Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 31, davon 31 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 12 positiv bewertete (38,71%)
Durchschnittliche Textlänge 1553 Zeichen
Durchschnittliche Bewertung 0,129 Punkte, 6 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 4.4. 2001 um 15:15:03 Uhr schrieb
der LADEN über netzerupdate
Der neuste Text am 19.2. 2023 um 13:25:40 Uhr schrieb
schmidt über netzerupdate
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 6)

am 23.10. 2002 um 01:45:06 Uhr schrieb
Dortessa über netzerupdate

am 22.1. 2003 um 20:57:38 Uhr schrieb
gareth über netzerupdate

am 11.10. 2011 um 17:06:07 Uhr schrieb
sed über netzerupdate

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Netzerupdate«

hei+co schrieb am 4.4. 2001 um 15:22:11 Uhr zu

netzerupdate

Bewertung: 1 Punkt(e)

Texte recyclen, mischen, zerschnieden, aufknüpfen, entwenden, anwenden, überlesen, entwerten, versagen, verreissen, verlassen, überlesen, überlassen, aufdenken, entzünden, entwickeln, verbinden, verwunden, versenden ....

texte im, aus, um, über, durch .. und gegen das netz.
texte im netz: was machen wir mit ihnen, was machen sie mit uns?

mp3 ist free - why not txt? fragt rolux (http://www.rolux.org)

wie ist das mit dem rauschen, den hintergrundrauschen, dem rauschen der texte und theorien - können wir es nicht auch geniesen & damit arbeiten?

schreiben wie kino, sagte bolz ueber mc luhan.
schreiben im netz ... wie proust, wie ein avantgardistischer erzähler im cyberspace, wie ein netzliterat oder einfach wie ein idiot oder ein laie?

und lesen? das ist doch alles gar nicht lesbar: am schirm, aus dem netz, ohne punkt und komma, ungefiltert, jeder kann mitmachen ...

und die tools?
das netz ist längst nicht mehr ein blosses *werkzeug des denkens*, etwa in dem reduktionistischem soften technik-gebrauch wie er sich schon in nietzsches diktum äußerte:
»Unser Schreibzeug arbeitet mit an unseren Gedanken«, schrieb Nietzsche 1882 auf seiner Kugel-Schreibmaschinedaraus entstanden aphorismen und andere textuelle kurzformen.
das netz ist die oberfläche des zeitgenössischen denkens schlechthin: wir bewegen uns darin wie die revolutionäre es gern im volk getan hätten: wie fische im wasser ...
am ehesten kann netzliteratur, netzwissenschaft, netzkritik, netzrecherche, netzkommunikation vielleicht als eine kunst praktiziert werden, als ein ein denken in aktion, so prozessural, flüssig und flüchtig, wie es sich die konzept und beteiligungskünste der 70er jahre nur träumen konnten.

vor ort installiert wird ein netzwerk aus textfragmenten, sounds, hintergrundrauschen. gearbeitet wird an der entstehung von gedanken und gedankenvernetzungen beim durchqueren von datenräumen ...

wer etwas mitbringen möchte, assoziiere es im assoziationsblaster unter dem stichwort:
netzerupdate oder arbeite unter:
http://www.hyperdis.de/netzupdate/

hei+co (idensen)
(hei+Co@hyperdis.de)

Francis Hunger schrieb am 6.4. 2001 um 00:13:30 Uhr zu

netzerupdate

Bewertung: 1 Punkt(e)

Plagiat, Demontage, Dekonstruktion

Somit ist in der Kunst dann eher die Form des Plagiats vorzufinden,
bzw. das Zitieren ohne Urheberangabe. Dazu Florian Cramer:
"Mühelos lassen sich historische Beispiele von Literatur, Musik und
bildender Kunst aufzählen, die ,,plagiatorisch`` genannt werden
könnten oder sogar ,,plagiatorische`` Poetiken formulieren: die
Romane von Rabelais, Cervantes und Jean Paul zum Beispiel, die
Verar-beitung von musikalischen Themen in der Musik des 17.
Jahrhunderts, die Werkstattmalerei der Carravagio- und
Rubens-Schulen. Der vorgetäuschten Neuheit des Plagiats entspricht
reziprok die simulierte Historizität der Fälschung. Fast alle Religionen
und gnostischen Schulen begründen sich auf rückdatierten
Pseudoepigraphien und zum Teil über Jahrhunderte hinweg kollektiv
verwendete Namen von Propheten und Evangelisten...."
Francis Hunger, 24.01.2001
Copyleft in der Kunst und
Copyright in der Popkultur
Vom stillen Ignorieren und bewußten Verletzen:
http://www.hgb-leipzig.de/%7Efrancis/txt/copyright/

