialen Interessengruppen als höchst umstritten.
Die Regierung Berlusconi verantwortet die polizeilichen Ausschreitungen gegen internationale Teilnehmer der Demonstrationen gegen den G8-Gipfels in Genua, die im Sommer 2001 ein Todesopfer und zahlreiche Verletzte unter den Demonstranten forderten und wegen ihrer skrupellosen Brutalität die europäische Öffentlichkeit zu Vergleichen mit den Vorgängen unter den griechischen und spanischen Militärdiktaturen veranlasste.