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Ronny schrieb am 6.3. 2016 um 09:43:39 Uhr über

Zella-Mehlis

Neues von der Website www.zella-mehlis.de:

Wer ist denn alles aus Mehlis?“, hat einer der Planer gestern Abend gefragt und mehr als drei Viertel der Anwesenden hob die Hand. Zur Vorstellung der Entwürfe für den Mehliser Markt war gerade das Interesse der Mehliser und der Händler rund um den dortigen Markt natürlich riesig.
Nach der Veranstaltung wurden alle Nicht-Mehliser vor die Stadtgrenzen geführt und erhielten von Bürgermeister Drossel ihre Ausbürgerungs- und Wiedereinreiseverbotspapiere.

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Ein ungewöhnliches Flugobjekt, ein Hexakopter, ist im Fundbüro abgegeben worden. Die Drohne ist in einem Garten im Bereich Hammerrödchen gelandet. Der Besitzer muss jetzt gegen Vorkasse an einer Fahrradreise nach Amerika teilnehmen.

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Die »Neue Welt« entdecken. Das klingt wie Abenteuer aus der Zeit von Life Erikson oder Christopher Columbus. Nun, Amerika ist eigentlich schon lange entdeckt, trotzdem zog es mich dorthin um diesen großen Doppelkontinent zumindest für mich zu erkunden. Amerika ist eben auch, wie alle anderen Gegenden unserer Erde, stark im Umbruch, in Bewegung, so dass ich vom Mai 2013 bis Ende Januar 2015 mit meinem Rad sozusagen ein Stück Zeitgeschichte erleben und erfahren durfte, für mich neue Erlebnisse und Erkenntnisse sammeln konnte und 20 schöne abenteuerliche Monate verlebte.
Los ging es mit einem sehr vertrauten Teil unserer Welt: Nordamerika. Hier war ich bereits öfter mit meinem Expeditionsrad unterwegs. Aber Kanada, speziell Alaska und der Yukon, waren und sind immer wieder eine Reise wert. Ich rollte durch endlose Wälder, besuchte die kanadische Arktis und überrollte mehrmals die Rocky Mountains. Hier begegneten mir viele Tiere wie Bären, Füchse, Elche, Bisons, aber auch Millionen Mücken.

Auf Vancouver Island besuchte ich Freunde und setzte meinen Weg fort durch die Prärien in Richtung Osten, dem legendären »Indian Summer« entgegen. Anfang November kam dann der Wechsel zu den USA. Den Abschluss bildete der Sonnenstaat Florida, wo ich den ersten Jahreswechsel meiner Reise verbrachte und mich auf Lateinamerika vorbereitete.

Als Zwischenstopp diente dann Yukatan in Mexiko. Zwei Wochen gönnte ich mir, um mir die wunderbare Mayakultur anzusehen. Als absolutes Highlight erwies sich dann die Ausnahmeinsel Kuba. Hier verbrachte ich sechs schöne Wochen, an die ich immer wieder gerne zurückdenke. Das komplette Gegenteil war der nächste Stopp, die Hauptstadt Venezuelas, Caracas. Doch auch hier war ich umsorgt von einem guten Freund, Romulo.

Zum Prüfstein wurde die Durchquerung des Amazonasbeckens. Auf einsamer, schlammiger Piste kämpfte ich hier auch gegen mich selbst, um weiter nach Bolivien zu gelangen. Trockener und auch dünner wurde die Luft im Hochland Boliviens. Sechs Wochen pausierte ich in La Paz, unternahm Touren in die Umgebung, konnte eine Solobesteigung des Mount Illimani realisieren und erreichte somit natürlich mit 6439 Metern den höchsten Punkt meiner Reise. Weiter nach Süden, in Richtung Argentinien, kam ich am größten Salzsee unserer Erdkugel, dem Salar de Uyuni vorbei.
Die Speichenräder drehten sich wieder nach Brasilien rein, durch die Provinz Santa Catarina. Einen Besuch stattete ich der großen Atlantikinsel Florianopis ab.
Über Uruguay wieder nach Argentinien strampelnd, wurde es dann mit jedem Kilometer windiger. Patagonien war erreicht und ein täglicher Wind wird hier unten zum treuen Begleiter. Trotzdem kämpfte ich mich immer weiter nach Feuerland voran.
Ushuaia erreichte ich im kalten Schneeregen, nichts Ungewöhnliches für diese Gegend, selbst im Sommer nicht.

Die Anden mit ihren zahlreichen Vulkanen und Seen waren ein erfrischender letzter Abschnitt meiner spektakulären Tour; Santiago de Chile die Endstation. Trotz einiger schlimmer Erlebnisse, wie einen nächtlichen Überfall in La Paz, den Verlust einer schönen Beziehung und etlicher Pannen, war die Reise ein super Erfolg und ich überstand die Entdeckungsreise durch Amerika mit 41.000 gestrampelten Kilometern gesund und unbeschadet.


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