nichts
Bewertung: 17 Punkt(e)Wie das Nichts aussieht kann man ganz leicht erfahren, und zwar, in dem man ein Auge zumacht. Schließt man beide Augen sieht man schwarz, schließt man jedoch nur eines, dann sieht man auf dem geschlossenen nichts.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 684, davon 672 (98,25%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 193 positiv bewertete (28,22%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 194 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,146 Punkte, 293 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 18.1. 1999 um 01:32:50 Uhr schrieb Dragan über nichts |
| Der neuste Text | am 11.10. 2024 um 12:51:37 Uhr schrieb Ramon über nichts |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 293) |
am 14.11. 2011 um 15:23:48 Uhr schrieb
am 5.8. 2002 um 21:41:28 Uhr schrieb
am 5.9. 2005 um 17:50:49 Uhr schrieb |
Wie das Nichts aussieht kann man ganz leicht erfahren, und zwar, in dem man ein Auge zumacht. Schließt man beide Augen sieht man schwarz, schließt man jedoch nur eines, dann sieht man auf dem geschlossenen nichts.
der rauch der seelenfeuer in der luft.
der gestank der brennenden gedanken in der nase.
entflammte sorgen, überalll.
blut der vergessenen geschichte am boden.
lodernde gefühle, erhellt die nacht.
sternenlicht der hoffnung kühlt das feuer.
mondschein in dem fluoreszierenden chaos.
schattenhaft umhüllt von dem gewissen.
denn es sind die denkenden, die leiden.
wir können nicht und wollen nicht wir dürfen nicht und wir machen nicht
und wir tun nicht und wir sollen nicht denn wir sollten vielleicht und
das ist mein verderben.
Kann »Nichts« definiert werden? Vielleicht als das Gegenteil von Alles? Da vor »Alles« sicherlich »Nichts« war, muss »Alles« im »Nichts« enthalten sein. Mathematiker haben mit dieser Vorstellung sicher kein Problem.
Das Nichts in seiner sustantivierten Form ist ein sprachliches Phänomen, welches philosophische Kontroversen auszulösen vermag. Diese äußern sich in folgenden Fragen: Weshalb wählte man für diesen Begriff das neutrale Geschlecht? Weil man intuitiv die neutrale Natur des Nichts erkennt? Warum verwendet dafür man fast ausschließlich den bestimmten Artikel? Weil es bloß ein einziges Nichts gibt? Doch etwas, was es nicht gibt, kann es nicht geben. Das Nichts kann auch nicht »etwas« sein, das es nicht gibt, da es nicht nichts und etwas gleichzeitig sein kann. »Nichts« kann nicht sein. Ist es deshalb überflüssig oder gar falsch, »es« zu benennen? Etwas nichtexistentes ist nicht zählbar und muss daher, falls es überhaupt benannt werden darf, ohne Artikel bleiben. Man kann über »Nichts« keine Aussagen treffen, da »Nichts« keine Eigenschaften hat. »Nichts« hat noch nicht einmal »keine Eigenschaften«, »Nichts« ist »Nichts« und hat »Nichts« (nicht). »Nichts« ist kein leerer Raum, weil Dimensionen Eigenschaften sind. Eigenschaftenbesitzendes ist zwangsläufig existent und daher »Etwas« - jedoch nicht »Nichts«. Dieser Text ist folglich pure Zeitverschwendung. Die bisher vermutlich beste Idee, »Nichts« einen Namen zu geben, war die Zahl 0, die der Wahrheit von »Nichts« jedoch ebenfalls kaum nahekommt. Die Wahrheit von »Nichts« - Hmmm... Geht auch nicht, da Wahrheit eine Eigenschaft ist, und so weiter. »Nichts« ist nicht.
Ein philosophischer Witz:
A: »Was ist?«
B: »Nichts.«
Was tun Sie havariert auf dem Mond,
Sauerstoff für 15 Minuten und Rettung
naht erst in einer halben Stunde?
Richtig.
Alles nur geklaut bei Stanislaw Lem...
Vor dem Urknall gab es mitnichten nichts, denn was hätte denn dann explodiern sollen?
Gibt es nichts? Nehmen wir eine flatternde Fahne im Wind, mit einem kreisrunden Loch darin. Flattert das Loch? Oder nur der Stoff darum? Existiert das Loch überhaupt? Wenn ja, müsste es noch da sein, wenn wir nur den Stoff entfernen. Das Loch definiert sich durch das Drumherum. Nichts definiert sich durch das Drumherum. Wer nichts tut, KANN etwas falschmachen.
Nichts ist verschieden.
Ist es das Nichts, aus dem nichts entstehen kann und das dann die Ewigkeit garantiert, weil es doch etwas gibt? Oder ist es das Nichts in das das Sein hinaussteht? Existentialismus beinhaltet Existenz - das Nichts schließt Existenz aus! Und ein, wenn das absolute Nichts und das absolute Sein ein und dasselbe sind und Hegel recht hat.
Kann die Vollkommenheit Unvollkommenes enthalten?
Zwei Fragen:
Befinde ich mich innerhalb oder außerhalb eines betrachteten Gegenstandes, eines Balles, einer Apfelsine, der Welt?
Wenn Spielkarten auf einem Tisch liegen, sind sie vielleicht so lange leer, bis sie jemand aufhebt und betrachtet?
Wie weit kann ein Mensch sehen...
Nichts, aber auch gar nichts hat sich in den letzten 3 Minuten hier getan. Ich werde wohl den PC abschalten und die Dinge selbst in die Hand nehmen.
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