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Guten Abend liebe Leser, ich möchte Ihnen heute über unseren Wochengast berichten. Wir, das sind Fred, ich Connie und Laurenz, haben einen Wochengast zum Mittagessen bekommen. Es ist ein Junge vom Dorf der mit Connie in die Quinta geht. Weil der Turnunterricht erst am Nachmittag ist und sich für ihn die Heimfahrt mit dem Bus in der Zeit über Mittag ncht lohnt, ißt er bei uns in der Familie. Connie unser Mädchen hat ihn einfach angeschleppt. Sonst hat ihn aus der Klasse auch keiner haben wollen. Ich möchte ihnen über diesen Jungen berichten denn er scheint aus einer Famlie zu kommen wo man im gegensatz zu der unseren nur wenig oder sogar gar nicht spricht. Unser Jüngster, Laurenz, hat ihn sofort mit Beschlag belegt und ihn in sein Kinderzimmer geschleppt, der ist jetzt sieben und mit Worten schon recht durchsetzungsstark. Kommst du mit mir spielen, da kann der Elfjährige wenn man ihn am Ärmel zerrt schlecht nein sagen. Da wird er nur noch schwer rauskommen murmelte ich in mich rein. Ich hörte ein wneig an der nur angelehnten Kinderzimmertür, Es war offensichtlich daß der Elfjährige sich Null für den Siebenjährigen interessierte, aber aus Höflichkeit ein wenig den Netten mimte und ein zwei Spiele mitspielte. Und Laurenz wollte immer mehr, ihm fehlte wohl der Bruder und Connie die schon zwölf war die kanzelte ihn sowieso nur immer scharf ab daß er sich wieder verzog. Das konnte der fremde Junge natürlich nicht, er war ja Gast in einem feinen Stadthaus und wurde von fremden leuten einfach so an den Mittagstisch aufgenommen. Ich lauschte weiter. Laurenz schlug immer weitere Spiele vor. Doch nun genügte es dem Elfjährigen, er setzte zu einer Offensive an. Er sagte, hör zu, ich spiele manchmal gerne ein Spiel, aber ich muß auch noch Hausaufgaben machen. Also ich spiele jetzt nur noch ein Spiel wenn du versprichst daß du mich danach für heute nicht mehr fragst, sosnt spiel ich gar kein spiel mehr. Also, ein Spiel oder kein Spiel. Ein Spiel, ein Spiel rief Laurenz. Versprich es erst, daß du mich danach für heute in Ruhe läßt. ja, versprochen. Ein Spiel. nach fünf Minuten war das Spiel vorbei. Der Junge hatte gewonnen. revanche revanche rief laurenz. Nächstes Mal sagte der Junge. Du hast revanche versprochen rief Laurenz. Ja, das nächste mal, versprochen. Und Du hast versprochen nach dem einen Spiel mich in Ruhe zu lassen. Ich hatte alles mit angehört. Ungeschickt war der Junge also nicht im Argumentieren. Ihm fehlte aber wohl das tägliche Training. Zu Hause schien er nicht zu sprechen. In der Schule sprach er auch fast nie, er schien sich vor seinem auffälligen Dorfdialekt zu fürchten. Sogar die Englischlehrerin hatte sich darüber lustig gemacht. Ich beschloß dem Jingen auf den zahn zu fühlen. Wir sprachen ja beim Mittagessen immer sehr viel. Der Junge beteiligte sich eigentlich nie an den Mittagsgesprächen. Fred sagte auch nie viel, außer, es schmeckt heute wieder einmal ganz hervorragend. Meist erzählte Connie alle Einzelheiten aus der Schule, angeregt durch meine vorsichtigen Aufforderungen. ich hoffte immer der Junge steige irgendwann ein in das Gespräch, wenn wir so reden am Tisch, ich forderte ihn um Himmel Willen niemals direkt auf sich zu beteiligen, dafür hielt er den Kopf zu gesenkt, zeigte viel zu viel Furcht ebenso angesprochen und ausgefragt zu werden, meine Kutteln, eine Schweizer Spezialität, weil ich bin Schweizerin, die schien er nicht besonders zu mögen, trotz Freds ganz großem Lob, aß aber zumindest eine Hälfte davon mit großer verachtung auf um dann mktzuteilen, ihm sei heute nicht so besonders im magen, er wolle lieber den rest nicht essen. Höflich und tapfer war er also auch.
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