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positiv bewertete Texte
Der erste Text am 31.8. 2014 um 13:22:58 Uhr schrieb
Sonntagsfahrer über Zella-Mehlis
Der neuste Text am 30.8. 2026 um 03:22:38 Uhr schrieb
Hanna über Zella-Mehlis
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(insgesamt: 12)

am 5.6. 2018 um 01:40:29 Uhr schrieb
Latricolore über Zella-Mehlis

am 8.12. 2021 um 06:17:31 Uhr schrieb
schmidt über Zella-Mehlis

am 12.5. 2018 um 20:52:57 Uhr schrieb
wauz über Zella-Mehlis

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Zella-Mehlis«

Freies Wort schrieb am 3.6. 2016 um 17:07:15 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 7 Punkt(e)

WER RETTET ZELLA-MEHLIS?

von Bärbel Weißvonnix

(fw/zm) Unter dem Motto »Wer rettet Zella-Mehlis« hat die Stadt Zella-Mehlis gemeinsam mit dem Landesamt für Stadtentsorgung einen Architekten-Wettbewerb ausgelobt. Die eingereichten Vorschläge werden interessierten Bürgern im Rahmen einer öffentlichen Stadtratssitzung am kommenden Montag, dem 6. Juni, ab 19.30 Uhr vorgestellt.

Kulturreferentin Amalie von Unterzell freut sich über die zahlreich eingereichten Arbeiten der Wettbewerber aus dem In- und Ausland. Sie ließ durchblicken, dass sie persönlich den besonders originellen Vorschlag der Architekten Endlich & Wegdamit aus dem benachbarten Suhl favorisiere: Zella-Mehlis mit archäologischer Sorgfalt Stein für Stein abzutragen, in Disneyland 1:1 wieder aufzubauen und überdacht und mit einem Schienennetz versehen als Geisterbahn zu betreiben.

Die Geschäftsführung des Freizeitparks habe Interesse signalisiert, da man mit diesem Projekt mit einer der gruseligsten Freizeitattraktionen weltweit ein weiteres Alleinstellungsmerkmal gewinne. Doch Kinder und Jugendliche, nicht zu früh gefreut: Die Verwendung der Bürger und Bürgerinnen als Kinderschreck sei nicht zu verantworten. Deshalb sei für diese Geisterbahn nur mit Altersbegrenzung (frei ab 18) eine Genehmigung zu erhalten. Bürgermeister Drossel...

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Freies Wort schrieb am 5.3. 2016 um 00:45:22 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 9 Punkt(e)


ZELLA-MEHLIS JETZT AUCH IM INTERNET


(fw/hw) Lange Zeit hatte es niemand in dem verschlafenen Ort am Südhang des Thüringer Waldes wahrgenommen. Doch nun haben es auch die letzten Ureinwohner unseres schönen Landes bemerkt: Zella-Mehlis ist ein auf der ganzen Welt heiß diskutiertes Thema! Unsere Redakteurin Heike Weißvonnicks sprach mit dem Bürgermeister.



FW: Zuerst einmal vielen Dank, Herr Drossel, dass Sie für Ihr Lokalblättchen ein wenig ihrer kostbaren Zeit opfern. Momentan herrscht ja große Aufregung...

Bürgermeister: Da haben Sie ganz Recht, Frau Weißvonnicks. Es ist die Katastrophe, ja, mancher hier in der Verwaltung hat das Gefühl, uns ist der Himmel auf den Kopf gefallen.

FW: Was genau ist passiert?

Bürgermeister: Man kann es auf die Formel bringen: Wir sind entdeckt! Wir sind entdeckt und es ist furchtbar.

FW: Man könnte doch sagen, Herr Drossel: Wie schön!

Bürgermeister: Frau Weißvonnicks, Sie wissen nicht, was das für unsere kleine Stadt bedeutet. Seit fast 1000 Jahren haben Zella St. Blasii und Mehlis ein betuliches Dasein gefristet. Von der Reformation hat der eine oder andere wohl reden hören, die Aufklärung wurde nie ratifiziert.
Seit bald 100 Jahren steht Zella-Mehlis in der Kontinuität. Im Stadtarchiv habe ich erfahren, dass das Freie Wort über den 1. Weltkrieg berichtet hat, in zwei Randnotizen. Der 2. Weltkrieg und das alles hat gar nicht stattgefunden. Die Welt war in Ordnung. Es war schön hier... na ja... von Zeit zu Zeit, wenn die Sonne schien... nicht oft, aber wenn sie scheint, haben wir manchmal sogar Tauwetter. Aber jetzt...

