Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Zella-Mehlis«
Bettina Beispiel schrieb am 28.3. 2016 um 21:47:47 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
RESTAURANT »DIE WALDMÜHLE«
“Thüringer Geldgier statt Gastlichkeit”
Das Essen ist ein Witz! Wir waren als Paar nun das 2. Mal hier essen, und ich hatte schon ein ungutes Gefühl, da ich beim ersten Besuch das Lokal mit knurrendem Magen verlassen hatte.
Mein Gefühl sollte sich bestätigen. Um gesättigt die Gastlichkeit diesmal zu verlassen, bestellte ich vorweg einen Salat und als Hauptgang Schnitzel. (Salatteller gehört wo anders eigentlich dazu.)
Das Schnitzel zu 12,60 € + Salat 4,60 € sind stolze Preise, aber was man dafür in der Waldmühle vorgesetzt bekommt ist einfach nur eine Frechheit! Der Salat passte auf eine Kaffeeuntertasse jedoch das Schnitzel war der absolute Knaller. Es ähnelte einer panierten Scheibe Aufschnitt. Hart, trocken und vllt 100 g schwer. Also, wie man bei solch stolzen Preisen derart winzige Portionen aufgetischt bekommt, grenzt für mich schon an extreme Geldgier! Werde diese Lokalität in Zukunft meiden, trotz der schon dünnen Restaurantdecke in der Region.
Aufenthalt Februar 2016, Paar
Familie Finkenschlag aus Ilmenau schrieb am 28.3. 2016 um 22:17:52 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
RESTAURANT »DIE WALDMÜHLE«
„Wir waren enttäuscht von der Qualität und dem Preis“
Wir hatten telefonisch für 15 Personen zum Mittagessen reserviert. Uns wurde ein Menü angeboten mit Vorsuppe, verschiedenen Braten, Klößen, Kroketten, Rotkohl und Gemüse sowie einer Nachspeise. Der Preis pro Person sollte 20,10 € betragen. Für diesen Preis erwarteten wir ein gutes Essen.
Der Tisch der uns zugewiesen wurde, war für die Anzahl der Personen viel zu klein, und wir konnten beim Essen kaum das Besteck zum Mund führen.
Die Vorsuppe, bestehend aus einer Rinderbrühe mit Einlagen, war versalzen.
Die Hauptspeise bestand aus Fleischplatten mit 3 verschiedenen trockenen Fleischsorten. Die Soßen zu dem Fleisch hatten eine 1 cm dicke Öl- und Fettschicht und waren kaum genießbar. Auf den Gemüseplatten war eine fertige Hollandaise verteilt.
Als dann noch die Rechnung kam und sich herausstellte, dass in dem Preis von 20,10 € kein Nachtisch enthalten war, sondern dieser noch extra bezahlt werden sollte, schlug dies dem Faß der Unverschämtheit den Boden aus.
Unsere Gäste waren bisher eine bessere Thüringer Küche gewohnt und verliessen mehr hungrig als satt diese gastronomische Einrichtung. Wir gehen sehr oft in Restaurants und bezahlen für ein gutes Essen auch gerne einen angemessenen Preis. Dies war in der Waldmühle jedoch nicht der Fall.
Aufenthalt Februar 2013, Familie
Dr. Heikus von Steiblift, Soziologe, schrieb am 5.6. 2016 um 17:41:22 Uhr zu
Bewertung: 9 Punkt(e)
Leberecht Schaller
JOHANNI AM GRENZWEG
Liebe Leut, ich will euch sagen,
Was uns jüngst ward zugetragen.
Kirchweih an Johanni war
Wie seit Alters, Jahr für Jahr.
Kirchweih heißt in Mehlis Raufen
Und sich hemmungslos Besaufen.
Auch Musike tut erklingen,
Jung und Alt das Tanzbein schwingen.
Tanzen wollt aus Oberzelle
Franz von Anschiß, ein Geselle,
Der das Tischler-Handwerk übt
Und aus Mehl’s die Anna liebt.
Franz im Sonntags-Anzug fein
Geht nach Mehl’s die Anna frein.
Tanzt und singt und trinkt und lacht,
Anna hat das mitgemacht.
Denn die Anna, gar nicht prüd,
Hat den Franzen wied’rum lieb.
Ja, den Franz, der so adrett,
Wünscht sie sich in ihrem ...
Viel getanzt und viel gelacht
Wird bis spät es in der Nacht.
Als es Zeit zum Scheiden ist,
Franz die Anna innig küßt.
Anna küßt den Franz zurück.
Wie sie schwelgt, welch Liebesglück!
Wie die beiden Arm in Arm:
Ist das herzig, hat das Charme!
Doch der beiden Liebesfreud
Schürt bei andern Haß und Neid.
Haß auf diese Anschiß-Brut,
Die in Mehlis wildern tut!
Zell’ bleibt Zell’ in alle Zeit,
Mehl’s bleibt Mehl’s in Ewigkeit!
Amen.
Dies Credo saugt ein jeder Knilch
Dort droben mit der Muttermilch.
Und wer den rechten Glauben hat,
Der lebt in Wort ihn und in Tat!
So kam’s, daß Franzen liebestrunken
Nach Hause geht und tief versunken
Dem Grenzweg Schritt für Schritt sich naht,
Den er zu überqueren hat.
Fünf Mehl’ser Burschen harren dorten
Um nicht allein mit Glaubensworten,
Nein, auch mit heil’gen Glaubenstaten
Dem Franzen eins zu überbraten.
Mit Eifer lesen sie die Messe,
Polieren Franz die fesche Fresse.
Sie schreiben groß ihm ins Gesicht:
UND WILDERE IN MEHLIS NICHT!
Dem Morgen graut, der Mutter auch,
Als sie den Franz gezeichnet sehn.
Sie wissen: Das ist alter Brauch,
Das wird auch künftig so geschehn.
Doch kennen sie auch Franzens Wesen:
Er wird noch eh er ganz genesen
Mit Veilchen recht bunt anzusehn
Zu seiner holden Anna gehn!
Quelle: Suhler Affentheater (2. Jahrg. Heft VII)
Übertragung in heutiges Deutsch: Heikus von Steiblift
(Notabene: Schaller wechselt nach dem „Amen“ das Versmaß, nochmals in der vorletzten Strophe. Hat jemand aus der Germanisten-Ecke eine Idee, ob das nur als Mangel zu bewerten ist, oder mag vielleicht eine Absicht dahinter stecken?)
Stanislav de Mona schrieb am 4.6. 2016 um 14:01:51 Uhr zu
Bewertung: 8 Punkt(e)
Noch nie hat man einem Stichwort so viel mühsam erworbene Bewertungspunkte geopfert.
Der Vertreter für alles was man so braucht schrieb am 12.3. 2016 um 01:20:52 Uhr zu
Bewertung: 8 Punkt(e)
Hahaha... das ist gut:
Wenn der Rennsteig pupsen müßte, in Zella-Mehlis käme es raus!
Hahaha...
Ich kann nicht mehr...
Ein Geologe des Landesamtes schrieb am 5.3. 2016 um 21:44:26 Uhr zu
Bewertung: 8 Punkt(e)
Das erstaunlichste Ergebnis unserer letzten Forschung:
Wenn Thüringen furzen müßte, in Zella-Mehlis käme es heraus.
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