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Bewertung: 22 Punkt(e)
jedes jahr werden weltweit 500 milliarden dollar in werbung investiert. »das ist zuviel« schreien die ausgestorbenen tierarten.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 261, davon 251 (96,17%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 97 positiv bewertete (37,16%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 322 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,425 Punkte, 100 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 20.7. 1999 um 22:48:27 Uhr schrieb Liamara über Werbung |
| Der neuste Text | am 15.9. 2026 um 00:34:37 Uhr schrieb Henriette über Werbung |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 100) |
am 16.5. 2018 um 21:12:24 Uhr schrieb
am 21.3. 2003 um 23:56:15 Uhr schrieb
am 21.11. 2005 um 21:01:02 Uhr schrieb |
jedes jahr werden weltweit 500 milliarden dollar in werbung investiert. »das ist zuviel« schreien die ausgestorbenen tierarten.
Ich mag besonders die Werbung für Binden und Tampons. »Die Geschichte der Menstruation, eine Geschichte voller Missverständnisse«. Und dann die blaue Flüssigkeit, die über die Binden gegossen wird. Es wäre ja ekelerregend, wäre die Flüssigkeit rot. Und die lachenden Mädchen, die mit einem Tampon zwischen den Beinen aus dem Swimmingpool steigen! (Den Tampon sieht man natürlich nicht, aber sie lachen und machen deutlich: Ich kann schwimmen UND einen Tampon tragen).
Am schlimmsten ist die Werbung im Radio. Leider bin ich zu faul, um sie immer auszuschalten. Radiowerbung ist einfach einfallslos - und man kann viel schwerer vor ihr flüchten als vor Anzeigen und Plakaten: einfach woanders hinhören ist schwierig.
Werbung ist Propaganda. Vor 10 Jahren hingen überall diese kommunistischen Losungen (»Vorwärts zum...«,»Unter der Führung der Partei der Arbeiterklasse...«,»...für den Frieden!«). Heute kacken sie die Landschaft mit Werbung zu. Da sind mir Graffitti doch lieber. Die sind nur häßlich, aber wollen wenigstens nichts von mir.
ist wie die hundekacke die dir am schuh babbt wenn du mit geschlossenen augen über eine wiese gehst. sie ist wie das rauschen im ohr, wenn du nach einem konzert zuhause im bett liegst, und sie ist auch wie die marmelade auf dem toast, die runtersifft wenn du es schiefhältst.
lästig abba unvermeidbar.
Ich werde mal in die Werbung gehen!
Werbung manipuliert, apelliert, manifestiert, demonstriert, irritiert, deprimiert, assoziiert, kommandiert, illustriert, variiert, anonciert, balanciert............
und NERVT, und genau deswegen will ich dahin, damit ich nämlich entscheiden kann, was die ganzen Leute zum Wahnsinn treibt!
Werbung ist Verbraucherdesinformation. Kennt Ihr auch diesen bescheuerten Spot, der auf allen privaten Sendern läuft, der uns erklären will was uns allen fehlen würde, wenn es keine Werbung gäbe?
Selten so gelacht - genauso selten wie ich überhaupt bei deutscher Werbung lachen kann. Die nehmen sich alle so bierernst - ein bisschen mehr Humor und ich würde die Verbraucherdesinformationen besser erträgen können.
»Schwanger! Ich! Unglaublich. Unglaublich schön. Man sieht die Welt plötzlich mit ganz anderen Augen. Man denkt an große Dinge wie Natürlichkeit und Ursprünglichkeit. Und daran, ob das kleine Wesen wohl lieber Sanddorn- oder Möhrensaft möchte.«
Werbung von Schneekoppe
B: Agenturmenschen sind irgendwie anders. Sie sitzen schwarz gekleidet in Stadtteilen die früher mal interessant waren aber inzwischen nur noch teuer und langweilig in Cafes in denen man keinen kaffee bekommt sondern nur latte macciato und erzählen sich gegenseitig, das ihnen diese ganzen Werbeleute dermaßen auf den geist gehen. Dabei halten sie ihre tollen schuhe die man nur in London oder New York bekommt so aufffällig ins Blickfeld und sind insgesamt so gefangen, das sie auch niemand außerhalb ihrer seltsamen kleinen großen Welt jemals ansprechen würde.
Werbung bedeutet die Zusammenarbeit mit uninteressanten Typen an uninteressanten Projekten, die von uninteressanten Werbekunden bezahlt und deren Ergebnisse auf eine uninteressierte Öffentlichkeit losgelassen werden. Hierbei steht neben Inkompetenz folgende Maxime im Vordergrund: Nur nicht auffallen, ja nicht anecken - es könnte unseren/meinen Job kosten. Was hiermit in diesem Jahr kollektiv und glücklicherweise geschehen ist. Bedauerlich ist nur, daß diese Idioten soviel Geld damit verdienen.
Sancta Simplicitas!
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