FW: Ja, und jetzt?

Bürgermeister: Das ist die Katastrophe. Nun hat die Welt Kenntnis bekommen, Zella-Mehlis ist ein auf der ganzen Welt heiß diskutiertes Thema. Wir sind entdeckt, wir sind ertappt, und wir sind durchschaut. Das Unvorstellbare ist Realität geworden.

FW: Was werden Sie tun?

Bürgermeister: Wir wissen es noch nicht. In der letzten Sitzung des Stadtrates haben wir versucht, darüber zu dikutieren. Es gab Handgreiflichkeiten, aber das ist bei uns nicht ungewöhnlich. Spät in der Nacht zeichnete sich jedoch eine Tendenz ab.

FW: Die wäre?

Bürgermeister: Jemand äußerte, wir sollten dem verheerenden Image unserer Stadt etwas entgegensetzen.

FW: Das dürfte doch nicht schwer sein.

Bürgermeister: Nein, es ist nicht schwer. Es ist unmöglich. Die Kulturreferentin erinnerte, sie sei nicht angestellt um sich Märchen auszudenken. Die Juristen mahnten, wir sollten bei der Wahrheit bleiben...



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Andrew Lycett schrieb am 4.3. 2016 um 23:33:44 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 9 Punkt(e)

[...]

Im 19. Jahrhundert gab es zahllose Bergdörfer, die, von aller Welt vergessen, über Jahrhunderte ein dumpfes Dasein fristeten. Ob ihrer Abgeschiedenheit und der Grobschächtigkeit ihrer Bewohner sorgten sie in ihrer Nachbarschaft für Angst und Schrecken, oft auch für phantastische Legendenbildung.
Hätte Conan Doyle von den im heutigen Zella-Mehlis vereinten Flecken Kenntnis gehabt, einer von ihnen wäre womöglich durch den Roman »Der Hund von Zella« oder »Der Hund von Mehlis« zu wenn auch unverdientem, so doch weltweitem Ruhme gelangt. Doch diese Randnotiz war in der Literaturgeschichte nicht vorgesehen.

[...]


(Andrew Lycett: Conan Doyle : The man who created Sherlock Holmes. Weidenfeld & Nicolson, London 2007)

Die Hobbyphilosophen-Gruppe aus Schwarza schrieb am 27.5. 2016 um 21:48:49 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 7 Punkt(e)

Schwarza ist ein sympathischer kleiner Ort im Thüringer Wald. Er zeichnet sich dadurch aus, dass die Menschen hier liebenswert, klug und fleißig sind. Deshalb bereichern wir den Blaster auch immer wieder mit Beiträgen, die die Welt verbessern und dem Leben einen Sinn geben.

Liebenswert, klug und fleißig zu sein ist seit Menschengedenken das Kriterium dafür, hier in Schwarza leben zu dürfen.

Wenn also einer nicht so ist wie er sein sollte und arg aus der Art schlägt, müssen wir uns etwas einfallen lassen. Es hat sich bewährt, ihn nach Zella-Mehlis zu schicken. Dort ist er dann unter seinesgleichen und kann sein Unwesen treiben.

Hobby-Poet aus Suhl schrieb am 27.2. 2016 um 20:14:39 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 7 Punkt(e)

Noch eine Charakter-Studie


Den Zellaer kannst du vergessen,
der ist versoffen und verfressen.
Der Mehliser, ich sag dirs offen,
der ist verfressen und versoffen.

Bei beiden geht der Sachverstand
nicht weiter als der Tellerrand.

So sehr die Völlerei gelitten,
so sind ansonsten sie zerstritten.
Oft wird sich gänzlich ungeniert
die Fresse grün und blau poliert.

Doch kommt mal wer von anderswo,
dann sind sie alle beide froh:
Dann wird der Fremde angepöbelt
und frisch und sorgenfrei vermöbelt.

Der Vertreter aus dem Lied von Reinhard Mey schrieb am 4.4. 2016 um 15:38:05 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 4 Punkt(e)

ABSTEIGEZUM WASSERMANN

Vor Jahren (es war immerhin mehr als zwei Jahrzehnte nach derWende“) mußte ich mehrfach beruflich nach Zella-Mehlis, auch dort übernachten. Von den Quartieren war keines so, daß ich es nochmals ansteuern wollte. So hatte ich sie irgendwann alledurch“.

