Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 172, davon 166 (96,51%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 43 positiv bewertete (25,00%)
Durchschnittliche Textlänge 161 Zeichen
Durchschnittliche Bewertung 0,064 Punkte, 76 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 3.2. 2000 um 12:16:07 Uhr schrieb
Tanna über Würde
Der neuste Text am 5.2. 2026 um 16:23:19 Uhr schrieb
Arbeitskreis Tortur über Würde
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 76)

am 31.3. 2007 um 18:09:37 Uhr schrieb
Horst über Würde

am 3.7. 2006 um 17:42:09 Uhr schrieb
Wulf Overdyck über Würde

am 19.8. 2012 um 12:43:28 Uhr schrieb
baumhaus über Würde

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Würde«

Stöbers Greif schrieb am 6.2. 2000 um 16:03:05 Uhr zu

Würde

Bewertung: 6 Punkt(e)

Bei Joseph Roth habe ich folgenden schönen Passus gelesen:
"Die Vollbartmänner, die Ernstling und WÜRDERICHE, geringschätzen das Feuilleton.
Ich könnte jetzt wunderbare bunte Seifenblasen schreiben; wahre Regenbogenblasen. Aber nur die Frauen und Kinder Gebliebenen würden sich dran freuen. Die Männer dagegen behaupten, sich lediglich mit ewigen Dingen zu beschäftigen.
Als da sind: Handel mit Strumpf- und Wirkwaren. Aufkaufen brüchiger Asbestplatten, Füllfederpatente, Pappendeckelherstellung; oder: Politik, Friedensverträge zum Beispiel, und internationale Handelsverträge; oder: Wissenschaft, Umlaute im König-Rother-Lied, Permutationen und Zusätze zu Einsteins Relativitätstheorie."

Detritus schrieb am 1.3. 2002 um 14:47:37 Uhr zu

Würde

Bewertung: 1 Punkt(e)

Konjunktiv I: wird gebraucht, um wörtliche Rede indirekt wiederzugeben nach Verben des Sagens und Denkens im Haupsatz. Beispiel: Er machte deutlich, daß er auf keinen Fall mitfahren wolle. (nicht: will)

Konjunktiv II: wird gebraucht, um etwas nur Gedachtes, Erwünschtes oder etwas, was nicht sein kann, auszudrücken. Beispiel: Er wünschte sich, daß heute keine Schule wäre.
Wenn er auf dem Mond stünde, könnte er den blauen Planeten in dessen ganzer Schönheit sehen.

Grundregel: Falls eine Form des Konjunktivs I identisch ist mit der entsprechenden Form des Indikativs, kann zur besseren Unterscheidung der Konjunktiv II verwendet werden. Falls auch der Konjunktiv II genauso lautet wie eine Form des Indikativs, kann als 2. Ersatzform die Umschreibung mit »würde« gewählt werden, d. h. der Konjunktiv II des Futur I.

Die Tempi: In beiden Konjunktiven gibt es jeweils nur 1 Tempus für die Vergangenheit: Perfekt im Konjunktiv I und im Konjunktiv II.
Beachte: Konjunktiv II Präsens wird aus der 2. Stammform (dem Präteritum) gebildet.

Starke Verben mit zwei Formen des Konjunktiv II: hülfe - hälfe, begänne - begönne, stähle - stöhle, schwömme - schwämme, empföhle - empfähle, höbe - hübe (heben), ränne - rönne (rinnen) u.a.m. Viele dieser Konjunktiv-II-Formen werden als altertümlich angesehen, daher gilt : Ersatzform durch eine Umschreibung mit »würde« ist durchaus sinnvoll.

Unregelmäßige Verben im Konjunktiv II: brennen - brennte, nennen - nennte, rennen - rennte, senden - sendete, wenden - wendete. Diese Formen werden selten gebraucht. Auch hier gilt: Umschreibung mit »würde«!

Schwache Verben im Konjunktiv II: haben hochsprachlich keinen Umlaut und sind daher nicht vom Indikativ zu unterscheiden: redete - redete, machte - machte, brauchte - brauchte (bräuchte). Zur Vermeidung von Mißverständnissen kann eine Umschreibung mit »würde« genommen werden.
Beachte aber: Deutsch ist eine würde-lose Sprache!

NunZilla schrieb am 2.8. 2000 um 20:47:36 Uhr zu

Würde

Bewertung: 2 Punkt(e)

Was ist mit den Menschen, die ihre Würde selbst verletzen, und zwar mit Vergnügen? Würde scheinbar gar nicht kennen? Können diese die Würde anderer respektieren ? Drüber denkt NunZilla immer nach.

Tanna schrieb am 3.2. 2000 um 12:16:07 Uhr zu

Würde

Bewertung: 4 Punkt(e)

Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, Artikel 1

(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu
schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.

(2) Das Deutsche Volk bekennt sich darum zu unverletzlichen und
unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage jeder menschlichen
Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der Welt.

(3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung,
vollziehende Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes
Recht.

Neutraler schrieb am 14.1. 2001 um 09:52:33 Uhr zu

Würde

Bewertung: 1 Punkt(e)

»Die Würde des Menschen ist unantastbar«. So steht es in der Bibel unserer sozialen Interaktion. Die Frage ist nur: Hat die moderne Gesellschaft dem Menschen soetwas wie Würde überhaupt gelassen? Hat Würde nicht immer etwas mit Selbstbestimmung zu tun? In wie weit sind wir noch selbstbestimmte und somit würdevolle Individuen, in einer Gesellschaft, die uns völlig unsinnigen marktorientierten Zwängen unterwirft und uns den Konsumterror als Sedativum jeden Tag per Fernsehinjektion direkt in die Hirnrinde spritzt?

In wie weit sind wir frei in unserer Entscheidung, wenn wir nur die Möglichkeit haben, zwischen zwei Übeln zu wählen? »Lifestyle«, »Politik«, »Multimediale Gesellschaft«, alles Kleister, der uns vom Erwachen und der Rückgewinnung unserer Selbstbestimmung und somit unserer Würde abhält.

Vermummenschanze schrieb am 17.4. 2001 um 21:13:13 Uhr zu

Würde

Bewertung: 1 Punkt(e)

Irgendwie wollte ich mal in Würde alt werden. Als ich darüber nachdachte, fiel mir auf, dass sich das verdammt anstrengend anhört. Würde klingt so ähnlich wie Bürde. Also werde ich nicht in Würde alt. Ich hoffe dies sehr unwürdig zu tun, weils doch sicherlich ein wenig mehr Spass macht.

Einige zufällige Stichwörter

schöneFrau
Erstellt am 11.12. 2003 um 01:25:26 Uhr von Das Gift, enthält 5 Texte

Polizist
Erstellt am 11.6. 2001 um 19:33:00 Uhr von Lollipop, enthält 51 Texte

Winterbär
Erstellt am 4.11. 2002 um 00:09:06 Uhr von Winterbär, enthält 6 Texte

rammen
Erstellt am 30.1. 2003 um 21:24:24 Uhr von Power of Groopi, enthält 7 Texte

Erläutern
Erstellt am 29.9. 2003 um 21:52:46 Uhr von Rufus, enthält 4 Texte


Der Assoziations-Blaster ist ein Projekt vom Assoziations-Blaster-Team (Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied) | 0,0620 Sek.