Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 290, davon 238 (82,07%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 193 positiv bewertete (66,55%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 31.8. 2014 um 13:22:58 Uhr schrieb
Sonntagsfahrer über Zella-Mehlis
Der neuste Text am 30.8. 2026 um 03:22:38 Uhr schrieb
Hanna über Zella-Mehlis
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 12)

am 8.12. 2021 um 06:24:47 Uhr schrieb
schmidt über Zella-Mehlis

am 1.12. 2017 um 19:39:48 Uhr schrieb
Das kleine Arschloch über Zella-Mehlis

am 20.5. 2016 um 21:52:23 Uhr schrieb
Piss über Zella-Mehlis

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Zella-Mehlis«

Der stellvertretende Kurdirektor schrieb am 5.3. 2016 um 22:14:58 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 7 Punkt(e)

Die Tourist-Information Zella-Mehlis im „Bürgerhaus” - einem denkmalgeschützten Fachwerkhaus im henneberg-fränkischem Stil in der Louis-Anschütz-Straße 28 ist Anlaufpunkt für Gäste und Einheimische. Die resoluten und eher unfreundlichen Mitarbeiterinnen sind Ihre VOR-ORT-EXPERTEN und beantworten notgedrungen und sehr ungern Ihre touristischen Fragen. Aber bitte wundern Sie sich nicht, wenn Ihnen von längeren Aufenthalten in Zella-Mehlis abgeraten wird.
Das Haus beherbergt außerdem eine wenig sehenswerte Galerie mit niemals wechselnden Ausstellungen - ein besonderes Angebot für alle kunstdesinteressierten Besucher.

Als kleinen Vorgeschmack, der Sie auf einen Besuch in unsere leider wenig gastfreundliche Kleinstadt einstimmt, finden Sie unseren Zella-Mehlis-Film auf dieser Seite, gleich hier unten. Wir wünschen Ekel und andauerndes Entsetzen beim Schauen und scheissen auf Ihr Kommen oder Ihren Anruf!

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➡️ Direkt-Link zum FILM

Dr. Heikus von Steiblift, Soziologe, schrieb am 4.6. 2016 um 14:55:16 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 5 Punkt(e)

Schaller, Leberecht Huldreich, geb. 27. April 1846 in Eisenach, † 20. Mai 1929 in Suhl. Mitbegründer und erster Herausgeber der satirischen Monatsschrift „Suhler Affentheater“ (siehe auch Suhler-Affentheater, gegr. 1915), die oft eher bissig als mit ausgeprägtem literarischen Anspruch die Animositäten der Bürger aus den benachbarten Zella St. Blasii und Mehlis (ab 1. April 1919 Zella-Mehlis, kein Scherz, leider) auf’s Korn nahm.

Leberecht Huldreich Schaller wurde als zweites Kind des Offiziers und Wundarztes Gottfreud Maria Schaller und dessen Ehefrau Liesbetha Herzeleide Schaller, geb. Rauch, 1846 in Eisenach geboren. Leberecht war zwei Jahre jünger als seine Schwester Christophine, zu der er eine enge Beziehung aufbaute. Da der Vater eine Anstellung als Werbeoffizier erhielt und in Eisenach arbeitete, übersiedelte die Familie 1842 nach Eisenach. Kurz nachdem 1851 Leberechts zweite Schwester Amalia Maria Hedwiga geboren worden war, zog die Familie nach Erfurt. Im selben Jahr trat Leberecht in die dortige Lateinschule ein.
Auf herzoglichen Befehl und gegen den Willen der Eltern musste Schaller 1858 in die Militärakademie Kanonendonner in Fulda eintreten. Schaller begann zunächst ein Rechtsstudium. Die Zöglinge wurden militärisch gedrillt, was dazu beigetragen haben mag, dass er noch mit fünfzehn Jahren Bettnässer war; zweimal wurde er deswegen hart bestraft. Schaller schnupfte heimlich Tabak und las zusammen mit seinen Kameraden verbotene Schriften.

