Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 286, davon 233 (81,47%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 184 positiv bewertete (64,34%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 31.8. 2014 um 13:22:58 Uhr schrieb
Sonntagsfahrer über Zella-Mehlis
Der neuste Text am 6.4. 2026 um 12:24:30 Uhr schrieb
Kuh Stark über Zella-Mehlis
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 13)

am 6.4. 2022 um 16:22:27 Uhr schrieb
Montagsläufer über Zella-Mehlis

am 12.5. 2018 um 20:52:57 Uhr schrieb
wauz über Zella-Mehlis

am 20.5. 2016 um 21:52:23 Uhr schrieb
Piss über Zella-Mehlis

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Zella-Mehlis«

Dr. Heikus von Steiblift, Soziologe, schrieb am 5.6. 2016 um 17:41:22 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 9 Punkt(e)


Leberecht Schaller

JOHANNI AM GRENZWEG


Liebe Leut, ich will euch sagen,
Was uns jüngst ward zugetragen.
Kirchweih an Johanni war
Wie seit Alters, Jahr für Jahr.

Kirchweih heißt in Mehlis Raufen
Und sich hemmungslos Besaufen.
Auch Musike tut erklingen,
Jung und Alt das Tanzbein schwingen.

Tanzen wollt aus Oberzelle
Franz von Anschiß, ein Geselle,
Der das Tischler-Handwerk übt
Und aus Mehls die Anna liebt.

Franz im Sonntags-Anzug fein
Geht nach Mehls die Anna frein.
Tanzt und singt und trinkt und lacht,
Anna hat das mitgemacht.

Denn die Anna, gar nicht prüd,
Hat den Franzen wied’rum lieb.
Ja, den Franz, der so adrett,
Wünscht sie sich in ihrem ...

Viel getanzt und viel gelacht
Wird bis spät es in der Nacht.
Als es Zeit zum Scheiden ist,
Franz die Anna innig küßt.

Anna küßt den Franz zurück.
Wie sie schwelgt, welch Liebesglück!
Wie die beiden Arm in Arm:
Ist das herzig, hat das Charme!

Doch der beiden Liebesfreud
Schürt bei andern Haß und Neid.
Haß auf diese Anschiß-Brut,
Die in Mehlis wildern tut!

Zell’ bleibt Zell’ in alle Zeit,
Mehls bleibt Mehls in Ewigkeit!

Amen.

Dies Credo saugt ein jeder Knilch
Dort droben mit der Muttermilch.
Und wer den rechten Glauben hat,
Der lebt in Wort ihn und in Tat!

So kams, daß Franzen liebestrunken
Nach Hause geht und tief versunken
Dem Grenzweg Schritt für Schritt sich naht,
Den er zu überqueren hat.

Fünf Mehl’ser Burschen harren dorten
Um nicht allein mit Glaubensworten,
Nein, auch mit heilgen Glaubenstaten
Dem Franzen eins zu überbraten.

Mit Eifer lesen sie die Messe,
Polieren Franz die fesche Fresse.
Sie schreiben groß ihm ins Gesicht:
UND WILDERE IN MEHLIS NICHT!

Dem Morgen graut, der Mutter auch,
Als sie den Franz gezeichnet sehn.
Sie wissen: Das ist alter Brauch,
Das wird auch künftig so geschehn.

Doch kennen sie auch Franzens Wesen:
Er wird noch eh er ganz genesen
Mit Veilchen recht bunt anzusehn
Zu seiner holden Anna gehn!


Quelle: Suhler Affentheater (2. Jahrg. Heft VII)
Übertragung in heutiges Deutsch: Heikus von Steiblift

(Notabene: Schaller wechselt nach demAmendas Versmaß, nochmals in der vorletzten Strophe. Hat jemand aus der Germanisten-Ecke eine Idee, ob das nur als Mangel zu bewerten ist, oder mag vielleicht eine Absicht dahinter stecken?)

Bettina Beispiel schrieb am 28.3. 2016 um 21:47:47 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 5 Punkt(e)

RESTAURANT »DIE WALDMÜHLE«

Thüringer Geldgier statt Gastlichkeit

Das Essen ist ein Witz! Wir waren als Paar nun das 2. Mal hier essen, und ich hatte schon ein ungutes Gefühl, da ich beim ersten Besuch das Lokal mit knurrendem Magen verlassen hatte.

