Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) 53, davon 53 (100,00%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 27 positiv bewertete (50,94%)
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Siehe auch:
positiv bewertete Texte
Der erste Text am 28.1. 2000 um 02:31:44 Uhr schrieb
Heynz Hyrnrysz über Narbe
Der neuste Text am 2.3. 2022 um 10:04:19 Uhr schrieb
Christine über Narbe
Einige noch nie bewertete Texte
(insgesamt: 15)

am 12.8. 2012 um 22:14:19 Uhr schrieb
christine über Narbe

am 21.8. 2012 um 22:42:12 Uhr schrieb
christine über Narbe

am 9.11. 2015 um 14:42:40 Uhr schrieb
Ronny K. über Narbe

Einige überdurchschnittlich positiv bewertete

Assoziationen zu »Narbe«

MiaValo schrieb am 1.7. 2003 um 00:34:54 Uhr zu

Narbe

Bewertung: 4 Punkt(e)

Die Rasierklinge küsste mich innig. Mein Blut rann warm über die Haut, hinein in die Armbeuge.
Brennender Schmerz und ein befreiendes Aufatmen mitten im Ersticken.
Vergangen ist der Schmerz, es bleibt nur die Narbe. Und ich bin ihr dankbar, dass sie mir erzählt von der Dunkelheit, BEVOR ich mich plötzlich im Schatten wiederfinde.

Nils schrieb am 6.5. 2001 um 07:35:20 Uhr zu

Narbe

Bewertung: 4 Punkt(e)

Ich habe eine Narbe am Kinn, weil ich mal mit dem Fahrrad einen Unfall gebaut habe und über den Lenker geflogen bin. Eine weitere Narbe ist die Brandnarbe auf meinem rechten Handrücken, ein kleiner weißer Fleck von der Größe eines Pfennigstücks, wo mir mal am Lagerfeuer ein glühendes Stück Kohle draufgefallen ist. Dann habe ich noch eine Narbe rund um den Schwanz, weil ich beschnitten bin.

kannitverstan schrieb am 11.10. 2000 um 21:18:01 Uhr zu

Narbe

Bewertung: 9 Punkt(e)

Die Narbe ist an und für sich hässlich. Sie ist eine Störung im glatten Gefüge des Vollkommenen. Der Makel in der Schönheit. Die Vertiefung in der Ebene. Die Unterbrechung des Fortlaufenden. Der Wechsel der Farbe. Die zurückgebliebene Spur der Verletzung. Der bleibende kleine Schmerz des vergangenen großen Schmerzes, der nicht mehr verschwindet, eine Begleitung für das künftige Leben, die Gedächtnisstütze, die du siehst. Die andere sehen. Die du selber fühlst, die andere fühlen. Die schmerzt, wenn sich das Wetter ändert oder wenn du in den Spiegel schaust. Die dir Geschichten erzählt, von der Hülle, die verletzlich ist, von der Seele, die verletzlich ist, von der Hülle, die sterblich ist, von der Seele?

Katja schrieb am 22.2. 2002 um 22:53:20 Uhr zu

Narbe

Bewertung: 2 Punkt(e)

mein körper trägt narben. ich trage zwei an meinem rechten arm und eine an meiner linken pobacke von impfungen - ich erinnere mich daran, wie der arzt mich gestochen hat und diese spuren hinterlassen hat; es tat nicht weh, aber hat mich dennoch gezeichnet. meine linke augenbraue und mein rechter ellbogen sind gezeichnet durch narben von fahrradunfällen - die verletzungen schmerzten und auch die erinnerung daran, aber nicht die spuren davon. viele menschen empfinden narben als makel an ihrem körper - ich nicht, denn mir zeigen sie, ws ich erlebt habe und dass ich lebe. narben schmücken mich, weil sie mir zeigen, dass ich gelebt habe und wie ich gelebt habe.

Missi schrieb am 4.4. 2004 um 21:48:57 Uhr zu

Narbe

Bewertung: 1 Punkt(e)

'und von jeder wunde, die ich dir zugefügt hab', bleibt auch mir eine narbe zuletzt'
sang reinhard mey. und recht hat er. jede wunde, die wir einem geliebten menschen zufügen, bleibt auf unserer seele mit einer narbe haften, auch, wenn die eigentliche wunde des eigentlich verwundeten längst ohne narbe verheilt ist, bleibt sie uns und wird uns nie verlassen.
narben. narben auf der seele ziehen oft narben auf dem körper nach sich. und diese neuen narben bilden neue narben auf der seele, die wiederum neue narben bilden. ein teufelskreis. wer hilft? hilfe?
'auch worte tun weh' oder etwas ähnliches stand auf einem plakat auf s-bahn-höfen und sonstwo. es ging um kindesmisshandlung. schlägt man ein kind, so tut es ihm weh und es weint. schlägt man es verbal, so weint es nicht unbedingt, aber es bleiben von verbalen wunden schneller narben.
auch erwachsene darf man nicht verbal misshandeln.
narben in fleisch und seele. so unterschiedlich und doch so gleich. verknüpft, auch, wenn viele diese verbindung nicht sehen wollen, leugnen, wegreden.
wer glaubt denen, die sich selbst nicht mehr glauben?

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