Schaller wechselte das Studienfach und wandte sich der Medizin zu. Während dieser Zeit fesselten ihn die Werke der Dichter des „Sturm und Drang“ und die Gedichte Klopstocks. Schaller studierte die Werke Plutarchs, Shakespeares, Voltaires, Rousseaus und Goethes.
1879 bestand er die ersten medizinischen Examina und bat um die Entlassung aus der Akademie, um Militärarzt zu werden. Diese wurde ihm jedoch erst im Dezember 1880 gewährt, nach der Veröffentlichung seiner Dissertation „Versuch über den Zusammenhang der thierischen Natur des Menschen mit seiner geistigen“. Darin reflektierte der junge Arzt den anthropologisch begründbaren Zusammenhang zwischen der entstehenden „Erfahrungsseelenkunde“ und einer somatisch orientierten „Arzneiwissenschaft“.

(...)

Erfurt, im Juni 2016

Amt für Stadtentwicklung des Landes Thüringen schrieb am 4.1. 2016 um 01:31:24 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 6 Punkt(e)

Nach mehrfacher Besichtigung des Ortes, unabhängiger externer Begutachtung und interner Analyse empfiehlt das Landesamt für Stadentwicklung, den Ort vollständig zu evakuieren, komplett zu planieren, den Schutt sachgerecht zu entsorgen und eine großflächige regionaltypische Renaturierung durchzuführen. Diese Maßnahme ist förderfähig im Sinne der Stadtentwicklung des Landes Thüringen. Die Priorität der Maßnahme wurde festgestellt. Anträge mit ausgewiesener Eigenleistung sind fristgerecht an das Landesamtes für Stadtentwicklung und das Landesamt für Natur und Umwelt zu richten.

Freies Wort schrieb am 3.6. 2016 um 17:07:15 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 7 Punkt(e)

WER RETTET ZELLA-MEHLIS?

von Bärbel Weißvonnix

(fw/zm) Unter dem Motto »Wer rettet Zella-Mehlis« hat die Stadt Zella-Mehlis gemeinsam mit dem Landesamt für Stadtentsorgung einen Architekten-Wettbewerb ausgelobt. Die eingereichten Vorschläge werden interessierten Bürgern im Rahmen einer öffentlichen Stadtratssitzung am kommenden Montag, dem 6. Juni, ab 19.30 Uhr vorgestellt.

Kulturreferentin Amalie von Unterzell freut sich über die zahlreich eingereichten Arbeiten der Wettbewerber aus dem In- und Ausland. Sie ließ durchblicken, dass sie persönlich den besonders originellen Vorschlag der Architekten Endlich & Wegdamit aus dem benachbarten Suhl favorisiere: Zella-Mehlis mit archäologischer Sorgfalt Stein für Stein abzutragen, in Disneyland 1:1 wieder aufzubauen und überdacht und mit einem Schienennetz versehen als Geisterbahn zu betreiben.

Die Geschäftsführung des Freizeitparks habe Interesse signalisiert, da man mit diesem Projekt mit einer der gruseligsten Freizeitattraktionen weltweit ein weiteres Alleinstellungsmerkmal gewinne. Doch Kinder und Jugendliche, nicht zu früh gefreut: Die Verwendung der Bürger und Bürgerinnen als Kinderschreck sei nicht zu verantworten. Deshalb sei für diese Geisterbahn nur mit Altersbegrenzung (frei ab 18) eine Genehmigung zu erhalten. Bürgermeister Drossel...

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Familie Finkenschlag aus Ilmenau schrieb am 28.3. 2016 um 22:17:52 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 5 Punkt(e)

RESTAURANT »DIE WALDMÜHLE«

„Wir waren enttäuscht von der Qualität und dem Preis“

Wir hatten telefonisch für 15 Personen zum Mittagessen reserviert. Uns wurde ein Menü angeboten mit Vorsuppe, verschiedenen Braten, Klößen, Kroketten, Rotkohl und Gemüse sowie einer Nachspeise. Der Preis pro Person sollte 20,10 € betragen. Für diesen Preis erwarteten wir ein gutes Essen.

