Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 291, davon 239 (82,13%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 193 positiv bewertete (66,32%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 31.8. 2014 um 13:22:58 Uhr schrieb
Sonntagsfahrer über Zella-Mehlis
Der neuste Text am 7.10. 2026 um 02:10:14 Uhr schrieb
Aldo Damiani über Zella-Mehlis
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 13)

am 5.6. 2018 um 01:40:29 Uhr schrieb
Latricolore über Zella-Mehlis

am 30.8. 2026 um 03:22:38 Uhr schrieb
Hanna über Zella-Mehlis

am 8.12. 2021 um 06:17:31 Uhr schrieb
schmidt über Zella-Mehlis

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Zella-Mehlis«

Freies Wort schrieb am 5.3. 2016 um 00:45:22 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 9 Punkt(e)


ZELLA-MEHLIS JETZT AUCH IM INTERNET


(fw/hw) Lange Zeit hatte es niemand in dem verschlafenen Ort am Südhang des Thüringer Waldes wahrgenommen. Doch nun haben es auch die letzten Ureinwohner unseres schönen Landes bemerkt: Zella-Mehlis ist ein auf der ganzen Welt heiß diskutiertes Thema! Unsere Redakteurin Heike Weißvonnicks sprach mit dem Bürgermeister.



FW: Zuerst einmal vielen Dank, Herr Drossel, dass Sie für Ihr Lokalblättchen ein wenig ihrer kostbaren Zeit opfern. Momentan herrscht ja große Aufregung...

Bürgermeister: Da haben Sie ganz Recht, Frau Weißvonnicks. Es ist die Katastrophe, ja, mancher hier in der Verwaltung hat das Gefühl, uns ist der Himmel auf den Kopf gefallen.

FW: Was genau ist passiert?

Bürgermeister: Man kann es auf die Formel bringen: Wir sind entdeckt! Wir sind entdeckt und es ist furchtbar.

FW: Man könnte doch sagen, Herr Drossel: Wie schön!

Bürgermeister: Frau Weißvonnicks, Sie wissen nicht, was das für unsere kleine Stadt bedeutet. Seit fast 1000 Jahren haben Zella St. Blasii und Mehlis ein betuliches Dasein gefristet. Von der Reformation hat der eine oder andere wohl reden hören, die Aufklärung wurde nie ratifiziert.
Seit bald 100 Jahren steht Zella-Mehlis in der Kontinuität. Im Stadtarchiv habe ich erfahren, dass das Freie Wort über den 1. Weltkrieg berichtet hat, in zwei Randnotizen. Der 2. Weltkrieg und das alles hat gar nicht stattgefunden. Die Welt war in Ordnung. Es war schön hier... na ja... von Zeit zu Zeit, wenn die Sonne schien... nicht oft, aber wenn sie scheint, haben wir manchmal sogar Tauwetter. Aber jetzt...

FW: Ja, und jetzt?

Bürgermeister: Das ist die Katastrophe. Nun hat die Welt Kenntnis bekommen, Zella-Mehlis ist ein auf der ganzen Welt heiß diskutiertes Thema. Wir sind entdeckt, wir sind ertappt, und wir sind durchschaut. Das Unvorstellbare ist Realität geworden.

FW: Was werden Sie tun?

Bürgermeister: Wir wissen es noch nicht. In der letzten Sitzung des Stadtrates haben wir versucht, darüber zu dikutieren. Es gab Handgreiflichkeiten, aber das ist bei uns nicht ungewöhnlich. Spät in der Nacht zeichnete sich jedoch eine Tendenz ab.

FW: Die wäre?

Bürgermeister: Jemand äußerte, wir sollten dem verheerenden Image unserer Stadt etwas entgegensetzen.

FW: Das dürfte doch nicht schwer sein.

