Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 149, davon 147 (98,66%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 48 positiv bewertete (32,21%)
Durchschnittliche Textlänge 291 Zeichen
Durchschnittliche Bewertung 0,349 Punkte, 86 Texte unbewertet.
Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 2.7. 2002 um 17:12:22 Uhr schrieb
Thomas über arbeitslos
Der neuste Text am 19.12. 2024 um 11:30:53 Uhr schrieb
Arbeitskreis Tortur über arbeitslos
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 86)

am 14.2. 2016 um 19:02:15 Uhr schrieb
Vera und Kim über arbeitslos

am 6.11. 2011 um 20:16:05 Uhr schrieb
Schreibakteur über arbeitslos

am 30.8. 2006 um 23:43:45 Uhr schrieb
TUSSYFAN über arbeitslos

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Arbeitslos«

Thomas schrieb am 2.7. 2002 um 17:12:22 Uhr zu

arbeitslos

Bewertung: 7 Punkt(e)

Arbeitslos zu werden, ist nur in zweiter Linie eine Folge ökonomischer Probleme. Primär ist es Ausdruck einer zutiefst unsozialen und unsolidarischen Gesellschaft, in der die Mehrheit, die Geld verdient, immer mehr verdienen will, die Arbeitgeber die Arbeitskraft der Geldverdienenden immer mehr ausquetscht, um sie und sich immer höher bezahlen zu können und ihre Aktionäre zu betören. Und jenseits des doppelt und dreifach Lebensnotwendigen bekommt der Rest einen Arschtritt und alle jammern über die hohen Arbeitslosenzahlen.

toschibar schrieb am 3.5. 2004 um 23:52:15 Uhr zu

arbeitslos

Bewertung: 3 Punkt(e)

Ich hätte es meiner Frau nicht sagen sollen, dass ich meinen Job verloren habe. OK, ich hätte mich von ca. 7:00 bis 18:00 herumtreiben müssen, im Regen, in der Kälte, möglicherweise in Bahnhofsgegenden, wo ich auch wegen der finanziellen Situation mein Geschlecht hätte feilbieten müssen, aber ich hätte dann jetzt keine Kiste Billig-Bier im Wirtschaftsraum (sagt man so zu kleinen Fluren, in die man durch den Hintereingang kommt?) stehen und morgen keine Kopfschmerzen.

elfboi schrieb am 30.11. 2002 um 20:38:12 Uhr zu

arbeitslos

Bewertung: 2 Punkt(e)

Arbeitslosigkeit ist eine Lüge!
Lohnarbeit ist eine Lüge!
Es gibt genug zu tun für alle Menschen, aber die meisten sinnvollen Tätigkeiten sind unentgeltliche und nichtprofessionelle Arbeiten, Freundschaftsdienste und ähnliche Dinge; der Kapitalismus jedoch kann nur funktionieren, wenn den Menschen eingeredet wird, daß nur diejenige Arbeit sinnvoll ist, welche sich vermarkten läßt. Schließlich endet das damit, daß Tätigkeiten, welche früher unentgeltlich von Freunden oder Verwandten erledigt wurden, von professionellen bezahlten Kräften getan werden, weil die Freunde und Verwandten keine Zeit mehr haben, da sie ihrer Lohnsklaverei nachgehen müssen.

lotti schrieb am 16.7. 2005 um 20:43:55 Uhr zu

arbeitslos

Bewertung: 1 Punkt(e)

recht auf arbeitslosigkeit -- götz widmann (ex Joint Venture)

