Einige überdurchschnittlich positiv bewertete
Assoziationen zu »SandraMeier«
Die Leiche schrieb am 24.12. 2007 um 15:37:08 Uhr zu
Bewertung: 2 Punkt(e)
Bei SandraMeier ist jetzt ThomasSchmidt eingezogen. Er stammt von drüben, ist zwei Jahre älter als SandraMeier, 1,85 groß und fast schon erschreckend schlank. Er arbeitet bei der Bahn und ist normalerweise ein angenehmer, schweigsamer Zeitgenosse. Sein Vater war Dispatcher, doch ThomasSchmidt hat auch SandraMeier erzählt, er wäre auch bei der Bahn gewesen (drüben natürlich), weil er bei ihr wie allen anderen im Westen ein enormes Problem damit gehabt hätte, zu erklären, was ein Dispatcher in der DDR eigentlich gewesen war. SandraMeier fühlt sich bei ThomasSchmidt sehr wohl, und auch Verona, die sechsjährige Tochter, die sie von ihrem Geschiedenen Ehemann PeterMeier hat, hat sich schon mit ThomasSchmidt gut angefreundet.
Die Leiche schrieb am 26.12. 2007 um 16:35:30 Uhr zu
Bewertung: 1 Punkt(e)
SandraMeier saß mit ThomasSchmidt auf der Couch, und hatte ihre Knie vor die Brust gezogen. ThomasSchmidt hingegen streckte seine langen Beine über den niedrigen Holztisch aus. Neben SandraMeier befand sich ein Karton in Schuhschachtelgröße. Er war grau, und quer über ihn verliefen ziemlich dünne, weisse Streifen. Der Karton war geöffnet, und enthielt die Fotos, die SandraMeier aufgehoben hatte. Sie entnahm dem Karton immer wieder eine gewisse Anzahl von Bildern, und sah sie durch. Sie wollte ThomasSchmidt Bilder von ihrer älteren Cousine AgatheBauer zeigen, die sie in vierzehn Tagen gemeinsam besuchen wollten. VeronaMeier, SandraMeiers Tochter aus ihrer Ehe mit PeterMeier krabbelte durch die Gegend, der Fernseher lief mit leisem Ton, und draussen begann es zu schneien. SandraMeier begann, sich behaglich zu fühlen.
Die Leiche schrieb am 27.12. 2007 um 10:01:08 Uhr zu
Bewertung: 3 Punkt(e)
An demselben nebeligen Vormittag, an dem ihre Cousine AgatheBauer einen nassen Schwamm über einem ihrer Schüler ausdrückte, und AdrianMüller ein Tafelbild des Peleponnesischen Krieges abschrieb, stand SandraMeier hinter der Brötchentheke ihrer kleinen Bäckereifiliale und scherzte mit einem großen dicken Mann, der bei ihr zwei belegte Brötchen kaufte. Er kam fast jeden Morgen, so um zehn, und sein großer Hund wartete artig vor dem Eingang der Bäckerei. Der Mann trug fast immer eine schwarze Lederjacke. Er sollte sein Büro wohl in der Nähe haben, und Anwalt sein hiess es. SandraMeier flirtete ein wenig mit ihm, wie sie früher hinter dem Kneipentresen mit den Gästen geflirtet hatte, und der große dicke Mann flirtete ein wenig zurück. SandraMeier flirtete gerne, und ein schöner Tag auf der Arbeit war für sie einer, bei dem sie ununterbrochen geflirtet hatte. Deshalb mochte sie es, wenn der Laden krachvoll war, denn dann konnte sie ihren Charme »eimerweise verspritzen«, wie sie sich dem Lehrling gegenüber auszudrücken pflegte.
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