Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Hochzeit«
kiki schrieb am 13.5. 2008 um 18:31:53 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Der Sohn eines Kumpels, Anfang zwanzig, und seine gleichaltrige Freundin, zogen voriges Jahr in ihre erste eigene Wohnung ein und bestanden darauf, gleich auch heiraten zu wollen. Mein Kumpel riet den beiden davon ab. Er konnte sehen, wie unreif sie noch waren, wie wenig Erfahrung und Verantwortungsbewußtsein sie hatten.
Aber die beiden fanden die Idee toll, eine »Traumhochzeit« zu inszenieren. Sie gaben jede Menge vom Geld ihrer Eltern dafür aus: teures Brautkleid, Brautjungfern, Limousine, Hochzeitsvideo, großer Empfang mit Essen, Trinken und Disco im Bierzelt für hundert Personen.
Heute, nur 8 Monate später, ist sie auf »zeitweise Trennung« zu ihren Eltern zurückgezogen. Sie beklagt sich, daß er die meiste Zeit vor der Konsole mit seinen Computerspielen verbringt. Er ist erzürnt darüber, daß sie nicht mit Geld umgehen kann und es in regelmäßigen Shopping-Orgien für unnötigen Krempel und immer wieder neue Klamotten zum Fenster hinauswirft. Beide reden von Scheidung.
Wieder mal so ein unreifes Pärchen, das nicht über die lustige Hochzeit hinausdenken konnte, bis hin zur ernsthaften Ehe, die danach kommt.
Bettina schrieb am 26.5. 2000 um 18:07:18 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Hochzeit. Klar, jeder denkt an die unvermeidliche Ehe. Von wegen. HOCHzeit. Ja das heißt doch, daß zu einer bestimmten Zeit entweder ein Hoch das Wetter bestimmt oder aber, daß irgendein Vorgang gerade ein Hoch erlebt. Sagen wir die Konjunktur. Die kann eine Hochzeit haben (Betonung bitte auf dem »o«, beim heiraten klingt die erste Silbe eher schnell ab - so wie die Ehebegeisterung auch? weiß ich nicht so genau, ich bin noch nicht verheiratet). Oder ich selber erlebe gerade eine Hochzeit. Klar ich bin voll motiviert, habe Ideen für heute Abend, freue mich aufs Restaurant oder so etwas. Jaja, erst überlegen, ob es hochZEIT heißt oder HOCHzeit, dann erst schimpfen. Ist halt schlecht, daß man das beim Lesen nicht sofort erkennen kann.
elfboi schrieb am 27.10. 2003 um 21:44:12 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Ich habe gerade ein langes lustiges und anstrengendes Wochenende hinter mir. Zwei diskordische Freunde von mir haben sich von mir in meiner Eigenschaft als Papst trauen lassen, für einen Monat - dann muß er zurück in die USA. Mit den zwei anwesenden Trauzeugen waren wir 5, und es gab eine Menge Fnords und tonnenweise Gelächter, und meine Zirbeldrüse sagt mir, daß die Göttin diese Verbindung gesegnet hat, solange sie dauert.
Dies war übrigens der erste Test für mein neues rituelles Gewand (Jeans, T-Shirt, Laborkittel), und ich bin doch sehr zufrieden damit. Auf dem Laborkittel fehlt noch eine magische Sigille, welche ich erst entwerfen werde (vielleicht erscheint sie mir auch im Schlaf, im Suff, auf Pilzen oder sowas), aber ansonsten ist das Gewand vorläufig komplett. Möglicherweise werde ich die Malereien auf Jeans oder T-Shirt noch hier und da ergänzen, oder Stickereien, Applikationen und ähnlichen Damelkram anbringen... schaun wir mal.
Nach der Hochzeit kam natürlich die Hochzeitsnacht... oh Göttin, sind die beiden LAUT! Und so niedlich... ^_^
Warum können christliche Hochzeiten nicht so lustig sein? Scheiß Graugesicht-Religion...
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