Der Tisch der uns zugewiesen wurde, war für die Anzahl der Personen viel zu klein, und wir konnten beim Essen kaum das Besteck zum Mund führen.
Die Vorsuppe, bestehend aus einer Rinderbrühe mit Einlagen, war versalzen.
Die Hauptspeise bestand aus Fleischplatten mit 3 verschiedenen trockenen Fleischsorten. Die Soßen zu dem Fleisch hatten eine 1 cm dicke Öl- und Fettschicht und waren kaum genießbar. Auf den Gemüseplatten war eine fertige Hollandaise verteilt.

Als dann noch die Rechnung kam und sich herausstellte, dass in dem Preis von 20,10 € kein Nachtisch enthalten war, sondern dieser noch extra bezahlt werden sollte, schlug dies dem Faß der Unverschämtheit den Boden aus.

Unsere Gäste waren bisher eine bessere Thüringer Küche gewohnt und verliessen mehr hungrig als satt diese gastronomische Einrichtung. Wir gehen sehr oft in Restaurants und bezahlen für ein gutes Essen auch gerne einen angemessenen Preis. Dies war in der Waldmühle jedoch nicht der Fall.

Aufenthalt Februar 2013, Familie

Chris K. schrieb am 28.3. 2016 um 03:59:33 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 5 Punkt(e)

»GASTSTÄTTE« SCHNITZEL & CO.

“Service absolut lächerlich”

Eins vorweg, Essen mußte man nicht ausspucken, war aber wirklich nichts Besonderes.

Telefonisch reserviert, schon mal sehr genervt geklungen der Typ.

Vor Ort keine Beachtung von dem Kerl. Endlich kam die EINE Bedienung und zeigte uns den Tisch. Is schon mal der erst riesen Fehler. EINE Bedienung für gefühlt 40 Leute. Was soll das? Bis wir überhaupt mal Getränke bestellen konnten und bekommen haben, waren die ersten 20 Minuten rum.

Essen bestellt und EINE geschlagene Stunde, bis 4 Schnitzel kamen. Das ist so ein Witz, sowas hab ich noch nicht erlebt. Ich fragte, wie lange es noch dauert, es kam weder eine Entschuldigung, noch ein freundliches Wort. Argument war: »Die Küche kann nicht mehr machen als arbeiten, wird ja auch alles frisch gemacht.« Ach wirklich? Und in anderen Restaurants wird alles aufgewärmt?

Wir haben auch andere Gäste beobachtet, denen ging es genauso, manche haben sich richtig lustig drüber gemacht, bis sie endlich was zu essen auf dem Tisch hatten. In der Küche hat man durch Klopfen gehört, dass anscheinend jedes Schnitzel einzeln gemacht wurde. NIE NIE wieder! Null Empfehlung.

Ein Geologe des Landesamtes schrieb am 5.3. 2016 um 21:44:26 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 9 Punkt(e)

Das erstaunlichste Ergebnis unserer letzten Forschung:
Wenn Thüringen furzen müßte, in Zella-Mehlis käme es heraus.

coolblue 1978 schrieb am 28.3. 2016 um 03:50:42 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 6 Punkt(e)

HOTEL »ZUM WASSERMANN«

“Miefige unsaubere Absteige”

Als Paar eine Suite mit Halbpension gebucht. Diese »Suite« war dreckig unsauber, kaum beheizbar. Beim Essen waren die Gläser und Beisteck teils deutlich sichtbar verschmutzt. Den »Glanz« und Atmosphäre aus vergangenen Zeiten sucht man nun vergebens. Sind vorzeitig abgereist. Freundin bekam dank dem Essen eine Hepatitis.

Ein müder Bengel wurde nur kurz wach und schrieb am 28.2. 2016 um 00:03:45 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 6 Punkt(e)

Ich gebe zu, dass ich noch nie dort war und diesen seltsamen Doppelort nur aus dem Blaster und den Erzählungen eines Freundes kenne. Außerdem wurde dieses Zella-Mehlis heute im Fernsehen erwähnt. Die Stadtverwaltung scheint demnach auch völlig unfähig zu sein, nimmt die Bürger aus (die einem deshalb aber kaum leid tun) und lässt beide Ortsteile verkommen. Aber womöglich auch zu Recht, weil es nach all den Berichten hier, dort auch gar nichts Erhaltenswertes zu existieren scheint.

