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jedes jahr werden weltweit 500 milliarden dollar in werbung investiert. »das ist zuviel« schreien die ausgestorbenen tierarten.
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| Der erste Text | am 20.7. 1999 um 22:48:27 Uhr schrieb Liamara über Werbung |
| Der neuste Text | am 25.6. 2024 um 16:25:07 Uhr schrieb schmidt über Werbung |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 98) |
am 10.12. 2004 um 20:49:13 Uhr schrieb
am 27.12. 2002 um 19:41:38 Uhr schrieb
am 9.8. 2015 um 22:01:17 Uhr schrieb |
jedes jahr werden weltweit 500 milliarden dollar in werbung investiert. »das ist zuviel« schreien die ausgestorbenen tierarten.
Werbung wie die für die Altersvorsorge der Dresdner Bank wollen wir nicht sehen: Kommt ne hübsche Bildungsbürgergattin nach Haus und will nach Sylt. Ihr Macker steht in der Bude an einem Flip-Chart und kritzelt darauf herum. Gestresst sagt er, das mit Sylt werde wohl nix, denn er müsse doch an die gemeinsame Altersvorsorge denken. Wie es der Zufall so will – that's life – hat seine Schnalle bereits all das bei der Dresdner Bank erledigt. Ohne den Herrn des Hauses zu fragen. Aber egal, er hat sie ja auch nicht gefragt, ob es ihr etwas ausmacht, sich an diesem Wochenende ausnahmsweise mal nicht den Wanst bei Gosch vollzuhauen. Bei Bildungsbürgers wird wohl nicht miteinander geredet. Na Wurscht, jedenfalls ist am Ende ja alles geritzt. Zum Glück geht's doch noch auf nach Sylt. Wär ja auch ne Katastrophe gewesen, wegen so einer läppischen Altersvorsorge auf die schmackhaften Pony-Piccolos zu verzichten!
B: Agenturmenschen sind irgendwie anders. Sie sitzen schwarz gekleidet in Stadtteilen die früher mal interessant waren aber inzwischen nur noch teuer und langweilig in Cafes in denen man keinen kaffee bekommt sondern nur latte macciato und erzählen sich gegenseitig, das ihnen diese ganzen Werbeleute dermaßen auf den geist gehen. Dabei halten sie ihre tollen schuhe die man nur in London oder New York bekommt so aufffällig ins Blickfeld und sind insgesamt so gefangen, das sie auch niemand außerhalb ihrer seltsamen kleinen großen Welt jemals ansprechen würde.
Werbung ist Propaganda. Vor 10 Jahren hingen überall diese kommunistischen Losungen (»Vorwärts zum...«,»Unter der Führung der Partei der Arbeiterklasse...«,»...für den Frieden!«). Heute kacken sie die Landschaft mit Werbung zu. Da sind mir Graffitti doch lieber. Die sind nur häßlich, aber wollen wenigstens nichts von mir.
ist wie die hundekacke die dir am schuh babbt wenn du mit geschlossenen augen über eine wiese gehst. sie ist wie das rauschen im ohr, wenn du nach einem konzert zuhause im bett liegst, und sie ist auch wie die marmelade auf dem toast, die runtersifft wenn du es schiefhältst.
lästig abba unvermeidbar.
Rowohlts Idee mit der Zigarettenreklame im Buch(finde ich) gar nicht anfechtbar,vielmehrsehr modern.Hauptsache,es hat Erfolg und nützt dem Buch,was die deutsche Innerlichkeit dazu sagt,ist allmählich völlig gleichgültig,die will ihren Schlafrock und ihre Ruh und will ihre Kinder dußlig halten und verkriecht sich hinter Salbadern und Gepflegtheit und möchte das geistige in den Formen eines Bridgeclubs halten-dagegen muß man angehen.
Sagte Gottfried Benn um etwa 1950,
druckte Harry Rowohlt dann auf die Rückseite der Pfandbrief- und Kommunalobligations-Reklame 1968.
Ich werde mal in die Werbung gehen!
Werbung manipuliert, apelliert, manifestiert, demonstriert, irritiert, deprimiert, assoziiert, kommandiert, illustriert, variiert, anonciert, balanciert............
und NERVT, und genau deswegen will ich dahin, damit ich nämlich entscheiden kann, was die ganzen Leute zum Wahnsinn treibt!
Ich mag besonders die Werbung für Binden und Tampons. »Die Geschichte der Menstruation, eine Geschichte voller Missverständnisse«. Und dann die blaue Flüssigkeit, die über die Binden gegossen wird. Es wäre ja ekelerregend, wäre die Flüssigkeit rot. Und die lachenden Mädchen, die mit einem Tampon zwischen den Beinen aus dem Swimmingpool steigen! (Den Tampon sieht man natürlich nicht, aber sie lachen und machen deutlich: Ich kann schwimmen UND einen Tampon tragen).
Mit dem sog. Sloganizer auf http://www.sloganizer.de kann man sich automatisch Werbeslogans generieren lassen. Vorzugeben ist eine Person/Firma/Produktmarke, ein Verb und ein Adjektiv.
Mit den drei Begriffen:
Blaster AG
assoziieren
interessant
kommt z.B. folgendes raus:
»Blaster AG - niemand assoziiert interessanter oder eventuell imposanter.«
»Blaster AG - die hoechste Nuance von interessant!«
»Nur assoziieren ist interessanter als Maehren! Blaster AG: Egal ob Kanzler oder Kuli!«
»Der Stein der Weisen, oder warum Blaster AG so interessant assoziiert!«
»Zerspuelte Hemmungen! Blaster AG, damit alles gelingt!«
»Blaster AG. Ein Traum zum Kuscheln!«
»Goldene Worte fuer verliebte Herzen - assoziieren mit Blaster AG!«
»Assoziieren ohne Zittern und Zagen - Blaster AG, so interessant wie das Gewissen!«
»Blaster AG - Das war's!«
»Die erhabene Idee, oder warum Blaster AG so interessant assoziiert!«
»Interessant bleibt interessant: Trotz Blaster AG!«
»Blaster AG - interessante Versenker benoetigt unsere Gesellschaft!«
»Mit dem Stoepsel der Sympathie - assoziieren mit Blaster AG!«
»Blaster AG - die Freiheit zu assoziieren!«
»Blaster AG - mit dem interessanten Gruss der Dekadenz!« (hoho)
»Assoziieren im Droehnen der Motoren - Blaster AG, so interessant wie der Glauben!«
»Fuer die Kennerin von Welt: Blaster AG - auch in tragischen Stunden!«
»Blaster AG - niemand assoziiert interessanter geschweige denn markanter.«
»Assoziieren ein Mensch zu sein - Blaster AG!«
»Blaster AG. Fuer interessante Gassen in markanten Ueberschwemmungen!«
»Assoziieren in der Suppe der Zeit - Blaster AG, so interessant wie die Gier!«
»Assoziieren im Schrecken der Nacht - Blaster AG!«
usw. usw.
Also dieser Sloganizer muss sich wirklich auskennen.
»Schwanger! Ich! Unglaublich. Unglaublich schön. Man sieht die Welt plötzlich mit ganz anderen Augen. Man denkt an große Dinge wie Natürlichkeit und Ursprünglichkeit. Und daran, ob das kleine Wesen wohl lieber Sanddorn- oder Möhrensaft möchte.«
Werbung von Schneekoppe
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