Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 130, davon 126 (96,92%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 52 positiv bewertete (40,00%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 10.9. 1999 um 15:21:09 Uhr schrieb
Tanna über Herbst
Der neuste Text am 28.3. 2019 um 08:36:41 Uhr schrieb
nebula über Herbst
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 43)

am 21.8. 2003 um 20:56:39 Uhr schrieb
biggi über Herbst

am 20.1. 2009 um 03:28:40 Uhr schrieb
heini über Herbst

am 10.10. 2013 um 16:13:55 Uhr schrieb
heini über Herbst

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Herbst«

Uli schrieb am 5.2. 2001 um 17:03:22 Uhr zu

Herbst

Bewertung: 10 Punkt(e)

Ich könnte mich an den Herbst gewöhnen, wenn er, wie er sollte, einen sanften Übergang zwischen Sommer und Winter darstellen würde: Noch warm - schon kühl, Blätter, Nebel, der Geschmack von Grillwürstchen geht in den von schottischem Whisky über, die Sonne setzt letzte Glanzlichte bis zum ersten Schnee.

Der real existierende Herbst ist ein Temperatursprung von 20 Grad und beschert mir jedes Jahr den Schnupfen, der dann bis März hält.

medina schrieb am 14.11. 2000 um 14:57:35 Uhr zu

Herbst

Bewertung: 9 Punkt(e)

Sterben.
eine seele welk und matt
taumelt, wie des baumes blatt
aus der krone kupferrot
durch das herbstlicht in den tod.

Dr.Schreck schrieb am 25.11. 2002 um 12:12:10 Uhr zu

Herbst

Bewertung: 2 Punkt(e)

"leaves are shaking in the wind
some let go and drift within
others just lose their green
from bloodred to tangerine
beautiful colours I have seen
and it feels so obscene

flies are gathering on my knees
the wind it shakes the autumn leaves

I love the heat when I am cold
when I give up I receive gold
I cannot laugh at your bad jokes


´cause I awoke from a hushaby
summers over with a sigh in the sky
with a sigh in the sky.....

flies are gathering on my knees
the wind it shakes the autumn leaves
and I am so amused to see
that both of them will leave
both of them will leave

good bye my love...."

(bananafishbones - october)

Liamara schrieb am 12.9. 1999 um 11:32:23 Uhr zu

Herbst

Bewertung: 4 Punkt(e)

Es ist ja eine bekannte Kinderleidenschaft, im Herbst in Blätterhaufen zu springen. Vorzugsweise wird ihnen das von Erwachsenen angeraten, die damit irgendwie eine schöne Kindheitserinnerung verbinden. Wahrscheinlich sind die als Kinder nie in so einen richtig stinkenden Haufen nasser Blätter gesprungen, in dem schon so einiges gewimmelt hat. Wie auch immer, in einem Peanuts-Comic hat die kleine Sally, die Schwester von Charlie Brown, Sonntagslangeweile und fragt Charlie, was sie machen soll. Und ihr Bruder meint, sie sollte doch mal in Blätterhaufen springen, das wäre lustig und würde Spass machen. Also geht Sally nach draussen, guckt sich ratlos eine Weile um und geht schliesslich wieder ins Haus, um Charlie Brown zu fragen: »Wo kann man Blätterhaufen kaufen

ra schrieb am 6.1. 2001 um 21:44:22 Uhr zu

Herbst

Bewertung: 3 Punkt(e)

Die blaetter fallen, fallen wie von weit
als welkten in den himmeln ferne gaerten
sie fallen mit verneinender gebaerde.
und in den naechten faellt die schwere erde
aus allen fernen in die einsamkeit.
wir alle fallen. diese hand da faellt.
und sieh dir andre an, es ist in allen.
und doch ist einer welcher dieses fallen
unendlich sanft in seinen haenden haelt.

Rainer Maria Rilke

Höflichkeitsliga schrieb am 1.9. 2002 um 21:08:45 Uhr zu

Herbst

Bewertung: 3 Punkt(e)

