Löwe
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Zur Zeit der Kreuzzüge trifft ein Löwe in der Steppe auf einen verirrten Ritter. »Mist«, murrt der Löwe, »langsam habe ich die Konserven satt!«
(Das war mein Lieblings-Witz, als ich ungefähr fünf Jahre alt war.)
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| Der erste Text | am 25.1. 2000 um 15:23:29 Uhr schrieb Tanna über Löwe |
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am 4.2. 2021 um 09:19:43 Uhr schrieb
am 28.11. 2025 um 09:07:24 Uhr schrieb
am 15.12. 2008 um 20:21:39 Uhr schrieb |
Zur Zeit der Kreuzzüge trifft ein Löwe in der Steppe auf einen verirrten Ritter. »Mist«, murrt der Löwe, »langsam habe ich die Konserven satt!«
(Das war mein Lieblings-Witz, als ich ungefähr fünf Jahre alt war.)
Der Löwe und das Mäuschen
Ein Mäuschen lief über einen schlafenden Löwen. Der Löwe erwachte und ergriff es mit seinen gewaltigen Tatzen.
»Verzeihe mir«, flehte das Mäuschen, »meine Unvorsichtigkeit, und schenke mir mein Leben, ich will dir ewig dafür dankbar sein. Ich habe dich nicht stören wollen.«
Großmütig schenkte er ihr die Freiheit und sagte lächelnd zu sich, wie will wohl ein Mäuschen einem Löwen dankbar sein.
Kurze Zeit darauf hörte das Mäuschen in seinem Loche das fürchterliche Gebrüll eines Löwen, lief neugierig dahin, von wo der Schall kam, und fand ihren Wohltäter in einem Netze gefangen. Sogleich eilte sie herzu und zernagte einige Knoten des Netzes, so daß der Löwe mit seinen Tatzen das übrige zerreißen konnte. So vergalt das Mäuschen die ihm erwiesene Großmut.
Selbst unbedeutende Menschen können bisweilen Wohltaten mit Wucher vergelten, darum behandle auch den Geringsten nicht übermütig.
Treffen sich zwei in der Wüste, der eine trägt eine Telefonzelle aufm Rücken, der andere schleppt 'nen Amboß.
»Warum trägst Du denn 'ne Telefonzelle mit Dir rum?«, fragt der eine.
»Na, wenn Löwen kommen, dann stell ich die Zelle hin, schlüpf hinein und die Löwen können mir nichts tun!«, antwortet der andere. »Und was machst Du hier mitten in der Wüste mit 'nem Amboß, das ist doch auch ganz schön anstrengend?«
»Aus einem ähnlichen Grund, wie Du: wenn Löwen kommen, werf ich den Amboß weg und dann kann ich schneller laufen.«
Der Löwe und die Mücke
Eine Mücke forderte mit den übermütigsten Worten einen Löwen zum Zweikampf heraus: »Ich fürchte dich nicht, du großes Ungeheuer«, rief sie ihm zu, »weil du gar keine Vorzüge vor mir hast; oder nenne sie mir, wenn du solche zu haben glaubst; etwa die, daß du deinen Raub mit Krallen zerreißest und mit Zähnen zermalmest? Jedes andere feige Tier, wenn es mit einem Tapfern kämpft, tut dasselbe, es beißt und kratzt. Du sollst aber empfinden, daß ich stärker bin als du!« Mit diesen Worten flog sie in eines seiner Nasenlöcher und stach ihn so sehr, daß er sich vor Schmerz selbst zerfleischte und sich für überwunden erklärte.
Stolz auf diesen Sieg flog die Mücke davon, um ihn aller Welt auszuposaunen, übersah aber das Gewebe einer Spinne und verfing sich in demselben. Gierig umarmte die Spinne sie und sog ihr das Heldenblut aus. Sterbend empfand die Mücke ihre Nichtigkeit, indem sie, die Besiegerin des Löwen, einem so verächtlichen Tiere, einer Spinne, erliegen mußte.
Der Löwe und der Bär
Ein Fuchs war einmal auf Jagd gegangen, einen guten Bissen zu erbeuten. Er war noch nicht lange unterwegs, als er ein lautes Streiten vernahm.
Ein Bär schlug mit seinen Tatzen nach einem Löwen und fauchte ihn wütend an: »Ich war der erste beim Hirschkalb. Die Beute gehört mir, ich habe sie gefangen.«
»Nein!« brüllte der Löwe zornig zurück. »Du lügst! Ich war als erster hier, und darum gehört die Beute mir.« Er wehrte sich kräftig und schnappte mit seinen scharfen Zähnen nach dem Fell des Bären.
Der Löwe und der Bär kämpften verbissen miteinander. Dem Fuchs erschien der Kampf endlos, denn nicht weit von ihm entfernt lag die Streitbeute, und er mußte sich zusammenreißen, daß er sich nicht gleich auf das Hirschkalb stürzte. Aber er war klug und sagte sich: »Sind die Streitenden erst erschöpft, so können sie mir nichts mehr anhaben.«
Als der Bär und der Löwe nach unerbittlichem Kampf endlich kraftlos zusammenbrachen, waren sie tatsächlich nicht mehr fähig, sich zu rühren. Der Fuchs schritt an ihnen vorbei und holte sich die Beute. Er verneigte sich höflich und sagte: »Danke, meine Herren, sehr freundlich, wirklich sehr freundlich!« Lachend zog er mit dem Hirschkalb ab.
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