loslassen
Bewertung: 2 Punkt(e)
ich weine nicht
denn alle schwimmt vorbei
nichts halte ich fest nicht mal trauer
kein halt
keiner
keiner
keiner
keiner
nur
banaler
banaler
banaler
und der lacht mich aus
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 95, davon 95 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 28 positiv bewertete (29,47%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 147 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,232 Punkte, 42 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 5.11. 2000 um 20:20:35 Uhr schrieb Pacman über loslassen |
| Der neuste Text | am 25.7. 2023 um 19:39:57 Uhr schrieb Vorletzte Generation über loslassen |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 42) |
am 3.10. 2005 um 21:33:24 Uhr schrieb
am 4.5. 2018 um 18:30:56 Uhr schrieb
am 13.8. 2016 um 08:18:26 Uhr schrieb |
ich weine nicht
denn alle schwimmt vorbei
nichts halte ich fest nicht mal trauer
kein halt
keiner
keiner
keiner
keiner
nur
banaler
banaler
banaler
und der lacht mich aus
Ein tolles Gefühl. Eine Schubkarre voller Steine auf einer Strasse mit zweistelligem Gefälle, und dann einfach LOSLASSEN. Beim Sex alle Zügel schießen lassen. Sehen, wie genau das dein Gegenüber tut. Jemandem Flügel schenken und in sein Glück entlassen. Ballast abwerfen, Wände weiß streichen, die ganzen Uniordner ins Altpapier schmeißen. Drachen freilassen.
loslassen fällt mir sehr schwer,ich würde gerne aus den strohhalmen,die vorbeischwimmen,häuser bauen.ebenso hänge ich an alten lieben,würde sie gern ewig als gute freunde mitschleppen,mein leben in form von personen um mich gruppieren,damit nix verloren geht.leider machen die leute da nicht mit.
ich habe ihn leiden sehen
und ich war schuld
ich habe ihn sterben sehen
und ich hatte schuld
ich habe es gesehen
in seinen augen
wie er jeden tag ein bisschen weniger wurde
weniger er selbst
innerlich schrie er
aber wenn wir nachts beieinander lagen und ich weinte,
hielt er mich ganz fest und flüsterte:
„schhhhh... schatz, hör auf... bitte hör auf zu weinen.
ich bin doch hier. fühl doch, ich bin hier bei dir...
ich lass dich nicht los, niemals. ich lass dich nicht fallen...“
und dabei war es gerade das, was ich mir wünschte
er sollte mich loslassen
ich wollte fallen
ganz tief
und den aufprall nicht überleben
und er sollte leben
und endlich wieder mehr werden
mehr er selbst
ich habe ihn gehen lassen
ich habe ihn losgelassen
weil ich ihn liebe
loslassen, laufenlassen, nicht darüber nachdenken, geniessen, leben, fühlen, wirklich sehen, neu erkunden, erkennen. Es bieten sich dadurch ungeahnte Möglichkeiten, ungeahnte Kräfte werden frei, es regelt sich alles von selbst, die richtigen Lösungen kommen zur richtigen Zeit, Vertrauen in das Leben, wohl einer der schwierigsten Sachen, die es auf der Welt gibt. Ich kann nur sagen, es ist ein Versuch wert und ich lebe danach und es lebt mich, es macht Spass.
Diese Art des Lebens soll nicht heissen, das man sich nicht mehr kümmern soll und am besten im Bett bleibt den ganzen Tag, nein, Man soll darauf vertrauen, dass das Leben zur richtigen Zeit die Lösung parad hat und was nicht geschen soll, zur bestimmten Zeit, geschieht später oder nicht, aber es ist auf richtig, wie es geschieht. Samavayo...
| Einige zufällige Stichwörter |
Kerstin
Hochkneten
Tagesschau
Qualmen
Bettlektüre
|