Bürgermeister: Nein, es ist nicht schwer. Es ist unmöglich. Die Kulturreferentin erinnerte, sie sei nicht angestellt um sich Märchen auszudenken. Die Juristen mahnten, wir sollten bei der Wahrheit bleiben...



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Hobby-Poet aus Suhl schrieb am 27.2. 2016 um 20:14:39 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 7 Punkt(e)

Noch eine Charakter-Studie


Den Zellaer kannst du vergessen,
der ist versoffen und verfressen.
Der Mehliser, ich sag dir’s offen,
der ist verfressen und versoffen.

Bei beiden geht der Sachverstand
nicht weiter als der Tellerrand.

So sehr die Völlerei gelitten,
so sind ansonsten sie zerstritten.
Oft wird sich gänzlich ungeniert
die Fresse grün und blau poliert.

Doch kommt mal wer von anderswo,
dann sind sie alle beide froh:
Dann wird der Fremde angepöbelt
und frisch und sorgenfrei vermöbelt.

Dr. Heikus von Steiblift, Soziologe, schrieb am 31.3. 2016 um 00:21:44 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 5 Punkt(e)

Wir haben Anlass, uns einem Aspekt zu widmen, der in unserer Forschungsgruppe bislang eher geringe Beachtung erfahren hatte: Über die Region hinaus bekannt waren seit Jahrhunderten die Defizite des einheimischen Menschenschlages, die sich vordergründig in Völlerei und steinzeitlichen Konfliktlösungsversuchen manifestieren.

Nun zeigen sich wiederholt in Internetauftritten psychotisch-illusionäre und halluzinative Wahrnehmungsstörungen: Von goldenen Kuppeln, platinen Aborten und gar von einer Anerkennung des Flecken als Weltkulturerbe wird geschwafelt. Das war bislang so noch nicht dokumentiert, es erscheint neu.
Es mag dem Zellaer Dorfschullehrer zu danken sein, dass er vereinzelte Individuen in den Stand versetzen konnte, sich hinreichend zu artikulieren und einzelne Sätze in verständlicher Orthographie an die Öffentlichkeit zu bringen.

Wir werden diese Entwicklung im Institut diskutieren und weiterhin beobachten.

Höflichkeitsliga schrieb am 6.3. 2016 um 18:19:48 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 6 Punkt(e)


Liebe Blastergemeinde,

wir Ihr wißt, sind wir stets bemüht, höflich zu sein und angemessen in der Wortwahl.

Wahrhaftigkeit ist jedoch auch ein Wert, der unser Denken und Handeln bestimmt. Und um der Wahrhaftigkeit willen führen wir den Begriff »Der-Arsch-der-Welt« in den Blaster ein, denn ohne ihn bleibt alle Beschreibung des Ortes Zella-Mehlis nur Stückwerk.

Mit der höflichen Bitte um Verständnis
und besonders höflichen Grüßen

Eure
Höflichkeitsliga

Ulla Schulze schrieb am 9.5. 2016 um 14:50:38 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 4 Punkt(e)

Wir waren am Wochenende in Zella-Mehlis. Mein Mann hatte am Freitag Vormittag einen Termin in Suhl, da haben wir zwei Tage angehängt, weil das Wetter so schön war.

Wo war auf die schnelle ein Hotelzimmer ohne Blick auf eine Hauptstraße zu bekommen? Wir riefen in der Waldmühle an - ja, in Zella-Mehlis. Wie kann man so dumm sein. Nachher weiß man es immer besser.
Wir haben eingecheckt - aber es ist ja schon alles gesagt hier, über die Waldmühle und dieses »Völkchen«. Noch vor dem Abendessen sind wir weiter und nach Meiningen gefahren, da war die Welt wieder so halbwegs in Ordnung.

Eben google ich dieses Zella-Mehlis, weil ich mir nicht vorstellen konnte, dass wir die einzigen sind, die da so vergrault worden sind, und siehe da, ich finde die Einträge in diesem Assoziationsblaster. Dass ich nicht lache. Wir können fast alles bestätigen, was hier zu lesen ist, obwohl wir kaum zwei Stunden dort waren.

