Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Zella-Mehlis«
Chris K. schrieb am 28.3. 2016 um 03:59:33 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
»GASTSTÄTTE« SCHNITZEL & CO.
“Service absolut lächerlich”
Eins vorweg, Essen mußte man nicht ausspucken, war aber wirklich nichts Besonderes.
Telefonisch reserviert, schon mal sehr genervt geklungen der Typ.
Vor Ort keine Beachtung von dem Kerl. Endlich kam die EINE Bedienung und zeigte uns den Tisch. Is schon mal der erst riesen Fehler. EINE Bedienung für gefühlt 40 Leute. Was soll das? Bis wir überhaupt mal Getränke bestellen konnten und bekommen haben, waren die ersten 20 Minuten rum.
Essen bestellt und EINE geschlagene Stunde, bis 4 Schnitzel kamen. Das ist so ein Witz, sowas hab ich noch nicht erlebt. Ich fragte, wie lange es noch dauert, es kam weder eine Entschuldigung, noch ein freundliches Wort. Argument war: »Die Küche kann nicht mehr machen als arbeiten, wird ja auch alles frisch gemacht.« Ach wirklich? Und in anderen Restaurants wird alles aufgewärmt?
Wir haben auch andere Gäste beobachtet, denen ging es genauso, manche haben sich richtig lustig drüber gemacht, bis sie endlich was zu essen auf dem Tisch hatten. In der Küche hat man durch Klopfen gehört, dass anscheinend jedes Schnitzel einzeln gemacht wurde. NIE NIE wieder! Null Empfehlung.
Dr. Heikus von Steiblift, Soziologe, schrieb am 4.6. 2016 um 14:55:16 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Schaller, Leberecht Huldreich, geb. 27. April 1846 in Eisenach, † 20. Mai 1929 in Suhl. Mitbegründer und erster Herausgeber der satirischen Monatsschrift „Suhler Affentheater“ (siehe auch Suhler-Affentheater, gegr. 1915), die oft eher bissig als mit ausgeprägtem literarischen Anspruch die Animositäten der Bürger aus den benachbarten Zella St. Blasii und Mehlis (ab 1. April 1919 Zella-Mehlis, kein Scherz, leider) auf’s Korn nahm.
Leberecht Huldreich Schaller wurde als zweites Kind des Offiziers und Wundarztes Gottfreud Maria Schaller und dessen Ehefrau Liesbetha Herzeleide Schaller, geb. Rauch, 1846 in Eisenach geboren. Leberecht war zwei Jahre jünger als seine Schwester Christophine, zu der er eine enge Beziehung aufbaute. Da der Vater eine Anstellung als Werbeoffizier erhielt und in Eisenach arbeitete, übersiedelte die Familie 1842 nach Eisenach. Kurz nachdem 1851 Leberechts zweite Schwester Amalia Maria Hedwiga geboren worden war, zog die Familie nach Erfurt. Im selben Jahr trat Leberecht in die dortige Lateinschule ein.
Auf herzoglichen Befehl und gegen den Willen der Eltern musste Schaller 1858 in die Militärakademie Kanonendonner in Fulda eintreten. Schaller begann zunächst ein Rechtsstudium. Die Zöglinge wurden militärisch gedrillt, was dazu beigetragen haben mag, dass er noch mit fünfzehn Jahren Bettnässer war; zweimal wurde er deswegen hart bestraft. Schaller schnupfte heimlich Tabak und las zusammen mit seinen Kameraden verbotene Schriften.
Schaller wechselte das Studienfach und wandte sich der Medizin zu. Während dieser Zeit fesselten ihn die Werke der Dichter des „Sturm und Drang“ und die Gedichte Klopstocks. Schaller studierte die Werke Plutarchs, Shakespeares, Voltaires, Rousseaus und Goethes.
1879 bestand er die ersten medizinischen Examina und bat um die Entlassung aus der Akademie, um Militärarzt zu werden. Diese wurde ihm jedoch erst im Dezember 1880 gewährt, nach der Veröffentlichung seiner Dissertation „Versuch über den Zusammenhang der thierischen Natur des Menschen mit seiner geistigen“. Darin reflektierte der junge Arzt den anthropologisch begründbaren Zusammenhang zwischen der entstehenden „Erfahrungsseelenkunde“ und einer somatisch orientierten „Arzneiwissenschaft“.
