Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 12, davon 11 (91,67%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 11 positiv bewertete (91,67%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 25.7. 2002 um 12:56:51 Uhr schrieb
Bix über Baltimore
Der neuste Text am 9.9. 2014 um 14:09:27 Uhr schrieb
sechserpack über Baltimore
Einige noch nie bewertete Texte
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Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Baltimore«

Bix schrieb am 10.8. 2002 um 23:22:00 Uhr zu

Baltimore

Bewertung: 21 Punkt(e)

Mein Herr ist verreist.
Er hat mich bei seiner Schwester abgegeben, die zu beschäftigt ist (höre ich immer), um mit mir auszugehen.
Ich halte sie eher für zu faul. Sie will meine Herrin sein!
So schaue und rieche ich den ganzen Tag durch das kleine Schiebefenster hinaus auf die 31st.
Dann gehe ich durch die Küche nach hinten in den Garten. Ja, ich scheiße in den Garten, meine Herrin duldet das; mir bleibt nichts anderes übrig. Daß der einzige Baum im Garten verdorrt ist, hat nichts mit mir zu tun.
Ich höre die Kirchenglocken den ganzen Tag. Ich langweile mich. Mehrmals täglich kommt das Eisauto. Immer dudelt dann das Lied: The Turkey on the Straw.
Das Gedudel verfolgt mich bis in den Traum. Im Traum geht meine Herrin hinaus und kauft mir ein Eis.

neo/ben schrieb am 17.9. 2002 um 22:15:34 Uhr zu

Baltimore

Bewertung: 14 Punkt(e)

Yuengling

Since 1829
TRADITIONAL
Orginal Amber
LAGER
Americas Oldest Brewery

Was bleibt uns anderes übrig? Eudora, unsere Mäzenin, will das Ptolemy-Institute-of-Astrology nicht mehr fördern.
Wir essen Crab-Cakes und trinken Yuengling.
Jetzt, wo sie 90 geworden ist, melden sich welche von der Johns-Hopkins-Universität und überreden Eudora, ihr Geld in eine Stiftung für Grenzwissenschaft („Weird Science Departement“) zu stecken.
Die Krebse schmecken unfrisch. Nichtmal Bix, unser Hund, mag sie heute. Wir bestellen noch eine Runde Yuengling.
Baltimore gefällt uns immer wieder; aber das PIA und Samarkand aufgeben ?
Wohin mit den Kanopen und Inkarnaten ?
Beim Gedanken an unsere Kanopen und Inkarnate befallen uns Lachkrämpfe.
Mitten in der Nacht werden wir noch einmal zu Eudora rausfahren. Wir werden ihr Feenglöckchen zertrümmern. Eudora besitzt eines. Sie behauptet, das Feenglöckchen berichte Dinge über uns, die wir ihr vorenthielten. ImBund mit dem Teufelseien wir. Bin Laden versteckten wir!
Der Kellner schaut erschrocken zu uns rüber; jeder bestellt noch ein Yuengling.

Bix schrieb am 25.7. 2002 um 12:56:51 Uhr zu

Baltimore

Bewertung: 17 Punkt(e)

Jeden Morgen rennen wir los, die 31st runter, über die Charles Street in den Park.
Er bindet mich endlich los und ist mich los.
Würde er nur mit mir rennen!
Nein, ich muß mich festbinden lassen, damit er sein TaiChi üben kann.
Würde er nur mit mir rennen!
Der Welt bliebe diese Peinlichkeit, dieses ganze TaiChi erspart; ich kenne keinen Hund im ganzen Park, der sich darüber nicht belustigt.
Dann ist Schluß. Wir kehren im XANDO ein.
Erschöpft, wie er ist, trinkt mein Herr seinen Milchkaffee. Mich hat er am Stuhl festgebunden und wird mir eventuell ein Stück von seinem Muffin abgeben. Nein, keine Chance: Poppy oder Lisa oder Ruth oder sonst eine Studentin ist da. Ich existiere für ihn nicht mehr.

Bix schrieb am 11.8. 2002 um 00:12:57 Uhr zu

Baltimore

Bewertung: 25 Punkt(e)

Ich wünsche, mein Herr wäre wieder hier.
Jede Nacht will ich vor seinem Schlafzimmer warten. Dann vor dem Bad. Dann erst hinter, dann vor ihn die Treppe hinablaufen. Mag er erst in die Küche gehen und trinken, mag er noch dies und jenes tun, schließlich nimmt er doch die Leine, und obwohl es mich hin und herwirft, ich halte still, bis sie befestigt ist und er findet den Schlüssel nicht, er findet ihn doch und schließt in aller Ruhe die Haustür auf, ich ziehe ihn über die Veranda, nein, er schließt in aller Ruhe die Tür ab, ich ziehe ihn die 31st hinunter, und wenn ich riechen muß, zieht er mich, der Park kommt immer näher, wie ich meine trägen Herrn hasse, je näher der Park, desto langsamer wird er, auf der Charles Street fährt kein Auto, aber er achtet auf die Ampel, umfallen müßte er eigentlich auf der Treppe hinunter zum Park, so ziehe ich, und zitternd gehorche ich, als er SIT! sagt und die Leine löst, jetzt bin ich frei, jetzt immer mit der Ruhe, dort sind sie, meine Spielkameraden, tun so, als bemerkten sie mich nicht, auch ich will so tun - nein, jetzt braust es in mir, ich habe keinen Herrn mehr, es zuckt in mir, ich bin wach.
In der Küche ist Wasser. Da krabbeln sie: die Waterbugs, sie lieben mein Futter, sie lieben die Nacht, früher fraß ich sie, heute verachte ich sie.
Bald ist es Tag, aber mein Herr ist fort.

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