Ich fürchte sogar, dass man nicht ohne bleibenden Schaden davon kommt, wenn man in Zella-Mehlis nur schlafen würde. Da würde man, wenn überhaupt, ja doch nur mit grauen Haaren wieder aufwachen.

Oder sind das alles nur Vorurteile? Aber ein engagierter Zella-Mehlis Verteidiger hat sich ja noch nicht gemeldet. Scheint also alles wahr zu sein.

Ein Zellaer Dorfschullehrer schrieb am 10.3. 2016 um 20:10:50 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 6 Punkt(e)

Wer den Hauptschulabschluß schafft, gehört hier zur akademischen Elite.

Die Jungs rätseln nicht darüber, ob das Wort mit »ss« oder »ß« gechrieben wird, sondern ob mit »l« oder ohne.

Mädchen lernen hier nicht lesen. Das war schon immer so. Da könnten die Frauen ja wählen gehen.

Dr. Heikus von Steiblift, Soziologe, schrieb am 5.6. 2016 um 17:41:22 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 10 Punkt(e)


Leberecht Schaller

JOHANNI AM GRENZWEG


Liebe Leut, ich will euch sagen,
Was uns jüngst ward zugetragen.
Kirchweih an Johanni war
Wie seit Alters, Jahr für Jahr.

Kirchweih heißt in Mehlis Raufen
Und sich hemmungslos Besaufen.
Auch Musike tut erklingen,
Jung und Alt das Tanzbein schwingen.

Tanzen wollt aus Oberzelle
Franz von Anschiß, ein Geselle,
Der das Tischler-Handwerk übt
Und aus Mehl’s die Anna liebt.

Franz im Sonntags-Anzug fein
Geht nach Mehl’s die Anna frein.
Tanzt und singt und trinkt und lacht,
Anna hat das mitgemacht.

Denn die Anna, gar nicht prüd,
Hat den Franzen wied’rum lieb.
Ja, den Franz, der so adrett,
Wünscht sie sich in ihrem ...

Viel getanzt und viel gelacht
Wird bis spät es in der Nacht.
Als es Zeit zum Scheiden ist,
Franz die Anna innig küßt.

Anna küßt den Franz zurück.
Wie sie schwelgt, welch Liebesglück!
Wie die beiden Arm in Arm:
Ist das herzig, hat das Charme!

Doch der beiden Liebesfreud
Schürt bei andern Haß und Neid.
Haß auf diese Anschiß-Brut,
Die in Mehlis wildern tut!

Zell’ bleibt Zell’ in alle Zeit,
Mehl’s bleibt Mehl’s in Ewigkeit!

Amen.

Dies Credo saugt ein jeder Knilch
Dort droben mit der Muttermilch.
Und wer den rechten Glauben hat,
Der lebt in Wort ihn und in Tat!

So kam’s, daß Franzen liebestrunken
Nach Hause geht und tief versunken
Dem Grenzweg Schritt für Schritt sich naht,
Den er zu überqueren hat.

Fünf Mehl’ser Burschen harren dorten
Um nicht allein mit Glaubensworten,
Nein, auch mit heil’gen Glaubenstaten
Dem Franzen eins zu überbraten.

Mit Eifer lesen sie die Messe,
Polieren Franz die fesche Fresse.
Sie schreiben groß ihm ins Gesicht:
UND WILDERE IN MEHLIS NICHT!

Dem Morgen graut, der Mutter auch,
Als sie den Franz gezeichnet sehn.
Sie wissen: Das ist alter Brauch,
Das wird auch künftig so geschehn.

Doch kennen sie auch Franzens Wesen:
Er wird noch eh er ganz genesen
Mit Veilchen recht bunt anzusehn
Zu seiner holden Anna gehn!


Quelle: Suhler Affentheater (2. Jahrg. Heft VII)
Übertragung in heutiges Deutsch: Heikus von Steiblift

(Notabene: Schaller wechselt nach dem „Amen“ das Versmaß, nochmals in der vorletzten Strophe. Hat jemand aus der Germanisten-Ecke eine Idee, ob das nur als Mangel zu bewerten ist, oder mag vielleicht eine Absicht dahinter stecken?)

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