Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 290, davon 238 (82,07%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 193 positiv bewertete (66,55%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 31.8. 2014 um 13:22:58 Uhr schrieb
Sonntagsfahrer über Zella-Mehlis
Der neuste Text am 30.8. 2026 um 03:22:38 Uhr schrieb
Hanna über Zella-Mehlis
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 12)

am 14.3. 2016 um 14:14:05 Uhr schrieb
Rainer über Zella-Mehlis

am 8.12. 2021 um 06:17:31 Uhr schrieb
schmidt über Zella-Mehlis

am 12.5. 2018 um 20:52:57 Uhr schrieb
wauz über Zella-Mehlis

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Zella-Mehlis«

Dr. Heikus von Steiblift, Soziologe, schrieb am 5.6. 2016 um 17:41:22 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 10 Punkt(e)


Leberecht Schaller

JOHANNI AM GRENZWEG


Liebe Leut, ich will euch sagen,
Was uns jüngst ward zugetragen.
Kirchweih an Johanni war
Wie seit Alters, Jahr für Jahr.

Kirchweih heißt in Mehlis Raufen
Und sich hemmungslos Besaufen.
Auch Musike tut erklingen,
Jung und Alt das Tanzbein schwingen.

Tanzen wollt aus Oberzelle
Franz von Anschiß, ein Geselle,
Der das Tischler-Handwerk übt
Und aus Mehl’s die Anna liebt.

Franz im Sonntags-Anzug fein
Geht nach Mehl’s die Anna frein.
Tanzt und singt und trinkt und lacht,
Anna hat das mitgemacht.

Denn die Anna, gar nicht prüd,
Hat den Franzen wied’rum lieb.
Ja, den Franz, der so adrett,
Wünscht sie sich in ihrem ...

Viel getanzt und viel gelacht
Wird bis spät es in der Nacht.
Als es Zeit zum Scheiden ist,
Franz die Anna innig küßt.

Anna küßt den Franz zurück.
Wie sie schwelgt, welch Liebesglück!
Wie die beiden Arm in Arm:
Ist das herzig, hat das Charme!

Doch der beiden Liebesfreud
Schürt bei andern Haß und Neid.
Haß auf diese Anschiß-Brut,
Die in Mehlis wildern tut!

Zell’ bleibt Zell’ in alle Zeit,
Mehl’s bleibt Mehl’s in Ewigkeit!

Amen.

Dies Credo saugt ein jeder Knilch
Dort droben mit der Muttermilch.
Und wer den rechten Glauben hat,
Der lebt in Wort ihn und in Tat!

So kam’s, daß Franzen liebestrunken
Nach Hause geht und tief versunken
Dem Grenzweg Schritt für Schritt sich naht,
Den er zu überqueren hat.

Fünf Mehl’ser Burschen harren dorten
Um nicht allein mit Glaubensworten,
Nein, auch mit heil’gen Glaubenstaten
Dem Franzen eins zu überbraten.

Mit Eifer lesen sie die Messe,
Polieren Franz die fesche Fresse.
Sie schreiben groß ihm ins Gesicht:
UND WILDERE IN MEHLIS NICHT!

Dem Morgen graut, der Mutter auch,
Als sie den Franz gezeichnet sehn.
Sie wissen: Das ist alter Brauch,
Das wird auch künftig so geschehn.

Doch kennen sie auch Franzens Wesen:
Er wird noch eh er ganz genesen
Mit Veilchen recht bunt anzusehn
Zu seiner holden Anna gehn!


Quelle: Suhler Affentheater (2. Jahrg. Heft VII)
Übertragung in heutiges Deutsch: Heikus von Steiblift

(Notabene: Schaller wechselt nach dem „Amen“ das Versmaß, nochmals in der vorletzten Strophe. Hat jemand aus der Germanisten-Ecke eine Idee, ob das nur als Mangel zu bewerten ist, oder mag vielleicht eine Absicht dahinter stecken?)

Freies Wort schrieb am 3.6. 2016 um 17:07:15 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 7 Punkt(e)

WER RETTET ZELLA-MEHLIS?

von Bärbel Weißvonnix

(fw/zm) Unter dem Motto »Wer rettet Zella-Mehlis« hat die Stadt Zella-Mehlis gemeinsam mit dem Landesamt für Stadtentsorgung einen Architekten-Wettbewerb ausgelobt. Die eingereichten Vorschläge werden interessierten Bürgern im Rahmen einer öffentlichen Stadtratssitzung am kommenden Montag, dem 6. Juni, ab 19.30 Uhr vorgestellt.

Kulturreferentin Amalie von Unterzell freut sich über die zahlreich eingereichten Arbeiten der Wettbewerber aus dem In- und Ausland. Sie ließ durchblicken, dass sie persönlich den besonders originellen Vorschlag der Architekten Endlich & Wegdamit aus dem benachbarten Suhl favorisiere: Zella-Mehlis mit archäologischer Sorgfalt Stein für Stein abzutragen, in Disneyland 1:1 wieder aufzubauen und überdacht und mit einem Schienennetz versehen als Geisterbahn zu betreiben.

