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Bewertung: 22 Punkt(e)
jedes jahr werden weltweit 500 milliarden dollar in werbung investiert. »das ist zuviel« schreien die ausgestorbenen tierarten.
| Anzahl Assoziationen zu diesem Stichwort (einige Beispiele folgen unten) | 258, davon 248 (96,12%) mit einer Bewertung über dem eingestellten Schwellwert (-3) und 96 positiv bewertete (37,21%) |
| Durchschnittliche Textlänge | 325 Zeichen |
| Durchschnittliche Bewertung | 0,426 Punkte, 98 Texte unbewertet. Siehe auch: positiv bewertete Texte |
| Der erste Text | am 20.7. 1999 um 22:48:27 Uhr schrieb Liamara über Werbung |
| Der neuste Text | am 25.6. 2024 um 16:25:07 Uhr schrieb schmidt über Werbung |
| Einige noch nie bewertete Texte (insgesamt: 98) |
am 19.9. 2010 um 21:06:57 Uhr schrieb
am 30.3. 2023 um 11:38:20 Uhr schrieb
am 23.7. 2010 um 12:30:26 Uhr schrieb |
jedes jahr werden weltweit 500 milliarden dollar in werbung investiert. »das ist zuviel« schreien die ausgestorbenen tierarten.
»Schwanger! Ich! Unglaublich. Unglaublich schön. Man sieht die Welt plötzlich mit ganz anderen Augen. Man denkt an große Dinge wie Natürlichkeit und Ursprünglichkeit. Und daran, ob das kleine Wesen wohl lieber Sanddorn- oder Möhrensaft möchte.«
Werbung von Schneekoppe
B: Agenturmenschen sind irgendwie anders. Sie sitzen schwarz gekleidet in Stadtteilen die früher mal interessant waren aber inzwischen nur noch teuer und langweilig in Cafes in denen man keinen kaffee bekommt sondern nur latte macciato und erzählen sich gegenseitig, das ihnen diese ganzen Werbeleute dermaßen auf den geist gehen. Dabei halten sie ihre tollen schuhe die man nur in London oder New York bekommt so aufffällig ins Blickfeld und sind insgesamt so gefangen, das sie auch niemand außerhalb ihrer seltsamen kleinen großen Welt jemals ansprechen würde.
Ich mag besonders die Werbung für Binden und Tampons. »Die Geschichte der Menstruation, eine Geschichte voller Missverständnisse«. Und dann die blaue Flüssigkeit, die über die Binden gegossen wird. Es wäre ja ekelerregend, wäre die Flüssigkeit rot. Und die lachenden Mädchen, die mit einem Tampon zwischen den Beinen aus dem Swimmingpool steigen! (Den Tampon sieht man natürlich nicht, aber sie lachen und machen deutlich: Ich kann schwimmen UND einen Tampon tragen).
Ab sofort ist es wieder möglich nicht nur Bannerwerbung im Blaster zu schalten, sondern direkt in den Assoziationstexten Werbebotschaften zu übermitteln. Zuständig ist die A&D Blaster-Werbezentrale.
Nachfolgend ein Beispiel aus der aktuellen McDonald's Herbst Kampagne.
Der Herbst wird lecker! Denn jetzt gibt es im McCafé verführerische Nuss-Nougat-Köstlichkeiten, wie z.B. den Muffin mit Nutella®, und dazu leckere Kaffeespezialitäten. Die kalten Tage können kommen!
Nuss-Nougat Liebhaber aufgepasst: Im McCafé gibt es jetzt das Nuss-Highlight! Zum Beispiel den Muffin mit Nutella®. Oder die Hazelnut Hot Choc: einfach unwiderstehlich! Wem wird bei so feinem Nuss-Geschmack nicht gleich ganz warm ums Herz?
© 2015 McDonald's. Solange der Vorrat reicht. In allen teilnehmenden McCafé in Deutschland.
🍔🍟🍩☕️
Am schlimmsten ist die Werbung im Radio. Leider bin ich zu faul, um sie immer auszuschalten. Radiowerbung ist einfach einfallslos - und man kann viel schwerer vor ihr flüchten als vor Anzeigen und Plakaten: einfach woanders hinhören ist schwierig.
Werbung bedeutet die Zusammenarbeit mit uninteressanten Typen an uninteressanten Projekten, die von uninteressanten Werbekunden bezahlt und deren Ergebnisse auf eine uninteressierte Öffentlichkeit losgelassen werden. Hierbei steht neben Inkompetenz folgende Maxime im Vordergrund: Nur nicht auffallen, ja nicht anecken - es könnte unseren/meinen Job kosten. Was hiermit in diesem Jahr kollektiv und glücklicherweise geschehen ist. Bedauerlich ist nur, daß diese Idioten soviel Geld damit verdienen.
Sancta Simplicitas!
Ich werde mal in die Werbung gehen!
Werbung manipuliert, apelliert, manifestiert, demonstriert, irritiert, deprimiert, assoziiert, kommandiert, illustriert, variiert, anonciert, balanciert............
und NERVT, und genau deswegen will ich dahin, damit ich nämlich entscheiden kann, was die ganzen Leute zum Wahnsinn treibt!
Ach ja, die Werbung. Lang lebe der ruhmreiche Kapitalismus, der uns in das Neonglitzerwunderland führt. Aber wozu das ganze? Mehr und mehr sinnlose Arbeit verrichten, um Geld zu verdienen, das man dann für mehr und mehr sinnlose Kinkerlitzchen ausgibt? Mehr und mehr Ressourcen für nichts und wieder nichts verschwenden?
Komisches System.
Rowohlts Idee mit der Zigarettenreklame im Buch(finde ich) gar nicht anfechtbar,vielmehrsehr modern.Hauptsache,es hat Erfolg und nützt dem Buch,was die deutsche Innerlichkeit dazu sagt,ist allmählich völlig gleichgültig,die will ihren Schlafrock und ihre Ruh und will ihre Kinder dußlig halten und verkriecht sich hinter Salbadern und Gepflegtheit und möchte das geistige in den Formen eines Bridgeclubs halten-dagegen muß man angehen.
Sagte Gottfried Benn um etwa 1950,
druckte Harry Rowohlt dann auf die Rückseite der Pfandbrief- und Kommunalobligations-Reklame 1968.
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