| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
86, davon 83 (96,51%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 31 positiv bewertete (36,05%) |
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362 Zeichen |
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Siehe auch: positiv bewertete Texte
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| Der erste Text |
am 25.1. 2000 um 15:23:29 Uhr schrieb Tanna
über Löwe |
| Der neuste Text |
am 8.1. 2026 um 18:39:39 Uhr schrieb Rübezahl
über Löwe |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 37) |
am 5.11. 2008 um 14:59:16 Uhr schrieb Michel und Bruno über Löwe
am 1.6. 2003 um 22:55:24 Uhr schrieb Pandora über Löwe
am 10.4. 2009 um 02:05:45 Uhr schrieb Max über Löwe
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Löwe«
Felix schrieb am 11.2. 2000 um 15:20:12 Uhr zu
Bewertung: 8 Punkt(e)
Treffen sich zwei in der Wüste, der eine trägt eine Telefonzelle aufm Rücken, der andere schleppt 'nen Amboß.
»Warum trägst Du denn 'ne Telefonzelle mit Dir rum?«, fragt der eine.
»Na, wenn Löwen kommen, dann stell ich die Zelle hin, schlüpf hinein und die Löwen können mir nichts tun!«, antwortet der andere. »Und was machst Du hier mitten in der Wüste mit 'nem Amboß, das ist doch auch ganz schön anstrengend?«
»Aus einem ähnlichen Grund, wie Du: wenn Löwen kommen, werf ich den Amboß weg und dann kann ich schneller laufen.«
Aesop schrieb am 10.8. 2001 um 16:48:21 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Der Löwe und der Bär
Ein Fuchs war einmal auf Jagd gegangen, einen guten Bissen zu erbeuten. Er war noch nicht lange unterwegs, als er ein lautes Streiten vernahm.
Ein Bär schlug mit seinen Tatzen nach einem Löwen und fauchte ihn wütend an: »Ich war der erste beim Hirschkalb. Die Beute gehört mir, ich habe sie gefangen.«
»Nein!« brüllte der Löwe zornig zurück. »Du lügst! Ich war als erster hier, und darum gehört die Beute mir.« Er wehrte sich kräftig und schnappte mit seinen scharfen Zähnen nach dem Fell des Bären.
Der Löwe und der Bär kämpften verbissen miteinander. Dem Fuchs erschien der Kampf endlos, denn nicht weit von ihm entfernt lag die Streitbeute, und er mußte sich zusammenreißen, daß er sich nicht gleich auf das Hirschkalb stürzte. Aber er war klug und sagte sich: »Sind die Streitenden erst erschöpft, so können sie mir nichts mehr anhaben.«
Als der Bär und der Löwe nach unerbittlichem Kampf endlich kraftlos zusammenbrachen, waren sie tatsächlich nicht mehr fähig, sich zu rühren. Der Fuchs schritt an ihnen vorbei und holte sich die Beute. Er verneigte sich höflich und sagte: »Danke, meine Herren, sehr freundlich, wirklich sehr freundlich!« Lachend zog er mit dem Hirschkalb ab.
balakov schrieb am 17.1. 2001 um 09:02:06 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Der Löwe und die Maus
Eine lebenslustige, kleine Maus tollte übermütig um einen Löwen herum, der in der warmen Mittagssonne vor sich hindöste. Der waghalsige Mäuserich stieg dem König der Tiere sogar auf die riesigen Pranken und beäugte sie neugierig. Da wurde der Löwe wach, packte die kleine Maus und wollte sie fressen.
Das Mäuschen zappelte vor Angst und stotterte: »Lieber Herr König, ich wollte dich nicht aufwecken, wirklich nicht. Bitte, bitte, laß mich leben. Was hast du von so einem geringen, mageren Bissen, den deine großen Zähne nicht einmal spüren? Sonst sind Hirsch und Stier Opfer deiner ruhmreichen Jagd. Was kann dir denn ein so winziges Wesen, wie ich es bin, schon für Ehre einbringen? Ich gebe dir mein Mausewort, wenn du mich freiläßt, dann werde ich dir bestimmt auch einmal aus der Not helfen.«
Der Löwe mußte über diese kühnen Worte schmunzeln, und versonnen betrachtete er den kleinen Wicht in seinen großen Tatzen. Der Gedanke, daß er jetzt Herr über Leben und Tod war, erschien ihm göttlich. »Lauf, kleiner Wildfang, ich schenke dir dein Leben«, sagte er feierlich und öffnete langsam seine Pranken. Als die Maus behende davonflitzte, rief er ihr neckend nach: »Vergiß dein Versprechen nicht!«
Einige Monate später geriet der Löwe auf seiner Jagd in eine Falle. Ein festes Stricknetz hielt den gewaltigen König der Tiere gefangen. Der Löwe tobte und zerrte an den Maschen, aber es half nichts, das Netz war zu eng geknüpft. Der Löwe konnte sich kaum darin bewegen.
Eine Maus huschte vorbei, stutzte und piepste: »Bist du nicht der große Freund von meinem Bruder, den du Wildfang genannt hast?« Im Nu hatte er seinen Bruder herbeigeholt, und beide Mäuschen zernagten emsig und mit großer Ausdauer die festen Maschen, Stück für Stück, bis sie ein großes Loch ins Netz gebissen hatten, durch das der dankbare Löwe entkommen konnte.
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