Mein Gefühl sollte sich bestätigen. Um gesättigt die Gastlichkeit diesmal zu verlassen, bestellte ich vorweg einen Salat und als Hauptgang Schnitzel. (Salatteller gehört wo anders eigentlich dazu.)

Das Schnitzel zu 12,60 € + Salat 4,60sind stolze Preise, aber was man dafür in der Waldmühle vorgesetzt bekommt ist einfach nur eine Frechheit! Der Salat passte auf eine Kaffeeuntertasse jedoch das Schnitzel war der absolute Knaller. Es ähnelte einer panierten Scheibe Aufschnitt. Hart, trocken und vllt 100 g schwer. Also, wie man bei solch stolzen Preisen derart winzige Portionen aufgetischt bekommt, grenzt für mich schon an extreme Geldgier! Werde diese Lokalität in Zukunft meiden, trotz der schon dünnen Restaurantdecke in der Region.

Aufenthalt Februar 2016, Paar

Dr. Heikus von Steiblift, Soziologe, schrieb am 4.6. 2016 um 14:55:16 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 5 Punkt(e)

Schaller, Leberecht Huldreich, geb. 27. April 1846 in Eisenach, † 20. Mai 1929 in Suhl. Mitbegründer und erster Herausgeber der satirischen Monatsschrift „Suhler Affentheater“ (siehe auch Suhler-Affentheater, gegr. 1915), die oft eher bissig als mit ausgeprägtem literarischen Anspruch die Animositäten der Bürger aus den benachbarten Zella St. Blasii und Mehlis (ab 1. April 1919 Zella-Mehlis, kein Scherz, leider) aufs Korn nahm.

Leberecht Huldreich Schaller wurde als zweites Kind des Offiziers und Wundarztes Gottfreud Maria Schaller und dessen Ehefrau Liesbetha Herzeleide Schaller, geb. Rauch, 1846 in Eisenach geboren. Leberecht war zwei Jahre jünger als seine Schwester Christophine, zu der er eine enge Beziehung aufbaute. Da der Vater eine Anstellung als Werbeoffizier erhielt und in Eisenach arbeitete, übersiedelte die Familie 1842 nach Eisenach. Kurz nachdem 1851 Leberechts zweite Schwester Amalia Maria Hedwiga geboren worden war, zog die Familie nach Erfurt. Im selben Jahr trat Leberecht in die dortige Lateinschule ein.
Auf herzoglichen Befehl und gegen den Willen der Eltern musste Schaller 1858 in die Militärakademie Kanonendonner in Fulda eintreten. Schaller begann zunächst ein Rechtsstudium. Die Zöglinge wurden militärisch gedrillt, was dazu beigetragen haben mag, dass er noch mit fünfzehn Jahren Bettnässer war; zweimal wurde er deswegen hart bestraft. Schaller schnupfte heimlich Tabak und las zusammen mit seinen Kameraden verbotene Schriften.

Schaller wechselte das Studienfach und wandte sich der Medizin zu. Während dieser Zeit fesselten ihn die Werke der Dichter desSturm und Drangund die Gedichte Klopstocks. Schaller studierte die Werke Plutarchs, Shakespeares, Voltaires, Rousseaus und Goethes.
1879 bestand er die ersten medizinischen Examina und bat um die Entlassung aus der Akademie, um Militärarzt zu werden. Diese wurde ihm jedoch erst im Dezember 1880 gewährt, nach der Veröffentlichung seiner DissertationVersuch über den Zusammenhang der thierischen Natur des Menschen mit seiner geistigen“. Darin reflektierte der junge Arzt den anthropologisch begründbaren Zusammenhang zwischen der entstehenden „Erfahrungsseelenkunde“ und einer somatisch orientierten „Arzneiwissenschaft“.

(...)

Erfurt, im Juni 2016

Hobby-Poet aus Suhl schrieb am 27.2. 2016 um 20:14:39 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 7 Punkt(e)

Noch eine Charakter-Studie


Den Zellaer kannst du vergessen,
der ist versoffen und verfressen.
Der Mehliser, ich sag dirs offen,
der ist verfressen und versoffen.

Bei beiden geht der Sachverstand
nicht weiter als der Tellerrand.

So sehr die Völlerei gelitten,
so sind ansonsten sie zerstritten.
Oft wird sich gänzlich ungeniert
die Fresse grün und blau poliert.

Doch kommt mal wer von anderswo,
dann sind sie alle beide froh:
Dann wird der Fremde angepöbelt
und frisch und sorgenfrei vermöbelt.

