uhr
Bewertung: 3 Punkt(e)Jeder Blick auf die Uhr prophezeit, dass es Zeit zum anziehen ist, denn es ist Montag. Was das miteinander zu tun hat? Viel mehr als ihr ahnt.
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| Der erste Text | am 20.2. 1999 um 00:22:21 Uhr schrieb Karla über uhr |
| Der neuste Text | am 24.9. 2025 um 09:15:42 Uhr schrieb gerhard über uhr |
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am 28.4. 2008 um 00:35:37 Uhr schrieb
am 18.10. 2018 um 02:22:52 Uhr schrieb
am 25.12. 2015 um 06:05:10 Uhr schrieb |
Jeder Blick auf die Uhr prophezeit, dass es Zeit zum anziehen ist, denn es ist Montag. Was das miteinander zu tun hat? Viel mehr als ihr ahnt.
Seit ich eine habe, sitzt mir die Zeit immer im Nacken! Hätte nie gedacht, dass ich durch die Uhr ein Sklave der Zeit werde! Als ich das erkannt habe, habe ich versucht ohne sie klar zu kommen und ließ die Uhr einen Tag zu Hause, leider suchten meine Augen immer nach der Zeit und fanden sie nicht, das machte mich nervös und am nächsten Tag zog ich sie wieder an, ich habe nachgegeben, schon bei der Zeit, wenn man bedenkt, dass Zeit eigentlich nur existiert, weil wir das festgelegt haben! Tragisch!
Früher habe ich immer (!) eine Uhr am Arm getragen - auch als die Batterie leer war. Ohne Uhr fühlte ich mich fast nackt.
Ich habe meine Uhr dann vor einigen Jahren abgelegt und seit dem nie wieder aufgesetzt (worauf setzt man eigentlich Uhren? Irgendwie schnallt man die doch um den Arm, oder?).
Ohne Uhr lebt es sich schon besser. Zu Anfang fragt man noch dauernd nach der Zeit, weil die Zeit eine Droge ist, von der man nicht recht loskommen kann (oder will?). Nach ein paar Wochen braucht man die Zeit kaum noch - man wird zeitlos.
Diese Zeitlosigkeit verändert einen. Man kommt zwar öfter (ich hasse dieses Wort) unpünktlich als sonst, aber was solls. Das Ablegen der Uhr sehe ich als Anfang eines Prozesses, der sich weiterhin fortsetzt und mich vielleicht einmal den Sinn des Lebens erkennen läßt (ich glaube das auch nicht wirklich, wäre aber nicht traurig, wenn das passiert).
Die Uhr beschnitt meine Freiheit. Das Armband war wie eine Handschelle, die mir die Blutzufuhr zur Hand abschnitt, die Zeiger wie Dolche, die in meinem Kopf tiefe Wunden schlugen, das Ticken erinnerte mich an einen Tropfen, der unaufhörlich auf meine Stirn zu fallen schien.
Versucht mal ein bisschen ohne Uhr zu leben und schreibt, was Ihr empfindet.
die uhr und der uhu. klingt das nicht ähnlich? da uhus nachtaktiv sind tragen uhus nur uhren mit leuchtenden ziffern. beim fliegen ist die uhu-uhr dem uhu aber zuweilen lästig. deshalb klebt er die uhu-uhr mit uhu am uhu fest.
alles hat seine zeit, kleben und kleben lassen. und damit wieder zurück zur uhr. meine uhr geht nach. am tag drei bis vier minuten. vielleicht bin ich auch nur zu schnell für meine uhr. ich werde morgen einfach warten, bis sie mich eingeholt hat, meine nachgehende uhr. das kann dann zu einem erlebnis werden, dass mir nachgeht.
die Uhr war gleichzeitig der Radio gewesen, die Nachrichten fielen also aus, eine Zeitung hatte er nicht aboniert. Das Drama des Weckers war eigentlich daß er genau wußte daß er sich keinen neuen leisten konnte, er fing also an ihn zu reparieren, obwohl er schon viel zu spät drann war, meinte er, genaueres wußte er ja nicht.
und ich muss immer diesen alten Dinger
reparieren,und dann werde ich auch noch wegen der Preise blöd angemacht,so ein blöder Beruf,ich glaube ein Automechaniker hat es da besser,ist das Auto kaputt ,wird nicht nach dem Preis gefragt,hauptsache es läuft wieder.Aber ,andererseits habe ich die Zeit anderer in meinen Händen,auch ein tolles Gefühl...Chronos lässt grüssen!
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