Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 684, davon 671 (98,10%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 193 positiv bewertete (28,22%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 18.1. 1999 um 01:32:50 Uhr schrieb
Dragan über nichts
Der neuste Text am 11.10. 2024 um 12:51:37 Uhr schrieb
Ramon über nichts
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 293)

am 24.10. 2006 um 19:43:04 Uhr schrieb
Gronkor über nichts

am 19.10. 2005 um 18:17:26 Uhr schrieb
Bettina Beispiel über nichts

am 4.12. 2009 um 09:40:09 Uhr schrieb
sandro über nichts

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Nichts«

Dragan schrieb am 18.1. 1999 um 01:32:50 Uhr zu

nichts

Bewertung: 17 Punkt(e)

Wie das Nichts aussieht kann man ganz leicht erfahren, und zwar, in dem man ein Auge zumacht. Schließt man beide Augen sieht man schwarz, schließt man jedoch nur eines, dann sieht man auf dem geschlossenen nichts.

qurl schrieb am 21.6. 2000 um 16:55:42 Uhr zu

nichts

Bewertung: 6 Punkt(e)

Das Nichts in seiner sustantivierten Form ist ein sprachliches Phänomen, welches philosophische Kontroversen auszulösen vermag. Diese äußern sich in folgenden Fragen: Weshalb wählte man für diesen Begriff das neutrale Geschlecht? Weil man intuitiv die neutrale Natur des Nichts erkennt? Warum verwendet dafür man fast ausschließlich den bestimmten Artikel? Weil es bloß ein einziges Nichts gibt? Doch etwas, was es nicht gibt, kann es nicht geben. Das Nichts kann auch nicht »etwas« sein, das es nicht gibt, da es nicht nichts und etwas gleichzeitig sein kann. »Nichts« kann nicht sein. Ist es deshalb überflüssig oder gar falsch, »es« zu benennen? Etwas nichtexistentes ist nicht zählbar und muss daher, falls es überhaupt benannt werden darf, ohne Artikel bleiben. Man kann über »Nichts« keine Aussagen treffen, da »Nichts« keine Eigenschaften hat. »Nichts« hat noch nicht einmal »keine Eigenschaften«, »Nichts« ist »Nichts« und hat »Nichts« (nicht). »Nichts« ist kein leerer Raum, weil Dimensionen Eigenschaften sind. Eigenschaftenbesitzendes ist zwangsläufig existent und daher »Etwas« - jedoch nicht »Nichts«. Dieser Text ist folglich pure Zeitverschwendung. Die bisher vermutlich beste Idee, »Nichts« einen Namen zu geben, war die Zahl 0, die der Wahrheit von »Nichts« jedoch ebenfalls kaum nahekommt. Die Wahrheit von »Nichts« - Hmmm... Geht auch nicht, da Wahrheit eine Eigenschaft ist, und so weiter. »Nichts« ist nicht.
Ein philosophischer Witz:
A: »Was ist?«
B: »Nichts.«

iller laub schrieb am 16.10. 2000 um 10:39:56 Uhr zu

nichts

Bewertung: 3 Punkt(e)

der rauch der seelenfeuer in der luft.

der gestank der brennenden gedanken in der nase.

entflammte sorgen, überalll.

blut der vergessenen geschichte am boden.

lodernde gefühle, erhellt die nacht.

sternenlicht der hoffnung kühlt das feuer.

mondschein in dem fluoreszierenden chaos.

schattenhaft umhüllt von dem gewissen.


denn es sind die denkenden, die leiden.
wir können nicht und wollen nicht wir dürfen nicht und wir machen nicht
und wir tun nicht und wir sollen nicht denn wir sollten vielleicht und
das ist mein verderben.

Freiluft schrieb am 21.2. 2001 um 14:15:27 Uhr zu

nichts

Bewertung: 4 Punkt(e)

Nichts kann eigentlich nicht nichts sein, denn streng genommen weist es eine unendliche Menge Qualitäten auf. Sei eine Qualität vorhanden, dann existiert doch etwas, oder? Denn nichts ist schöner als... nichts ist langweiliger als... Und vielleicht ist nichts blöder als dumme Sprachwitze wie dieser, der mir gerade eingefallen ist.

