| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
86, davon 83 (96,51%)
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| Der erste Text |
am 25.1. 2000 um 15:23:29 Uhr schrieb Tanna
über Löwe |
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am 8.1. 2026 um 18:39:39 Uhr schrieb Rübezahl
über Löwe |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 37) |
am 13.6. 2003 um 22:18:45 Uhr schrieb Wiener über Löwe
am 3.4. 2025 um 12:54:16 Uhr schrieb Wildhüterin über Löwe
am 14.11. 2002 um 18:40:05 Uhr schrieb die ultimative Antwort über Löwe
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Löwe«
Felix schrieb am 11.2. 2000 um 15:20:12 Uhr zu
Bewertung: 6 Punkt(e)
Treffen sich zwei in der Wüste, der eine trägt eine Telefonzelle aufm Rücken, der andere schleppt 'nen Amboß.
»Warum trägst Du denn 'ne Telefonzelle mit Dir rum?«, fragt der eine.
»Na, wenn Löwen kommen, dann stell ich die Zelle hin, schlüpf hinein und die Löwen können mir nichts tun!«, antwortet der andere. »Und was machst Du hier mitten in der Wüste mit 'nem Amboß, das ist doch auch ganz schön anstrengend?«
»Aus einem ähnlichen Grund, wie Du: wenn Löwen kommen, werf ich den Amboß weg und dann kann ich schneller laufen.«
balakov schrieb am 17.1. 2001 um 09:02:06 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Der Löwe und die Maus
Eine lebenslustige, kleine Maus tollte übermütig um einen Löwen herum, der in der warmen Mittagssonne vor sich hindöste. Der waghalsige Mäuserich stieg dem König der Tiere sogar auf die riesigen Pranken und beäugte sie neugierig. Da wurde der Löwe wach, packte die kleine Maus und wollte sie fressen.
Das Mäuschen zappelte vor Angst und stotterte: »Lieber Herr König, ich wollte dich nicht aufwecken, wirklich nicht. Bitte, bitte, laß mich leben. Was hast du von so einem geringen, mageren Bissen, den deine großen Zähne nicht einmal spüren? Sonst sind Hirsch und Stier Opfer deiner ruhmreichen Jagd. Was kann dir denn ein so winziges Wesen, wie ich es bin, schon für Ehre einbringen? Ich gebe dir mein Mausewort, wenn du mich freiläßt, dann werde ich dir bestimmt auch einmal aus der Not helfen.«
Der Löwe mußte über diese kühnen Worte schmunzeln, und versonnen betrachtete er den kleinen Wicht in seinen großen Tatzen. Der Gedanke, daß er jetzt Herr über Leben und Tod war, erschien ihm göttlich. »Lauf, kleiner Wildfang, ich schenke dir dein Leben«, sagte er feierlich und öffnete langsam seine Pranken. Als die Maus behende davonflitzte, rief er ihr neckend nach: »Vergiß dein Versprechen nicht!«
Einige Monate später geriet der Löwe auf seiner Jagd in eine Falle. Ein festes Stricknetz hielt den gewaltigen König der Tiere gefangen. Der Löwe tobte und zerrte an den Maschen, aber es half nichts, das Netz war zu eng geknüpft. Der Löwe konnte sich kaum darin bewegen.
Eine Maus huschte vorbei, stutzte und piepste: »Bist du nicht der große Freund von meinem Bruder, den du Wildfang genannt hast?« Im Nu hatte er seinen Bruder herbeigeholt, und beide Mäuschen zernagten emsig und mit großer Ausdauer die festen Maschen, Stück für Stück, bis sie ein großes Loch ins Netz gebissen hatten, durch das der dankbare Löwe entkommen konnte.
Aesop schrieb am 10.8. 2001 um 19:40:19 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Der Löwe, Wolf und Fuchs
Ein alter Löwe lag krank in seiner Höhle; alle Tiere besuchten ihn; nur der Fuchs zögerte. Der Wolf ergriff diese erwünschte Gelegenheit, seinem Todfeind zu schaden, und brachte die harte Klage gegen ihn vor: es sei Stolz und Verachtung, daß er seinem Herrn und König nicht den schuldigen Besuch mache.
Wie der Wolf noch so sprach, kam gerade der Fuchs dazu und vernahm aus dem Schluß der Rede, daß er verleumdet worden sei. Kaum sah er den Zorn des Löwen, als er auch schon schnell eine List bei der Hand hatte, sich zu verteidigen.
Demütig bat er den Löwen um die Erlaubnis, reden zu dürfen, und als er sie mit Mühe erhalten hatte, sprach er:
»Gibt es wohl ein Tier, das mehr um das Leben unseres großmütigen Königs besorgt wäre als ich? Kaum hatte ich Kunde von Eurer Krankheit erhalten, als ich auch schon unermüdlich nach einem Mittel suchte, Eure Gesundheit herzustellen. Glücklich habe ich es vor einer Stunde gefunden.«
Bei dieser Rede legte sich der Zorn des Löwen, und er fragte schnell, was das für ein Mittel sei.
»Hülle deinen Bauch und deine Rippen«, sagte der Fuchs, »in eine frisch abgezogene, noch warme Wolfshaut, so bist du wiederhergestellt.«
Erfreut ließ der Löwe dem Wolf lebendig die Haut abziehen. Dies Geschäft besorgte der Fuchs selbst und raunte dem Wolf zu: »Wie du mir, so ich dir.«
Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.
Aesop schrieb am 10.8. 2001 um 16:46:50 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Der Löwe mit anderen Tieren auf der Jagd
Der Löwe, ein Schaf und andere Tiere gingen zusammen auf die Jagd. Der Löwe schwur, er wolle nach ihrer Zurückkunft alles Erbeutete mit ihnen redlich teilen. Als nun ein Hirsch in einem Sumpfe steckenblieb, wo gerade das Schaf Wache hielt, meldete dieses dem Löwen den Vorfall.
Der Löwe eilte herbei, erwürgte den Hirsch und teilte die Beute in vier gleiche Teile.
»Der erste Teil gehört mir«, sagte er nun zu den Umstehenden, »weil ich der Löwe bin; der zweite, weil ich der Herzhafteste unter euch bin; den dritten müßt ihr nür als dem Stärksten überlassen, und den werde ich auf der Stelle erwürgen, welcher mir den vierten abspricht.«
So behielt der Löwe den ganzen Hirsch, ohne daß es seine Jagdgenossen auch nur wagen durften, darüber zu klagen.
Mit einem starken Gewalttätigen gehe nicht gemeinschaftlich auf Geschäfte aus, er teilet immer zum Nachteil des Schwächeren.
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