Verrückt
Bewertung: 4 Punkt(e)eine meiner Lieblings - Signatures: ihr seid ja bloß neidisch, weil ihr die Stimmen nicht hören könnt.
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| Der erste Text | am 2.3. 1999 um 03:24:45 Uhr schrieb Alvar über Verrückt |
| Der neuste Text | am 20.2. 2026 um 19:38:53 Uhr schrieb Rübezahl über Verrückt |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 111) |
am 28.6. 2002 um 14:44:01 Uhr schrieb
am 27.7. 2007 um 17:23:40 Uhr schrieb
am 7.12. 2009 um 01:53:43 Uhr schrieb |
eine meiner Lieblings - Signatures: ihr seid ja bloß neidisch, weil ihr die Stimmen nicht hören könnt.
»Aber ich will nicht zu den Verrückten gehen,« bemerkte Alice.
»Oh, dagegen kannst du nichts tun,« sagte die Katze: »wir sind alle verrückt hier. Ich bin verrückt. Du bist verrückt«.
»Woher weißt du, daß ich verrückt bin?« fragte Alice.
»Du mußt verrückt sein,« sagte die Katze, »sonst wärst du nicht hier«.
(Lewis Carroll, Alice in Wonderland)
Wer paßte hier besser als der tolle Andreas Elsholz? Wir erinnern uns: Als einer der Pioniere des niederen Niveaus spielte er von Beginn an in »Gute Zeiten, Schlechte Zeiten« mit. Seinen Text vergaß er wesentlich seltener als seine Kollegen und avancierte daher schon bald zum Liebling der Zuschauer. Also ließ er sich nicht lange bitten und nahm sogleich eine Schallplatte auf. Es war die überraschend erfolgreiche Singel »Ich bin immer noch verrückt nach Dir«, das Album mit dem Namen »Das Album« kam schon wenig später. Die zweite Platte kennt kaum jemand, kein Wunder, denn sie weicht noch weiter vom Standard ab als die erste. Schließlich kann Herr Elsholz garnicht singen und versucht es auch nicht. Stattdessen spricht er bloß (immerhin gibt er sich scheinbar recht viel Mühe, daß es möglichs pathetisch klingt), und im Hintergrund trällert der RTL-Werbespot-Chor die Kehrreime. Ein Lied ist unglaublicher als das vorhergehende, aber am besten sind natürlich die Hits »Ich bin immer noch verrückt nach Dir«, »Celebrate« und »Junge trifft Mädchen«. Der Höhepunkt der zweiten Platte ist eindeutig »You can run«, dabei handelt es sich um ein von David Hasselhoff produziertes Duett mir Jeremy Jackson (der kleine Bursche aus Baywatch).
Mit anderen Worten: In jeden anständigen deutschen Haushalt gehört zumindest eine Platte von Andreas Elholz, der uns durch den Superhit »Ich bin immer noch verrückt nach Dir« für immer in Erinnerung bleiben wird!
Die Verrückten sind die eigentlich Normalen. Dieser Ausspruch kommt nicht von mir, aber er scheint zu stimmen.
verrückt ist der,
der verrücktes tut.
Aber wer verrückt ist,
weiß nicht das er Verrücktes tut.
warum sollte er es dann lassen ?
Jemand hat kürzlich dieses Blaster-Stichwort kreiert: »Ich-will-meinen-nackten-Arsch-vollwichsen-lassen«. Also ich habe mein frisch gewichstes Sperma oft geschluckt und manchmal auch in die Haare geschmiert, wie damals Cameron Diaz im Kinofilm »Verrückt nach Mary«. Aber eigene Wichse hatte ich noch nie auf meinem eigenen Arsch!
Verrücktheit
In einer so oft totgekauten, ausgespiehenen, hinuntergespülten Welt,
die doch vom Frühling singt, die Leben haucht,
die gleich Blumenwiesen springt und trönt,
die erquickt und klirrend die Lieder der Anmut spielt,
und so die Wirrnis ist sich selbst,
sich wider allem Festem verformt und tanzend biegt
und sich beglückend, sogleich zerstückelnd,
wie uns‘re durchgedrehte Waschmaschine in einem fort verrückt,
ja, in solch einer Welt, wo ein Spruch nichts zählt
und wider seine sinngemäße Deutung
beständig, ohne Rücksicht auf Vernunft
sein unvorsichtiges Kreiselspiel spielt,
ja, da muss man wohl ein Sprünglein wagen,
rücken,um sich Platz zu machen
für die ach so vielen Seiten,
reservieren diese Sprüche.
Und so die Wirrnis in sich selbst,
auch sie, die tückisch, nicht zu greifen,
manchmal so, mal andernorts
trägt der Spruch,wieder wider seine Zunft,
die Sinne hin, manch‘ wieder her,
also ist zu sagen “So ist es!“
an jenen Stellen unbesonnen
und wohl noch nicht bereit zu pflücken.
Wird im Tiefen ein Stück verrückt
malt schon gekonnt ein jeder den Ernst auf sein Gesicht,
lässt den Gedanken an die Sprüche wieder schwinden,
trägt das dicke Sorgenpack – all der Müll muss in den Sack.
Lach doch,
sing empor aus wirren Schlunden,
lass die Fisch‘ dein Netz zerbeißen,
nimm die Sprüche wieder an!
Ach, ich will zum Stempel hin mich schicken lassen,
will vom Ernst zum Spruch benannt, zur Widerwehr verführt,
zum Ausrücken befohlen, zur Komik gestohlen,
will mit der Waschmaschine Tango tanzen.
Schluss mit den banalen, normalen Alltagsqualen!
Raus aus dem Haus der routinierten Maskierten!
Hinweg von dem Dreck der Vernunft, diese Zeck‘!
Sag mir „Brav sein!“ und ich schlaf ein!
(nur für Verrückte: grawutzi@gmx.de)
manchmal denke ich ernsthaft darüber nach, ob ich vielleicht verrückt bin. Doch wenn ich es wäre, würde ich es wohl garnicht merken und mir auch keine Gedanken darum machen... also bin ich wohl nicht verrückt..... oder Ich merke es eben nicht dann wäre ich vielleicht DOCH verrückt
Vorhin war in meinem Badezimmer eine astronomisch große Spinne. (Sie ist inzwischen gestorben). So große Spinnen habe ich hier sonst nie. Ich denke, sie ist durchs gekippte Küchenfenster reingekommen, da ist Gebüsch draußen. Mein Bad hat kein Fenster und ist deshalb wohl gerade das wärmste Zimmer. Als ich später in der Küche war, dachte ich bei jedem Gegenstand, ob da wohl die Spinne drüber gelatscht ist. Schrecklich.
Ich kam zu dem Entschluß, was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß.
Sonst wäre ich jetzt verrückt.
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