Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »Abtreibung«
jezabel schrieb am 8.6. 2001 um 15:35:00 Uhr zu
Bewertung: 6 Punkt(e)
women on waves liegen zur zeit mit ihrem schiff im hafen von dublin. frauen, die eine abtreibung möchten, können an bord gehen. die besatzung fährt mit ihnen in internationale gewässer, dort machen ärztinnen die abtreibung. dann bringen sie die frauen zurück nach irland.
egal, ob du abtreibung richtig oder evil findest:
so werden frauen davor bewahrt, zu illegalen abtreibern zu gehen (ja, die gibt es auch heute noch), oder sich selbst mit einem kleiderbügel oder so in der gebärmutter rumzustochern und daran möglicherweise zu sterben. wenn schon abtreibung, dann doch besser unter medizinisch guten bedingungen, so ist wenigstens das leben der mutter in sicherheit. denn wie oft mussten frauen sterben, weil sie nicht mutter werden wollten, nur weil irgendwelche fanatiker glauben, sie müssten das leben des ungeborenen kindes schützen...
Höflich schrieb am 19.2. 2005 um 03:45:13 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
Was ich speziell hierzulande etwas extrem finde, ist daß jedes Kind, daß die Mutter soundso in der Ausbildungszeit bekommt, kategorisch abgetrieben wird, aber daß, sobald es klar ist daß das Kind Behindert ist, mit SpinaBonafida oder Glasknochenkrankheit oder was weiß ich, daß dann da so ein Geburtenzwang besteht, Ausbildung oder nicht. Wenn irgendjemand schwanger wird, und das Kind normal ist, und man noch vielleicht mitten im dümmlichen Psychologiestudium steckt, dann heißt das »Abtreiben!«. Wenn das Kind dann andererseits aber zufällig per Ultraschall oder so als lebenslang blind und gelähmt und behindert destiniert wird, dann ist das, Ausbildung hin her, meist schon ein Gebot, das jetzt auszutragen... Wahrscheinlich sagen einem das die Ärzte. Spinner!
A schrieb am 12.9. 2001 um 08:16:59 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
21 Jahre alt waren wir, man könnte meinen alt genug. Ein Kind entgegen aller Lebensplanung... Ich fühle, dass mich das noch lange verfolgen wird. Ein schlechtes Gewissen gegenüber der werdenden Mutter. Aber noch feiger wäre es jetzt ihr das zu sagen, zu zeigen, es wäre eine Art nachträglicher Anschuldigung. Nein, die Entschlüsse der Vergangenheit, die darf man nicht im Nachhinein verurteilen. Wir waren ganz schön allein und haben mit unserer kleinen Lebenserfahrung versucht, richtig zu handeln. Es fehlte der Mut, der Mut einfach umzuschlagen im Leben, einfach eine neue Richtung einschlagen, halt nicht so weiter zu machen, wie alle Bekannten und Freunde (Schritt für Schritt, Studium durchziehen, Job haben, Kinder kriegen). Anders zu sein und dazu zu stehen, das war (und ist noch irgendwie) unser, MEIN Problem.
Greif schrieb am 3.10. 2000 um 20:17:19 Uhr zu
Bewertung: 5 Punkt(e)
Der Professor zum Kandidaten: »Nehmen Sie an, ein Boot ist am Flußufer angebunden, und ein Witzbold durchschneidet den Strick, so daß das Boot abgetrieben wird. Wie ist das juristisch aufzufassen?« Der Befragte: »Äh - hm - vielleicht Abtreibung?«
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