(...)
Erfurt, im Juni 2016
Höflicher Oberhofer Ober schrieb am 4.1. 2016 um 00:21:44 Uhr zu
Bewertung: 8 Punkt(e)
Die waren immer schon so, gä? Das haben die von ihren Eltern, gä? Und die haben das von ihren Eltern, gä? Und... und das wird auch immer so bleiben. Da kann man nichts machen, gä?
Strohhalm schrieb am 20.3. 2016 um 01:46:09 Uhr zu
Bewertung: 9 Punkt(e)
Die Straßen in Zella-Mehlis sind so hart wie die Menschen.
In Suhl sind sie härter. Als die Menschen.
Familie Finkenschlag aus Ilmenau schrieb am 28.3. 2016 um 22:17:52 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
RESTAURANT »DIE WALDMÜHLE«
„Wir waren enttäuscht von der Qualität und dem Preis“
Wir hatten telefonisch für 15 Personen zum Mittagessen reserviert. Uns wurde ein Menü angeboten mit Vorsuppe, verschiedenen Braten, Klößen, Kroketten, Rotkohl und Gemüse sowie einer Nachspeise. Der Preis pro Person sollte 20,10 € betragen. Für diesen Preis erwarteten wir ein gutes Essen.
Der Tisch der uns zugewiesen wurde, war für die Anzahl der Personen viel zu klein, und wir konnten beim Essen kaum das Besteck zum Mund führen.
Die Vorsuppe, bestehend aus einer Rinderbrühe mit Einlagen, war versalzen.
Die Hauptspeise bestand aus Fleischplatten mit 3 verschiedenen trockenen Fleischsorten. Die Soßen zu dem Fleisch hatten eine 1 cm dicke Öl- und Fettschicht und waren kaum genießbar. Auf den Gemüseplatten war eine fertige Hollandaise verteilt.
Als dann noch die Rechnung kam und sich herausstellte, dass in dem Preis von 20,10 € kein Nachtisch enthalten war, sondern dieser noch extra bezahlt werden sollte, schlug dies dem Faß der Unverschämtheit den Boden aus.
Unsere Gäste waren bisher eine bessere Thüringer Küche gewohnt und verliessen mehr hungrig als satt diese gastronomische Einrichtung. Wir gehen sehr oft in Restaurants und bezahlen für ein gutes Essen auch gerne einen angemessenen Preis. Dies war in der Waldmühle jedoch nicht der Fall.
Aufenthalt Februar 2013, Familie
Cato der Ältere schrieb am 12.3. 2016 um 22:22:53 Uhr zu
Bewertung: 7 Punkt(e)
Ja, lang ist’s her. Es waren die Jahre vor dem dritten Punischen Krieg, so um Anno 150 vor Eurem Christus. Ich weiß gar nicht mehr so ganz genau, wie ich’s gesagt habe. Aber es stimmt, ich habe es den Kollegen Senatoren einbleuen müssen:
CARTHAGO DELENDA EST. Oder so ähnlich. Für alle, die nicht mal mehr Küchenlatein verstehen: Carthago muß zerstört werden.
Irgendwann haben sie’s dann begriffen. Oder sie waren’s einfach leid. Jedenfalls haben sie die Beseitigung dieses Übels beschlossen. Und dann keine langen Faxen gemacht.
Heute liegt das Übel nicht in Afrika, sondern im Thüringer Wald. Nicht ganz so bekannt, aber auch so ein Pestflecken. Und Ihr werdet’s auch nicht sogleich begreifen:
ZELLA-MEHLIS DELENDA EST.
Mit den Mitteln, die Ihr heute habt, hätten wir damals für Carthago nicht länger gebraucht, als ein Decurio zum Rülpsen braucht. Also macht Euch nicht in die Tunika – Zella-Mehlis... Ihr wißt schon...
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