Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 54, davon 54 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 16 positiv bewertete (29,63%)
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Durchschnittliche Bewertung 0,278 Punkte, 25 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 5.7. 2000 um 13:14:20 Uhr schrieb
tristram über cutup
Der neuste Text am 22.7. 2010 um 21:27:27 Uhr schrieb
wuming über cutup
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 25)

am 19.7. 2003 um 19:42:58 Uhr schrieb
discopy1502 über cutup

am 17.2. 2003 um 00:45:56 Uhr schrieb
mcnep über cutup

am 5.10. 2003 um 00:31:36 Uhr schrieb
Angerona Jawlensky über cutup

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Cutup«

Richie schrieb am 11.1. 2001 um 20:02:24 Uhr zu

cutup

Bewertung: 6 Punkt(e)

cutup ist eine Art der Textverfremdung, die vor allem William s. Burroughs (Naked Lunch) anwendete. Man schreibt einen oder mehrere texte, zerschneidet die Seiten und setzt ihn frisch zusammen. Mit drei Textdokumenten auf dem Rechner, am besten aus verschiedenen Fachgebieten (lass es mal Optoelektronik, neuere deutsche Literatur und ein Posting aus einem Diskussionsforum zur korrekten Pflege von Wollmilchschweinen sein), kann man es mittels häufigem, wilden und regellosen Copy-Paste gut nachstellen. Das Ergebnis weist manchmal interessante Assoziationen und neue Gedankenverknüpfungen aus. Grade Naked Lunch ist so geschrieben, das Ergebnis ist ein Text, den man an beliebigen Stellen beginnen kann zu lesen.

Borroughs selber verknüpfte damit noch ne Menge Esoterik, irgendwelche Subhirnschwingungen würden duch die ungewohnten Informationskombinationen angeregt und wir würden die Durchseuchung unserer Hirne durch die widersprüchlichen Texte rückgängig machen. Aber er glaubte ja auch an Orgon - Energie und solche Sachen. Nun ja...

tristram schrieb am 5.7. 2000 um 13:14:20 Uhr zu

cutup

Bewertung: 7 Punkt(e)

,,Der gedruckte Bogen, die Unendlichkeit der Bücher, muß überwunden
werden. DIE ELEKTRO-BIBLIOTHEK".
(der Konstruktivist El Lissitzky ein Manifest Topo-graphie der
Typographie zur Zukunft der Buchkunst, 1923)
Einen Tag lang müßte man Netzknoten aufsuchen, die immer gerade auf
der Dämmerungsgrenze liegen, denke ich. Dem Abendrot um die Erde
folgen ohne es zu sehen, und es sich von den Leuten dort online
beschreiben lassen, das wär' doch was.

Johannes Auer schrieb am 2.5. 2002 um 16:58:39 Uhr zu

cutup

Bewertung: 2 Punkt(e)

...

Wie kann dieser gordische Netzknoten zerschlagen werden?
In Heinz Mosers Aufsatz: »Die Ohnmacht des Autors im Netz«, finden wir folgenden Hinweis: »Das World-Wide-Web« (...) als Medium einer popular culture, (...) bewahrt jenes Aktivitätspotential (...), das darin besteht, dass der Konsument gleichzeitig ein Produzent von Bedeutungen wird. Und um diese Bedeutungen bilden sich Fangemeinden, Subkulturen und Interessengruppen, welche die Rolle jenes Subjekts übernehmen, die vormals im souveränen Autor zu finden war." 7
(Johannes Auer: Der Leser als DJ
oder was Internetliteratur mit HipHop verbindet von Johannes Auer:
http://www.netzliteratur.net/dj.htm)

Johannes Auer schrieb am 2.5. 2002 um 16:56:06 Uhr zu

cutup

Bewertung: 1 Punkt(e)

»In cyberspace«, sagt Benjamin Whooley, »everyone is an author, which means no one is an author: the distinction from the reader disappears. Exit author...« 1

Dieses Phänomen des Wreaders 2 (des Lesers »Reader«, der auch Autor »Writer« ist) birgt - zur Ideologie erstarrt  - Gefahren in sich. Uwe Wirth schreibt: »In dem Maße, in dem Hypertexte auf eine Struktur, bzw. auf eine interne Kohärenz verzichten, um sich ganz den Entscheidungen des Lesers zu öffnen, verwischt die Grenze zwischen Interpretation und Gebrauch. Ein total offener Hypertext ist daher völlig uninterpretierbar.« 3 Oder anders ausgedrückt: er ist sinnlos. Was muß hinzutreten, um hypertextuell (oder filmisch oder visuell oder sonstwie) organisierte Fiction im Internet erfolgreich zu gestalten, ohne gleich die auktoriale Erzählhaltung reanimieren zu müssen?
(Der Leser als DJ
oder was Internetliteratur mit HipHop verbindet von Johannes Auer:
http://www.netzliteratur.net/dj.htm)

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