Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Nichts«
qurl schrieb am 21.6. 2000 um 16:55:42 Uhr zu
Bewertung: 6 Punkt(e)
Das Nichts in seiner sustantivierten Form ist ein sprachliches Phänomen, welches philosophische Kontroversen auszulösen vermag. Diese äußern sich in folgenden Fragen: Weshalb wählte man für diesen Begriff das neutrale Geschlecht? Weil man intuitiv die neutrale Natur des Nichts erkennt? Warum verwendet dafür man fast ausschließlich den bestimmten Artikel? Weil es bloß ein einziges Nichts gibt? Doch etwas, was es nicht gibt, kann es nicht geben. Das Nichts kann auch nicht »etwas« sein, das es nicht gibt, da es nicht nichts und etwas gleichzeitig sein kann. »Nichts« kann nicht sein. Ist es deshalb überflüssig oder gar falsch, »es« zu benennen? Etwas nichtexistentes ist nicht zählbar und muss daher, falls es überhaupt benannt werden darf, ohne Artikel bleiben. Man kann über »Nichts« keine Aussagen treffen, da »Nichts« keine Eigenschaften hat. »Nichts« hat noch nicht einmal »keine Eigenschaften«, »Nichts« ist »Nichts« und hat »Nichts« (nicht). »Nichts« ist kein leerer Raum, weil Dimensionen Eigenschaften sind. Eigenschaftenbesitzendes ist zwangsläufig existent und daher »Etwas« - jedoch nicht »Nichts«. Dieser Text ist folglich pure Zeitverschwendung. Die bisher vermutlich beste Idee, »Nichts« einen Namen zu geben, war die Zahl 0, die der Wahrheit von »Nichts« jedoch ebenfalls kaum nahekommt. Die Wahrheit von »Nichts« - Hmmm... Geht auch nicht, da Wahrheit eine Eigenschaft ist, und so weiter. »Nichts« ist nicht.
Ein philosophischer Witz:
A: »Was ist?«
B: »Nichts.«
Dragan schrieb am 18.1. 1999 um 19:41:36 Uhr zu
Bewertung: 6 Punkt(e)
Vor dem Urknall gab es mitnichten nichts, denn was hätte denn dann explodiern sollen?
Rigby schrieb am 12.4. 2000 um 01:58:58 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Paradoxum:
Nichts ist nicht vorstellbar, also ist im Umkehrschluß alles vorstellbar.
Jedoch ist Nichts in Wirklichkeit genauso unvorstellbar wie Alles.
Henry Helm schrieb am 6.1. 2002 um 22:42:58 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
nichts:
unterhalb der Nachweisgrenze
nichts gefunden da falsche Abfrage gestellt
leere Menge, Lösungsmenge leer
doch etwas, aber gut versteckt
die Nutzbarkeit von Websuchergebnissen: manchmal nichts greifbares, da man etwas anderes suchte als gefunden hat
Wo findet man nichts ?
-Ostern
-Portemonai
-unendliche Geschichte, incl. die alte Morla auf (?) dem Hornberg
-Pilze im Wald (eigentlich doch, aber die unbekannten Sorten)
Entstehung von »Nichts«:
-aufgelöst , umgewandelt, bereits verwertet
-unter dem Meeresboden verschwunden
-falsche Suche, zu dunkle Brille oder blinder Fleck
-von anderer Wirkung überlagert (z.B. Sichtbarkeit Sterne am Tageshimmel)
-weggespült, geschrumpft, verdunstet
Rocha schrieb am 16.2. 2005 um 15:17:40 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Am Anfang war das Nichts, die Leere ein jungfräulich weißer Bogen unbefleckt und rein. Es gesellte sich die Idee eines Lautes zum Nichts, aus ihr sprießen wortgewandte Einfälle, unermüdlich schöpferisch gestaltet sich ein numinoses Universum wohlklingender Namen und Zusammenhänge. Eine Melodie rauschte in der Leere. Das Nichts unterbrach in rhythmischen Zyklen die schöpferische Idee mit leeren Zeichen der Vernunft. Zusammen wirkten sie wie Trompetenschall und Paukenschlag. Die Idee fühlte sich stark und überlegen unterdrückte das Nichts mit ihrer unermüdlichen Phantasie. Das Nichts fürchtete sich davor zu sein was die Idee ihm aufzwang, und durch brach alles Kreative mit einem zweifelhaften Stakkato. Doch nichts war der Schöpfung entgegen zusetzen, ein jazzy Singsang aus Scat und Dudeldu hallte durch den Raum, trieb das nichts zum Wahnsinn, ließ es wachsen, größer werden im Widerspruch, bis es zusammenfiel, in sich sog das Nichts alles auch die Idee. Am Ende war das Nichts allein, zufrieden damit, nichts zu tun, nichts zu denken, nichts zu sein außer rein
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