Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Assoziation«
akronym schrieb am 8.4. 2001 um 13:27:08 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Eine wundervolle und sehr vielversprechende Idee, dieser A.Blaster. Doch Text wird nur der Anfang sein, die Zukunft wird sein zunächst Bilder, dann Virtuelle Welten, dann vielleicht ganze »Geschichten«, oder computervermittelte *emotionelle* Assoziationen, wie das Gehirn es auch tut.
Steht am Ende vielleicht die von aller Sprache unabhängige reine Assoziation von *Bedeutungen* ? Ganz klar, die Assoziation muss noch verbessert werden. Dieses »stumpfsinnige« assozieren über Stichwörter vermag es kaum, auch *inhaltlich* zu assozieren. Da sollte in Zukunft die künstliche Intelligenz des Computers eine tragende Rolle spielen. Ebenso, das mehr inhaltich assoziiert wird, nach dem Vorbild des Gehirns. Meiner Meinung nach der kreativste Assoziator.
Eine Andere Idee wäre es, die Assoziationen vom Schreiberling des Beitrags selber gestalten zulassen. Dieser könnte quasi die nötige Intelligenz (also nicht-künstliche) bereitstellen, um inhaltlich zu assoziieren. Auch könnte die Blaster-Gemeinschaft, also die Leser die Assoziationen herstellen.
Wichtig finde ich auch, das nicht zuviele Links von einem Text ausgehen, da sonst Alles mit Allem assoziert ist, und die Assoziationen inhaltich keine Aussage oder Wert mehr haben!! Daher ist eine Begrenzung der Links pro Beitrag nötig, hier könnte man wieder über ein Abstimmungs oder Bewertungs-Schema der Blaster-Gemeinde die Verantwortung übertragen...
Weitere Idee: Verwendung von Steno-artigen oder verzerrenden »Codes«, die die ungewollte computergesteuerte Massenverlinkung verhindern. Wänn iech zuum Beeispieel soo schraibe, solllte kaines deer Wöörter gelinct wärden... Nuur Wöörter , di iich lincen willl schraibe iech >korrekt<...
des woars, entschuuldikt meeine Reechtschraibvehler!
Freno d'Emergenza schrieb am 22.12. 2014 um 21:02:51 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Die Assoziation ist ganz einfach: »Was fällt Dir dazu ein?« Ganz spontan sagen oder schreiben oder sonst wie »artikulieren«, ohne groß nachzudenken. Das macht hier natürlich keiner, ganz im Gegenteil. Hier wird ganz groß nachgedacht, bevor man eine »Assoziation« vom Stapel lässt. Und etlichen, gerade der hochbewerteten Texte ist anzusehen, daß sie auf das Anstandsgefühl aller billig und gerecht Denkenden, der Neo-Spießer und Gutmenschen, geradezu zurecht getrimmt worden sind. Das sind keine Assoziationen, das sind Angebereien - und ich selbst kann mich dabei nicht ausnehmen. Leider. Asche auf mein Haupt !
Die Assoziation dagegen, wenn man es richtig macht, einfach sagt oder schreibt, was einem einfällt, ist eines der mächtigsten Diagnoseinstrumente der Psychoanalyse. Man muß sich allerdings an die Psychoanalytische Grundregel halten: auch das sagen oder schreiben, was »nicht in Ordnung ist«, wofür man sich schämt, dem common sense widerspricht, illegal und unmoralisch ist. Schafft man das, dann erreicht man es mitunter, in die Tiefen seiner selbst zu tauchen, die man niemals für erreichbar gehalten hätte.
Nur leider lauert dort mitunter ein Ungeheuer.
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