| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
38, davon 38 (100,00%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 13 positiv bewertete (34,21%) |
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518 Zeichen |
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0,737 Punkte, 20 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
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| Der erste Text |
am 23.6. 2000 um 14:15:11 Uhr schrieb hei+co
über hyper |
| Der neuste Text |
am 5.10. 2014 um 21:36:42 Uhr schrieb Arschficker
über hyper |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 20) |
am 6.6. 2005 um 23:07:01 Uhr schrieb How much is the fish? über hyper
am 21.10. 2006 um 21:44:59 Uhr schrieb hyper-typ über hyper
am 9.4. 2006 um 22:19:47 Uhr schrieb StefanHeide über hyper
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Hyper«
hide schrieb am 14.9. 2000 um 16:53:47 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Telenomaden
Die Ausdehnung des Interface-Begriffes weg von der reinen technologischen Konnektion Mensch/Maschine in ein soziales Environment, in dem telematische Hypermedien zu komplexen kulturellen Text/Bild/Gedächtnis-Oberflächen werden, bringt die Medien- und Netzwerk-Diskussion wieder von der Science Fiction der VR-Technologien auf den Boden sozialer Formationen: Fragen nach Entgrenzung, Überschreitung, Mischung persönlicher, körperlicher, medialer, gesellschaftlicher Räume und Einflußzonen - das Netzwerk als Reflektion, Austausch, Vermischung und Konfrontation von Medien, inneren und äußeren Welten, privaten Erzählweisen und öffentlichen Spuren ... Denken als Reisen durch innere und äußere Informationsnetzwerke:
»Als telematische Nomaden sind wir von den Einschränkungen einer historischen Einheit von Ort und Zeit befreit, und wir können stattdessen die Kraft realisieren, gleichzeitig überall zu sein, während wir an einem Ort bleiben - die Kraft einer kontinuierlichen beständigen Bewegung innerhalb ein und desselben Ortes: der telematische Nomade ist ausgerüstet für eine Art Allgegenwart.« (Claudia Doná 88, 4, nach: connectivity 91, 131,132
hyperOlaf,hyperStefanie, hyperDagmar schrieb am 30.10. 2000 um 02:44:18 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
hyperorganismen <-
... ist das jetzt ein radikales Konzept - oder reine künstlerische Affirmation der Strukturen postmoderner Wissens-Netzwerke? Gedankenverloren
blättere ich weiter in dem verlorenen Buch ...
"Das knotige Wurzelwerk Rhizom zeigt auf bildhafte Weise, was jedermann heute noch von der in bestimmten linken Theoriekreisen
paradigmatisch gewordenen vietnamesichen Guerilla (nicht zu vergesen die groteske Fußnote, daß die militärische Megamaschine der USA - am
Ende ihrer strategischen Weisheit - ein Entlaubungsmittel, das Pflanzengift Napalm, gegen den Feind unter dem schützenden Blätterdach des
Urwaldes einsetzte. Zur ,tieferen’ Genese des Internet: ,Arpanet’ kann als unmittelbarer Reflex auf das Scheitern der imperialistischen Militärs
angesehen werden, als Adaption der der Strategie des Vietcong, der im Kampf gegen die Soldaten des Vereinigten Kapitalismus (in einem
koplexen Tunnelsystem unter seinem eigenen Land) ,subkutan’ geworden war.)
lernen kann: zusammenhalten, aber nicht zusammenhängen; unabhängig sein, aber eine Gemeinschaft bilden.
Mit Schwarmgeneratoren erzeugte ,ESM’ (Vollständig ,e.s.m.-bodies’: Fahrzeuge mit kombinierter Elektronik Sensorik Mechanik;
Klasssifikationen in ,Themenpark Wissen’, Arndt/Stelzer, Mai 1998, internes Dokument)) sind physische Hyperorganismen, die helfen zu
erklären, warum das Prinzip Guerilla erfolgreich ist in jeder Art von Dschungel.
Eine Guerilla lebt ohne lokalisierbares Zentrum, sie bewegt sich soweit außerhalb der orthogonalen Pläne der geistigen und physischen
Planquadrate jeder Art von Regime, sie läuft derart quer zu den Alleen der Demokratie, daß man in der Tat eine gewisse Natürlichkeit, ein
wieder-Natur-werden in ihr entdecken kann. Guerilla ist die Inkarnation des Prinzips, nicht das Eine zu sein, sie ist eine Vielheit, Wildwuchs mit
Steuerung ohne Kontrolle."
(Olaf Arndt, Stefanie Peter, Dagmar Wünnenberg (Hg.): Hyperorganismen. Essays, Fotos, Sounds der Ausstelllung »Wissen«, S. 15-16)
hei+co schrieb am 23.6. 2000 um 14:15:11 Uhr zu
Bewertung: 7 Punkt(e)
Blitzt ab und zu vielleicht noch etwas Wunderbares oder Unbekanntes auf zwischen all den profanen Geräten, Utensilien und Tools auf einem postmodernen Schreibtisch?
Laufen auf der Schreibtischoberfläche vielleicht Spuren aus Schreibszenen anderer Epochen zusammen? Überkreuzen sich hier Geschichten von Zaubertischen avantgardistischer Rennaissance-Amateuren mit Bildern von den Schreibtischen von Schriftstellern, Künstlern und Wissenschaftlern? Schreibtische der Macht?
Sehen wir Metamorphosen des allgegenwärtigen Desktops in mentale Gedächtnislandschaften, Erinnerungspaläste, in Wunderkammern, Zettelkästen, wundersame und wunderbare Aufschreibesysteme, imaginäre Bibliotheken, Schreib-Maschinen, Philosophie-Maschinen, Miniatur-Museen, Fluxus-Boxen ...
Nicht von ungefähr ist weder die Bibliothek, noch die Buchseite, noch das Bücherregal, Bank oder Universität zur führenden Benutzermetapher geworden, sondern der Schreib-Tisch.
Chris Melhuis schrieb am 30.10. 2000 um 02:47:05 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Intelligenz ohne interne, symbolische Repräsentationen
Dieser Text (ebenso wie meine Forschung) ist durch den in der Natur und besonders bei den sozialen Insekten vorhandenen Beweis inspiriert, dass Gruppen von Individuen, die in ihren individuellen Fähigkeiten begrenzt sind, im Kollektiv beachtliche Leistungen vollbringen könen. Dazu zählen organisiertes Wandern, Sammeln (Nahrung und Material), Bauen, Erhaltung und Verteidigung der Nester und der Brut (einschliesslich Sortieren und Transportieren). Diese Leistungen werden ohne Rückgriff auf die meisten der Aspekte vollbracht, die als Voraussetzung für intelligentes Verhalten angesehen werden, wie interne, symbolische Repräsentationen der Welt, globale Information, symbolische Schlussfolgerungen aus dem Weltmodell, Planung und Kommunikations im Hochfrequenzbereich. [...]
Wenn die Prinzipien, die das kollektive Verhalten in einem natürlichen Schwarmsystem bestimmen, entdekct werden, könnte das Ingenieuren die Möglichkeit eröffnen, minimalistische, robuste, funktionale Systeme mit eingebauter Redundanz herzustellen.
(Chris Melhuis: Autostuose: Konstruktion ohne feste Planung bei Mikro-robotern, in: Hyperorganismen, S. 169-198, hier: S. 190)
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