ist
Bewertung: 2 Punkt(e)
man ist was man ißt!
also esse ich so, wie ich bin
und bin so, wie ich esse?
oder bin ich was ich esse?
oder esse das, was ich bin?
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 612, davon 592 (96,73%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 122 positiv bewertete (19,93%) |
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| Der erste Text | am 25.1. 1999 um 18:59:51 Uhr schrieb Pete über ist |
| Der neuste Text | am 9.7. 2026 um 21:01:36 Uhr schrieb Bettina Beispiel über ist |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 235) |
am 26.10. 2004 um 16:53:12 Uhr schrieb
am 8.1. 2006 um 17:26:42 Uhr schrieb
am 27.6. 2006 um 09:10:59 Uhr schrieb |
man ist was man ißt!
also esse ich so, wie ich bin
und bin so, wie ich esse?
oder bin ich was ich esse?
oder esse das, was ich bin?
Das kleine Wörtchen ist, ist klein und drückt das Richten nach dem Gegenüber, das Scheinleben, das nicht-ich-sein aus. ist, ein Zustand, bezogen auf die dritte Person Singular. Und während er z.B. ist, könnte ich bin. doch stattdessen schaut manch einer lieber wie er ist und vergisst das sein.
Wir sin alle Cameleons, doch die Kunst ist es, sich bei allen Anpassen(welche nun mal das Leben bestimmen, und nur der der sich pervekt anpassen kann, bleibt am Ende übrig) seine Richtlinien, die inneren Werte, die Grundsätze nicht zu leugnen, verletzen, zu belügen, zu überschreiten.
Der Verein Irischstämmiger Stuttgarter Tramfahrerinnen (IST) hatte bei seinem diesjährigen Sommerfest ein lustiges Kilkenny-Wetttrinken der Katholiken gegen die Protestanten anberaumt, welches, anfangs lange Zeit knapp an der Grenze zur Gewalt, schließlich im kollektiven Rausch bizarre Szenen der Verbrüderung bot.
Kleine Bestandsaufnahme vom *ist*
(fürs geburtstägige Christkind)
a)
Die Personen, in denen das *ist* ist:
*Ist*= Dritte Person Singular Präsens
er ist,
sie ist,
es ist,
das ist schön und freut uns sehr.
b)
Wo das *ist* drin ist:
*Ist* steckt in viel mehr als nur in der dritten Person Singular Präsens.
Ist steckt auch im Mist, im Bistum oder auch in der Pistensau ebenso wie im Chronisten
Kistenstapler haben ebenso ein *ist* in sich wie die Geschwister Grimm...
aber das waren ja Gebrüder, die Grimms.
Also ohne *ist* *seufz*
c)
Wie es sich anhört in freier Wildbahn:
Klang:
*ist* ist homophon zu *isst*
*Er ist* kann also mehrdeutig sein.
c1)
Gebrauch des verkehrten *isst*
»Ich denke, also bin ich«,
so Herr Descartes vor ein paar Jahrhunderten.
Zitiert man Descartes nun ein wenig homophon und konjugiert verkehrt, so kommt heraus:
Er denkt, also isst er.
Ein gefundenes Fressen ist das. Mahlzeit!
d)
Was wird mit dem *ist*?
Entwicklung:
Was ist ist, was nicht ist,ist möglich.
(Dank EN!)
e)
Gibt es einen Grund für *ist*?
Die Grundform:
Im Infinitiv ist das *Ist* ein *Sein*,
was auch possessiv zu deuten ist- .
Sein.
*Ich-sein* oder *Sein sein*.
Wer möchte das nicht?
f)
Und zum Schluss?
Am Ende wird aus Präsens *ist*
das Plusquamperfekt *war gewesen*.
Und das *ist wahr gewesen*.
g)
Undzuguterletzt?
Am Ende steckt das *ist* sogar im Christkind drin.... Glückwunsch! :-)
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»ist« war gestern vielleicht noch »wird« und ist morgen vielleicht schon »war«
»Jeder freihe Mensch ist kreativ. Da Kreativität einen Künstler ausmacht, folgt: Nur wer Künstler ist, ist Mensch!« (Joseph Beuys)
Grade noch IST sie... Plötzlich ist sie nicht mehr... Jetzt war sie!!! Es war die schönste IST-Zeit in meinem Leben.
Wenn ist mit ß geschrieben werden würde, wären wir alle viel fetter.
ist ist kaum ein zu unterschätzendes wort bei der syntaktisch richtigen formulierung aussagenlogischer Sätze zum Thema deduktiver beweisführung formaler systeme
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