Dem Faß den Boden ausgeschlagen hat in diesem vermaledeiten Zella-Mehlis diePension“ „Zum Wassermann“. Daß man dort, um das WLAN-Paßwort zu bekommen, Namen, Adresse und Personalausweis-Nummer in ein offen ausliegendes Buch eintragen muß, wurde hier schon von jemandem erwähnt. Immerhin war dort zu erfahren, daß auch die Konkurrenz kurz zuvor dem Halsabschneider in die Falle gegangen war...

Das Unvorstellbare war jedoch dasgroßeDoppelzimmer, das ich reserviert hatte, da meine Frau einmal dabei war. (Was dann ein kleines Doppelzimmer sein soll, will ich gar nicht wissen.) Ich habe selten so schlecht bis fast nicht geschlafen, Schuld war ein Matratzen-Methusalem, der jeder Beschreibung spottet.
Aber auch das war noch nicht das Übelste dieser Absteige. Zimmer mit Bad/Dusche und WC ist ja heutzutage Standard. Dafür hatte man mit einer Pappwand eine Zimmerecke abgetrennt. Dusche, Waschbecken und WCalles so eng, daß man sich kaum um sich selbst drehen konnte. Besagte Pappwand hatte eine Höhe von gut zwei Metern, reichte also bei weitem nicht bis an die Decke. Was das für die WC-Benutzung bedeutet, überlasse ich der regen Phantasie des werten Lesers...

Der Chef hört sich am liebsten selbst reden. Das äußerte auch bereits jemand. Dann, stelle ich mir vor, hört er wahrscheinlich auch gerne Lob. Aberwofür?? Kritik, auch vorsichtig geäußert und freundlich angebracht, gleitet an dem Maestro ab wie Öl an einer Teflonpfanne. Was für eine unsympathische Erscheinung!

Fazit: Wie der Herr, sos Gescherr.

Familie Finkenschlag aus Ilmenau schrieb am 28.3. 2016 um 22:17:52 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 5 Punkt(e)

RESTAURANT »DIE WALDMÜHLE«

Wir waren enttäuscht von der Qualität und dem Preis

Wir hatten telefonisch für 15 Personen zum Mittagessen reserviert. Uns wurde ein Menü angeboten mit Vorsuppe, verschiedenen Braten, Klößen, Kroketten, Rotkohl und Gemüse sowie einer Nachspeise. Der Preis pro Person sollte 20,10betragen. Für diesen Preis erwarteten wir ein gutes Essen.

Der Tisch der uns zugewiesen wurde, war für die Anzahl der Personen viel zu klein, und wir konnten beim Essen kaum das Besteck zum Mund führen.
Die Vorsuppe, bestehend aus einer Rinderbrühe mit Einlagen, war versalzen.
Die Hauptspeise bestand aus Fleischplatten mit 3 verschiedenen trockenen Fleischsorten. Die Soßen zu dem Fleisch hatten eine 1 cm dicke Öl- und Fettschicht und waren kaum genießbar. Auf den Gemüseplatten war eine fertige Hollandaise verteilt.

Als dann noch die Rechnung kam und sich herausstellte, dass in dem Preis von 20,10kein Nachtisch enthalten war, sondern dieser noch extra bezahlt werden sollte, schlug dies dem Faß der Unverschämtheit den Boden aus.

Unsere Gäste waren bisher eine bessere Thüringer Küche gewohnt und verliessen mehr hungrig als satt diese gastronomische Einrichtung. Wir gehen sehr oft in Restaurants und bezahlen für ein gutes Essen auch gerne einen angemessenen Preis. Dies war in der Waldmühle jedoch nicht der Fall.

Aufenthalt Februar 2013, Familie

Der stellvertretende Kurdirektor schrieb am 5.3. 2016 um 22:14:58 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 7 Punkt(e)

Die Tourist-Information Zella-Mehlis im „Bürgerhaus” - einem denkmalgeschützten Fachwerkhaus im henneberg-fränkischem Stil in der Louis-Anschütz-Straße 28 ist Anlaufpunkt für Gäste und Einheimische. Die resoluten und eher unfreundlichen Mitarbeiterinnen sind Ihre VOR-ORT-EXPERTEN und beantworten notgedrungen und sehr ungern Ihre touristischen Fragen. Aber bitte wundern Sie sich nicht, wenn Ihnen von längeren Aufenthalten in Zella-Mehlis abgeraten wird.
Das Haus beherbergt außerdem eine wenig sehenswerte Galerie mit niemals wechselnden Ausstellungen - ein besonderes Angebot für alle kunstdesinteressierten Besucher.

