nichts
Bewertung: 17 Punkt(e)Wie das Nichts aussieht kann man ganz leicht erfahren, und zwar, in dem man ein Auge zumacht. Schließt man beide Augen sieht man schwarz, schließt man jedoch nur eines, dann sieht man auf dem geschlossenen nichts.
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| Der erste Text | am 18.1. 1999 um 01:32:50 Uhr schrieb Dragan über nichts |
| Der neuste Text | am 11.10. 2024 um 12:51:37 Uhr schrieb Ramon über nichts |
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am 17.5. 2007 um 23:01:11 Uhr schrieb
am 14.3. 2006 um 23:28:35 Uhr schrieb
am 4.12. 2009 um 09:40:09 Uhr schrieb |
Wie das Nichts aussieht kann man ganz leicht erfahren, und zwar, in dem man ein Auge zumacht. Schließt man beide Augen sieht man schwarz, schließt man jedoch nur eines, dann sieht man auf dem geschlossenen nichts.
Das Nichts in seiner sustantivierten Form ist ein sprachliches Phänomen, welches philosophische Kontroversen auszulösen vermag. Diese äußern sich in folgenden Fragen: Weshalb wählte man für diesen Begriff das neutrale Geschlecht? Weil man intuitiv die neutrale Natur des Nichts erkennt? Warum verwendet dafür man fast ausschließlich den bestimmten Artikel? Weil es bloß ein einziges Nichts gibt? Doch etwas, was es nicht gibt, kann es nicht geben. Das Nichts kann auch nicht »etwas« sein, das es nicht gibt, da es nicht nichts und etwas gleichzeitig sein kann. »Nichts« kann nicht sein. Ist es deshalb überflüssig oder gar falsch, »es« zu benennen? Etwas nichtexistentes ist nicht zählbar und muss daher, falls es überhaupt benannt werden darf, ohne Artikel bleiben. Man kann über »Nichts« keine Aussagen treffen, da »Nichts« keine Eigenschaften hat. »Nichts« hat noch nicht einmal »keine Eigenschaften«, »Nichts« ist »Nichts« und hat »Nichts« (nicht). »Nichts« ist kein leerer Raum, weil Dimensionen Eigenschaften sind. Eigenschaftenbesitzendes ist zwangsläufig existent und daher »Etwas« - jedoch nicht »Nichts«. Dieser Text ist folglich pure Zeitverschwendung. Die bisher vermutlich beste Idee, »Nichts« einen Namen zu geben, war die Zahl 0, die der Wahrheit von »Nichts« jedoch ebenfalls kaum nahekommt. Die Wahrheit von »Nichts« - Hmmm... Geht auch nicht, da Wahrheit eine Eigenschaft ist, und so weiter. »Nichts« ist nicht.
Ein philosophischer Witz:
A: »Was ist?«
B: »Nichts.«
Es gibt nicht weniger als nichts. Das Nichts ist die große Leere, die keine Möglichkeit bietet sich an irgendetwas zu halten. Und trotzdem gibt es Leute, die an das Nichts oder das Chaos (das wenigstens etwas ist) glauben, die keine Werte akzeptieren, die Vernunft und die Metaphysik verneinen. Ich finde Nihilisten sind ganz schön arme Schweine.
Es ist größer als Gott,
böser als der Teufel,
die Armen haben es,
die Reichen brauchen es nicht
und wenn man es isst, stirbt man.
Gibt es nichts? Nehmen wir eine flatternde Fahne im Wind, mit einem kreisrunden Loch darin. Flattert das Loch? Oder nur der Stoff darum? Existiert das Loch überhaupt? Wenn ja, müsste es noch da sein, wenn wir nur den Stoff entfernen. Das Loch definiert sich durch das Drumherum. Nichts definiert sich durch das Drumherum. Wer nichts tut, KANN etwas falschmachen.
Paradoxum:
Nichts ist nicht vorstellbar, also ist im Umkehrschluß alles vorstellbar.
Jedoch ist Nichts in Wirklichkeit genauso unvorstellbar wie Alles.
Am Anfang war das Nichts, die Leere ein jungfräulich weißer Bogen unbefleckt und rein. Es gesellte sich die Idee eines Lautes zum Nichts, aus ihr sprießen wortgewandte Einfälle, unermüdlich schöpferisch gestaltet sich ein numinoses Universum wohlklingender Namen und Zusammenhänge. Eine Melodie rauschte in der Leere. Das Nichts unterbrach in rhythmischen Zyklen die schöpferische Idee mit leeren Zeichen der Vernunft. Zusammen wirkten sie wie Trompetenschall und Paukenschlag. Die Idee fühlte sich stark und überlegen unterdrückte das Nichts mit ihrer unermüdlichen Phantasie. Das Nichts fürchtete sich davor zu sein was die Idee ihm aufzwang, und durch brach alles Kreative mit einem zweifelhaften Stakkato. Doch nichts war der Schöpfung entgegen zusetzen, ein jazzy Singsang aus Scat und Dudeldu hallte durch den Raum, trieb das nichts zum Wahnsinn, ließ es wachsen, größer werden im Widerspruch, bis es zusammenfiel, in sich sog das Nichts alles auch die Idee. Am Ende war das Nichts allein, zufrieden damit, nichts zu tun, nichts zu denken, nichts zu sein außer rein
der rauch der seelenfeuer in der luft.
der gestank der brennenden gedanken in der nase.
entflammte sorgen, überalll.
blut der vergessenen geschichte am boden.
lodernde gefühle, erhellt die nacht.
sternenlicht der hoffnung kühlt das feuer.
mondschein in dem fluoreszierenden chaos.
schattenhaft umhüllt von dem gewissen.
denn es sind die denkenden, die leiden.
wir können nicht und wollen nicht wir dürfen nicht und wir machen nicht
und wir tun nicht und wir sollen nicht denn wir sollten vielleicht und
das ist mein verderben.
nabelschau zum dreißigsten(,) lebensporno des abends ohne geld zwischen zeige- und kleinem finger. sammeln von grundstücken, nein, geldstücke heißt das wort ohne ein ganz großes zu sein. selbige im alter aufgewirbelte wirbelnde dinge mit assoziation. selbstschutz ohne den schutz und ohne mich. oben und unten wie in der mitte zu ende. gelbhaft sammelfarbenes zelt der großen hausschuherleuchtung. BLA BLA BLA! ruft da einer, aber der hat nicht zugehört, ich sagte nichts und nicht das andere.
Was tun Sie havariert auf dem Mond,
Sauerstoff für 15 Minuten und Rettung
naht erst in einer halben Stunde?
Richtig.
Alles nur geklaut bei Stanislaw Lem...
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