Frage
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frage ist das gegenteil von antwort. folgt daraus, dass es auf jede antwort eine frage gibt oder auf jede frage eine antwort? gibt es eine antwort auf diese frage? oder auf diese?
fragen über fragen nachfragen!
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| Der erste Text | am 6.12. 1999 um 15:55:08 Uhr schrieb Tanna über Frage |
| Der neuste Text | am 4.7. 2024 um 13:07:08 Uhr schrieb Arbeitskreis Tortur über Frage |
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am 9.3. 2005 um 21:04:11 Uhr schrieb
am 27.6. 2011 um 09:57:29 Uhr schrieb
am 14.2. 2003 um 17:07:19 Uhr schrieb |
frage ist das gegenteil von antwort. folgt daraus, dass es auf jede antwort eine frage gibt oder auf jede frage eine antwort? gibt es eine antwort auf diese frage? oder auf diese?
fragen über fragen nachfragen!
Hamlet kannte nur eine Frage neben der, ob Claudius seinen Vater getötet hat(aber das hat er ja dann eh rausgefunden) und die kennen wir doch alle, die Frage, die ihn plagte, als er über die Existenz nachdachte, von meiner Seite aus betrachtet würde ich sagen, das eher das nicht sein die Antwort ist, denn was nicht ist kann nicht sein!
Wenn wir sagen, dass alle Fragen letztendlich das Gleiche meinen, dem selben Brunnen des verirrten kollektiven Unterbewussten entspringen...
dann kommen wir damit auch nicht weiter.
Immerhin gibt es zwar zu jeder Antwort tausend neue Fragen, aber auch zu jeder Frage tausend verschiedene Antworten. Wir sollten das mit den Fragen also nicht so pessimistisch sehen.
Jeden Sommer frage ich mich, warum Frauen des eher barocken Typs ständig dazu neigen, extrem enge Kleidung zu tragen.
Ein kleiner Junge: Hallo, haben Sie Bücher über ... (hab ich vergessen, irgend ein kleines, islamisches Land).
Ich bringe ihm also zwei, und er setzt sich an einen Tisch. Später räume ich die Fantasy-Romane auf und höre ihn: Hallo, können Sie mir helfen?
Ich geh also hin zu ihm, und er sagt: Können Sie mir zeigen, wo hier steht wie die Kinder da leben?
Ich sag: Wie die Kinder da leben????
Ja, meint er, er bräuchte das für die Schule (argl, ich hasse diesen Satz: für die Schule. Denn sie wissen nicht, was sie wollen!).
»Wie die da leben, ob die arm sind, ob die verarscht werden und so«.
Dann hab ich ihm die Seiten gezeigt, wo etwas über Schulbildung und so weiter stand und ihm den Begriff Analphabetismus erklärt. Ich glaub nicht, dass er das verstanden hat. Ich glaube nicht, dass es ein guter Aufsatz wurde. Seufz!
Fragen, Fragen nichts als Fragen
und ich beginne mich zu fragen was das soll...
Ich bin auf der Suche nach Antwort auf meine Fragen, so wie es schon viele vor mir waren... doch ich bin mir sicher dass ich es herausfinden werde... warscheinlich waren sich die Menschen vor mir auch sicher, denn sonst hätten sie nicht gefragt...
Wer bin ich?
Woher komme ich?
Wer war Ich?
Was ist der Sinn des lebens?
Gibt es mich?
Oder ist das alles, unsere »Realität« nur eine perfekte Scheinwelt?
Ich weis es nicht, noch nicht... deshalb frage ich
hamsta1@gmx.de
Weißt Du, eigentlich besteht mein ganzes Leben nur aus Fragen. Ständig frage ich mich alles mögliche, ohne irgendwelche Antworten zu finden. Alles ist so veschwommen, und wenn ich frage verhallt mein Ruf im luftleeren Raum. Ich frage mir Löcher in den Bauch, und meine Fragen tun mir körperlich weh, ich krümme mich vor lauter Fragen und sie gehen einfach nicht weg, sondern bleiben vor mir stehen wie ein großes Fragezeichen und machen mich ganz wahnsinnig.
Mein Leben ist aufgebaut aus lauter Fragefragmenten die sich nicht ergänzen, sondern im Gegenteil immer wider zum Einsturz bringen, ich glaube das trifft es genau.
»Fragen über Fragen«, schoss es Herrn Andersson durch den Kopf. Warum bestürmen sie mich? Warum schwirren sie pausenlos durch mein Hirn, sei es, dass ich selbst sie völlig unpasserderweise stelle, sei es, dass sie von anderen an mich herangetragen werden?" Er stützte den übermüdeten Kopf auf die Tischplatte, riss aber sofort wieder die Augen auf, entsetzt über die beiden neuen Fragen, die sich ihm wie drohende Fratzen ohne vorherige Warnung genähert hatten.
Ein Psychologe sollte genau wissen, was er seinen Klienten fragt. Mal muß er offene Fragen stellen, mal Entscheidungsfragen. Journalisten geht es bei Interviews wohl genauso. Gar nicht so einfach.
Und du stellst eine Frage, sie brennt dir schon seit langem unter den Nägeln und was macht der Befragte? Statt dir deine heiß ersehnte Antwort zu schenken befragt er die Frage, fragt sie nach dem Sinn und Zweck, nach Anlass und Aktualität und was passiert mit der Frage? Die Frage wird überfragt, man bleibt ihr eine Antwort schuldig und so stirbt sie an ihrer eigenen Fragwürdigkeit.
Ist das nicht eine traurige Welt?
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