hei+co schrieb am 5.4. 2001 um 20:24:21 Uhr zu

netzerupdate

Bewertung: 1 Punkt(e)

... und die sache mit den *wunschmaschinen* zur erfindung neuer welten ...
das ist inzwischen, glaube ich, etwas abwegig und naiv angesichts der
kriegerischen auseinandersetzungen im netz: halt die typisch
»literarisch/ästhetische« vision der cybercultur, die vermeindlich
radikalästhetische/radikaldemokratische anfangsutopie des netzes: am anfang
war das netz. und das netz gehörte allen. und der geist der revolution
schwebte über den servern. und jeder war gott. gott war ein programmierer
und ein hippie ... und william gibson hat das alles auf seiner
schreibmaschine erfunden ... aber wir können alle daran weiterschreiben und
programmieren, um das netz gegen den angriff der killerviren aus der new
economy zu verteidigen ... das hört sich ja fast so an, als seien die
grossen erzählungen doch noch nicht zu ende, als könne man die welt mit
worten retten (oder konstruieren oder de-konstruieren ...) kollaborative
schreibprojekte mit ihrer statistischen minimalbeteiligung ändern ja
deshalb noch nichts an der »natur des netztes« – creative writing-kurse
revolutionieren ja auch nicht den literaturbetrieb, künstlerische ver- und
entwendungen von kriegs-, medizin- und gentechnologie kehren ja auch nicht
die richtung der geo-, körper- und humantechnologie wirklich umsie geben
einen blick frei auf mögliche utopische momentenein, das ist zu
zurückgenommen formuliert ...

hei+co schrieb am 4.4. 2001 um 16:17:24 Uhr zu

netzerupdate

Bewertung: 2 Punkt(e)

Die neuen Arbeits- und Kooperationsformen im Netzwerk erscheinen somit
den networkern und microslaves manchmal schon als eine Verwirklichung
der verabschiedeten gesellschaftlichen Utopien. Geschenk-Ökononomien -
wie opensource und opencontent - und freie Wissenskooperationen werden
als Grundlage ,neuer Ökonomienjenseits globalisierter Kapitalsströme
ins Spiel gebracht. Typische Verdrängungsstrategien (schein-)
selbständiger ‚intellektueller Proletarier‘? Welchem Zeittakt
unterliegen die Operationen und Kooperationen im Netz? Welchen Status
haben Netz-Texte, Netz-Schreiber und Netz-Leser? Welche neuen Handlungs-
und Aktionsmöglichkeiten schälen sich auf der Basis virtueller
vernetzter Arbeits- und Lebenszusammenhänge heraus? Wie gestaltet sich
eine ,postmediale Praxisder Netz-Arbeit allseits vernetzter
,Gruppensubjekte‘, wo bleiben Subversions- und Widerstandspotentiale?

Einige zufällige Stichwörter

Menschenhass
Erstellt am 6.11. 2001 um 00:41:16 Uhr von Windows-Server, enthält 33 Texte

Meerbusch
Erstellt am 17.12. 2003 um 17:32:04 Uhr von Jürgen, enthält 11 Texte

axolotl
Erstellt am 23.7. 2001 um 12:26:29 Uhr von Mäggi, enthält 16 Texte

Schaumlöffel
Erstellt am 18.11. 2007 um 14:32:55 Uhr von Peter K., enthält 10 Texte

Rationalitätenfalle
Erstellt am 19.8. 2011 um 17:08:47 Uhr von Baumhaus, enthält 1 Texte


Der Assoziations-Blaster ist ein Projekt vom Assoziations-Blaster-Team (Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied) | 0,0299 Sek.