Meister
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In »Hagakure« kann man lesen:
Den Meister übertreffen – warum nicht? Wer sich für klein hält, bleibt am Ende klein.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 89, davon 89 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 29 positiv bewertete (32,58%) |
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| Der erste Text | am 4.2. 2001 um 19:13:42 Uhr schrieb Tomsteiner über Meister |
| Der neuste Text | am 25.10. 2025 um 20:24:07 Uhr schrieb Christine über Meister |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 42) |
am 1.1. 2016 um 17:57:40 Uhr schrieb
am 21.11. 2005 um 18:18:06 Uhr schrieb
am 30.6. 2005 um 15:06:52 Uhr schrieb |
In »Hagakure« kann man lesen:
Den Meister übertreffen – warum nicht? Wer sich für klein hält, bleibt am Ende klein.
Zu glauben, man sei ein Meister seines Faches, verstellt häufig den Blick auf Neuerungen und unterbindet die weitere Lernfähigkeit.
Das führt, wenn dem nicht abgeholfen wird, dazu, daß man selbst eine Zeit lang weiterhin glaubt, ein Meister seines Faches zu sein, die Kollegen und Kunden aber den Glauben schnell verlieren.
Die Folgen können fatal sein, wenn man sich nicht auf eine meisterliche Tugend besinnt, die da besagt, dass wir immer neu dazulernen sollen.
Ein Beruf, der in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen hat, ist der des Apostrophensetzermeisters. Der Apostrophensetzer sorgt dafür, dass vor jedes auslautende s in seinem Zuständigkeitsbereich ein Apostroph gesetzt wird. Dabei ist zu beachten, dass Plural-s vorrangig zu apostrophieren sind. Genitiv-s und andere auslautende s werden abhängig von den freien Kapazitäten behandelt.
Es ist geplant, die Bundesrepublik in Apostrophensetzerbezirke zu unterteilen, die den Kehrbezirken der Schornsteinfeger entsprechend zugeschnitten werden könnten. Dadurch soll eine flächendeckende Versorgung der Texte im öffentlichen Raum mit Apostrophen sichergestellt werden.
Der Zauberlehrling
Hat der alte Hexenmeister
sich doch einmal wegbegeben!
Und nun sollen seine Geister
Auch nach meinem Willen leben.
Seine Wort und Werke
merkt ich, und den Brauch,
Und mit Geistesstärke
Tu ich Wunder auch.
Walle! walle
Manche Strecke,
Daß, zum Zwecke,
Wasser fließe,
Und mit reichem, vollem Schwalle
Zu dem Bade sich ergieße.
Und nun komm du alter Besen,
Nimm die schlechten Lumpenhüllen!
Bist schon lange Knecht gewesen;
Nun erfülle meinen Willen.
Auf zwei Beinen stehe,
Oben sei ein Kopf,
Eile nun, und gehe
Mit dem Wassertopf!
Walle! walle
Manche Strecke,
Daß, zum Zwecke,
Wasser fließe,
Und mit reichem, vollem Schwalle
Zu dem Bade sich ergieße.
Seht, er läuft zum Ufer nieder;
Wahrlich! ist schon an dem Flusse
Und mit Blitzesschnelle wieder
Ist er hier mit raschem Gusse.
Schon zum zweitenmale!
Wie das Becken schwillt!
Wie sich jede Schale
Voll mit Wasser füllt!
Stehe! stehe!
Denn wir haben
Deiner Gaben
Vollgemessen! -
Ach, ich merk es! Wehe! wehe!
Hab ich doch das Wort vergessen!
Ach das Wort, worauf am Ende
Er das wird, was er gewesen.
Ach, er läuft und bringt behende!
Wärst du doch der alte Besen!
Immer neue Güsse
Bringt er schnelle herein,
Ach! und hundert Flüsse
Stürzen auf mich ein.
Nein, nicht länger
Kann ichs lassen;
Will ihn fassen.
Das ist Tücke!
Ach! nun wird mir immer bänger!
Welche Miene! welche Blicke!
O, du Ausgeburt der Hölle!
Soll das ganze Haus ersaufen?
Seh ich über jede Schwelle
Doch schon Wasserströme laufen.
Ein verruchter Besen,
Der nicht hören will!
Stock, der du gewesen,
Steh doch wieder still!
Willsts am Ende
Gar nicht lassen?
Will dich fassen,
Will dich halten,
Und das alte Holz behende
Mit dem scharfen Beile spalten.
Seht, da kommt er schleppend wieder!
Wie ich mich nur auf dich werfe,
Gleich, o Kobold, liegst du nieder;
Krachend trifft die glatte Schärfe.
Seht er ist entzwei!
Und nun kann ich hoffen,
Und ich atme frei!
Wehe! Wehe!
Beide Teile
Stehn in Eile
Schon als Knechte
Völlig fertig in die Höhe!
Helft mir, ach! ihr hohen Mächte!
Und sie laufen! Naß und nässer
Wird's im Saal und auf den Stufen.
Welch entsetzliches Gewässer!
Herr und Meister! hör mich rufen! -
Ach da kommt der Meister!
Herr, die Not ist groß!
Die ich rief, die Geister,
Wird ich nun nicht los.
"In die Ecke,
Besen! Besen!
Seids gewesen.
Denn als Geister
Ruft euch nur zu seinem Zwecke,
Erst hervor der alte Meister."
Johann Wolfgang von Goethe
Einer, der das Leben meistert - ist der ein Lebensmeister? Gibt's auch Lebensgesellen und, noch schöner, Lebenslehrlinge? Und wo, bitte, geht's hier zum Prüfungsausschuss? Nach welchen Kriterien wird bewertet? Lebenslust, Lebensqualität oder Lebensmittel? Gilt der Titel lebenslänglich?
Mein Rat: Leben. Einfach so. Prüfungen erfolgen in unregelmäßigen Abständen automatisch. Und durchfallen kann man eigentlich nicht - außer man weigert sich, zu leben. Alsdann: Lebt wohl...
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