Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 84, davon 84 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 25 positiv bewertete (29,76%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 18.10. 1999 um 21:06:28 Uhr schrieb
wuzi über obdachlos
Der neuste Text am 30.7. 2024 um 05:53:28 Uhr schrieb
gerhard über obdachlos
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am 14.2. 2016 um 22:31:18 Uhr schrieb
Christine über obdachlos

am 19.2. 2003 um 02:34:46 Uhr schrieb
solarschule über obdachlos

am 22.1. 2003 um 17:11:40 Uhr schrieb
voice recorder über obdachlos

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Obdachlos«

wuzi schrieb am 18.10. 1999 um 21:06:28 Uhr zu

obdachlos

Bewertung: 5 Punkt(e)

heute, in unserer sogenannten »Wohlstandsgesellschaft« werden immer mehr Menschen obdachlos. Die einen durch Krieg und Naturkatastrophen, die anderen weil sie unverschuldet in eine Situation geraten aus der sie nicht mehr herauskommen. Sei es durch Scheidung -einer ist dabei immer Verlierer - oder dass der kleine Betrieb zugrunde geht weil er von den grossen Betrieben aufgefressen wird. Die anderen Obdachlosen sind entweder mit dem Gesetz in Konflikt gekommen und mußten eine Haftstrafe verbüßen, oder sie sind alkohol- oder drogenabhängig.Und so greift ein Zahnrädchen ins andere. Wenn man dann in dem Schlamassel drinnen ist, hat man fast keine Chance da wieder herauszukommen. Und je tiefer man sinkt um so gleichgültiger wird man. Man verliert sein letztes bißchen Stolz und Würde. Für einen Aussenstehenden ist es leicht wenn man solche Leute sieht, zu sagen selbst schuld. Wen interessiert schon die Hintergrundgeschichte. Ist einer einmal so tief gesunken wird er schon pauschal als Taugenichts abgestemptelt.

Noni schrieb am 15.7. 2000 um 22:45:51 Uhr zu

obdachlos

Bewertung: 2 Punkt(e)

Gestern ging ich durch die Stadt. Es sprach mich ein junger Mensch an. Ich schätzte ihn auf 17. Er bat mich um Geld. Ich bat ihn mir seine Geschichte zu erzählen. Er flüchtete vor seinem Elternhaus. Sein Vater ist öfters betrunken und schlug seine Mutter und ihn. Die Schwester ist bereits ausgezogen. Er hielt es nicht mehr aus und ist bereit auf die Straße zu gehen. Am Bahnhof mag er noch nicht schlafen. Sozialarbeitergespräche hatte er schon hinter sich. Obdachlos werden - vor dem hat er Angst. Genauso zu werden, wie die Ausgestossenen, nicht mehr dazugehören, weg von der Normalität. Angst vor den Konsequenzen des Lebens auf der Straße. Eine Nacht konnte er noch bei einer alten Frau schlafen, und heute Nacht? Ich weiß es nicht mehr. Obdachlosigkeit macht mich betroffen. Es ist nur ein ganz kleiner Schritt aus der Normalität - und die Rückkehr fast nicht mehr zu schaffen.

Quincino schrieb am 13.6. 2007 um 02:13:35 Uhr zu

obdachlos

Bewertung: 1 Punkt(e)

Vor gut fünfzig Jahren wurde ich geboren. Ich wusste bis vor wenigen Jahren nicht wie sehr ich psychisch von meinen Eltern misshandelt wurde und möglicherweise bald wieder werde. Vor 6 Jahren erwarb ich eine Eigentumswohnung, die ich aufgrund von unverschuldeter Arbeitslosigkeit nicht mehr bezahlen kann. Bemerkenswert ist, dass man in so einer Situation absolut rechtlos ist. Das bürgerliche Gesetzbuch taugt für Menschen wie mich nicht einmal zum sich den Hintern abwischen. Die Finanzierung durch eine Kreissparkasse entpuppte sich auf Grund der damaligen besonderen Umständen als vorsätzlicher Betrug durch ein Bundesland. Man könnte es auch als Vermögensenteignungsverfahren bezeichnen.
Die Zwangsversteigerung wird bald statt finden. Dann werde ich obdachlos sein. Um meine echte Menschenwürde wenigstens zu wahren, werde ich weder betteln, noch eine Behörde oder sonst Jemand um Hilfe bitten. Das bedeutet letztlich meinen Tod.

Hamlet Hamster UK schrieb am 30.10. 2002 um 22:34:43 Uhr zu

obdachlos

Bewertung: 1 Punkt(e)


Es waren Zeiten, die war’n groß,
Entsprungen war das Röslein Ros’,
Auf grüner Heide wuchs das Moos,
Mein Herz, mein Herz blieb obdachlos.

Es glüht die Glut, sie glüht famos,
Es glüht das Moos, ganz rigoros.
Ich ruh’ im Schoß des Status Quos:
Mein Herz, mein Herz ist obdachlos.

Was wird wohl sein, was mach’ ich bloß,
Auf meinem Stein gedeiht das Moos,
Der Countdown läuft, ein strenger Stoß:
Mein Herz, mein Herz bleibt obdachlos.

joachim schrieb am 1.5. 2000 um 16:53:20 Uhr zu

obdachlos

Bewertung: 2 Punkt(e)

Obdachlos zu sein heißt sich als Nicht-Sesshafter in einer auf Sesshaftigkeit ausgerichteten Gesellschaft durchschlagen zu müssen. Das ist alles andere als lustig und in den wenigsten Fällen aus freien Stücken gewählt.

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