arbeitslos
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Die Arbeitsplatz-Loterie
Eine Stelle als Gabelstaplerfahrer haben gewonnen die Bezitzer von
ArbeitsLos Nr. :
24346 28780 32671 48677 60734 76109 86523 und 91244 !
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 149, davon 147 (98,66%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 48 positiv bewertete (32,21%) |
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| Der erste Text | am 2.7. 2002 um 17:12:22 Uhr schrieb Thomas über arbeitslos |
| Der neuste Text | am 19.12. 2024 um 11:30:53 Uhr schrieb Arbeitskreis Tortur über arbeitslos |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 86) |
am 17.7. 2015 um 22:42:04 Uhr schrieb
am 25.12. 2004 um 20:39:40 Uhr schrieb
am 28.12. 2005 um 00:01:34 Uhr schrieb |
Die Arbeitsplatz-Loterie
Eine Stelle als Gabelstaplerfahrer haben gewonnen die Bezitzer von
ArbeitsLos Nr. :
24346 28780 32671 48677 60734 76109 86523 und 91244 !
Zu diesem Stichwort lägen mir stets und ständig ein paar leichthändige Bemerkungen in den Fingerspitzen, würde nicht schon allein der Blaster immer wieder aufs neue beweisen. daß 'arbeitslos und Spaß dabei' für die Mehrzahl der Menschen wenig mehr als eine zynische Floskel ist. Auf die Umwertung aller Werte können die Menschen genausowenig warten, wie sie auf zurückgelehnte Betrachtungen aus dem Fauteuil gewartet haben.
Arbeitslos zu werden, ist nur in zweiter Linie eine Folge ökonomischer Probleme. Primär ist es Ausdruck einer zutiefst unsozialen und unsolidarischen Gesellschaft, in der die Mehrheit, die Geld verdient, immer mehr verdienen will, die Arbeitgeber die Arbeitskraft der Geldverdienenden immer mehr ausquetscht, um sie und sich immer höher bezahlen zu können und ihre Aktionäre zu betören. Und jenseits des doppelt und dreifach Lebensnotwendigen bekommt der Rest einen Arschtritt und alle jammern über die hohen Arbeitslosenzahlen.
ist es nicht eigentlich logisch, daß es, langfristig gesehen, in der wirtschaft durch zunehmende technisierung immer weniger arbeitsplätze geben kann?
nur wenige arbeitsplätze haben etwas mit eigener kreativität und eigenen ideen zu tun, der rest könnte theoretisch durch roboter ersetzt werden, was natürlich ziemliche zukunftsmusik ist.
das problem ist: wenn alle berufe bei denen es vorwiegend um körperliche arbeit geht wegfallen, was passiert dann mit diesen menschen?
in einer gesellschaft in der die roboter die arbeit machen könnte es ja eigentlich so sein, daß alle unbegrenzt freizeit und trotzdem genügend geld, oder vergleichbares, haben, aber wird das so sein? mit unserer jetzigen form der marktwirtschaft ja wohl sicher nicht.
Ich hätte es meiner Frau nicht sagen sollen, dass ich meinen Job verloren habe. OK, ich hätte mich von ca. 7:00 bis 18:00 herumtreiben müssen, im Regen, in der Kälte, möglicherweise in Bahnhofsgegenden, wo ich auch wegen der finanziellen Situation mein Geschlecht hätte feilbieten müssen, aber ich hätte dann jetzt keine Kiste Billig-Bier im Wirtschaftsraum (sagt man so zu kleinen Fluren, in die man durch den Hintereingang kommt?) stehen und morgen keine Kopfschmerzen.
ich sehe sehr viele menschen ueberall ungluecklich in deutschland. alle haben traurige gesichter wie ich. ich bin enttaeuscht von der regierung dass ich auch schon seit 15 jahen keine feste arbeit mehr habe. wo soll das hinfuehren. ich musste schon betteln, weil das arbeitsamt mir nicht schneller half und ich hunger hatte. mir geht es echt scheisse
Arbeitslosigkeit ist eine Lüge!
Lohnarbeit ist eine Lüge!
Es gibt genug zu tun für alle Menschen, aber die meisten sinnvollen Tätigkeiten sind unentgeltliche und nichtprofessionelle Arbeiten, Freundschaftsdienste und ähnliche Dinge; der Kapitalismus jedoch kann nur funktionieren, wenn den Menschen eingeredet wird, daß nur diejenige Arbeit sinnvoll ist, welche sich vermarkten läßt. Schließlich endet das damit, daß Tätigkeiten, welche früher unentgeltlich von Freunden oder Verwandten erledigt wurden, von professionellen bezahlten Kräften getan werden, weil die Freunde und Verwandten keine Zeit mehr haben, da sie ihrer Lohnsklaverei nachgehen müssen.
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