Die Geschäftsführung des Freizeitparks habe Interesse signalisiert, da man mit diesem Projekt mit einer der gruseligsten Freizeitattraktionen weltweit ein weiteres Alleinstellungsmerkmal gewinne. Doch Kinder und Jugendliche, nicht zu früh gefreut: Die Verwendung der Bürger und Bürgerinnen als Kinderschreck sei nicht zu verantworten. Deshalb sei für diese Geisterbahn nur mit Altersbegrenzung (frei ab 18) eine Genehmigung zu erhalten. Bürgermeister Drossel...

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Cato der Ältere schrieb am 12.3. 2016 um 22:22:53 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 8 Punkt(e)

Ja, lang ist’s her. Es waren die Jahre vor dem dritten Punischen Krieg, so um Anno 150 vor Eurem Christus. Ich weiß gar nicht mehr so ganz genau, wie ich’s gesagt habe. Aber es stimmt, ich habe es den Kollegen Senatoren einbleuen müssen:
CARTHAGO DELENDA EST. Oder so ähnlich. Für alle, die nicht mal mehr Küchenlatein verstehen: Carthago muß zerstört werden.

Irgendwann haben sie’s dann begriffen. Oder sie waren’s einfach leid. Jedenfalls haben sie die Beseitigung dieses Übels beschlossen. Und dann keine langen Faxen gemacht.

Heute liegt das Übel nicht in Afrika, sondern im Thüringer Wald. Nicht ganz so bekannt, aber auch so ein Pestflecken. Und Ihr werdet’s auch nicht sogleich begreifen:
ZELLA-MEHLIS DELENDA EST.

Mit den Mitteln, die Ihr heute habt, hätten wir damals für Carthago nicht länger gebraucht, als ein Decurio zum Rülpsen braucht. Also macht Euch nicht in die Tunika – Zella-Mehlis... Ihr wißt schon...

Die Hobbyphilosophen-Gruppe aus Schwarza schrieb am 27.5. 2016 um 21:48:49 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 7 Punkt(e)

Schwarza ist ein sympathischer kleiner Ort im Thüringer Wald. Er zeichnet sich dadurch aus, dass die Menschen hier liebenswert, klug und fleißig sind. Deshalb bereichern wir den Blaster auch immer wieder mit Beiträgen, die die Welt verbessern und dem Leben einen Sinn geben.

Liebenswert, klug und fleißig zu sein ist seit Menschengedenken das Kriterium dafür, hier in Schwarza leben zu dürfen.

Wenn also einer nicht so ist wie er sein sollte und arg aus der Art schlägt, müssen wir uns etwas einfallen lassen. Es hat sich bewährt, ihn nach Zella-Mehlis zu schicken. Dort ist er dann unter seinesgleichen und kann sein Unwesen treiben.

Höflicher Oberhofer Ober schrieb am 4.1. 2016 um 00:21:44 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 9 Punkt(e)

Die waren immer schon so, gä? Das haben die von ihren Eltern, gä? Und die haben das von ihren Eltern, gä? Und... und das wird auch immer so bleiben. Da kann man nichts machen, gä?

Hell Bun Sel (Vietnam) schrieb am 29.3. 2016 um 00:50:11 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 6 Punkt(e)

HOTEL ERBPRINZ

„Hotel wa Katastlof“

Hotel wild beschlieben in Intelnet: modeln und geschmackvoll eingelichetet. Geschmeck sehl untelschiedli. Wa abe galnich modeln. Fluehstueck wa abgepackt Blot von Aldi, haben wi dolt auch sehen. Wulst und Kaes abgezaehlt, klein wenig, Tee wie Spuel. Bei Abendess kein nix Reis. Musste Schwein such, Katoffel wa viel viel viel. Zella-Mehlis kein nix Fleizeitmöglich, sein wie Affe tot.

Touristen aus NRW schrieb am 2.4. 2016 um 14:50:21 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 4 Punkt(e)

PENSION UND RESTAURANT »ZUM SCHOTTEN«

“Nein, Danke!”

Leider muss man sagen, dass es nicht zu empfehlen ist, in dieser »Pension« zu übernachten!

Die etwas trostlose Lage, hat wohl auf die Besitzer abgefärbt. Denn als trostlos kann man die ganze Pension bezeichnen. Abkassiert wird, bevor man überhaupt die Chance hat, zu sehen, was man für sein Geld bekommt.
Nämlich ein Zimmer, das selbst nach 2 Stunden Dauer-Lüften noch nach kaltem Zigaretten-Rauch »stinkt«, wackeliger Heizkörper, total verklebte Fernbedienung vom TV, Schranktüren die sich nicht öffnen lassen und eine Zimmertür, die bei jedem Lufthauch im Rahmen klappert. In beiden (getrennt stehenden) Betten lagen unterschiedliche Matratzen, eine war für den Rahmen zu klein und die andere so durch gelegen, dass am Morgen danach die Abdrücke der Sprungfedern auf dem Bein zu sehen waren - an Schlaf kaum zu denken!

