| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) |
46, davon 46 (100,00%)
mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 17 positiv bewertete (36,96%) |
| Durchschnittliche Textlänge |
601 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung |
0,413 Punkte, 19 Texte unbewertet.
Siehe auch: positiv bewertete Texte
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| Der erste Text |
am 9.12. 1999 um 13:45:45 Uhr schrieb snoopy
über Rhizom |
| Der neuste Text |
am 22.1. 2009 um 09:18:11 Uhr schrieb Biggi
über Rhizom |
Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 19) |
am 22.1. 2009 um 09:12:33 Uhr schrieb Biggi über Rhizom
am 13.6. 2007 um 12:48:27 Uhr schrieb hide über Rhizom
am 16.7. 2002 um 01:35:08 Uhr schrieb kolt über Rhizom
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Rhizom«
hei+co schrieb am 26.4. 2000 um 19:30:19 Uhr zu
Bewertung: 4 Punkt(e)
Rhizomatisieren: Schnittstelle
Im Bild des Rhizoms taucht eine Karte auf, die eine Verknüpfung von Subjektivität und Gesellschaft entwirft (Teletheory, 140).
Nich das Zirkulieren von Texten in einem gegebenen Korpus, sondern die Funktionsweise einer vollständigen (kybernetischen) Text-Maschine.
Die Funktionen des Rhizoms (nicht die Metapher Rhizom!) stellen insofern eine Schnittstelle zwischen den mnemotechnischen Traditionen und den neuen
elektronischen Gedächtniskünsten dar.
In dieser Sichtweise des Rhizoms als Gedächtnisbild eröffnen sich Beschreibungsmöglichkeiten für die neuen Konzepte, Strukturen und Zugriffsweisen auf
Wissenspartikel, die sich als Weiterführung der durch die Druckkultur eingeführten Diskurstechniken (Baum-Diagramme, Fußnoten, Inhaltsverzeichnisse,
Index) sowohl in dekonstruktiven literarischen Experimenten als auch in schlichten hypermedialen Operationen finden.
hei+co schrieb am 2.3. 2000 um 12:21:16 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
RHIZOM: LITERARISCHE PRODUKTIONSMETHODE
Ein Modell für eine mimetisch-ästhetische Praxis leiten Deleuze/Guattari als Kritik am traditionellen Denken, das dem hierarchischen System des Baumes folgt, aus dem
Prinzip des RHIZOMS ab: der Wurzelstock eines RHIZOMS kann an jeder beliebigen Stelle aufbrechen, weiterwuchern und sich nach allen Richtungen verzweigen.
Daraus entwickeln sie eine literarische Produktionsmethode, die in kollektiven Aussageverkettungen besteht:
»Alle Dinge nämlich, die mir einfallen, fallen mir nicht von der Wurzel aus ein, sondern erst irgendwo gegen ihre Mitte.« (Kafka) Das Ideal eines Buches, das viele
EINGÄNGE und AUSGÄNGE hat, besteht in einer mehrdimensionalen VERKOPPLUNG von Aussageketten, die sich wie auf einer LANDKARTE ausbreiten und
verzweigen.
(Idensen, Heiko; Krohn, Matthias: Kunst-Netzwerke: Ideen als Objekte in: Rötzer, Florian (Hrsg.), Digitaler Schein - Ästhetik der elektronischen Medien, Frankfurt / Main
1991, S.371-396)
Wurzelsepp schrieb am 24.4. 2001 um 21:29:55 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Rhizom [das; griechisch], Wurzelstock, unterirdischer Spross mit mehr oder weniger verdickter Sprossachse, mit dessen Hilfe die damit versehenen Pflanzen überwintern können. Von den Wurzeln ist das Rhizom durch seinen anatomischen Bau und durch den Besitz von Sprossknospen, häutigen, farblosen Niederblättern oder deren Narben und das Fehlen von Wurzelhaaren zu unterscheiden; z. B. bei Schwertlilie und Veilchen.
hei+co schrieb am 2.3. 2000 um 12:20:54 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
RHIZOM: KNOLLEN; ZWIEBELN, üBEREINANDER HINWEGHUSCHENDE RATTEN
Ein Rhizom ist als unterirdischer Strang grundsätzlich verschieden von großen und kleinen Wurzeln. Zwiebel- und Knollengewächse sind Rhizome. Pflanzen mit großen
und kleinen Wurzeln können in ganz anderer Hinsicht rhizomorph sein, und man könnte sich fragen, ob das Spezifische der Botanik nicht gerade das Rhizomorphe ist.
Sogar Tiere sind es, wenn sie eine Meute bilden, wie etwa Ratten. Auch der Bau der Tiere ist in all seinen Funktionen rhizomorph. als Wohnung, Vorratslager,
Bewegungsraum, Versteck und Ausgangspunkt. Das Rhizom selber kann die unterschiedlichsten Formen annehmen, von der verästelten Ausbreitung in alle Richtungen an
der Oberfläche bis zur Verdichtung in Zwiebeln und Knollen. Wenn Ratten übereinander hinweghuschen.
(Gilles Deleuze; Félix Guattari: Tausend Plateaus. Kapitalismus und Schizophrenie. Berlin 1992, OT: Mille plateaux, Paris 1980, 16)
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