Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 84, davon 84 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 25 positiv bewertete (29,76%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 18.10. 1999 um 21:06:28 Uhr schrieb
wuzi über obdachlos
Der neuste Text am 30.7. 2024 um 05:53:28 Uhr schrieb
gerhard über obdachlos
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 53)

am 21.3. 2008 um 11:51:26 Uhr schrieb
Carlheinz über obdachlos

am 19.9. 2004 um 05:06:57 Uhr schrieb
biggi über obdachlos

am 1.9. 2018 um 14:51:18 Uhr schrieb
Christine über obdachlos

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Obdachlos«

wuzi schrieb am 18.10. 1999 um 21:06:28 Uhr zu

obdachlos

Bewertung: 5 Punkt(e)

heute, in unserer sogenannten »Wohlstandsgesellschaft« werden immer mehr Menschen obdachlos. Die einen durch Krieg und Naturkatastrophen, die anderen weil sie unverschuldet in eine Situation geraten aus der sie nicht mehr herauskommen. Sei es durch Scheidung -einer ist dabei immer Verlierer - oder dass der kleine Betrieb zugrunde geht weil er von den grossen Betrieben aufgefressen wird. Die anderen Obdachlosen sind entweder mit dem Gesetz in Konflikt gekommen und mußten eine Haftstrafe verbüßen, oder sie sind alkohol- oder drogenabhängig.Und so greift ein Zahnrädchen ins andere. Wenn man dann in dem Schlamassel drinnen ist, hat man fast keine Chance da wieder herauszukommen. Und je tiefer man sinkt um so gleichgültiger wird man. Man verliert sein letztes bißchen Stolz und Würde. Für einen Aussenstehenden ist es leicht wenn man solche Leute sieht, zu sagen selbst schuld. Wen interessiert schon die Hintergrundgeschichte. Ist einer einmal so tief gesunken wird er schon pauschal als Taugenichts abgestemptelt.

Jens Meißner schrieb am 17.1. 2002 um 08:50:50 Uhr zu

obdachlos

Bewertung: 2 Punkt(e)

Ich sprach gestern so ungefähr eineinhalb Stunden mit Barny, einem Obdachlosen Menschen. Er zeigte mir stolz sein Equipment, seine 6 Jahre alte Pfanne, seine Angelrolle, seine zwei Schlafsäcke, seinen Rucksack... Er hat so ein ehrliches Wesen, ich war beschämt wieviel Respekt er vor mir hatte, dabei hätte er doch mehr Respekt verdient, der er ist ein wirklich guter Mensch, der sicherlich öfter als Penner beschimpft wird, grade von solchen Leuten die ich für herzlos und unbedacht halte. Er bot mir an ein Bier mit ihm zu trinken, ich gab ihm daraufhin mein Benzinfeuerzeug, es passte viel besser zu seiner Ausrüstung für`s Starßenleben, er sagte dann:
Jens, das ist doch dein Feuerzeug... " Er sagte es so seltsam, er bekommt nicht oft etwas geschenkt, außer die gewissen 50 Cent....
Barny, der Prinz der Straße ist ein guter Mensch, er ist menschlich auf der Straße die er mit uns eigennützigen Passanten teilen muss. Er hat seinen Rucksack, sein Zuhause- wie er sagt...
wir haben alles im überfluss ....
Heute treffe ich ihn nochmal im Bahnhof, ich bringe ihm eine Winterjacke(er war beschämt das seine ein kleines Loch hatte, er denkt das ist nicht anständig). Ich denke Eigennutz und Gier ist nicht anständig.... Dann bringe ich ihm noch eine Liste mit den Adressen der Tafeln aus Niedersachsen, vielleicht verhelfe ich dem Wanderer, der schon 13 Jahre (eingeschlossen den 13 Winter), zu einer warmen Mahlzeit... Weiterhin überlege ich noch was ihm bei seiner Reise auf der Straße noch so nützlich sein kann, den jeder hat so einiges zu entbehren, und wenn es nur Sachen sind die man vom Überfluss sind, also liebe Leute, seid anständig, und denkt daran irgendwo muss man ja Anfangen, auch wenn es Menschen gibt denen es schlechter wie Barny geht, bitte helft eurem Barney, helft euch selbst.
Mir geht es so seltsam, wenn ich daran denke, das ich rauche, für 75 Euro im Monat, damit meine Gesundheit schädige, Geld verbrenne, Geld das Leben retten könnte, Geld für drei Patenschaften irgendwo....dann geht es mir noch schlechter wenn ich diesen Gedanken im Kopf habe und trotzdem nichts unternehme... Mein Überfluss ist mir angeboren, möchte dem Konsum entrinnen.... Barney der Mensch, ich der vor dem Kaminsitzende verschwender...... Auch wenn ich jeden Tag arbeite, und Barny nicht, er ist frei, er ist anständig, ich helfe ihm gerne auf seinem Weg, den der ist sein Ziel.
jensomaniac@hotmail.com

biggi schrieb am 21.3. 2002 um 10:21:44 Uhr zu

obdachlos

Bewertung: 6 Punkt(e)

- warm bei dir
- hm
- mir ist kalt
- erzähle
- vielleicht

wann ist eine schwelle niedrig?
und für wen wird sie das?

für den, der dich braucht, oder
für dich, weil er dich braucht?

joachim schrieb am 1.5. 2000 um 16:53:20 Uhr zu

obdachlos

Bewertung: 2 Punkt(e)

Obdachlos zu sein heißt sich als Nicht-Sesshafter in einer auf Sesshaftigkeit ausgerichteten Gesellschaft durchschlagen zu müssen. Das ist alles andere als lustig und in den wenigsten Fällen aus freien Stücken gewählt.

wuzi schrieb am 11.2. 2000 um 18:19:49 Uhr zu

obdachlos

Bewertung: 1 Punkt(e)

Wieso läuft der Teufel Gefahr obdachlos zu werden und wozu braucht Teufel eine Doppelhaushälfte? Der hat doch ohnehin sein Domizil in der Hölle wo es das ganze Jahr schön warm ist, man all seine guten Freunde wieder trifft und nicht arbeiten muss weil die Hölle ohnehin überbevölkert ist. Im Himmel dagegen muss man fleissig arbeiten, denn da werden nicht all zu viele aufgenommen, einfach weil es nicht so viele brave Leute gibt.

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