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jedes jahr werden weltweit 500 milliarden dollar in werbung investiert. »das ist zuviel« schreien die ausgestorbenen tierarten.
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| Der erste Text | am 20.7. 1999 um 22:48:27 Uhr schrieb Liamara über Werbung |
| Der neuste Text | am 15.9. 2026 um 00:34:37 Uhr schrieb Henriette über Werbung |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 100) |
am 21.3. 2003 um 18:07:48 Uhr schrieb
am 23.5. 2009 um 03:29:22 Uhr schrieb
am 23.10. 2007 um 21:16:17 Uhr schrieb |
jedes jahr werden weltweit 500 milliarden dollar in werbung investiert. »das ist zuviel« schreien die ausgestorbenen tierarten.
Werbung ist Verbraucherdesinformation. Kennt Ihr auch diesen bescheuerten Spot, der auf allen privaten Sendern läuft, der uns erklären will was uns allen fehlen würde, wenn es keine Werbung gäbe?
Selten so gelacht - genauso selten wie ich überhaupt bei deutscher Werbung lachen kann. Die nehmen sich alle so bierernst - ein bisschen mehr Humor und ich würde die Verbraucherdesinformationen besser erträgen können.
Werbung ist verdammt mächtig. Manchmal erzeugt sie Schmerzen (Ferrero), manchmal ist sie einfach klasse. (kennt ihr den Kühlschrank aus der Spritewerbung?)
Eindrucksvoll sind auch völlig überzogene Werbespots, siehe Axe- Voodoo- Werbung. Werbung hat auch einen erschreckenden Einfluß auf unsere sprache. Zum Beispiel ist »Schon drin« zum Begriff geworden.
Und sie ist gleichzeitig ihr größter Feind, was sie sehr menschlich macht. Ein Freund von mir meinte, anstatt die Agentur, die für Ferrero arbeitet niederzubrennen und vollständig auszulöschen, sollte ich eine Plakatkampagne aufziehen, die die Adresse der Agentur verbreitet. Dann würde mir die ganze Arbeit abgenommen und ich würde die ganzen juristischen Probleme umgehen, die mit der Auslöschung der Firma einhergehen würden.
Ich werde mal in die Werbung gehen!
Werbung manipuliert, apelliert, manifestiert, demonstriert, irritiert, deprimiert, assoziiert, kommandiert, illustriert, variiert, anonciert, balanciert............
und NERVT, und genau deswegen will ich dahin, damit ich nämlich entscheiden kann, was die ganzen Leute zum Wahnsinn treibt!
B: Agenturmenschen sind irgendwie anders. Sie sitzen schwarz gekleidet in Stadtteilen die früher mal interessant waren aber inzwischen nur noch teuer und langweilig in Cafes in denen man keinen kaffee bekommt sondern nur latte macciato und erzählen sich gegenseitig, das ihnen diese ganzen Werbeleute dermaßen auf den geist gehen. Dabei halten sie ihre tollen schuhe die man nur in London oder New York bekommt so aufffällig ins Blickfeld und sind insgesamt so gefangen, das sie auch niemand außerhalb ihrer seltsamen kleinen großen Welt jemals ansprechen würde.
»Schwanger! Ich! Unglaublich. Unglaublich schön. Man sieht die Welt plötzlich mit ganz anderen Augen. Man denkt an große Dinge wie Natürlichkeit und Ursprünglichkeit. Und daran, ob das kleine Wesen wohl lieber Sanddorn- oder Möhrensaft möchte.«
Werbung von Schneekoppe
Am schlimmsten ist die Werbung im Radio. Leider bin ich zu faul, um sie immer auszuschalten. Radiowerbung ist einfach einfallslos - und man kann viel schwerer vor ihr flüchten als vor Anzeigen und Plakaten: einfach woanders hinhören ist schwierig.
Im Prinzip ist Werbung ziemlicher Mumpitz. Für die Dinge, die man wirklich braucht, ist keine Werbung nötig, die kaufen die Leute ja so oder so, da soll die Werbung halt nur ein »Markenbewußtsein« schaffen, also die Leute darauf programmieren, Produkte mit einem bestimmten Namen zu kaufen und dafür mehr Geld auszugeben. Für die anderen Dinge, für die geworben gibt, besteht eigentlich gar kein wirklicher Bedarf, sondern dieser soll durch die Werbung künstlich erzeugt werden.
Ich kann auf diese Art von Gehirnwäsche verzichten.
Rowohlts Idee mit der Zigarettenreklame im Buch(finde ich) gar nicht anfechtbar,vielmehrsehr modern.Hauptsache,es hat Erfolg und nützt dem Buch,was die deutsche Innerlichkeit dazu sagt,ist allmählich völlig gleichgültig,die will ihren Schlafrock und ihre Ruh und will ihre Kinder dußlig halten und verkriecht sich hinter Salbadern und Gepflegtheit und möchte das geistige in den Formen eines Bridgeclubs halten-dagegen muß man angehen.
Sagte Gottfried Benn um etwa 1950,
druckte Harry Rowohlt dann auf die Rückseite der Pfandbrief- und Kommunalobligations-Reklame 1968.
Vorsicht vor dem Blaster!
Man denkt, uff, keine Werbebanner, hier ist noch entspanntes Surfen angesagt. Aber Achtung - hier werden von scheinbar unabhängigen Usern unauffällig Messages gestreut, die einem ganz subtil Bedürfnisse suggerieren, und der Klick zum Online- Shop um die Ecke ist dann vorprogrammiert.
Wollte ich nur mal anmerken.
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