Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 86, davon 83 (96,51%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 31 positiv bewertete (36,05%)
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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 25.1. 2000 um 15:23:29 Uhr schrieb
Tanna über Löwe
Der neuste Text am 8.1. 2026 um 18:39:39 Uhr schrieb
Rübezahl über Löwe
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am 14.1. 2003 um 14:37:05 Uhr schrieb
namensindschallundrauch@der-nachtmensch.de über Löwe

am 28.11. 2025 um 09:07:24 Uhr schrieb
schöne Wildhüterin über Löwe

am 14.11. 2002 um 18:40:05 Uhr schrieb
die ultimative Antwort über Löwe

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Löwe«

Aesop schrieb am 10.8. 2001 um 19:38:42 Uhr zu

Löwe

Bewertung: 3 Punkt(e)

Der Löwe und die Mücke

Eine Mücke forderte mit den übermütigsten Worten einen Löwen zum Zweikampf heraus: »Ich fürchte dich nicht, du großes Ungeheuer«, rief sie ihm zu, »weil du gar keine Vorzüge vor mir hast; oder nenne sie mir, wenn du solche zu haben glaubst; etwa die, daß du deinen Raub mit Krallen zerreißest und mit Zähnen zermalmest? Jedes andere feige Tier, wenn es mit einem Tapfern kämpft, tut dasselbe, es beißt und kratzt. Du sollst aber empfinden, daß ich stärker bin als duMit diesen Worten flog sie in eines seiner Nasenlöcher und stach ihn so sehr, daß er sich vor Schmerz selbst zerfleischte und sich für überwunden erklärte.

Stolz auf diesen Sieg flog die Mücke davon, um ihn aller Welt auszuposaunen, übersah aber das Gewebe einer Spinne und verfing sich in demselben. Gierig umarmte die Spinne sie und sog ihr das Heldenblut aus. Sterbend empfand die Mücke ihre Nichtigkeit, indem sie, die Besiegerin des Löwen, einem so verächtlichen Tiere, einer Spinne, erliegen mußte.

balakov schrieb am 17.1. 2001 um 09:02:06 Uhr zu

Löwe

Bewertung: 2 Punkt(e)

Der Löwe und die Maus
Eine lebenslustige, kleine Maus tollte übermütig um einen Löwen herum, der in der warmen Mittagssonne vor sich hindöste. Der waghalsige Mäuserich stieg dem König der Tiere sogar auf die riesigen Pranken und beäugte sie neugierig. Da wurde der Löwe wach, packte die kleine Maus und wollte sie fressen.

Das Mäuschen zappelte vor Angst und stotterte: »Lieber Herr König, ich wollte dich nicht aufwecken, wirklich nicht. Bitte, bitte, laß mich leben. Was hast du von so einem geringen, mageren Bissen, den deine großen Zähne nicht einmal spüren? Sonst sind Hirsch und Stier Opfer deiner ruhmreichen Jagd. Was kann dir denn ein so winziges Wesen, wie ich es bin, schon für Ehre einbringen? Ich gebe dir mein Mausewort, wenn du mich freiläßt, dann werde ich dir bestimmt auch einmal aus der Not helfen

Der Löwe mußte über diese kühnen Worte schmunzeln, und versonnen betrachtete er den kleinen Wicht in seinen großen Tatzen. Der Gedanke, daß er jetzt Herr über Leben und Tod war, erschien ihm göttlich. »Lauf, kleiner Wildfang, ich schenke dir dein Leben«, sagte er feierlich und öffnete langsam seine Pranken. Als die Maus behende davonflitzte, rief er ihr neckend nach: »Vergiß dein Versprechen nicht

Einige Monate später geriet der Löwe auf seiner Jagd in eine Falle. Ein festes Stricknetz hielt den gewaltigen König der Tiere gefangen. Der Löwe tobte und zerrte an den Maschen, aber es half nichts, das Netz war zu eng geknüpft. Der Löwe konnte sich kaum darin bewegen.

Eine Maus huschte vorbei, stutzte und piepste: »Bist du nicht der große Freund von meinem Bruder, den du Wildfang genannt hastIm Nu hatte er seinen Bruder herbeigeholt, und beide Mäuschen zernagten emsig und mit großer Ausdauer die festen Maschen, Stück für Stück, bis sie ein großes Loch ins Netz gebissen hatten, durch das der dankbare Löwe entkommen konnte.

Aesop schrieb am 10.8. 2001 um 16:48:21 Uhr zu

Löwe

Bewertung: 2 Punkt(e)

Der Löwe und der Bär

Ein Fuchs war einmal auf Jagd gegangen, einen guten Bissen zu erbeuten. Er war noch nicht lange unterwegs, als er ein lautes Streiten vernahm.

Ein Bär schlug mit seinen Tatzen nach einem Löwen und fauchte ihn wütend an: »Ich war der erste beim Hirschkalb. Die Beute gehört mir, ich habe sie gefangen

»Neinbrüllte der Löwe zornig zurück. »Du lügst! Ich war als erster hier, und darum gehört die Beute mirEr wehrte sich kräftig und schnappte mit seinen scharfen Zähnen nach dem Fell des Bären.

Der Löwe und der Bär kämpften verbissen miteinander. Dem Fuchs erschien der Kampf endlos, denn nicht weit von ihm entfernt lag die Streitbeute, und er mußte sich zusammenreißen, daß er sich nicht gleich auf das Hirschkalb stürzte. Aber er war klug und sagte sich: »Sind die Streitenden erst erschöpft, so können sie mir nichts mehr anhaben.«

Als der Bär und der Löwe nach unerbittlichem Kampf endlich kraftlos zusammenbrachen, waren sie tatsächlich nicht mehr fähig, sich zu rühren. Der Fuchs schritt an ihnen vorbei und holte sich die Beute. Er verneigte sich höflich und sagte: »Danke, meine Herren, sehr freundlich, wirklich sehr freundlichLachend zog er mit dem Hirschkalb ab.

Felix schrieb am 11.2. 2000 um 15:20:12 Uhr zu

Löwe

Bewertung: 6 Punkt(e)

Treffen sich zwei in der Wüste, der eine trägt eine Telefonzelle aufm Rücken, der andere schleppt 'nen Amboß.

»Warum trägst Du denn 'ne Telefonzelle mit Dir rum?«, fragt der eine.

»Na, wenn Löwen kommen, dann stell ich die Zelle hin, schlüpf hinein und die Löwen können mir nichts tun!«, antwortet der andere. »Und was machst Du hier mitten in der Wüste mit 'nem Amboß, das ist doch auch ganz schön anstrengend

»Aus einem ähnlichen Grund, wie Du: wenn Löwen kommen, werf ich den Amboß weg und dann kann ich schneller laufen

Aesop schrieb am 10.8. 2001 um 19:39:48 Uhr zu

Löwe

Bewertung: 3 Punkt(e)

Der Löwe und die Ziege

Auf einem sehr steilen Felsen erblickte ein Löwe eine Ziege. »Komm doch«, rief er ihr zu, »auf diese schöne fette Wiese herab, wo du die trefflichsten Gräser und Kräuter findest, während du dort oben darbest.«

»Ich danke dir schön für dein Anerbieten«, sprach die kluge Ziege, die wohl die Absicht des Löwen erkannte. »Dir liegt mehr an meinem Fleisch als an meinem Hunger. Hier oben bin ich vor dir sicher, während du mich dort unten sofort verschlingen würdest

Trau, schau, wem?

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