Ich bin bestimmt kein großer Anhänger von Ethik und Moral,
wenn ein Politiker mich belügt, find ich das eigentlich normal,
mehr erwart ich nicht von ihm und solang er´s nicht übertreibt,
ist mir schon klar, daß ihm im Grund auch gar nichts andres übrigbleibt.
Meinen Glauben an die Demokratie kann das nicht ernsthaft störn,
aber eines mag ich echt bei aller Liebe nicht mehr hörn.
Dieses Geschwätz die ganze Zeit, egal welche Gelegenheit,
unser dringendstes Problem, das wär die Arbeitslosigkeit.
Ich find das eine oberflächliche Betrachtungsweise.
Der Mensch, er ist der Mensch und nicht die rote Waldameise.
Die Welt ist nicht mehr so wie sie bei Adenauer war,
mal gründlicher betrachtet ist das alles nur blabla,
der Mensch ist nicht allein zum Funktionieren auf der Welt.
Der Mensch braucht nicht die Arbeit, der Mensch, er braucht nur Geld.
Es geht ihm nicht ums Stechuhr stechen,
sondern mehr ums Miete blechen.
Wenn man mir ein Recht gäb, ohne Arbeit gut zu leben,
Würde ich ein Recht auf Arbeit gar nicht mehr erstreben.
Maschinen schuften lassen
und mit was besserem befassen.
Die Sklavenhalterei, die Folter, die Inquisition,
die Pest, die Guillotine, das Scheibentelefon,
die Postkutsche, das Bleibenzin, das Wasser holen gehn,
das Reich, die DDR und das Schwarz-Weißfernsehn,
all das ham wir überwunden,
nur gegen das Malochen hat noch keiner was erfunden.
Es mag noch tausend Jahre dauern, aber eins steht für mich fest,
daß sich Arbeit eines Tages global vermeiden läßt.
Wenn wir uns ein kleines bißchen Mühe damit geben,
können wir ein Dasein ohne Arbeit noch erleben.
Maschinen schuften lassen
und mit was besserem befassen.
Ach, was werden das für wunderwunderschöne Zeiten.
Man spricht nicht mehr von Arbeitslosen, man spricht von Befreiten.
Die meisten kommn ihr ganzes Leben ohne Leistung klar,
manche nehmn sich nur so ab und zu ein freies Jahr.
Manche würden ihre Arbeit am liebsten auch noch rauchen,
denen gönn ich ihren Sonntag auf dem Golfplatz, wenn sie´s brauchen.
Es wird so vieles kommen, wovon wir heute noch nichts ahnen.
Ich will hier kein Jahrtausend schon im vornherein verplanen.
Aber im Jahr 3000, was für Netze wir auch weben,
Arbeit wird es hoffentlich dann nur noch ausnahmsweise geben.
Maschinen schuften lassen
und mit was besserem befassen.
Maschinen schuften lassen
und mit was besserem befassen.
Ich schlage deshalb vor, daß man nen Sonderfonds einrichtet
für den Teil des Volks, der freiwillig aufs Arbeiten verzichtet.
Maschinen schuften lassen
und mit was besserem befassen.
Maschinen schuften lassen
und mit was besserem befassen.

biggi schrieb am 10.11. 2003 um 18:18:50 Uhr zu

arbeitslos

Bewertung: 2 Punkt(e)

bleib wo du bist und rühr dich nicht! anfangs hatte ich gedacht, ich werde gebraucht. dass ich als nummer missbraucht werde hab ich erst nach zwei wochen begriffen. arbeitsamt. wahnsinn. pervers wie der ganze staat

toschibar schrieb am 28.4. 2003 um 23:11:35 Uhr zu

arbeitslos

Bewertung: 1 Punkt(e)

Morgen werde ich noch mal das Leben der Geschäftsleute auskosten, umsonst Bier in der VIP-Tribüne schlürfen, dabei direkt auf die hohlen Arschbratzen der Fans des HSV (A) schauen, herzlich mit meinem Arbeits- und St.Pauli-Fan-Kollegen über diese zweckfreie Lebensform »Hooligan« lachen, danach nach Hause fahren, eine Runde schlafen, um dann am nächsten Tag bei meinem Chef um die Arbeitslosigkeit zu bitten.
Qualitäts-Zeit ist ein Luxusgut.

Mechanical Boy schrieb am 2.7. 2002 um 17:31:12 Uhr zu

arbeitslos

Bewertung: 4 Punkt(e)

ist es nicht eigentlich logisch, daß es, langfristig gesehen, in der wirtschaft durch zunehmende technisierung immer weniger arbeitsplätze geben kann?
nur wenige arbeitsplätze haben etwas mit eigener kreativität und eigenen ideen zu tun, der rest könnte theoretisch durch roboter ersetzt werden, was natürlich ziemliche zukunftsmusik ist.
das problem ist: wenn alle berufe bei denen es vorwiegend um körperliche arbeit geht wegfallen, was passiert dann mit diesen menschen?
in einer gesellschaft in der die roboter die arbeit machen könnte es ja eigentlich so sein, daß alle unbegrenzt freizeit und trotzdem genügend geld, oder vergleichbares, haben, aber wird das so sein? mit unserer jetzigen form der marktwirtschaft ja wohl sicher nicht.

Einige zufällige Stichwörter

entwaffnend
Erstellt am 29.1. 2001 um 13:58:54 Uhr von Man, enthält 16 Texte

unkommerziell
Erstellt am 21.10. 2001 um 09:41:13 Uhr von Flora, enthält 4 Texte

Miedersau
Erstellt am 8.8. 2001 um 18:07:16 Uhr von Rummelschnecke, enthält 51 Texte

Herumtatschen
Erstellt am 15.3. 2008 um 05:10:31 Uhr von Armin Kron, enthält 8 Texte

Houyhnhnm
Erstellt am 26.11. 2006 um 19:56:58 Uhr von mcnep, enthält 2 Texte


Der Assoziations-Blaster ist ein Projekt vom Assoziations-Blaster-Team (Alvar C.H. Freude und Dragan Espenschied) | 0,0688 Sek.