Den ganzen Tag schon hatte ich in der Stube mit den Wissenschaften vor dem aufgeschlagenen Buch verbracht, und kaum aus dem Fenster gesehen, bis mir einfiel, daß ich noch eine Besorgung tätigen müsste, das Buch also zuschlug den Stift weglegte, den leeren Universitätsrucksack auf die Schultern nahm, meine beste Miene auflegte, aus dem Zimmer hinausging, die Türe abschloss und die vier sanftgrün gestrichenen Stockwerke die Treppe hinuntereilte. Dann trat ich vor die Tür in den Hof, und bemerkte sofort daß es kälter geworden sein musste, ich zog das T-Shirt am Nacken etwas höher, und schritt durch den Gang des Vorderhauses, die große Holztüre öffnend, auf den Gehweg, wo mich das Schaukeln der Blätter und Zweige der Kastanienbäume im Windzug auf dem Weg nach »unten«, hin zum Platz mit seinen Geschäften und Imbißstuben, zur Tankstelle außerdem begleitete. Und ich ging die abfallenden Gehsteige hinunter, und fand beim vorbeigehen an den Häusern, wo in den Fenstern schon Licht brannte denn es war fast dunkel geworden, die Stimmen der Menschen in heller Aufregung, und hörte sie mit einem Gefühl einer Eindringlichkeit und Bewußtheit, das ich während der ganzen letzten drückenden Sommermonate vermisst hatte, reden, so daß es mich mit einer sanften Wohlstimmung erfüllte.
ALS ICH ABER DANN AUF DEN PLATZ GING, SO STEHT ES GESCHRIEBEN, UND DIE LEUCHTREKLAMEN UND ERLEUCHTETEN GESCHÄFTSFRONTEN DER STEHIMBISSE SAH, UND DIE MENSCHEN DIE IN IHNEN EIN UND AUSGINGEN ODER EINFACH NUR SICH IN DEN STRASSEN HERUMDRÜCKTEN, UND ICH DES ANSCHWELLENDEN WINDES GEWAHR WURDE, DER DIE GERÜCHE VON MANNIGFALTIGEN SPEISEN DURCH DIE LUFT WEHTE, UND ICH EIN GEFÜHL DER ANGEREGTEN LEICHTIGKEIT IN MIR ZU HÖREN UND FÜHLEN SCHIEN, EINE BESCHWINGTHEIT WIE SEIT MONATEN NICHT, UND ICH TIEF EINATMEN KONNTE, UND DIE LUFT KLAR UND WINDIG WARD, UND ICH NACH LANGER ZEIT DER HITZE WIEDER GANZ ZU MIR KAM, DA WUSSTE ICH, SO SCHLECHT KANN DIE WELT NICHT SEIN.
Und es war eine Freude und Aufmerksamkeit, eine Klarheit und Angeregtheit in der Luft wie ich sie hier noch nie gespürt, die Mädchen und Frauen hatten ihre billigen Sommertops weggeworfen, und ihre teuren Herbst- und Wintersachen aus der Schublade geholt, und das Kühle in der Luft sorgte gleichzeitig mithin für die KLARHEIT DES GEDANKENS, und nachdem ich in der Tankstelle hinter einem Mädchen stand das auf Zigaretten aus war und seinen schönsten Herbstpullover aufgetragen hatte, und ich das süß-bittere Parfüm roch, und mir nach dem Verlassen der Tankstelle all dessen gewahr wurde, da fiel es mir ein, ES WIRD HERBST, und bei dem Gedanken und dem Sehen wie die Leute im Autoscheinwerferlicht die Straßen überquerten auf ihren Wegen die ich nicht kennen konnte, da WAR ICH VOLL VON SYMPATHIE UND LIEBE, UND ICH, DER ICH MIR NOCH VORHIN IN DER STUBE DEN GEDANKEN GEMACHT HATTE ÜBER DAS ZUGRUNDEGEHEN AM KOMLPEXITÄTSGEFÄLLE VON WELT UND SYSTEM, WAR IN DIESEN MOMENTEN SO VOM GLÜCK BERÜHRT DASS MICH EIN KALTER SCHAUER IM NACKEN PACKTE, UND ICH WUSSTE: »SO IST ALLES EINS, UND NUR NOCH LIEBE, UND DIESE MOMENTE SIND DIE GLÜCKLICHSTEN MEINES LEBENS

Antikörper schrieb am 2.10. 2000 um 17:17:18 Uhr zu

Herbst

Bewertung: 6 Punkt(e)

10 Dinge die man im Herbst machen kann.

- Über Deutschland nachdenken
- Einen Igel überfahren
- Seine Wohnzimmerwände mit Schokodrps dekorieren
- Sich modisch kleiden
- Vergessen, wie man Schnürsenkel binded
- Regentropfen zählen und numerieren
- Freundschaft mit einer Kartoffel schließen
- Etwas Ulkiges erleben und für sich behaltem
- Wieder zu den Eltern ziehen
- Seine Wohnung total einsauen, damit sich der Frühjahrsputz mehr lohnt.

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