Wirklich positiv hervor heben kann man die Dame aus dem Frühstück-Service, die auch die Zimmer reinigt. Sehr freundlich und umsichtig. Leider ist sie dort etwas auf verlorenem Posten. Sie kommt übrigens aus Suhl.

Das Restaurant kann hier nicht bewertet werden, da es nicht geöffnet war!

Bewertet am 2. April 2016
Aufenthalt März 2016, Paar

Der Vertreter aus dem Lied von Reinhard Mey schrieb am 4.4. 2016 um 15:38:05 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 4 Punkt(e)

ABSTEIGE „ZUM WASSERMANN“

Vor Jahren (es war immerhin mehr als zwei Jahrzehnte nach der „Wende“) mußte ich mehrfach beruflich nach Zella-Mehlis, auch dort übernachten. Von den Quartieren war keines so, daß ich es nochmals ansteuern wollte. So hatte ich sie irgendwann alle „durch“.

Dem Faß den Boden ausgeschlagen hat in diesem vermaledeiten Zella-Mehlis die „Pension“ „Zum Wassermann“. Daß man dort, um das WLAN-Paßwort zu bekommen, Namen, Adresse und Personalausweis-Nummer in ein offen ausliegendes Buch eintragen muß, wurde hier schon von jemandem erwähnt. Immerhin war dort zu erfahren, daß auch die Konkurrenz kurz zuvor dem Halsabschneider in die Falle gegangen war...

Das Unvorstellbare war jedoch das „große“ Doppelzimmer, das ich reserviert hatte, da meine Frau einmal dabei war. (Was dann ein kleines Doppelzimmer sein soll, will ich gar nicht wissen.) Ich habe selten so schlecht bis fast nicht geschlafen, Schuld war ein Matratzen-Methusalem, der jeder Beschreibung spottet.
Aber auch das war noch nicht das Übelste dieser Absteige. Zimmer mit Bad/Dusche und WC ist ja heutzutage Standard. Dafür hatte man mit einer Pappwand eine Zimmerecke abgetrennt. Dusche, Waschbecken und WC – alles so eng, daß man sich kaum um sich selbst drehen konnte. Besagte Pappwand hatte eine Höhe von gut zwei Metern, reichte also bei weitem nicht bis an die Decke. Was das für die WC-Benutzung bedeutet, überlasse ich der regen Phantasie des werten Lesers...

Der Chef hört sich am liebsten selbst reden. Das äußerte auch bereits jemand. Dann, stelle ich mir vor, hört er wahrscheinlich auch gerne Lob. Aber – wofür?? Kritik, auch vorsichtig geäußert und freundlich angebracht, gleitet an dem Maestro ab wie Öl an einer Teflonpfanne. Was für eine unsympathische Erscheinung!

Fazit: Wie der Herr, so’s Gescherr.

Ein Blaster-Neuling schrieb am 14.2. 2016 um 23:53:25 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 6 Punkt(e)

Versuche nicht, auf den oben stehenden Text zu antworten. Niemand kann wissen, worauf Du Dich beziehst. Schreibe lieber eine atomische Texteinheit zum Thema »Zella-Mehlis«!

Wie wär's damit:
»Die Atomaufsichtsbehörde hat ein Gutachten zur Eignung des Lubenbachtals als Endlager für nukleare Abfälle in Auftrag gegeben.«

Dr. Heikus von Steiblift, Soziologe, schrieb am 29.2. 2016 um 17:02:18 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 8 Punkt(e)

Bei Atlantis hat das ja schön funktioniert. Untergetaucht, vergeben und vergessen. Vergessen zumindest, was die Details betrifft.

Für Zella-Mehlis wäre das die Option meiner Wahl. Es liegt nur so ungünstig am Rennsteig, auch zu hoch. Wahrscheinlich hat das schon die Sintflut überlebt.

Amt für Stadtentwicklung des Landes Thüringen schrieb am 4.1. 2016 um 01:31:24 Uhr zu

Zella-Mehlis

Bewertung: 6 Punkt(e)

Nach mehrfacher Besichtigung des Ortes, unabhängiger externer Begutachtung und interner Analyse empfiehlt das Landesamt für Stadentwicklung, den Ort vollständig zu evakuieren, komplett zu planieren, den Schutt sachgerecht zu entsorgen und eine großflächige regionaltypische Renaturierung durchzuführen. Diese Maßnahme ist förderfähig im Sinne der Stadtentwicklung des Landes Thüringen. Die Priorität der Maßnahme wurde festgestellt. Anträge mit ausgewiesener Eigenleistung sind fristgerecht an das Landesamtes für Stadtentwicklung und das Landesamt für Natur und Umwelt zu richten.

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