Löwe
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Zur Zeit der Kreuzzüge trifft ein Löwe in der Steppe auf einen verirrten Ritter. »Mist«, murrt der Löwe, »langsam habe ich die Konserven satt!«
(Das war mein Lieblings-Witz, als ich ungefähr fünf Jahre alt war.)
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| Der erste Text | am 25.1. 2000 um 15:23:29 Uhr schrieb Tanna über Löwe |
| Der neuste Text | am 8.1. 2026 um 18:39:39 Uhr schrieb Rübezahl über Löwe |
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am 2.2. 2009 um 22:06:11 Uhr schrieb
am 8.1. 2026 um 18:39:39 Uhr schrieb
am 14.11. 2002 um 18:40:05 Uhr schrieb |
Zur Zeit der Kreuzzüge trifft ein Löwe in der Steppe auf einen verirrten Ritter. »Mist«, murrt der Löwe, »langsam habe ich die Konserven satt!«
(Das war mein Lieblings-Witz, als ich ungefähr fünf Jahre alt war.)
Treffen sich zwei in der Wüste, der eine trägt eine Telefonzelle aufm Rücken, der andere schleppt 'nen Amboß.
»Warum trägst Du denn 'ne Telefonzelle mit Dir rum?«, fragt der eine.
»Na, wenn Löwen kommen, dann stell ich die Zelle hin, schlüpf hinein und die Löwen können mir nichts tun!«, antwortet der andere. »Und was machst Du hier mitten in der Wüste mit 'nem Amboß, das ist doch auch ganz schön anstrengend?«
»Aus einem ähnlichen Grund, wie Du: wenn Löwen kommen, werf ich den Amboß weg und dann kann ich schneller laufen.«
Der Löwe, Wolf und Fuchs
Ein alter Löwe lag krank in seiner Höhle; alle Tiere besuchten ihn; nur der Fuchs zögerte. Der Wolf ergriff diese erwünschte Gelegenheit, seinem Todfeind zu schaden, und brachte die harte Klage gegen ihn vor: es sei Stolz und Verachtung, daß er seinem Herrn und König nicht den schuldigen Besuch mache.
Wie der Wolf noch so sprach, kam gerade der Fuchs dazu und vernahm aus dem Schluß der Rede, daß er verleumdet worden sei. Kaum sah er den Zorn des Löwen, als er auch schon schnell eine List bei der Hand hatte, sich zu verteidigen.
Demütig bat er den Löwen um die Erlaubnis, reden zu dürfen, und als er sie mit Mühe erhalten hatte, sprach er:
»Gibt es wohl ein Tier, das mehr um das Leben unseres großmütigen Königs besorgt wäre als ich? Kaum hatte ich Kunde von Eurer Krankheit erhalten, als ich auch schon unermüdlich nach einem Mittel suchte, Eure Gesundheit herzustellen. Glücklich habe ich es vor einer Stunde gefunden.«
Bei dieser Rede legte sich der Zorn des Löwen, und er fragte schnell, was das für ein Mittel sei.
»Hülle deinen Bauch und deine Rippen«, sagte der Fuchs, »in eine frisch abgezogene, noch warme Wolfshaut, so bist du wiederhergestellt.«
Erfreut ließ der Löwe dem Wolf lebendig die Haut abziehen. Dies Geschäft besorgte der Fuchs selbst und raunte dem Wolf zu: »Wie du mir, so ich dir.«
Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.
Der Hirsch und der Löwe
Ein Hirsch, von einem Jäger bemerkt, flüchtete, geriet aber dabei in eine Höhle, in der zu seinem Unglück ein Löwe hauste. Diesem kam er gerade recht. Ohne weitere Umstände erwürgte er den Hirsch. »Oh!« rief dieser sterbend aus, »wie unglücklich sind wir, während wir dem einen Feind zu entrinnen suchen, laufen wir dem andern in die Arme.«
In blinder Hast entgeht man oft einer Gefahr und kommt dabei in einer größeren um. Man muß vorne und hinten Augen haben.
Der Löwe und die Mücke
Eine Mücke forderte mit den übermütigsten Worten einen Löwen zum Zweikampf heraus: »Ich fürchte dich nicht, du großes Ungeheuer«, rief sie ihm zu, »weil du gar keine Vorzüge vor mir hast; oder nenne sie mir, wenn du solche zu haben glaubst; etwa die, daß du deinen Raub mit Krallen zerreißest und mit Zähnen zermalmest? Jedes andere feige Tier, wenn es mit einem Tapfern kämpft, tut dasselbe, es beißt und kratzt. Du sollst aber empfinden, daß ich stärker bin als du!« Mit diesen Worten flog sie in eines seiner Nasenlöcher und stach ihn so sehr, daß er sich vor Schmerz selbst zerfleischte und sich für überwunden erklärte.
Stolz auf diesen Sieg flog die Mücke davon, um ihn aller Welt auszuposaunen, übersah aber das Gewebe einer Spinne und verfing sich in demselben. Gierig umarmte die Spinne sie und sog ihr das Heldenblut aus. Sterbend empfand die Mücke ihre Nichtigkeit, indem sie, die Besiegerin des Löwen, einem so verächtlichen Tiere, einer Spinne, erliegen mußte.
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