Höflicher Oberhofer Ober schrieb am 4.1. 2016 um 00:21:44 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 8 Punkt(e)

Die waren immer schon so, ? Das haben die von ihren Eltern, ? Und die haben das von ihren Eltern, ? Und... und das wird auch immer so bleiben. Da kann man nichts machen, ?

Ein müder Bengel wurde nur kurz wach und schrieb am 28.2. 2016 um 00:03:45 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 6 Punkt(e)

Ich gebe zu, dass ich noch nie dort war und diesen seltsamen Doppelort nur aus dem Blaster und den Erzählungen eines Freundes kenne. Außerdem wurde dieses Zella-Mehlis heute im Fernsehen erwähnt. Die Stadtverwaltung scheint demnach auch völlig unfähig zu sein, nimmt die Bürger aus (die einem deshalb aber kaum leid tun) und lässt beide Ortsteile verkommen. Aber womöglich auch zu Recht, weil es nach all den Berichten hier, dort auch gar nichts Erhaltenswertes zu existieren scheint.

Ich fürchte sogar, dass man nicht ohne bleibenden Schaden davon kommt, wenn man in Zella-Mehlis nur schlafen würde. Da würde man, wenn überhaupt, ja doch nur mit grauen Haaren wieder aufwachen.

Oder sind das alles nur Vorurteile? Aber ein engagierter Zella-Mehlis Verteidiger hat sich ja noch nicht gemeldet. Scheint also alles wahr zu sein.

EMB schrieb am 13.3. 2016 um 23:48:29 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 6 Punkt(e)

Oh weh! Wusste echt nicht, dass es sogar ansteckend ist!

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sechserpack schrieb am 13.3. 2016 um 15:27:25 Uhr über
»Zella-Mehlis«:

Hab ja wirklich nichts gegen die von dort, im Gegenteil, wir haben denen sogar ein paar Leckerli hingeworfen. Sicherheitshalber wollten wir schnellstmöglich durchfahren und trotzdem hat sich Rita angesteckt (haben das Autofenster sofort nach Auswerfen der Leckerli wieder geschlossen) und jetzt hat sie Zellulitis.

Cato der Ältere schrieb am 12.3. 2016 um 22:22:53 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 7 Punkt(e)

Ja, lang ists her. Es waren die Jahre vor dem dritten Punischen Krieg, so um Anno 150 vor Eurem Christus. Ich weiß gar nicht mehr so ganz genau, wie ichs gesagt habe. Aber es stimmt, ich habe es den Kollegen Senatoren einbleuen müssen:
CARTHAGO DELENDA EST. Oder so ähnlich. Für alle, die nicht mal mehr Küchenlatein verstehen: Carthago muß zerstört werden.

Irgendwann haben sies dann begriffen. Oder sie warens einfach leid. Jedenfalls haben sie die Beseitigung dieses Übels beschlossen. Und dann keine langen Faxen gemacht.

Heute liegt das Übel nicht in Afrika, sondern im Thüringer Wald. Nicht ganz so bekannt, aber auch so ein Pestflecken. Und Ihr werdets auch nicht sogleich begreifen:
ZELLA-MEHLIS DELENDA EST.

Mit den Mitteln, die Ihr heute habt, hätten wir damals für Carthago nicht länger gebraucht, als ein Decurio zum Rülpsen braucht. Also macht Euch nicht in die TunikaZella-Mehlis... Ihr wißt schon...

Hell Bun Sel (Vietnam) schrieb am 29.3. 2016 um 00:50:11 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 6 Punkt(e)

HOTEL ERBPRINZ

Hotel wa Katastlof“

Hotel wild beschlieben in Intelnet: modeln und geschmackvoll eingelichetet. Geschmeck sehl untelschiedli. Wa abe galnich modeln. Fluehstueck wa abgepackt Blot von Aldi, haben wi dolt auch sehen. Wulst und Kaes abgezaehlt, klein wenig, Tee wie Spuel. Bei Abendess kein nix Reis. Musste Schwein such, Katoffel wa viel viel viel. Zella-Mehlis kein nix Fleizeitmöglich, sein wie Affe tot.

Der Vertreter für alles was man so braucht schrieb am 12.3. 2016 um 01:20:52 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 8 Punkt(e)

Hahaha... das ist gut:
Wenn der Rennsteig pupsen müßte, in Zella-Mehlis käme es raus!
Hahaha...
Ich kann nicht mehr...

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