DocValde schrieb am 14.9. 2000 um 01:04:03 Uhr zu

nichts

Bewertung: 3 Punkt(e)

Gibt es nichts? Nehmen wir eine flatternde Fahne im Wind, mit einem kreisrunden Loch darin. Flattert das Loch? Oder nur der Stoff darum? Existiert das Loch überhaupt? Wenn ja, müsste es noch da sein, wenn wir nur den Stoff entfernen. Das Loch definiert sich durch das Drumherum. Nichts definiert sich durch das Drumherum. Wer nichts tut, KANN etwas falschmachen.

dayf schrieb am 11.11. 2001 um 00:25:22 Uhr zu

nichts

Bewertung: 4 Punkt(e)

»nichts« zu definieren,
hinterlässt gar schlimme schlieren:
kaum ist man versucht etwas zu sagen,
kommt auch schon »nichts« nicht mehr zum tragen.

beni schrieb am 3.3. 2003 um 15:54:44 Uhr zu

nichts

Bewertung: 3 Punkt(e)

Ich habe mir als Kind oft überlegt:
Es gibt ja etwas, aber warum eigentlich?
Warum gibt es etwas?
Und warum gibt es nicht einfach nichts?
Wem wäre denn geschadet, wenn es nichts gibt?
Denen die es nicht gibt?

Wenn irgendwann einmal »nichts« gewesen sein sollte, warum gab es dann plötzlich doch etwas?

Die einzige Idee, die ich dazu habe, ist:
Es hat halt noch nie nichts gegeben und es wird auch nie nichts geben.

(Mit den Menschen und der Welt freilich sieht das anders aus.)

Rocha schrieb am 16.2. 2005 um 15:17:40 Uhr zu

nichts

Bewertung: 1 Punkt(e)

Am Anfang war das Nichts, die Leere ein jungfräulich weißer Bogen unbefleckt und rein. Es gesellte sich die Idee eines Lautes zum Nichts, aus ihr sprießen wortgewandte Einfälle, unermüdlich schöpferisch gestaltet sich ein numinoses Universum wohlklingender Namen und Zusammenhänge. Eine Melodie rauschte in der Leere. Das Nichts unterbrach in rhythmischen Zyklen die schöpferische Idee mit leeren Zeichen der Vernunft. Zusammen wirkten sie wie Trompetenschall und Paukenschlag. Die Idee fühlte sich stark und überlegen unterdrückte das Nichts mit ihrer unermüdlichen Phantasie. Das Nichts fürchtete sich davor zu sein was die Idee ihm aufzwang, und durch brach alles Kreative mit einem zweifelhaften Stakkato. Doch nichts war der Schöpfung entgegen zusetzen, ein jazzy Singsang aus Scat und Dudeldu hallte durch den Raum, trieb das nichts zum Wahnsinn, ließ es wachsen, größer werden im Widerspruch, bis es zusammenfiel, in sich sog das Nichts alles auch die Idee. Am Ende war das Nichts allein, zufrieden damit, nichts zu tun, nichts zu denken, nichts zu sein außer rein

Henry Helm schrieb am 6.1. 2002 um 22:42:58 Uhr zu

nichts

Bewertung: 1 Punkt(e)

nichts:
unterhalb der Nachweisgrenze
nichts gefunden da falsche Abfrage gestellt
leere Menge, Lösungsmenge leer
doch etwas, aber gut versteckt
die Nutzbarkeit von Websuchergebnissen: manchmal nichts greifbares, da man etwas anderes suchte als gefunden hat

Wo findet man nichts ?
-Ostern
-Portemonai
-unendliche Geschichte, incl. die alte Morla auf (?) dem Hornberg
-Pilze im Wald (eigentlich doch, aber die unbekannten Sorten)

Entstehung von »Nichts«:
-aufgelöst , umgewandelt, bereits verwertet
-unter dem Meeresboden verschwunden
-falsche Suche, zu dunkle Brille oder blinder Fleck
-von anderer Wirkung überlagert (z.B. Sichtbarkeit Sterne am Tageshimmel)
-weggespült, geschrumpft, verdunstet

Rigby schrieb am 12.4. 2000 um 01:58:58 Uhr zu

nichts

Bewertung: 3 Punkt(e)

Paradoxum:
Nichts ist nicht vorstellbar, also ist im Umkehrschluß alles vorstellbar.
Jedoch ist Nichts in Wirklichkeit genauso unvorstellbar wie Alles.

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