Als kleinen Vorgeschmack, der Sie auf einen Besuch in unsere leider wenig gastfreundliche Kleinstadt einstimmt, finden Sie unseren Zella-Mehlis-Film auf dieser Seite, gleich hier unten. Wir wünschen Ekel und andauerndes Entsetzen beim Schauen und scheissen auf Ihr Kommen oder Ihren Anruf!

Folgen Sie uns auch auf Facebook und bleiben Sie immer aktuell auf dem Laufenden, was in Zella-Mehlis passiert.

➡️ Direkt-Link zum FILM

FlaschBier schrieb am 14.3. 2016 um 16:09:50 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 8 Punkt(e)

In Zella-Mehlis gibt es auffallend wenige Hunde.
Wahrscheinlich muß das China-Restaurant an der Hauptstraße auch zusehen, wie es über die Runden kommt.

Der Vertreter für alles was man so braucht schrieb am 28.2. 2016 um 23:47:51 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 7 Punkt(e)


Also, gehen wir das einmal ganz unvoreingenommen an.

Mhh...

Nicht ganz einfach...

Also...

Mpfff... Hihihi... hohoho... HAHAHAHAHAAA....

Nein... mpff... ES GEHT EINFACH NICHT!!!

Dr. Heikus von Steiblift, Soziologe, schrieb am 4.6. 2016 um 14:55:16 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 5 Punkt(e)

Schaller, Leberecht Huldreich, geb. 27. April 1846 in Eisenach, † 20. Mai 1929 in Suhl. Mitbegründer und erster Herausgeber der satirischen Monatsschrift „Suhler Affentheater“ (siehe auch Suhler-Affentheater, gegr. 1915), die oft eher bissig als mit ausgeprägtem literarischen Anspruch die Animositäten der Bürger aus den benachbarten Zella St. Blasii und Mehlis (ab 1. April 1919 Zella-Mehlis, kein Scherz, leider) aufs Korn nahm.

Leberecht Huldreich Schaller wurde als zweites Kind des Offiziers und Wundarztes Gottfreud Maria Schaller und dessen Ehefrau Liesbetha Herzeleide Schaller, geb. Rauch, 1846 in Eisenach geboren. Leberecht war zwei Jahre jünger als seine Schwester Christophine, zu der er eine enge Beziehung aufbaute. Da der Vater eine Anstellung als Werbeoffizier erhielt und in Eisenach arbeitete, übersiedelte die Familie 1842 nach Eisenach. Kurz nachdem 1851 Leberechts zweite Schwester Amalia Maria Hedwiga geboren worden war, zog die Familie nach Erfurt. Im selben Jahr trat Leberecht in die dortige Lateinschule ein.
Auf herzoglichen Befehl und gegen den Willen der Eltern musste Schaller 1858 in die Militärakademie Kanonendonner in Fulda eintreten. Schaller begann zunächst ein Rechtsstudium. Die Zöglinge wurden militärisch gedrillt, was dazu beigetragen haben mag, dass er noch mit fünfzehn Jahren Bettnässer war; zweimal wurde er deswegen hart bestraft. Schaller schnupfte heimlich Tabak und las zusammen mit seinen Kameraden verbotene Schriften.

Schaller wechselte das Studienfach und wandte sich der Medizin zu. Während dieser Zeit fesselten ihn die Werke der Dichter desSturm und Drangund die Gedichte Klopstocks. Schaller studierte die Werke Plutarchs, Shakespeares, Voltaires, Rousseaus und Goethes.
1879 bestand er die ersten medizinischen Examina und bat um die Entlassung aus der Akademie, um Militärarzt zu werden. Diese wurde ihm jedoch erst im Dezember 1880 gewährt, nach der Veröffentlichung seiner DissertationVersuch über den Zusammenhang der thierischen Natur des Menschen mit seiner geistigen“. Darin reflektierte der junge Arzt den anthropologisch begründbaren Zusammenhang zwischen der entstehenden „Erfahrungsseelenkunde“ und einer somatisch orientierten „Arzneiwissenschaft“.

(...)

Erfurt, im Juni 2016

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