fluchtverhalten
Bewertung: 5 Punkt(e)ich bin immer selbst erstaunt, wie schnell es bei mir einsetzt. ich sollte mein aggressions-verhalten mehr trainieren...
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| Der erste Text | am 11.3. 2002 um 22:44:41 Uhr schrieb SHH über fluchtverhalten |
| Der neuste Text | am 14.3. 2024 um 03:34:52 Uhr schrieb Michel, Bruno und ein Schatten von mir über fluchtverhalten |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 10) |
am 14.3. 2024 um 03:34:52 Uhr schrieb
am 23.10. 2012 um 00:29:54 Uhr schrieb
am 13.1. 2004 um 23:41:24 Uhr schrieb |
ich bin immer selbst erstaunt, wie schnell es bei mir einsetzt. ich sollte mein aggressions-verhalten mehr trainieren...
ich auf der tanzfläche, schöne frau, genau mein typ, flirtet und tanzt mit mir
und ist erstaunlich rangegangen, sag ich mal.
nach kurzer zeit hatte sie ihre hände unter meinem hemd, was ich natürlich zum anlass nahm, selbiges bei ihr zu tun, und so begab es sich, dass wir die nächste stunde knutschend in einer ecke an der bar verbrachten.
selten soviel spass gehabt.
jedenfalls beobachtet uns die ganze zeit ein typ.
okay, ist jetzt nicht so ungewöhnlich, wenn man in einer disco halb am vögeln ist.
aber der war echt nervig. und ich denke mir noch so, ja, junge, so eine freundin hättest du auch gerne, ne?!
was ich noch nicht wusste - das WAR seine freundin.
ich fragte sie also irgendwann, ob sie den typ kennen würde, oder was der für ein problem hätte und das nahm sie zum anlass ihn herzuwinken und als ihren freund t. vorzustellen.
der es sich dann auch nicht nehmen ließ, eine runde bier auszugeben (das ich auf meiner späteren flucht übrigens noch getrunken habe!)
sie rückten dann auch recht schnell mit ihrem anliegen heraus: sie würden »praktisch nebenan« wohnen und nannten einen 50km entfernten ort und sie suchten jemanden für einen dreier.
der moment wo ich schlagartig nüchtern wurde und alle notstromaggregate angingen.
nachdem ich die frage, ob ich sowas schon mal gemacht hätte also wahrheitsgemäß bejaht hatte, waren sie sich ihrer sache schon ziemlich sicher, auf seine frage hin, ob das denn okay wäre verkniff ich mir also ein »ja, aber du wartest draussen« und entgegnete, geflissentlich mein bier nehmend (und spätestens da hätten sie misstrauisch werden müssen) ich käme gleich wieder.
und bin kaum außer sichtweite gerannt.
das letzte mal dass ich so schnell verschwunden bin war als nach einigen bieren realisierte, dass der nette, lederbekleidete herr, der mir die ganze zeit das bier spendierte, schwul war und mich in seinen sm-keller abschleppen wollte.
gibt so situationen.. da weiß man
ich-muss-weg!
tretet nicht zu nahe
ihr werdet mir zu viel
sonst setze ich an zur flucht
ich ziehe mich zurück
baue eine mauer
die mich vor euch schützen soll
flüchte in mich
bis ich mich in sicherheit wiege
erst wenn ihr gelernt habt
den nötigen abstand zu respektieren
entferne ich stein für stein
und lasse euch einen blick über diese mauer gewähren
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