Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Philosophie«
Ignotius Per Ignotium schrieb am 18.5. 2000 um 01:33:58 Uhr zu
Bewertung: 7 Punkt(e)
Es war ein Mann von großer Tat, den Garten streute er voll Saat.
Und als der Wuchs nahm seinen Lauf, da war´s, als läge Schnee darauf.
Und als der Schnee dann langsam schmolz, war´s wie ein Schiff aus Ebenholz.
Und als das Schiff zog himmelwärts, war´s wie ein Vogel ohne Sterz.
Und als der Vogel flog geschwind, war´s wie ein Adler auf dem Wind.
Und als der Wind stürmte herfür, war´s wie ein Löwe vor der Tür.
Und als die Tür dann knarrte laut, war´s wie ein Stock auf meiner Haut.
Und als die Haut mir schrie vor Schmerz, war´s wie ein Messerstich ins Herz.
Und als mein Herz verblutet war, da kam der Tod. Der Tod, fürwahr.
Simone schrieb am 19.7. 2001 um 20:37:42 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Vergessen!?
Das Leben ist ein Karussell.
Für manche ein „Riesenrad“, für manche eine „Achterbahn“.
Du kannst nicht entscheiden ob du mitfahren willst oder nicht.
DU MUSST.
Du kannst dich jedoch entscheiden ob du lieber Riesenrad oder Achterbahn fahren willst.
Die Fahrt in dem Riesenrad ist leicht,
du kannst weit sehen,
du hast alles im Blick,
du merkst wie sich das Rad dreht,
hoch und runter,
aber langsam, ohne Hetze.
Die Achterbahn ist dagegen sehr schnell.
Kaum an einem Punkt gewesen,
ist es vorbei.
Schneller immer schneller.
Und du bekommst kaum mit was
gerade geschehen ist.
Beides ist ein ständiges wiederkehren.
Immer im Kreis. Immer wieder
Du darfst nie vergessen wo du mitfährst.
Wenn du im Riesenrad sitzt dann hast du Zeit.
Zeit für dich und Zeit für andere.
Sitzt du aber in der Achterbahn dann hast du noch nicht mal Zeit für dich.
Und es ist schwer festzustellen wo du dich befindest.
Denn alles geht weiter im Kreis.
Nur die Fantasie, der Glaube an das unrealistische kann das Rad für einen Moment anhalten.
TRÄUM DICH WEG, FÜR EINEN MOMENT
Doch komm wieder auf den Rummel und entscheide dich für ein Karussell.
Ich glaube an dich!
TSCA schrieb am 27.8. 2001 um 13:22:22 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
Jede Person, jeder Mensch schafft sich, bewusst oder nicht, durch ihre Philosophie ihr Lebensbild. Dieses willkürliche Glaubenssystem ist entscheidend für das WIE der Verarbeitung von belastenden Gefühlen wie Wut, Hass, Schmerz, Eifersucht, Angst, Frustration usw.
Beobachten wir unterschiedliche Glaubensgrundsätze, werden wir erkennen, dass ein und die selbe Situation unterschiedlich verarbeitet, unterschiedlich gewertet, unterschiedlich erlebt wird. Der Einfluss der eigenen Einstellung, also der eigenen Philosophie, reicht soweit, dass das Reich der Gefühle von der eigenen Sichtweise beeinflusst wird. Nutzen wir also gemeinsam diese Erkenntnis!
Es gibt kollektive Philosophien, die dem Wohle der Allgemeinheit dient. Hierzu zählt die Lebensweise, die Gesellschaft, die angelernten und erzogenen Sicht-, Denk- und Verhaltensweisen. Diese haben sich im Laufe der Jahrhunderte entwickelt, und sich stetig den neuen Gegebenheiten angepasst. Sie ermöglichen es, eine Lebensbasis und Zusammenarbeit für alle zu schaffen. Sie bergen aber auch eine Vielzahl von Problemen in sich. Innerhalb dieser kollektiven Philosophie sollte es jedem Menschen bewusst sein, dass auch eigene Gedanken einfließen können. Sie ermöglicht es, die willkürlichen kollektiven Systeme zu erkennen, und deren Nutznießer zu verdeutlichen. Dieser Akt des selber anders weiter Denkens ist entscheidend dafür, ob ein Mensch sich auch als solcher fühlt.
Selbständige Einflussnahme auf die eigene Philosophie ist fähig, Umstände anders zu erleben. Erkennt also ein Mensch, dass er leidet (was wir alle tun), kann dieser bewusst beginnen, seine Sichtweise, sein erleben zu verändern, und sich folgend das Leben zu erleichtern. Das künstlich geschaffene harte und ungerechte Leben kann gezielt in eine leichtere Sichtweise verändert werden.
invinoveritas schrieb am 23.9. 2002 um 03:16:24 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Philosophie- Oder warum es so geil ist wenn mir alle zuhören müssen
Der Student der Philosophie evaluiert eine Frage unter hilfzunahme der logischen Beweisführung (was bedeutet, er beginnt bei Adam und Eva), dann präzisiert er jene Frage unter Ausklammerung der Antworten, die er jetzt nicht gerne höhren will, macht dann einen weiten Bogen über mehrere schlauklingende Theorieansätze moderner Antropologie (um zu verdeutlichen, warum er die Frage SO und nicht ANDERS gestellt hat), synthetisiert die von ihm gestellte Frage mit den Theorieansätzen mehrmals und beantwortet schliesslich die Frage selbst in Form der Frage:
»Ist es nun so oder ist es so nicht?«
Der Dozent der Philosophie, schon routinemässig verwirrt, antwortet darauf etwas wie:
»Tut mir leid, ich hab ihren Ausführungen nicht ganz folgen können, könn`sie die Frage bitte nochmal vortragen?«
yassi schrieb am 16.9. 2001 um 18:15:52 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
ich denke, philosophie ist der versuch, fragen und gedanken zu erklären, auf die man keine antworten hat.
zur zeit philosophiere ich sehr viel. und ich kann es nur jedem empfehlen. man beginnt bei einer frage, einem gedanken, etwas, was einen beschäftigt, und lässt seinen gedanken einfach freien Lauf. man schreibt das, was einem gerade in den sinn kommt. und man wird merken, dass man mit der zeit auf komplett andere themen kommt, als sich mit dem zu beschäftigen, womit man begonnen hat. deswegen finde ich auch den assoziations-blaster so genial! man sucht sich einen begriff, und kommt nach einer weile auf einen komplett anderen, auf ein komplett anderes thema!
mit diesem phliosophieren, einfach seinen gedanken freien lauf lassen, habe ich schon viel erreicht. ich habe antworten auf fragen herausgefunden, die ich mir vielleicht schon lange gestellt habe, und auf die ich nie eine antwort fand. oder ich fand antworten auf fragen, die ich mir noch nicht einmal gestellt hatte, auf fragen, von denen ich nicht einmal wusste, dass es sie gibt!
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