Strohhalm schrieb am 20.3. 2016 um 01:46:09 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 9 Punkt(e)

Die Straßen in Zella-Mehlis sind so hart wie die Menschen.
In Suhl sind sie härter. Als die Menschen.

Touristen aus NRW schrieb am 2.4. 2016 um 14:50:21 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 4 Punkt(e)

PENSION UND RESTAURANT »ZUM SCHOTTEN«

“Nein, Danke!”

Leider muss man sagen, dass es nicht zu empfehlen ist, in dieser »Pension« zu übernachten!

Die etwas trostlose Lage, hat wohl auf die Besitzer abgefärbt. Denn als trostlos kann man die ganze Pension bezeichnen. Abkassiert wird, bevor man überhaupt die Chance hat, zu sehen, was man für sein Geld bekommt.
Nämlich ein Zimmer, das selbst nach 2 Stunden Dauer-Lüften noch nach kaltem Zigaretten-Rauch »stinkt«, wackeliger Heizkörper, total verklebte Fernbedienung vom TV, Schranktüren die sich nicht öffnen lassen und eine Zimmertür, die bei jedem Lufthauch im Rahmen klappert. In beiden (getrennt stehenden) Betten lagen unterschiedliche Matratzen, eine war für den Rahmen zu klein und die andere so durch gelegen, dass am Morgen danach die Abdrücke der Sprungfedern auf dem Bein zu sehen waren - an Schlaf kaum zu denken!

Wirklich positiv hervor heben kann man die Dame aus dem Frühstück-Service, die auch die Zimmer reinigt. Sehr freundlich und umsichtig. Leider ist sie dort etwas auf verlorenem Posten. Sie kommt übrigens aus Suhl.

Das Restaurant kann hier nicht bewertet werden, da es nicht geöffnet war!

Bewertet am 2. April 2016
Aufenthalt März 2016, Paar

Ein Geologe des Landesamtes schrieb am 5.3. 2016 um 21:44:26 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 9 Punkt(e)

Das erstaunlichste Ergebnis unserer letzten Forschung:
Wenn Thüringen furzen müßte, in Zella-Mehlis käme es heraus.

Stanislav de Mona schrieb am 4.6. 2016 um 14:01:51 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 8 Punkt(e)

Noch nie hat man einem Stichwort so viel mühsam erworbene Bewertungspunkte geopfert.

Der Vertreter für alles was man so braucht schrieb am 28.2. 2016 um 23:47:51 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 7 Punkt(e)


Also, gehen wir das einmal ganz unvoreingenommen an.

Mhh...

Nicht ganz einfach...

Also...

Mpfff... Hihihi... hohoho... HAHAHAHAHAAA....

Nein... mpff... ES GEHT EINFACH NICHT!!!

Andrew Lycett schrieb am 4.3. 2016 um 23:33:44 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 9 Punkt(e)

[...]

Im 19. Jahrhundert gab es zahllose Bergdörfer, die, von aller Welt vergessen, über Jahrhunderte ein dumpfes Dasein fristeten. Ob ihrer Abgeschiedenheit und der Grobschächtigkeit ihrer Bewohner sorgten sie in ihrer Nachbarschaft für Angst und Schrecken, oft auch für phantastische Legendenbildung.
Hätte Conan Doyle von den im heutigen Zella-Mehlis vereinten Flecken Kenntnis gehabt, einer von ihnen wäre womöglich durch den Roman »Der Hund von Zella« oder »Der Hund von Mehlis« zu wenn auch unverdientem, so doch weltweitem Ruhme gelangt. Doch diese Randnotiz war in der Literaturgeschichte nicht vorgesehen.

[...]


(Andrew Lycett: Conan Doyle : The man who created Sherlock Holmes. Weidenfeld & Nicolson, London 2007)

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